Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

21

Samstag, 29. September 2018, 09:59

Du kannst es nicht lassen, diesen uralten, überholten Sch*** zu preisen, oder!? :D
Ja, das Gegenstück sollte bzw. muss angesteckt werden --> Nachteil 1

Dabei hat es bei mir auch schon mal einen Kurzschluss gegeben, weil beim Gegenstück die Pole beide an etwas Metallisches gekommen sind.



Wenn die Temperatur zu hoch ist, wird der Kunststoff im Stecker schon mal so weich, dass sich die Kontakte verschieben. --> Nachteil 2



Die Lötfläche am Stecker ist nicht einheitlich geschlossen, sondern man muss das Kabel irgendwie zwischen die drei Einzelkontakte pfriemeln, was oft eine unschöne Lötstelle gibt. --> Nachteil 3

Naja, ich sehe, du hast gegen MPX - Stecker eine menge Argumente.
Also, der Kunststoff von MPX Steckern ist wohl vergleichbar mit dem von XT Stecksystemen. Ich habe diese schon oft genug abgelötet und weiß worüber ich schreibe. Auch müssen die Gegenstücke nicht zwingend aufgesteckt werden! Kurzschlüsse??? Komisch! Bei mir eher sehr selten. Für sowas gibt es Schrumpfschlauch zum drüber stecken. Muss ja spätestens nach dem löten eh isoliert werden. Das mache ich im Übrigen mit JEDER LÖTSTELLE!

Im Übrigen preise ich dieses System nicht an, sondern stelle das System nur vor! Mehr nicht!

Wer was für Stecksysteme verwendet ist jedem selbst überlassen. Nur, deshalb müssen die Stecksysteme von "gestern" nicht unbedingt schlecht sein. Und, wenn einer nicht löten kann, muss er es halt üben!

Also??? Auf dem Teppich bleiben und Ruhe bewahren. Wir können hier im Forum nur raten und Vorschläge machen. Was dann jeder einzelne daraus macht ist immer noch seine Sache!!!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

Walker

RCLine User

Wohnort: Eppstein im Taunus (In der Nähe von Wiesbaden)

Beruf: Industriekaufmann

  • Nachricht senden

22

Sonntag, 30. September 2018, 11:00

Hi,

hier geht es ja um einen Ratschlag zwecks eines heute üblichen und verbreiteten Stecksystems.

Die Antwort darauf: XT 60 bzw. XT 90

Warum ? Viele bekannte und gute LiPo-Anbieter bieten dieses Stecksystem bei ihren Akkus an.
Über die gute Lötbarkeit, Handhabung und Zuverlässigkeit wurde hier ja schon genug geschrieben.


Gruß
Markus


PS: (ich kanns nicht lassen ;) ) MPX-Stecker würde ich hier wirklich nicht empfehlen. (Gründe wurden ja auch schon ausführlich hier besprochen)
Flieger von 80 cm bis 220 cm Spannweite.
(Nur elektrisch)
Funke: Graupner MZ 24 PRO

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

23

Montag, 1. Oktober 2018, 10:03

(ich kanns nicht lassen ;) ) MPX-Stecker würde ich hier wirklich nicht empfehlen. (Gründe wurden ja auch schon ausführlich hier besprochen)
:D Neeee, unbedingt empfehlen tu ich die auch nicht. Sie sind halt für Ungeübte etwas schwierig zu löten und viel Strom halten die auch nicht durch..... :) Speziel mein Stecksystem sind ja auch "4 mm Goldies". Die lassen sich recht gut löten und sind recht sicher zu händeln. Nochmals mit einem anderen Stecksystem fange ich aber nicht an. Wofür auch? :)
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

24

Montag, 1. Oktober 2018, 11:37

Ja, das Gegenstück sollte bzw. muss angesteckt werden --> Nachteil 1
Dabei hat es bei mir auch schon mal einen Kurzschluss gegeben, weil beim Gegenstück die Pole beide an etwas Metallisches gekommen sind.

Kontakte und Stecker muß man immer vorsichtig behandeln. Das ist bei XT Steckern nicht anders. Ich halte sie mit einer helfenden Hand, da ist alles in der Luft.

Zitat

Wenn die Temperatur zu hoch ist, wird der Kunststoff im Stecker schon mal so weich, dass sich die Kontakte verschieben. --> Nachteil 2

Besser löten.

