sick

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1

Freitag, 1. November 2002, 22:43

Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Hallo zusammen,

nachdem ich nun einige Computerlader in meinen Händen hatte, mit diesen allerdings nie hundertprozentig zufrieden war, bin ich durch Zufall auf die Ladegeräte von Ginzel (  http://home.t-online.de/home/ruediger.gi…sch/home_de.htm
)gestoßen. Hier beeindruckte mich auf Anhieb der Spectra, der durch eine fast komplette Features-Liste hervorstach und teilweise Detailfunktionen liefert, die man bei Schulze und Co. vergeblich sucht.
Und das ganze zum fairen Preis und für Bastler sogar als Bausatz lieferbar! Das Gerät selbst habe ich nun gestern bei Herr Ginzel abgeholt, nachdem es innerhalb von drei Tagen quasi nach meinen Wünschen
zusammengebaut wurde. Ich möchte Euch meine Eindrücke und Erfahrungen nicht vorenthalten und sie hier demnächst  publizieren, sobald ich zwei, drei Tage die Funktionen etwas testen und bewerten konnte.
Aber schon mal vorab: da hier immer wieder mal nach verschiedenen Kaufempfehlungen im Laderbereich gefragt wurde...meine Meinung nach ist das Gerät, sollte es seine versprochenenen Funktionen halten,
eine Empfehlung wert!

Hier schon mal ein Blick auf das edel wirkende Äußere...



Bis bald...

Sick[sick]Letzte Änderung: Sick - 01.11.02 22:43:42

frankyboy

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2

Freitag, 1. November 2002, 23:45

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Tja, ich habe das Spectra als Bausatz seit 1,5 Jahren im Einsatz. Ich bin sehr zufrieden.
Der Bausatz ist gut zusammenbaubar und macht auch Spaß. Hat bei mir auf Anhieb gefunzt (und das ist weiß Gott nicht immer der Fall).
Das Gerät ist schön handlich trotz Ladestrom 8A (bei 12 Zellen, das ist der größte Pack, den ich lade). Und es kann Reflexladen. Das ist praktisch. Meine Akkupacks lade ich zu Hause vor, um sie kurz vor
dem Fliegen dann nochmal "warm" zu machen. Die gängigen Reflexlader sind meist teurer.
Ich habe jetzt noch nachträglich einen 2. Ladeausgang (für Rx-Akku´s) drin.
Die Progamme lassen keine Wünsche offen (jedenfalls nicht bei mir). Die gängigsten Ladearten (Delta-Peak, Reflex, Formieren) allein oder kombiniert mit einer Entladefunktion. NiCd, NiMH, Li, Pb. Eine
Funktion "Spannung messen". Hier kann man in Verbindung mit der seriellen Schnittstelle und einer externen Last bei Hochstromentladungen die Spannungsverläufe aufzeichnen.
Eine serielle Schnittstelle lässt das Auslesen der Lade/Entladekurven per PC zu.
Der Service stimmt auch.

Einziger Kritikpunkt (zugegebenermassen recht klein). Man kann die Abschaltempfindlichkeit beim Delta-Peak-Laden nicht einstellen. Das wäre für NiMH-Akkus günstig. Aber bisher hat das Gerät auch meinen
NiMH-Senderakku zuverlässig geladen.

Alles in allem ist das Gerät empfehlenswert, egal ob als Bausatz oder Fertiggerät. (Ich bin übrigens durch den Test einer Zeitschrift drauf gestossen. Fazit dort: sehr empfehlenswert.)
Gruß Frank

sick

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3

Samstag, 2. November 2002, 04:32

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Mittlerweile wird wohl eine anderes Lade-IC verwendet. Das neue TEA1101 soll schon bei 0,5% Spannungsabfall ansprechen und somit auch besser für NiMH geeignet sein. Bei NiCd soll sich trotzdem nichts
ändern (bis auf eventuell vorkommende Frühabschaltungen in Einzelfällen).

Meine, bisher bei allen anderen Ladern fehlende, Lieblingsfunktion ist die Slowflyer-Umschaltung! So stand ich beim Laden von ultrakompakten Zellen für meine SAL-Segler immer vor dem Problem: Wie zum
Teufel formiere ich mit ´nem Ultra Duo Profi oder Schulze eine 110mA Zelle??? Selbst die größeren 250-350mA Zellen benötigen streng genommen erstmal eine Formierung mit 25-35mA. Sogar die einfacheren
Ladeknechte ala "Robbe Lader 5" konnten gerade mal 25mA oder 50mA als geringsten Ladestrom anbieten. Aber wer will schon auf dem Platz noch mit so einem Ding gesehen werden, wenn nebenan der
Nachbar sein isl8-936g auspackt...[oh]

Mein erster Blick geht also in diese Richtung, die ersten Tests laufen gerade und ich denke, daß ich bald auch die ersten Bilder und Daten gesammelt habe, um sie hier zu posten...

