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Sonntag, 26. Dezember 2010, 18:49

Antennnne bei 2,4GHz

Liebe FliegerkammeradnInnen,

beim Einbau meines neuen 2,4GhzEmpfängers in ein 2m-Elektrosegler sind mir doch gewisse Zweifel gekommen.

Die Antenne hat bei beengten Platzverhältnissen kaum eine Schangse, sich frei den elektromagnetischen Wellen des Senders auszusetzen.

Immer liegt irgendwo ein Stück Metall oder ein Draht parallel oder davor oder dahinter, entweder von der Mechanik, Ruderanlenkung, Flächenverbinder, CfK-Verstärkungen, Stromleitung, Servokabel etc.

Da befürchte ich 2,4GHz-Laie gleich, dass Abschirmungseffekte für das Empfangssignal auftreten oder Reflexionen oder Interferenzen den Empfang stark beeinträchtigen, zumal wenn nur mit 1 Antenne empfangen wird.

Kann da jemand meine Befürchtungen bestärken und mir eine praxiserprobte Lösung beschreiben?

Wie weit muss die Antenne von elektrisch leitenden Teilen weg sein? Mit welchem Abstand funktionierts noch? Reicht 1cm?
Vielen Dank für die Tippps.
mi
"Navigare necesse est." sagte der Urologe,
"Kein Sex mit der Antifa!"

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Montag, 27. Dezember 2010, 01:39

Hallo,
grundsätzlich funktioniert 2,4ghz noch in einem Carbon-Kevlar Rumpf (2,4ghz UNfriendly). Allerdings würde ich nicht darauf wetten, dass der Empfang da drin noch für die volle Reichweite ausreicht, ein 6 Minuten Flug brachte ca. 300 Auslöschungen auf der Antenne im Rumpf (ich hatte natürlich noch welche extern verlegt). Auf den externen hatte ich 100-250 Auslöschungen, hing vermutlich mit meiner bevorzugten Flugrichtung zusammen (eine Antenne ist links, die andere rechts aus dem Rumpf geführt).

Mit anderen Worten: Achte ein wenig auf die Antennenausrichtung, wie sie in der Anleitung beschrieben ist und mach dir nicht so viele Gedanken! Du bekommst nur größere Probleme, wenn die Antennen rundherum vollständig abgeschirmt sind! Aber es wird wohl immer irgendwo eine "Lücke" geben, wo die Funkwellen "durchrutschen" (laienhafte Erklärung, für mehr bieten dir die Funkexperten des Forums stundenlange Vorträge :D )

mfg
Lasse

EDIT: Vielleicht sollte ich noch erklären, was eine Auslöschung bedeutet: Es gibt die Anzahl der Datenstromunterbrechungen zur Antenne an. Das heißt noch lange nicht, dass die Steuerbefehle nicht oben angekommen sind. Eine Funkunterbrechung von 1ms reicht also für eiine Auslöschung aus, hat aber keinen Einfluss auf die Steuerbarkeit des Fliegers. Es ist bei meinen "Testmessungen" (mit dem FlightLog von Spektrum in einer Aspire) kein einziges "Datenpaket" mit den Steuerbefehlen verloren gegangen (selbst in diesem Fall würde der Pilot bei einzelnen Paketen noch keinen merkbaren Unterschied feststellen) und ich bin schon relativ weiträumig geflogen.
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http://www.lasse-behrens.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lasse« (27. Dezember 2010, 01:44)


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Donnerstag, 30. Dezember 2010, 19:57

Antennen-Positionierung

moin Michele,
Der strahlende Teil der Antenne sollte so weit als möglich von abschirmenden Teilen entfernt sein ... prinzipiell.

Es wäre besser gewesen Du hättest Dir ein Fernsteuersystem mit Antennen-Diversity zugelegt. Das halte ich gerade für größere Modelle (die meist auch recht weit entfernt geflogen werden) für erforderlich. Für mich gilt das generell und für jede Modellart und Größe.

Nun, hast Du ja nicht so.
Aber vielleicht kannst Du bei Deinem System ja eine längere Antenne (eigentlich ist es ja nur die Zuleitung/dünnes Koaxkabel incl. abisoliertem Ende) einbauen. In diesem Fall dann die Antenne aus dem Rumpf (möglichst nach oben) rausführen ... also mit "vertikaler" Polarisation ! -
Damit würdest Du die Sache erheblich verbessern können. Die Sendeantenne dann auch auf vertikal stellen/halten.

Egal wie Du es machst ... einen Reichweitentest (wie der Hersteller es empfiehlt) solltest Du durchführen.

cu Jürgen