Zitat

Die Lötfläche am Stecker ist nicht einheitlich geschlossen, sondern man muss das Kabel irgendwie zwischen die drei Einzelkontakte pfriemeln, was oft eine unschöne Lötstelle gibt. --> Nachteil 3

Dafür ist man mit der Dicke des Kabels freier. Bei Hülsen wird es bei dickeren Kabeln schnell blöd. Ansonsten siehe besser löten.

Zitat

Bei den MPX-Steckern gibt es keine Fläche, wo man - ohne an den Kabeln und damit den Lötstellen zu rütteln - sauber anpacken kann. Es gibt zwar Formen für eine Umspritzung mit Heißkleber. Diese benutze ich auch, wenn ich die MPX-Stecker als Flächenstecker verwende (dazu sind sie nach wie vor die erste Wahl!), aber wer will sich das schon bei allen Regler-/Lipo-Steckern antun? --> Nachteil 6

Das ist tatsächlich ein Nachteil. Bei den XT sind die Kräfte aber auch deutlich höher. Ich habe auch von anderen schon gehört, die sich beklagten, daß man soviel Kraft braucht zum Trennen. Gerade wenn es im Modell eng ist.

Zitat

Die meisten Lipos kommen heute von Haus aus mit XT60 (oder dann höher XT90). Da braucht mal also nichts umlöten. --> Nachteil 7 (für MPX)

Außer sie kommen mit Deans oder EC... Und was ist in 2 Jahren ? Dann kommt vielleicht YAS (Yet another Stecker) und wieder alles umstellen, weil dich die anderen als Dinosaurier bezeichnen ?

Adapter sind mit Vorsicht zu betrachten. Durch die Verlängerung zwischen Regler und Akku kann man sich weitere Probleme einhandeln.

Wenn man die beiden Stecker des Adapters direkt aufeinander lötet (geht bei den meisten Systemen), hat man kaum eine Verlängerung.

Ist MPX das beste System ? Sicher nicht. Kann man mit MPX gut leben ? Ja. Ist XT die eierlegende Wollmichsau ? Nein. Ist es (derzeit) für Anfänger praktischer ? Vermutlich ja. Wird einmal etwas besseres kommen ? Ziemlich sicher ja.

RK

25

Montag, 1. Oktober 2018, 19:48

Viele bekannte und gute LiPo-Anbieter bieten dieses Stecksystem bei ihren Akkus an.

Keine Ahnung was daran kriegsentscheidend sein soll.
Weil mir was von Handel vorgesetzt wird, ist es noch lange kein Vorteil, sondern eher eine Bevormundung.
Kompaktsysteme ( egal ob XT, MPX, Deans, EC, oder sonst was ) sind in engen Seglerrümpfen , oder bei Reihenschaltungen von Einzelpacks eher nicht so praxitauglich. Bei vorgefertigten Packs kann die vom Hersteller gewählte Kabellänge auch noch hinderlich sein.
Wegen 3-5 min Lötarbeit hier einen angeblichen Voreil zu generieren, erschließt sich mir nicht.
Lötausrüstung gehört eh zur Grundausstattung in dem Hobby. Dann gibst ja auch noch Vereinskollegen, oder gleichgesinnte auf der Wiese, die beim Löten aushelfen könnten.

Wenn man die beiden Stecker des Adapters direkt aufeinander lötet (geht bei den meisten Systemen), hat man kaum eine Verlängerung.

Du weißt das Modellbauer mitunter recht "kreativ" sein können ;)
Einzelheiten findet man reichlich in den Foren
Und 5- 7 cm Zuleitung in der Konsistenz und Flexibilität eines Kantholzes sind auch nicht in jedem Fall praxistauglich ;)
bis bald Maik

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

  • Nachricht senden

26

Montag, 1. Oktober 2018, 20:52

Wird einmal etwas besseres kommen ? Ziemlich sicher ja.

Ich bin für ovale Steckkontakte.

Oval! Nicht oral.

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

27

Dienstag, 2. Oktober 2018, 00:21

Hallo,

jetzt sag' ich auch mal was dazu.... weil das Teil vor ca.40 Jahren auf "meinem Mist" gewachsen ist. Es sollte die Lücke zwischen den (damals) sehr teuren "Goldsteckern" und den billigen, aber ungeeigneten Steckern aus dem Automotive- und Consumer-Bereich schließen, was auch gut gelungen ist. Von Strömen bis weit über 100 A konnte man damals nur träumen... und für Ströme bis ca. 40 A ist der MPX-Stecker auch heute noch eine gute Wahl (und keine "veraltete Scheisse").

