ralf_ki

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21

Donnerstag, 6. Februar 2003, 12:04

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo
Schließe mich der Meinung von Klaus an: Warum macht Ihr es Euch so schwer ??
Nehme einen L200 und für höhere Ströme noch einen Transistor dazu. Ein paar Widerstände und fertig. Ist mit Sicherheit nicht teurer als mit nem speziellen IC.
Vor ein paar Jahren gab es in der Aufwind einen Plan. Das Ladegerät war für LiIon. Einfach die Parameter anpassen und fertig.

Sorry, ist nur meine Meinung.

Gruß Ralf

rinninsland

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22

Donnerstag, 6. Februar 2003, 12:41

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Jeder sollte nach seiner Façon glücklich werden. Da ich sehr negative Erfahrungen mit LiPolys gemacht habe, wird meine Schaltung auf jeden Fall auf einen fertigen Schaltkreis zurückgreifen (ich bin nicht
verheiratet mit Maxim, aber bessere konnte ich noch nicht finden). Wer das anders sieht, darf natürlich eine eigene Schaltung entwickeln.Letzte Änderung: Daniel Rinninsland - 06.02.03 12:41:30
Technik für Elektroflug ->

K_Mar

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23

Donnerstag, 6. Februar 2003, 18:08

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Ralf,
!!! ACHTUNG !!! der L200 hat für Li-ion zu große Toleranzen  !!! ACHTUNG !!!
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Tommi_Anders

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24

Donnerstag, 6. Februar 2003, 20:53

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hi.
Das nachfolgende Lademodul ist ein in U/I-Betrieb geschalteter LM317.
siehe http://www.braunmod.de/produkte.htm, Best.Nr. 507, 40€.
Das völlig identische Produkt gibts bei Conrad für die Hälfte, Conrad Artikel-Nr.: 191418-62, 21,95€. Wer selber baut, viertelt den Preis noch mal (denke ca. 5€).


Ich hatte mir das Ding vor einiger Zeit gekauft und bin mit der Konstanz zufrieden. Man kann Strom (max. 800mA) und Spannung (max. 15V je nach Eingangsspannung) mittels Feintrimmer gut justieren. Seit
einem Jahr lade ich 3 in Reihe geschaltete Tadirans erfolgreich.

Trotzdem habe ich mir einen Dreifachlader mit dem MAX1898 gebaut, der nur noch mit den IC's bestückt werden muß. Ich warte wie Daniel sehnlichst auf Mr. Postman...

cu,
Tommi

Herzlichst,
Tommi

K_Mar

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25

Donnerstag, 6. Februar 2003, 22:34

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Thomas,
erzähl bitte welche Bauelemente außer dem LM317 noch als Regelelemente in der Schaltung vorhanden.
Gruß Klaus
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ralf_ki

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26

Freitag, 7. Februar 2003, 10:35

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo
@Klaus
Danke für den Hinweis.
Weiß jedoch aus praktischen Erfahrungen, daß der L200 unter 1% Schwankung bei Eingangsspannungen von 10 bis 15 Volt u. Temperaturen von ca. 10 bis 80 Grad hat.
Meist sind die Meßgeräte ungenauer als ein solcher Regler.
Der LM 317 wäre natürlich eine Alternative.

@Thomas
Regelelemente hast Du extern keine mehr. Der LM317 ist der Regler. Dieser wir dann über externe Widerstände "programmiert".Evtl. noch einen Transistor als Stromtreiber...

Gruß Ralf


K_Mar

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27

Sonntag, 9. Februar 2003, 00:14

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Ralf und Thomas,
meistens haben diese Schaltungen 2 RegelIC`s, daher die Frage. Meistens wird der LM317 im TO220 Gehäuse als Stromregler geschaltet und ein TL431 zur Spannungregelung.
Schau besser nochmal nach wie das mit der Regelgenauigkeit der Spannung ist.

Gruß Klaus
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Tommi_Anders

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28

Sonntag, 9. Februar 2003, 12:50

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Daniel (Rinninsland),
muß mal ne heimtechnologische Frage stellen. Die max1898 sind im µmax-Format ja arg winzig (Pin-Abstand 0,5mm). Meinen ersten habe ich gleich verbrutzelt. Der 2. ist wahrscheinlich thermisch gestorben,
denn die Ausgangsspannung ist gleich der Eingangsspannung beim Lader, lediglich die Stromregelung schein zu tun, der Timer auch ???.
Was schlägst du vor zum Auflöten?
Hast du so ne komplette smd-Ausstattung? Ich glaube, um einen smd-Lötkolben mit 0,4mm-Spitze kommt man nicht herum. Die Dinger kosten aber richtig Geld (70-80€).
Der Eigenbau wird alles in allem wohl doch Geld kosten...