Gruß

Sick[sick]

4

Samstag, 2. November 2002, 11:11

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Hi folks,

eine kleine Anekdote zum Thema: "Ginzel-Kundendienst"
Ich benutze das 3613-Ladegerät seit 1995, irgendwann gab es mal den Geist auf, meine Schuld, einfach überlastet.
Ginzel angerufen, gefragt, wie wir die Reparatur abwickeln wollen.

Antwort: "Ham Sie das Gerät denn schon mal aufgeschraubt?"

Ich: Neee.??

Ginzel: "Komisch, die Modellbauer nehmen doch sonst immer alles erstmal auseinander."
(Aha, der Mann hat Sachverstand...)
"Schrauben Sie mal auf, das Ding.."

Ich: Hab' ich gemacht, und jetzt??

"Neben dem Wandler sitzt ein dicker Elko, so ein schwarzes Ding, sehen Sie das??"

Ich: Ja...??

"Schnuppern Sie mal dran."

Ich: Hääää?? Na ja, riecht etwas verkokelt..

"Das hab' ich mir gedacht, können Sie löten?"

Ich: Ähhh, leidlich...??

Ginzel: " Na prima, da schick' ich Ihnen so ein Teil, oder Sie holen sich das von Conrad..."

Um's kurz zu machen: Zwei Tage später hatte ich von Ihm das Ersatzteil, und seitdem funzt das wieder einwandfrei...
Sicherlich ein etwas ungewöhnlicher "Kundendienst", aber äusserst effektiv.

frankyboy

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5

Samstag, 2. November 2002, 11:26

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Ist doch ok. Das Gerät läuft und Du hast es in Rekordzeit wieder am Laufen. Mit Hinschicken/Reparieren/Zurückschicken wäre mindestens eine Woche vergangen.

Tja, mir war mal aus unerfindlichen Gründen meine Entladestufe durchgebrannt. Gerät zum Reparieren und Prüfen zu Hr. Ginzel geschickt. Alles bestens, nur ist die Stufe dann nochmal abgeraucht. Da ich
wusste, wo was wie zu ersetzen war, habe ich die (kostenlos von Hr. Ginzel zugeschickten) Teile selbst ersetzt. Das ist Effizienz. Habe ich kein Problem mit zumal ich als "Bausatz"-Kunde ja
gewisse Grundfertigkeiten im Löten haben sollte.
Gruß Frank

6

Samstag, 2. November 2002, 11:27

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Ich hab auch einen Spectra.Hab ich als Bausatz gekauft und mein Vater hat ihn mir zussammen gebaut.Wir wollten noch am selben Tag in Urlaub fahren und das Teil hat noch nicht richtig gefunzt.Also Ginzel
angerufen, erklärt was los ist, und 30sek. später wusste der was flasch ist (am Telefon:o ).War eine falsch rum eingelötete Diode und seit dem geht das Teil wunderbar.
@Frank:
Taucht der 2. Ladeausgang auch im Menue auf, oder ist das nur ein Konstantstrom und wird nicht abgeschaltet?

sick

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7

Samstag, 2. November 2002, 11:43

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


So...die ersten Bilder des Spectra inkl. Slowflyeroption. Die Umschaltung erfolgt im ausgeschalteten Modus, danach ändern sich alle Parameter um den Faktor 1/10, d.h. daß z.B. der minimale Ladestrom dann
nur 2mA(!) ist anstatt vorher 20...

Genial ist das beleuchtete LCD-Display (Sonderausstattung), die Ablesbarkeit wird im Halbdunkel des typischen Modellbauer-Kellers [grin1] beachtlich erhöht!



Das Gerät verfügt über gut dimensionierte Anschlußkabel zur Autobatterie bzw. zum Netzteil. Ein Lüfter schaltet sich bei Bedarf zu, wird aber beim Entladen generell eingeschaltet.

Die Testkandidaten im Überblick:



Und gleich ein Unterschied: Das Graupner Ultra Duo Profi zeigt 13,9 Volt Akku- (hier: Netzteil-)Spannung an, das Spectra 13,7 Volt - real sind es laut Meßgerät 13,72....