Schon kurz nachdem der Stecker auf dem Markt war, sind "sklavische Nachahmungen" (so heißt das bei den Juristen) erschienen, was deren Hersteller und Vertreibern Abmahnungen und Kosten bescherte, da diese Steckverbindung durch ein Gebrauchsmuster-geschützt war.

Inzwischen sind viele Jahre vergangen, der Gebrauchmusterschutz ist längst erloschen, und "HInz und Kunz" kann das Teil herstellen und verkaufen (was auch der Fall ist); nur noch die (inoffizielle) Bezeichnung ist geblieben. MPX selbst stellt den Stecker seit wenigstens 20 Jahren nicht mehr her; was aber nichts mit seiner Funktionalität zu tun hat.

Warum ist der Stecker grün ?
Für das Steckergehäuse war damals ein Thermoplast mit extra hohem Schmelzpunkt vorgesehen, und die Farbe sollte schwarz sein. Aber als es in die Serie ging, war dieser Werkstoff aber nur in grün lieferbar... Diese Farbe ist dann (ohne weiteres Zutun von MPX) zu einem "charakteristischen Merkmal" geworden, sodaß sogar die heutigen Hersteller nicht davon abgegangen sind. Ob die Qualität heute noch wie beim "Original" ist, weiß ich nicht.


Absonsten noch:
Wenn ich so etwas lese...

Zitat


Zitat von »Roadrunner007«
Ja, das Gegenstück sollte bzw. muss angesteckt werden --> Nachteil 1
Dabei hat es bei mir auch schon mal einen Kurzschluss gegeben, weil beim Gegenstück die Pole beide an etwas Metallisches gekommen sind.

Wenn die Temperatur zu hoch ist, wird der Kunststoff im Stecker schon mal so weich, dass sich die Kontakte verschieben. --> Nachteil 2

Die Lötfläche am Stecker ist nicht einheitlich geschlossen, sondern man muss das Kabel irgendwie zwischen die drei Einzelkontakte pfriemeln, was oft eine unschöne Lötstelle gibt. --> Nachteil 3

dann merke ich, daß in den Lötkenntnissen beim Schreiber noch erhebliches Verbesserungspotential steckt.

Ganz allgemein: Wenn die Gefahr besteht, daß beim Löten benachbarte Teile (oder die zu verlötenden Teile selbst) beschädigt werden können, dann lötet man "heiß und kurz". Dazu braucht es einen genügend großen Lötkolben und eine genügend hohe Löttemperatur. Ist das nicht der Fall, dann "brät" man zu lange auf der Lötstelle rum, und erst dann können Schäden entstehen.

Teile, die nicht vorverzinnt sind, müssen immer vorverzinnt werden (z.B. die meisten Litzen); das Löten selbst ist dann ein "Klacks".
Und daß man die Lötstelle (wo Gefahr eines Kurzschlusses) isoliert, ist ja wohlselbstverständlich. Im Anhang ein Bild, wie das ohne und mit Isolierung aussehen sollte.
Tip:
Ein Pärchen opfern und eine kleine "Lötvorichtung" anfertigen. Dazu auf ein kleines Holzbrettchen einen Stecker und eine Buchse in senkrechter Stellung montieren. Darin werden zum Löten dann Stecker bzw. Buchse eingesteckt. So werden die Teile festgehalten und stecken gleichzeitig im Gegenstück, und man sieht gut auf die Lötstelle.


Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00026.gif

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

28

Dienstag, 2. Oktober 2018, 11:19

Dann solltest du dir mal die Amass AS150 und die MP-JET anschauen.
Ist im Prinzip das selbe System.

... ich habe von Torsten das Stecksystem gesehen und begutachtet. Es ist ein sehr sauberes Stecksystem für sehr hohe Ströme.

Ich denke, man sollte Stecksysteme nehmen, die in jedem Modell passen! Eher wenig , noch besser keine Adapter! Aber das ist meine Meinung und sollte sicher nicht verallgemeinert werden.
MPX löten? Eigentlich sehr einfach. Stecker / Kupplung in kleinen Schraubstock mit etwas Gefühl einspannen. Lötstellen verzinnen. Anzulötende Leitung, ausreichend Schrumpfschlauch vorsehen und drüber stecken. Möglichst weit von der Lötstelle weg, wegen der Hitze. Zu verlötendes Ende mit Lötzinn "tränken" ohne das sich die Adern aufdröseln! Verzinntes Ende zwischen den drei Polen stecken und dann erwärmen, bis der Zinn schmilzt. Eventuell etwas Zinn nachführen. Lötstelle abkühlen lassen, den Schrumpfschlauch drüber und dann mit dem Heißluftfön erwärmen, bis er schrumpft. Hexenwerk ??? Eher nicht!!!