cu,
Tommi
Herzlichst,
Tommi

rinninsland

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29

Sonntag, 9. Februar 2003, 13:03

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Eine feine Lötspitze braucht man schon. So einen einfachen 12V/5W Lötkolben mit superdünner Spitze gibts bei Conrad.
Technik für Elektroflug ->

Tommi_Anders

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30

Donnerstag, 13. Februar 2003, 14:28

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hi liebe Selbstbauer,
ich möchte mal kurz über meine Erfahrungen mit Lader und dem MAX1898 berichten.
Das Gerät ist fertig und funktioniert. Eins vornweg, da - wo es darauf ankommt, da ist der MAX-IC Spitze, nämlich auf die enge Toleranz der Endspannung 4,2V. Ein bissl enttäuschend ist der max. mögliche
Strom. Weniger, dass das der IC nicht kann, als dass ich dies überlesen habe. Den Ausgangstransi verstärken bringt da nix, weil der Ladestromzeig (Sense) DURCH den IC verläuft. Ich wollte eigentlich meine
KOKAM 2070mAh mit 1C laden - geht leider nicht, dauerts halt länger...
Im Datenblatt wird 'RMS Charge Current max' = 1,4A angegeben. Das ist darin begründet, dass der 'heiße' Ladezeig mitten durch den IC geht (Pin CS = current sense). Vielleicht wäre ein externer Strommesswiderstand
besser, aber dafür ist der 1898 nun mal nicht gemacht... Dieser Widerstand mit dem wohlklingenden Namen 'Internal Current-Sense Resistance' beträgt zwischen 50 (min) und 200 (max) Milliohm. Da liegt der
Hase ein bissl im Pfeffer! Wenn innerhalb der Typstreueung (400%!!!) dieser Innenwiderstand über 100 Milliohm liegt, wird der IC schon bei 1A Ladestrom schön heiß. Ich könnte mir denken, dass z.B. die
kostenlosen Samples nicht ganz die Spezifikation halten und eher am oberen Toleranzfeld rangieren (Maxim weist auf der Homepage bei Sampels darauf hin).

Aufbautipp:
Ich bin Verfechter der Einzelzellenladung, ganz einfach, weil die Dinger so unverschämt teuer sind. Man kann die Stromspeicher viel besser unter Kontrolle halten, wenn bei jeder Ladung der physikalisch
korrekte Ladezustand jeder Einzelzelle exakt eingestellt wird. Selbst wenn die Zellen gegen Lebendauerende mehr in ihren Werte auseinandertriften sollten (Ri); das passiert max. nur eine Entladedauer
lang :) :) :)... Klar ist das auch Psychologie, aber die Lipolys werden jenseits der Spezifikation betrieben. Da wirkt sich alles dramatischer auf die sowieso schon verkürzte Lebensdauer aus.
Ich habe das Gerät deshalb als 3-fach Lader aufgebaut, also für jede Zelle des 3er-Packs, einer. Das erfordert 3 separate Netzteile 6-9V, ab 1,5A, stabilisiert. Seperat deshalb, weil bei Einzelladung
von Zellen in elektrisch verbundenen Packs die Ladeschaltungen "floaten" müssen (Bezugspunkt des Potentials frei) Verwendung fanden die 'Innenleben' von handelsüblichen Steckernetzgeräten. Hier
kann man alles, von billig bis Schaltregler, einsetzten. Denkbar ist auch eine Netzteillösung mit 3 seperaten Sekundärwicklungen, gegebenenfalls auch bei einem Schaltregler.
Die 3-Zellen-Lipoly-Packs habe ich zusätzlich zu den Anschlußkabeln mit 2 Abriffen (BEC-Buchse) versehen, so dass man lademäßig an jede Zelle herankommt. Das Handling ist nicht störend.

Das Löten der IC's im µMax-Gehäuse (Pins [mm] 0,27 breit, 0,5 Raster) erfordert einen Feinstlötkolben (den 12V/5W-Mikrokolben [Daniels Tipp :)] von Conrad habe ich noch zusätzlich angespitzt...). Da ich
mein Muster auf einer Rasterplatte verdrahtet habe, benutzte ich für den IC-Anschluss professionelle SMD-Adapter (SMD --> Dual-Inline) der Firma Roth Elektronik. Das geht natürlich beliebig anders,
einschließlich Layout.
Lötvorgang am IC: am besten alle Pins (IC und Pad) vor dem Löten mit guten Elektronikzinn neu verzinnen und zwar so kurz, dass auch noch Flußmittel hängenbleibt. Richtig wurde verzinnt, wenn die Lötstelle
schön glänzt und keinen 'Haken' zieht.
Ohne Nachverzinnen fließt das Lötzinn nicht, weil die Werksbehandlung der Pins eine Oxidschicht aufweist (ich meine, wenn kein Lötzinn zuführt). Danach IC mit gaaaanz wenig Patex (nur ans Gehäuse!) anheften.
Nun mit der Lötkolbenspitze OHNE Zugabe von Zinn die IC-Pins in 1s auf das Pad herunter drücken. Das durch das vorherige neuverzinnen anhaftende Lötzinn, samt Flussmittel reicht völlig aus! Zugabe von
Zinn endete bei mir ständig mit 'Brücken', bzw. einen hitzetoten Chip.
Warum ich das so ausführlich schreibe? Ich dachte, SMD löten zu können. Das war aber höchstens bis 1mm Rastermaß. 0,5mm sind ganz neue Welten, wetten?

