21

Dienstag, 26. Januar 2021, 17:59

Habe ich heute zur Post gebracht.
Am Besten mal auf dem Trockenen aufbauen und durchspielen. Liegt schon xx Jahren rum, müsste aber noch gehen.

Braucht kein super schnelles Heckservo, ginge eigentlich sogar ein Analoges. Alles an Ausschlag herausholen, was geht, da der Kreisel ja ständig gegensteuert. Aber Achtung, da gibt es keine Limiteinstellung, das Limit ist der mechanische Anschlag. Um ordentlich Drehrate zu bekommen, haben wir früher den Ausschlag voll gegen den Anschlag laufen lassen, mit der Überlegung, dass im Flug der Kreisel sowieso einen Teil wieder rücksteuert. Aber Anfangs würde ich nur bis zum mechanischen Anschlag einstellen. Aber Achtung, die Hebelmimik am Heckrotor muß dies mitmachen, nicht dass sie bei Vollausschag nach innen einklappt.
Das Heck muß fürs Schweben ausgetrimmt werden, dazu den Drehmomentausgleich im Sender bei Pitchbewegungen.

Viel Spaß damit
Manny

22

Dienstag, 26. Januar 2021, 18:47

Hallo Manny,
das ging ja fix, bin wirklich gespannt.
Welche Größe würdest zum testen vorschlagen 500er 600er ? Meine zwei Schätzchen nehme ich gewiss nicht zum testen :dumm:
Werde dann wohl ein altes Servo nehmen für den Fall das es abrauchen sollte, glaube habe noch ein s9257 irgendwo liegen.
Bin gespannt ob ich das hin bekomme, -Hobby/Herausforderung-
Kann aber etwas dauern, Wetter sollte ja halbwegs mitspielen.
Outdoor Heli Acrobat Shark // TDR // T-Rex 250/450/500/550/600/700 // ---Radikal G20---
Indoor Heli T-Rex 150 // Blade mcpx Bl + Bl 2 // Blade S2 / / Blade CPX BL // Blade 130
Sender Futaba T18MZ Spektrum NX6 falls sie irgendwann mal aus Service zurück kommen sollte...


23

Dienstag, 26. Januar 2021, 18:50

Kein Problem, eilt nicht. Ist ja egal, wo er rumliegt.

Heligröße dürfte egal sein, halt nicht das Teuerste und Beste.

24

Dienstag, 26. Januar 2021, 18:59

Ok,
vielen Dank erstmal,
Garantie / Gewährleistung
für Bruch gibst nicht oder :hä:
:O :D



Denke im Hof oder Garten kann man ja recht schnell mal probieren, wenn das soweit steht mal eine runde fliegen wenn Wetter es hergibt.
Der Unterschied ist bestimmt heftiger als von FBL zurück auf Paddel vermute ich mal.
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25

Donnerstag, 28. Januar 2021, 17:29

Was ein Klopper

Hallo Manny,
ist gerade angekommen.
Sogar mit original Bedienungsanleitung. 8(
110 Gamm ohne Kabel, habe erst einmal 2 min davor gesessen, von allen Seiten beäugt.
Zum 500er geschielt und gedacht wie bringe ich das alles unter :nuts:
Kreisel passt aber haargenau, sieht schon hefig aus.
Werde am Wochenende erstmal Funktion testen, und mal schauen wie das Servo reagiert.


Als ich damals mal versuchte ohne Kreisel zu fliegen, habe ich Stunden mit Mechanik Einstellungen, --Drehzahlen - Governor---, verschiedene Blades u.s.w rum experimentiert.
Mir hat es zumindest mal Laune gemacht.
Was ich mich gerade nun frage, soll ich am besten schon Mechanisch so abstimmen -zum schweben ohne Kreisel- und dann erst diesen Kreisel einbauen, oder sofort den Kreisel drauf?
Angabe 10mm Dämpfung ist zwingend einzuhalten?
Mehrere Pads übereinander Kleben, wird wohl zu schwammig oder?