Bessere Stecksysteme???? Wird es bestimmt immer geben!!!! Sicherlich die nächsten 10 000 Jahre!!!! :D
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

29

Dienstag, 2. Oktober 2018, 21:07

Hallo,
Warum ist der Stecker grün ?
Für das Steckergehäuse war damals ein Thermoplast mit extra hohem Schmelzpunkt vorgesehen, und die Farbe sollte schwarz sein. Aber als es in die Serie ging, war dieser Werkstoff aber nur in grün lieferbar... Diese Farbe ist dann (ohne weiteres Zutun von MPX) zu einem "charakteristischen Merkmal" geworden, sodaß sogar die heutigen Hersteller nicht davon abgegangen sind. Ob die Qualität heute noch wie beim "Original" ist, weiß ich nicht.


Interessant. Ich kaufe pro Jahr beruflich 8.000 Tonnen der verschiedensten Kunststoffe ein, aber dass ein Kunststoff nur noch in grün erhältlich sein soll, höre ich zum ersten Mal. Kunststoffe sind üblicherweise schwarz oder naturfarben. Alles andere sind Compounds mit Farbbatch. Und wenn ein Kunststoff als Compound verfügbar ist, dann auch der Grundstoff.

Zitat


Absonsten noch:
Wenn ich so etwas lese...

Zitat


Zitat von »Roadrunner007«
Ja, das Gegenstück sollte bzw. muss angesteckt werden --> Nachteil 1
Dabei hat es bei mir auch schon mal einen Kurzschluss gegeben, weil beim Gegenstück die Pole beide an etwas Metallisches gekommen sind.

Wenn die Temperatur zu hoch ist, wird der Kunststoff im Stecker schon mal so weich, dass sich die Kontakte verschieben. --> Nachteil 2

Die Lötfläche am Stecker ist nicht einheitlich geschlossen, sondern man muss das Kabel irgendwie zwischen die drei Einzelkontakte pfriemeln, was oft eine unschöne Lötstelle gibt. --> Nachteil 3

dann merke ich, daß in den Lötkenntnissen beim Schreiber noch erhebliches Verbesserungspotential steckt.

Schon klar, dass du angepißt bist und entsprechend reagierst, weil das ja deine Erfindung war. Und vielleicht kann man selbst meine Lötkenntnisse noch verbessern. Aber ich löte einfach (wie wohl die meisten) mit einem einfachen Lötkolben (keine Lötstation) und kann daher die Temperatur nicht wirklich genau regeln. Aber du kannst es drehen wie du willst: beim XT60 hält man einfach auf die geschlossene Fläche mit dem Kolben drauf und fertig. Bei den MPX-Steckern geht das nicht so. Und wenn ein Stecksystem auch mit einfacherer Ausstattung und weniger Kenntnissen gut verarbeitbar ist, dann ist das ein Vorteil.

Und doch, das Design war mal nicht schlecht, ist entsprechend der heutigen Entwicklung aber veraltet. :tongue: Aber nicht traurig sein: es ist der normale Lauf der Zeit, dass mit fortschreitender Zeit weiterentwickelte Dinge entstehen. Es fährt heute ja auch keiner mehr das erste Auto.

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

30

Dienstag, 2. Oktober 2018, 21:41

Zitat

Ich kaufe pro Jahr beruflich 8.000 Tonnen der verschiedensten Kunststoffe ein, aber dass ein Kunststoff nur noch in grün erhältlich sein soll, höre ich zum ersten Mal.

Du hast aber verstanden, daß sich meine Schilderung auf die Erstserie bezog ?
Das war etwa Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts...

Gruß,
Helmut

31

Dienstag, 2. Oktober 2018, 23:28

Zitat

Ich kaufe pro Jahr beruflich 8.000 Tonnen der verschiedensten Kunststoffe ein, aber dass ein Kunststoff nur noch in grün erhältlich sein soll, höre ich zum ersten Mal.

Du hast aber verstanden, daß sich meine Schilderung auf die Erstserie bezog ?
Das war etwa Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts...

Gruß,
Helmut


Und? Diese Gesetzmäßigkeit hat sich seit Erfindung der Polymere nicht verändert. Aus welchem Kunststoff sollen die Stecker eigentlich sein? PA6? PBT?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Roadrunner007« (3. Oktober 2018, 09:30)


32

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 09:36

Ich hatte schon bei der Frage vermutet, das das hier wieder in einem Glaubenskrieg endet.