Zusammenfassung:
Ein Li-Polymer-Lader auf Basis des Max1898EUB42 läßt sich problemlos und fix aufbauen und läd die Zellen schonend und lebensdauererhaltend. Eine max. Schnellladung (1C) läßt sich nur bis 1000mAh-Zellen
realisieren. Bei höheren Kapazitäten dauerts eben ein bissl länger...(I max = 1,4A)

Cu,
Tommi

Nachtrag:
Habe mal einen kleinen Kühlkörper auf den SMD-Chip gepeppt ... so klappt's auch auch mit der Wärme  :)... Eine Kapazitätsmessung ergab Akkus voll wie nie! Man traut sich mit einem einfachen Labornetzgerät
mit seinen Schweinepotis nämlich nicht exakt '4,2' einzustellen, jedenfalls ich nicht.

Entschuldigt den 'Roman', aber vielleicht ist ja was dabei :).Letzte Änderung: Thomas Anders - 13.02.03 14:28:15
Herzlichst,
Tommi

K_Mar

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31

Samstag, 15. Februar 2003, 11:12

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Thomas,
wenn Du dir das Datenblatt blos durchgelesen hättest. Setze doch ein Parallelshunt zwischen PIN 1 und 10 , dann gehts auch mit einem stärkeren Transistor und besserer Kühlung mit höheren Strömen.
Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Tommi_Anders

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32

Samstag, 15. Februar 2003, 18:02

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Klaus,
DAS muß ich probieren! [ok]

Danke für den Tipp!

Tommi
Herzlichst,
Tommi

Tommi_Anders

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33

Montag, 17. Februar 2003, 19:04

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


@Klaus Marahrens

Hallo.
Der Tipp war leider nicht fruchtbringend.
Der parallele Widerstand erhöht zwar als Bypass erwartungsgemäß den Strom,
aber er geht beim Ladeende nicht auf nahezu Null zurück wie ohne Zusatzwiderstand. Das ist auf Dauer gefährlich...

Gruß,
Tommi
Herzlichst,
Tommi

Tommi_Anders

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34

Montag, 17. Februar 2003, 19:17

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Daniel!
Ich habe gerade mit meinem schönen Lader Schwierigkeiten.
In 2 von den 3 Ladern sind die MAX-IC's gestorben [oh2].
Ich konnte noch feststellen, dass die Dinger unter bestimmten Bedingungen (Masseschleifen?) zu Schwingen anfangen, danach geht es wie ein Lawineneffekt. Ich konnte so etwas simulieren, in dem ich den
off/En-Eingang mehrmals ein- und ausschaltete.
Das Bedenkliche ist, einige Ladungen lang gings. Der Fehler hat fatale Folgen, wenn man ihn nicht rechtzeitig bemerkt --> Ua = Ue.

Das liegt natürlich an meinem Design, aber wo konkret - weiß ich noch nicht. Ich habe den intakten IC (sitzt auf Sockel) in die anderen Kanäle gesteckt, keine Unregelmäßigkeit.

Hast du eine Idee?

Gruß,
TommiLetzte Änderung: Thomas Anders - 17.02.03 19:17:07
Herzlichst,
Tommi

hopfen

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35

Montag, 17. Februar 2003, 19:44

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Leut

bin auch ein Verfechter simpler standard IC's

Lade mit dem LM 317
die Spannungskonstanz von ca 20 Grad bis Föhn auf heißer Stufe, also > 70 Grad
ist innerhalb 0,4 %
Zur Strombegrenzung wird einfach ein Widerstand vor dem LM317 verwendet.
Damit ist dieser weitgehend konstant. außerdem kann ich so durch erhöhung der Eingangsspannung den Ladestrom von außen regeln.
Derzeit wird allerdings nur im Bereich 50 - 150 ma geladen (145mah LI Poly).
Dafür git es eine Schaltung für 1 und  eine weitere für 2 Zellen.
Eine Ladeschaltung besteht somit aus 7 Bauteilen.
Der Spannugnsteilerwiderstand wurde jeweils eingemessen da ich (Spindel)potis längerfristig nicht besonders traue.