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gecko11« (28. Januar 2021, 17:38)


26

Freitag, 29. Januar 2021, 14:28

Tja, Alex,
zu wolltest es ja so. ;-)

Im Prinzip spricht nichts dagegen, mit Kreisel anzufangen. Du kannst ja an der Einstellbox eine ganz leichte und eine stärkere Wirkung abrufen. Ob alles richtig ist, merkst Du schon, stimmt schweben nicht, dreht er dabei langsam weg, stimmt DMO nicht, dreht er beim Pitchgeben weg, ganz einfach. Beim Hecksteuern daran gewöhnen, das jetzt der Kreisel erst mal gegensteuert, man hat das Gefühl einer Zähigkeit, ist normal(!). Hier steuerst Du das Servo und der Kreisel dagegen. Der Stärkere gewinnt. Heutzutage (HH) steuerst Du direkt den Kreisel, der dann unverzüglich das Servo steuert. Um schnellere Reaktionen zu bekommen, haben wir "früher" den Ausschlag so groß gemacht, dass bei halbem Knüppelweg das Heckservo schon mechanisch angeschlagen hat, im Flug hat dann (hoffentlich) der Kreisel so dagegengesteuert, dass es nicht angeschlagen hat, aber der ganze Weg erreichbar war. Empfehle ich Dir aber nicht, da muß man wissen, was man macht und mit den Auswirkungen auch leben können. Das "steht-wie-angenagelt" vergessen, er wird nach kurzer Zeit immer irgendwie beim Schweben langsam wegdriften, ist halt so.
Die 10-mm-Dämpfung ist nicht notwendig damals waren es Verbrennerzeiten. Nicht vergessen. Ein Dickeres reicht, maximal zwei.
PS: Der NEJ-120 ist noch von der kleineren Sorte!!

Manny

27

Freitag, 29. Januar 2021, 18:48

Hallo Manny,
Ich weiß das Du vieles auch mal getestet hast,für Dich und für andere.
Letztendlich kann man nur mitreden wenn man eigene Erfahrungen gemacht hat.Viele schwätzen einfach nur nach was andere vorplappern.
Ich mache lieber meine eigenen Erfahrungen selbst wenn ich den ein oder anderen Heli dabei schrotte.
Das heißt aber nicht das ich nix annehmen würde von Leuten, allerdings muss ein hinterfragen erlaubt sein.
Kommt eine plausibele Antwort, oder für mich verständlich nachvollziehbar erklärt, nehme ich sehr gerne Ratschläge an.
Kreisel habe ich schon sehr viele gehabt, das beste was mir da unter gekommen ist war damals von
Curtis Youngblood der Solid G.

Der war absolut genial, andere fanden ihn Bescheiden, schlecht mies.
So gehen halt Meinungen auseinander.
Ich bilde mir am liebsten immer eine eigene Meinung.


So wie nun mit diesem Kreisel.
Ich lass mich einfach mal überraschen, so wild wird das wohl nicht werden. Temp Drifts kenn ich sogar noch.


Ach ja,
Die schönen Videos die in diesem Beitrag eingestellt wurden,die Kreisel sind dann ja wohl hinüber/defekt, nicht mehr zu gebrauchen.
Zumindest steht das ja so in deiner Anleitung.
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28

Sonntag, 31. Januar 2021, 20:10

https://www.youtube.com/watch?v=rz9kkmnaEjU


macht spaß zuzuschauen... Gyro Mechanisch :dumm:

Zur Geschichte

https://www.youtube.com/watch?v=AsQ1LsWHc80





Ich bin froh mit heutiger Technik unterwegs sein zu können, aber wirklich interessant diese Anfänge.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gecko11« (31. Januar 2021, 20:39)


Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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29