Ich würde auch empfehlen, was sich hier schon rauskristallisiert hat.
Für sehr kleine Strome bis 12A würde ich die BEC Stecker empfehlen - Ist aber dann eine Nische für Indoor und sehr kleine Modelle.
Für einen Neueinstieg würde ich zur Zeit auch die XT Steckerserie empfehlen.
Gerade an Akku Kabeln löte ich persönlich relativ ungern rum ( Kurzschlußgefahr ).
Wenn's Akkus mit fertigen Stecker gibt - Warum nicht verwenden?
Für die XT Stecker gibts welche mit Abdeckkappen, man belastet also beim Auseinanderziehen somit nicht die Lötstellen, obwohl ich hier noch Verbesserungspotential sehe.
Beim verwenden von mehr als 3 Zellen gibt's bei diesen Steckern auch Antiblitz Varianten - Das können auch nicht alle anderen Stecksysteme bieten, oder man muß basteln.
Man hat beide Pole in einem verpolsicheren Gehäuse - Auch bei uns im Verein hat schon jemand den Plus und den Minuspol des Akkus bei einem Büschelstecker System zusammengesteckt = 3 Wochen Verband um die verbrannten Finger.
Bei Strömen über 100A sollte aber meiner Meinung nach ein anderes Stecksystem zum Zug kommen.
Aber das dürfte bei einem Neueisteiger auch etwas dauern.

Problematisch ist halt, das es alle halbe Jahre wieder ein neues Stecksystem gibt, das dann als nonplusultra gefeiert wird.

Nur mal so meine History:
2mm Gold Graupner ( ausgesondert )
2mm andere Hersteller ( ausgesondert )
3,5mm Büschelstecker ( aktiv )
BEC Stecker ( aktiv )
MPX Stecker ( aktiv )
4mm Goldstecker mit und ohne Gehäuse ( aktiv )
5,5mm Goldstecker Castle Creations ( aktiv )
6mm Goldstecker ( aktiv )
XT 90 Stecker ( in Planung )

Hier sieht man auch die Entwicklung der letzten 15 Jahre ;)

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

33

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 09:42

Du hast aber verstanden, daß sich meine Schilderung auf die Erstserie bezog ?
Das war etwa Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts...

Neee Helmut, das will er wohl nicht verstehen; wie oft so vieles!!!!! :shake:

Richtig, ich habe eine Lötstation!!! Und???? Mit einem gaaaanz normalen Lötkolben wäre diese Lötarbeit genau so sauber auszuführen! Wo ist da das Problem???? Löten üben und mit etwas Überlegung löten!!! Das ist wohl hier das Geheimnis!
Ich gebe dir recht, wenn du schreibst, das dieses Steckersystem wohl etwas in die Jahre gekommen ist. Gleichwohl wird es auch zum verbinden von mehreren Serrvos und anderen Stromversorgungen immer noch gerne genommen. AUCH HEUTE NOCH!!!!! :)
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

  • Nachricht senden

34

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 10:04

Hi Helmut,

tolles Steckersystem, dass selbst heute noch gut zu verwenden ist und das nicht nur für Hochstromanwendungen. :ok:
Gruß Jürgen
jbsseiten

35

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 13:18

Aber ich löte einfach (wie wohl die meisten) mit einem einfachen Lötkolben (keine Lötstation) und kann daher die Temperatur nicht wirklich genau regeln.

Selbst Lötstationen sind heute schon recht erschwinglich. Und sie halten ewig. Meine Ersa habe ich irgendwann Anfang der 90er gekauft. Seitdem 3 neue Spitzen und einmal alles aufmachen und den ganzen Staub und Dreck raus.
Aber auch "einfache" Lötkolben um unter €20 bekommt man schon mit einer recht gut regelnden Temperatureinstellung. Es ist also keine Frage des Geldes.

RK

36

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 17:08


Neee Helmut, das will er wohl nicht verstehen; wie oft so vieles!!!!! :shake:

Ahh, wenn die Argumente ausgehen, dann versucht man es also wieder mal mit persönlichen Angriffen, gespickt mit diffusen Andeutungen. Aber dass es bei dir für nicht mehr reicht, kenne ich ja bereits.

Aber ich löte einfach (wie wohl die meisten) mit einem einfachen Lötkolben (keine Lötstation) und kann daher die Temperatur nicht wirklich genau regeln.