Einen Nachteil hat der LM 317 allerdings:
Bei Stromausfall fließt über den Spannungsteiler ein Querstrom von ca 5 ma der damit den Akku schön langsam entleert. Also wäre eigentlich eine Abscahltugn des Akkus über Relais oder Transistor erforderlich.


- Für einen 3 Zellenlader schwebt mir ein paralellstabiliator aus den TL 431 vor wobei der 3. einen Längstransistor steuert, so dass keine Zelle überladen werden kann.

- Zusätzlich werde ich eine Vorladestufe integrieren die die akkus auf 3,8 oder 4 Volt vorläd.
Akkus im Lieferzustand haben immer um 3,8 Volt. Denke das dürfte wohl auch Gründe für die langfristige Lagerung / Haltbarkeit haben?
 
Horst wünscht viel Spaß beim Fliegen und experimentieren. - Einige Infos auf flying . . CDR Motore & Micromodelle: flying(alt)

Tommi_Anders

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36

Dienstag, 18. Februar 2003, 11:26

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Horst,
die Idee mit dem LM317 ist halt eine anderer Weg. Ich habe einen 317-Lader für meine Tadirans in Benutzung. Wenn man die Sheets der MAX-IC's liest, ist man erst mal begeistert, was die alles 'können'.
Die Sorge um die korrekte Endspannung wird einem ab genommen.
Ich gebe aber gerne zu, dass deine Lösung sehr solide ist und keine SMD-Lötung im 0,5mm-Raster erforder [hammernd]... Allerdings würde ich einen 2. LM317 als Konstantstromquelle davorschalten. Mit einem
Widerstand kann man den Strom festlegen und gegebenenfalls mehrstufig umschalten. Die Applikation ist in den Sheets vom LM317 zu finden.

Gruß,
Tommi

P.s.: deine Homepage ist Klasse[ok].
Herzlichst,
Tommi

hopfen

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37

Dienstag, 18. Februar 2003, 14:16

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hallo Thomas,
den 2. LM317 habe ich bewußt weggelassen, da es völlig egal ist ob nun mit 50 oder 60 ma (12 Volt) geladen wird.
Die Schaltung wurde dadurch auch geringfügig einfacher.
Die geringe Verlustleistung lässt sich auch auf 2 normale Widerstände aufteilen.
Beim  Laden im Auto von 2 Zellen gäb's Probleme mit dem Voll Laden da der 2. LM als Stromregler nochmals ca 3 Volt (mit Tricks min 2 Volt) verbruzzelt.
Eine Kombischaltung Strombegrenzung / Spannugsabschaltung mit einem LM lief nicht so wie ichs mir vorstellte.

- Die LM 317 haben übrigens eine gute funktionierende Sicherheitsabschaltung.
Ab ca 100-150 ma an 12 V Verlustleistungsabhängig (TO92 Gehäuse ohne Strombegrenzungswiderstand) regelt er den Strom zurück.
Hier gibt es also kein Abschießen des Leistungstransistors wegen Überhitzung und somit ein Überladen und zerstören des Akus.

- Inzwischen hab ich eine ganze Menge Lade IC's (Schutzschaltung für Li-ion) aus den Handy -Akkus, vielleicht schau ich mir die mal an.

Horst wünscht viel Spaß beim Fliegen und experimentieren. - Einige Infos auf flying . . CDR Motore & Micromodelle: flying(alt)

Tommi_Anders

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38

Donnerstag, 20. Februar 2003, 17:02

Re: Multi-LiIon / LiPoly-Lader im Eigenbau


Hi Selbstbauer,
ich muß meinen Bericht noch mal redigieren, jetzt ist der wahre Grund gefunden.
Meine 3 Schaltnetzteile sind kapazitiv verkoppelt. Die zwar geringen Ausgleichsströme erzeugen den Effekt. Möglicherweise muß ich nochmal am Netzteil basteln...

Die MAX1898 trifft keine Schuld, sorry Maxim.

Gruß,
Tommi

P.s.: SE hat endlich geliefert!Letzte Änderung: Thomas Anders - 20.02.03 17:02:05
Herzlichst,
Tommi

Tommi_Anders

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39

Dienstag, 4. März 2003, 08:05

Hi.
Hier scheint keiner mehr interessiert zu sein ;( .
Trotzdem mein Abschlußstatement.
Meine Lipolys haben jetzt 25 Zyklen hinter sich und sind natürlich frisch und munter. Ich betreibe sie bis ca. 3C. Der Lader arbeitet hervorragend! Die anfänglichen Schaltregler-Probleme habe ich mit der Umrüstung von 'schutzisoliert' auf 'Schuko' gelöst. Die MAX-IC's erhielten außerdem einen kleinen SMD-Kühlkörper auf's Häuschen...

Alles in allem sind die Lipolys DIE Innovation schlecht hin. Wirklich beeindruckend.

Tommi
Herzlichst,
Tommi