21

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18:40

ok. Geht bei mir auch weiter.
Sogar schon BT bis fast 80 Meter erreicht. WLAN noch deutlich weiter.
Generell 2.4 GHz noch um einiges weiter.
Gruss
Thomas
🖖

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22

Mittwoch, 25. April 2018, 08:28

Hallo, ich habe auch vor mein Echolot mit GPS (Kogen: Deeper pro +) auf einem RC Boot ein zu bauen. Wie zuvor beschriben ist aber die effektive Reichweite auf dem Wasser von 60-70m nicht ausreichend. Als Lösung habe ich jetzt raus gehört: Einen W-Lan Repeater auf dem Boot zu montieren, der mit dem Sender (Echolot auf dem Boot) und dem Handy (Sender an Land) kommuniziert, und so die Reichweite signifikant erhöht. 150m würden mir reichen. Würde das so funktionieren und vor allem, hat es jemand schon umgesetzt? Funktioniert es also?
Gruß Markus

23

Mittwoch, 25. April 2018, 10:46

Auf dem gleichen Boot wird die Reichweite auch nicht wesentlich größer (außer das Echolot hat massive Antennendefizite).

Wenn auf halber Strecke ein weiteres Boot mit Repeater steht, dann lässt sich die Recihweite vergrößern.
Das kann auch eine oder mehr antriebslose Funkboje(n) sein (muss man halt aussetzen und später wieder einholen).

24

Mittwoch, 25. April 2018, 11:05

Hallo,
ich habe es so verstanden, dass gerade die sehr kleine Antenne des Echolots (Sender mit 2,4Ghz) das Problem ist. Normalerweise schwimmt die Kugel im Wasser (halb Unterwasser). Ich Boot würde Sie unten im Rumpf eingeklebt werden und demnach unter der Wasseroberfläche liegen. Wasser soll ja das W-Lan Signal extrem negativ beeinflussen. Durch eine längere Antennen des Echolots oder einen Repeater auf dem Boot mit längerer Antennen soll es wohl besser sein. Besser bedeutet einen Erhöhung von 60-70m auf 150m. Oder hat die Länge der Antennen keinen Einfluss? Ist das Echolot eigentlich nur Sender oder auch Empfänger. Kommunikation wie gesagt mit dem Handy, was das W-Lan aufbaut. Gibt es hier auch Einflüsse vom Handy?
Danke schon einmal für die Antwort!
Gruß Markus
»Markus_Broemel« hat folgendes Bild angehängt:
  • Deeper Antenne.PNG

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25

Mittwoch, 25. April 2018, 11:24

Ihr müsst HF-technisch mal was auseinander halten!

Ganz grob gesagt:
Das, was ihr immer mit Antenne bezeichnet, ist sicherlich die Zuleitung zur Antenne.
Die kann "beliebig" lang sein.

Die Antenne ist im Allgemeinen 1/4 Lambda. Errechnet sich Lichtgeschwindigkeit : Frequenz : 4.
Also ist die Antenne mit 1/4 Lambda bei 2.4GHz ungefähr 32mm, je nach Kanal eine Winzigkeit
länger oder kürzer. Das wird aber vernachlässigt. Ich hatte auch schon Originalantennen mit 28mm.

Einfach mal auf der Senderseite auf der Platine nachsehen, ob das Antennenkabel gelötet oder
gesteckt ist. Wenn gesteckt, dann meist "Hirose U.FL". Da gibt es im RC-Bereich Ersatzantennen
bis 50cm Länge. Die dann einfach auf das benötigte Endmaß + ~5mm kürzen, auf ca. 35mm die
Schirmung abisolieren und erst dann die genauen 32mm an der Seele (die ANTENNE) kürzen.
Die fertige "Antenne" kann man dann schön in einem Bowdenzugröhrchen senkrecht aufstellen.
Da man hier, wie ziemlich sicher im Original auch, immer noch einen isotropen Kugelstrahler
verwendet, ändert das nichts an HF-Technik oder Zulassung. Und wenn, dann ist es ein Eigenbau.
Wer hat für seine DIY-Sachen ein CE? Ich nicht.

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

26

Mittwoch, 25. April 2018, 13:00

eine WLAN-Strecke ist immer bidirektional. Ein übertragenes Paket wird vom "Empfänger" an den "Sender" quittiert.
Also muss sowohl die Sende- als auch die Empfängerleistung des Echolots und des Telefons so gut sein, dass in beiden Richtungen eine vernünftige Übertragung stattfinden kann.

Die Antenne unter Wasser zu platzieren macht gar keinen Sinn, denn Wasser und 2,4GHz passen nicht zusammen (siehe Mikrowelle).

Scheint auch so, dass die Schaltung auf einen bestimmten (fest eingelöteten) Typ von Antenne (kleiner Wickel + Stab) angepasst ist. Da bringt es relativ wenig, ein Koax-Kabel anzulöten, weil dieser Übergang dann nicht angepasst ist. Und ob dann die dahinterhängende Antenne optimal für die Funkstrecke zum Handy ist (handgemacht oder was fertiges), steht wieder auf einem anderen Blatt.

Bei einem Repeater sind auch nur "billige" Antennen (die silbernen Streifen links und rechts, ANT1 und ANT2) verbaut. Immerhin läuft sowas "nur" mit 5VDC, ließe sich also auch aus einem Akku (mit Spannungsregler) speisen.