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Samstag, 6. November 2010, 13:52

Sender Akkuspannung?

Habe soeben auf die harte Tour erleben müssen, dass bei meinem KDS Sender für die Niedrigspannungswarnung eine Spannung einstellbar ist, bei der der Sender nicht mehr funktioniert und somit auch nicht warnt.
Mein Bereich bei der KDS 7x geht von 6,6 bis 11 Volt. Unter 7,5 V hängt sich der Sender jedoch auf, und alle Servos bleiben in genau der Position, wie zu letzt eingestellt.

Habt Ihr bei Euren Sendern mal probiert, wie d sich bei niedriger Spannung genau verhält? Also da wären folgende Faktoren, über die ich gerade nachdenke:
1. abnehmende Reichweite bei abnehmender Spannung? man testet die Reichweite eigentlich nur bei vollem Akku, rechnet dann Reserve ein und fliegt los. Was ist, wenn die Reichweite überproportional sinkt ?
2. wann ist abschaltspannung erreicht ? ich denke, da gibt es grosße Unterschiede.
3. was passiert kurz vor der Abschaltspannung?
4. wie hoch sollte die Sicherheitsreserve für den Spannungswarner sein? 0.2V oder besser 0.5V?
schreibt doch mal eure Erfahrungen und wie Ihr das testet....
Ich schau jetzt erstmal, welche Teile ich für meinen T-Rex 250 nachbestellen muss. :wall:
lg, FS

HM4#3B, CB180D, Trex250-3G
Robbe Triana, div. Motorboot-Eigenbauten
Fighter-Buggy

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schappi« (6. November 2010, 13:53)


hsh

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Samstag, 6. November 2010, 14:32

Wenn die KDS7 eine Sender mit 8 Mignonzellen ist, würde ich dir 9,6V bis 8,4V je nach Typ (Batterie, NiCd, NiMH) nahelegen. Die Entladeschlussspannung liegt bei ca. 0,85V-1,1V pro Zelle.

Bei 35MHz Anlagen waren leichte Unterschiede in der Reichweite möglich, da die Endstufen direkt an der Akkuspannung lagen. Bei 2,4GHz arbeiten die Module meist mit stabilisierten 3,3V. Die Logik im Sender hat oft noch 5V.
Je nach Spannungsregler (wenn kein LDO oder Schaltregler verbaut ist, bis zu 2,5V voltage drop) braucht es bei solchen Systemen dann ca. 7,5V für sicheren Betrieb. Mit kleinen Modifikationen kann man solche Anlagen mit 2s Lipo betreiben, teilweise sind sie auch schon dafür ausgelegt. (die 6,6V würden darauf hindeuten)

Wenn meine Vermutung stimmt, und die Anlage mit 8 Zellen arbeitet, waren die bei 7,5V aber einfach komplett leer. Eine ungenügende Konzeption oder ein Montagsgerät wäre natrülich auch denkbar. Dann dürfte es aber vermutlich mehr Meldungen darüber geben.

Den Betriebsspannungsbereich kannst du mit einem Labornetzteil feststellen.

Welche Sicherheit du brauchst hängt von den Spitzenströmen der Anlage und dem Innenwiderstand der Akkus ab. Im Normalfall soll die Unterspannungswarnung den Akku schonen und eine sichere Landung (ich würde sagen, mindestens 15min Flugzeit) gewährleisten. Um das abzuschätzen musst du ermitteln wieviel Strom deine Anlage verbraucht und welche Restkapazitäten im Akku verbleiben. Leider ist der Zusammenhang zwischen Restkapazität und Spannung relativ ungenau, temperaturabhängig und nichtlinear.

Ich fliege den Senderakku eigentlich nie unter Nennspannung, überprüfe die Kapazität regelmäßig am Ladegerät und tausche die Zellen bei ersten Anzeichen von Schwäche aus.
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hsh« (6. November 2010, 18:18)