Auch zu sehen ist der erste Testakku, ein Empfängerakku aus dem Slowfly-Bereich mit 4,8V und 110mA. Diese kleinen Zellen konnte ich bisher nur auf relativ brachiale Weise auf "kleinster Stufe"
mit der Dauerladestufe des Ultra toasten. Dabei flossen minimal und manuel eingestellt 100mA (gemittelt, da sich dabei jeweils 400mA Strom und eine stromlose Ruhephase abwechseln), also zuviel, um anständig
Zellen kleinerer Kapazität zu formieren. Was der Graupner-Lader erst beim Automatikladen damit anstellt, seht Ihr gleich...ich sag nur [diablotin]HÖLLE[diablotin]...[grin1]Letzte Änderung: Sick -
02.11.02 11:43:16


sick

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8

Samstag, 2. November 2002, 11:54

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Da ist der Lümmel:



Der Ablauf bei Laden des besagten Akkus:
Erster Anschlußversuch - der Ultra meckert über zu geringe Akkuspannung...*feinerpinkel*[grin1]
Aber für irgend etwas muß ja auch mal die Empfängerakku-Ladestufe gut sein...[grin1], also rüber mit dem Akku auf die linke Seite und den Akku damit etwas "vorwärmen", damit dann nach zwanzig
Sekunden der "Depp" auf der rechten Seite zufrieden ist und seine Arbeit dann endlich doch aufnimmt - irgendwie paradox, oder?

Naja, die maximale Belastung in der Automatikstufe liegt bei 1,1A(1), also 10C!!! Damit erreichen die Akkus eine Temperatur am Ende des Ladevorgangs von 32 Grad, allerdings geht das ganze auch relativ
schnell vonstatten: Etwas über 13 Minuten und 0,12A geladene Kapazität.

sick

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9

Samstag, 2. November 2002, 12:04

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Nun zum Spectra, dieselbe Aufgabe:



Die Automatikladestufe wählt hier nach kurzer Zeit langsam den Maximalstrom von 230mA, das Laden dauert knappe 30 Minuten, der Akku bleibt kühler - 29 Grad. Insgesamt sind 122mA reingegangen. So habe
ich mir eine Ladevorgang gewünscht: etwas langsamer, dafür schonend für die Akkus!

Weiter Tests mit größeren Kapazitäten werden folgen, genauso die NiMH- und LithiumIonen-Tests...brauch nur wieder etwas Zeit zum Testen...

Ciao

Sick[sick]Letzte Änderung: Sick - 02.11.02 12:04:56

sick

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10

Samstag, 2. November 2002, 12:23

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Hab noch was vergessen! Hier noch die Formierungs-Funktion: Bis runter auf 0,002A läßt sich der Formierstrom herunterdrehen - das war mir bisher nur mit einem hochwertigem und sauteuren Digital-Labornetzteil
möglich! In unserem Beispiel wären dann z.B. 12mA geeignet, 11mA geht nicht, da in 2mA-Schritten erhöht werden kann.



Die Abschaltung erfolgt nach 14 Stunden, keine nervigen Zeithöchstgrenzen von drei Stunden wie beim Graupner oder analog (da gleiche Software) bei Schulze-Ladern dieser Kategorie.Letzte Änderung:
Sick - 02.11.02 12:23:17


Peter_Rother

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11

Samstag, 2. November 2002, 15:43

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Hi Sick

denkst Du an die USER die mit einem analogen Modem unterwegs sind und wegen Deine ExtraLarge XL Bilder minutenlang auf den thread warten muessen?

Es waere sicherlich einfacher, wenn Du Deine Kunstbilder nur mit einem Link hier stellst, somit kann jeder entscheiden ob er sie downloaden will :)

Wie gesagt ich habe nichts gegen 20kB mit Inhalt, aber hunderte von kB? wofuer?

(nicht das Du denkst ich bin gegen Digifotografie, die ich seit 1997 betreibe und uber 14.000 Bilder besitze)

mir geht's um die Download-Zeit


12

Samstag, 2. November 2002, 16:05

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Hi,
das Spectra habe ich auch in die Wahl gezogen. Hat es eine echte Automatikfunktion mit Anpassung des Ladestroms?
Gruß
Thomas

13

Samstag, 2. November 2002, 16:20

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Die Automatische Begrenzung vom Strom geht gut, aber ich stelle es trotzdem immer selber ein, damit ich schneller zum fliegen komme.Jetzt im Winter werden die Akkus nicht so schnell heiss und man kann
sie schneller laden.

frankyboy

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14

Samstag, 2. November 2002, 16:53

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


@Sick:
Nett gemacht. Und deckt sich mit meinen Erfahrungen.

@Julius:

Zitat

Taucht der 2. Ladeausgang auch im Menue auf, oder ist das nur ein Konstantstrom und wird nicht abgeschaltet?


Dieser Ausgang lädt 4-5 Zellen mit einem Konstantstrom von 1 A. Abschaltung nach der Delta-Peak-Methode. Das ist der "Vergiß-mich"-Ausgang. Akku ranstecken, Ladung beginnt (LED leuchtet als
Kontrolle während des Ladens), Akku voll, Ladung wird beendet.
Gruß Frank

DMKOE

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15

Samstag, 2. November 2002, 17:01

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


@ sick oder andere Ginzel-Bauer,

Hallo, Du kommst mir gerade recht ! Ich sitze nämlich gerade vor meinem Ginzel-Kit und brüte darüber, WO ich die +5V und Gnd hernehme.... Gut, das war dererste Teil. Der zweite, schlimmere ist der dass
ich nach einem Photo des am. Dealers vermute, die falsche Leiterbahn von IC 2 gekappt habe. Meiner Auffassung nach ist der Pin 27 der dritte Pin von rechts unten gesehen, richtig oder falsch ?