Sonntag, 31. Januar 2021, 23:56

Hallo Gecko,

ich habe auch noch so ein Fossil hier aus vergangener Zeit rumliegen.
Es ist ein Graupner JR NEJ-120 ECO Gyro System (Best.-Nr.3278 und 3277/1), welcher damals in einem XCELL 60 Verbrenner Heli drin war.
Damals gab es bei den Verbrennern (zumindest bei meinem) noch keinen Konstantdrehzahlregler.
Das hatte zur Folge, es musste eine Gaskurve zum Pitch gemischt werden.
Pitch Ausschlag bewirkte Drehzahländerung, somit blieb quasi das Heck nie still stehen wie mit heutigen Helis.
Bei steigen oder sinken drehte immer das Heck weg und musste nachgesteuert werden.
Nicht ganz so schlimm wie ganz ohne Kreisel, aber dennoch voll kompliziert und lästig.

Die Anfänge waren schwierig. ;)


Grüße, Dieter



30

Montag, 1. Februar 2021, 10:52

Die Drehzahlregler haben da nur indirekt einen Einfluss darauf gehabt, wichtig für den Drehmomentausgleich war, dem Namen nach, das abgerufene Drehmoment. Da war die sich verändernde Drehzahl durchaus hilfreich, da so ein direkter Zusammenhang zwischen Leistungsanforderung und Heckrotorschub entstand. Daher hatten die drehzahlgesteuerten Helis auch anfangs keinen Drehmomentausgleich. Dies war dann erst zwingend notwendig, als die kollektivpitchgesteuerten Helis mit relativ konstanter Drehzahl und sich veränderter Leistungsabgabe kamen. Mit den Drehzahlreglern und den Kreiseln konnte es durchaus passieren, dass sich beide Regelkreise aufgeschwungen haben, quasi eine Resonanz entstand, die das Heck schwingen ließ. Den Zusammenhang musste man erst mal finden! Wochenlang hatte ich da an der falschen Stelle gesucht.

Der senderseitige Drehmomentausgleich kam erst, als es den Quantensprung in der Sendertechnik gab, der es erstmals ermöglichte, im Sender etwas zu vermischen oder zu verändern. Bis dahin hat man Pitch- und Heckservo nebeneinander angeordnet, von einer Steuerscheibe auf die andere eine Brücke gelegt und so mit den Pitchbewegungen gleichzeitig auch etwas Heck gesteuert. Einzelnes Ansteuern des Gasservos gabe es auch nicht, entweder musste das Pitchservo auch das Gas bedienen, oder man hat als moderner Mensch ein Gasservo mit einem V-Kabel parallel zum Pitch geschaltet und mit der Steuerscheibe darauf eine Art Kurveneinstellung gemacht. Hat man dann an der Zumischung etwas verändert, hat sich auch wieder der Gesamtsschlag verändert usw. Mechanische Mischungen waren teuflisch. Natürlich hat man versucht, das Gasservo über einen separaten Kanal zu steuern, aber da fehlte hat die entsprechende Nachführung bei Leistungsänderungen. War auch keine Lösung.

Allerdings, was man nicht vergessen darf, unsere Ansprüche ans Heck waren auch ganz anders gelagert. Für uns war das Heck eine aerodynamische Komponente im System Hubschrauber, musste nicht "wie-angenagelt-stehen", nicht wimmernd einrasten, keine abartigen Flugfiguren mit gigantischer Leistung aushalten, das hat damals natürlich auch geholfen. Nicht umsonst stelle ich auch heute noch den Heli zum Starten in Windrichtung, uralter Reflex, "früher" wäre ein Start mit Rückenwind bodenloser Leichtsinn gewesen.

Manny

31

Dienstag, 2. Februar 2021, 17:23

Tja,
nun hat sich das auch geklärt.
Habe Dir damals ja öfter mal zugeschaut und mich gefragt ähm,.. was macht er nun... 8(
:D
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