Help please !

MFG

Jochen

sick

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16

Samstag, 2. November 2002, 18:29

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Sorry für die großen Datenmengen, obwohl ich die Bilder schon komprimiert habe - die Lesbarkeit der Zahlen (im Display) schränkt hier die mögliche Komp.-Rate etwas ein. Hab  Einzelaufnahmen gemacht,
die dann hier nacheinander reinzuwerfen, hielt ich noch weniger optimal, da dann die Datenmenge noch größer wird, als wenn ich von den meisten Bildern nur die zentrale Stelle rausschneide und zu einem
Foto montiere...ihr habt aber natürlich recht: Ein Link hätte gereicht...Sorry!

Gruß

Sick[sick]

P.S.: Bin noch am Formieren, deswegen hab ich momentan nichts Neues für Euch...

Kebmo

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17

Sonntag, 3. November 2002, 12:42

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Ich schließe mich meinen Vorrednern an! Das Spectra ist seit fast 2 Jahren bei mir im Einsatz, völlig ohne Probleme. Ein paar Bilder (leider von der Qualität her nicht so gut, da eingescannt) sind über
meine Signatur zu sehen.
Was hat sich eigentlich zwischen Version 4.8 und 5.0 geändert? Auf den Bildern habe ich gesehen, daß Ginzel mittlerweile bei Version 5.0 ist, ich hab' noch die 4.8!

Gruß
Heiko
[SIZE="2"]www.stromflug.de[/SIZE] | [SIZE="1"]neu: Praxistest EP Product 2820-1000[/SIZE]

sick

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18

Sonntag, 3. November 2002, 16:32

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


Zitat (Herstellerseite):"5.0: Zusätzliche Auswahl für LiIon- Akkus mit 3,7 V Zellenspannung. Damit Ihre Nachtruhe zukünftig seltener gestört wird, gibt es beim Formieren und Zyklenladen keine akustische
Fertigmeldung mehr."

Ciao

Sick[sick]

rinninsland

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19

Montag, 4. November 2002, 12:29

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


@Julius: Ach, die verkehrte Diode, hatte ich auch ;) Glücklicherweise wußte Herr Ginzel direkt am Telefon, wo man suchen muß.

@Jochen: Kennst Du den link? Hat mir weitergeholfen.

Bei mir lädt er die 600AE mit schlappen 4,8A, dabei wird mir (und dem Akku) ganz warm ums Herz.

Und als Wärmeleitpaste bitte _nicht_ die besonders tolle Silberleitpaste verwenden, die man ansonsten zum Anbappen von Lüftern auf Prozessoren verwendet - die leitet nämlich nicht nur Wärme, sondern auch
hervorragend Elektrizität (hatte den mitgelieferten Kleks nicht sofort gesehen).

Einzig die Qualität der Frontplatte fand ich sehr dürftig. Dies hat einiges an Nacharbeit gekostet. Und das reinpopeln der Slowflyeroption ist auch recht stressig.

Ansonsten ist alles OK, hab noch ein paar Verbesserungsvorschläge an Herrn Ginzel weitergeleitet und nun hoffe ich auf die "dunklen Winterabende". Mal sehen.

Technik für Elektroflug ->

20

Montag, 4. November 2002, 12:52

Re: Stiftung Ladertest testet Ginzel´s Spectra ;-)


hab den Ginzel Spectra vor 2 Wochen zusammengelötet:

alles bestens funzte auf Anhieb und lädt wie der Teufel.

Ich musste übrigens keine Leiterbahn durchtrennen.

Was mir nicht so gut gefällt: die PC-Schnittstelle und Software.
Ist zwar Preislistenelement (extra bezahlen), aber die RS232 ist im Grundbaukasten dabei und wird auch bestückt. Bei Ginzel kann man sich die Software im Internet runterladen. Fehlt nur noch das RS 232
Kabel und das sollte eigentlich jeder, der selber löten kann zusammenkriegen.

Nur die Software ist nicht so der Reisser, habe immer mal wieder Kommunikationsfehler und dann hört die Aufzeichnung auf, mal ganz abgesehen davon, dass verschiedene Optionen nicht verwendbar sind. Aber
vielleicht liegt das ja auch an der Version (4.1) die im Internet zu finden ist.

Schade an dieser Stelle, dass der PowerPeaker nicht mit der nächsten Version weitergemacht hat.

Aber wie gesagt: toller Lader für den Preis

Peter