Selbst Lötstationen sind heute schon recht erschwinglich. Und sie halten ewig. Meine Ersa habe ich irgendwann Anfang der 90er gekauft. Seitdem 3 neue Spitzen und einmal alles aufmachen und den ganzen Staub und Dreck raus.
Aber auch "einfache" Lötkolben um unter €20 bekommt man schon mit einer recht gut regelnden Temperatureinstellung. Es ist also keine Frage des Geldes.
RK


Alles richtig. Und wenn jemand in die Thematik einsteigt, dann sollte er auch diesen Weg gehen. Bei mir reicht aber mein "primitives" Lötequipment für meine verwendeten Stecksysteme vollkommen aus. Allerdings könnte ich so langsam doch mal über die Anschaffung einer anständigen Lötstation nachdenken. ;)

Hi Helmut,

tolles Steckersystem, dass selbst heute noch gut zu verwenden ist und das nicht nur für Hochstromanwendungen. :ok:



Genau, finde ich auch. MPX-Stecker sind ganz besonders für Hochstromanwendungen zu empfehlen. Insbesondere über 70 A Dauerstrom. Da macht der Gebrauch erst so richtig Spaß. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Roadrunner007« (3. Oktober 2018, 18:18)


37

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 17:26

Ich hatte schon bei der Frage vermutet, das das hier wieder in einem Glaubenskrieg endet.


Das sehe ich nicht mal so. "Glaubenskrieg" ist immer eher, wenn Leute ihre Systeme "aggressiv preisen", meist ohne die anderen Systeme überhaupt zu kennen. Hier geht es mehr darum, dass sich manche Leute halt rationalen Argumenten verwehren und lieber in ihrer alten Geisteshaltung verharren. Was mir persönlich egal ist. Aber wie schon geschrieben finde ich es dann zweifelhaft, aus dieser "gestrigen" Haltung Empfehlungen für andere zu machen.

Ich hatte selbst am Anfang nur das MPX-Stecksystem im Einsatz. Damals gab es nur wenige Alternativen (insb. Deans und Goldies) und diese hatten wiederum Nachteile ggü. MPX. Mittlerweile gibt es halt deutlich bessere Systeme, die sich deshalb auch in der Breite durchgesetzt haben (und ich habe umgerüstet; ggf. waren meine damaligen Lötkenntnisse auch nicht optimal, aber das geht vielen anderen auch so. Und wenn man dann auf ein leichter zu lötendes System, das noch dazu besser zu handhaben ist, umrüstet ... so what?). Für Flächenstecker ist MPX nach wie vor super, aber halt mM für Lipo - Regler nicht mehr.

Dann bringt man Argumente vor, die die Vertreter der Gegenmeinung nur damit kontern dem Argumentierenden direkt oder unterschwellig vorzuhalten, dass er einfach nur zu blöd sei (zum Löten) usw.. :nuts:

Und wenn man dann gewisse Ausführungen anzweifelt (Kunststoffe sind von Haus aus mal naturfarben oder opak und als solche immer verfügbar; und wenn die Type XY vom Hersteller XX angeblich nur noch in grün - warum auch immer - verfügbar gewesen sei, dann bekomme ich Type YZ vom Hersteller YY immer noch in der gewünschten Farbe, bzw. in Natur und kann selbst batchen), dann antworten andere wiederum nur mit persönlichen Angriffen. Aber so kenne ich das hier im Forum leider schon länger. Das Niveau ist schon lange unter´s Bett gekrochen und heult. :D

Das hat am Ende aber immer noch nichts mit Glaubenskrieg zu tun, sondern mM einfach nur mit Sturheit / Borniertheit / Ignoranz.

Aber wir können die Diskussion auch ganz einfach beenden: mittlerweile gibt es ab Hersteller / Anbieter (mit Ausnahme von MPX-Lipos) nirgendswo mehr Lipos mit MPX-Stecksystem (oder sagen wir mal zumindest gilt das zu 95 %; ggf. gibt es noch wenige Nischenanbieter). Und warum? Einfach weil alle zu doof sind zum Löten, die Vorteile dieses überragenden Stecksystems einfach nicht erkennen wollen und es ihnen an Respekt fehlt vor dieser altehrwürdigen Erfindung. So, alle doof !!! Ende des Diskussion. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Roadrunner007« (3. Oktober 2018, 18:19)


jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

  • Nachricht senden

38

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 18:52

Genau, finde ich auch. MPX-Stecker sind ganz besonders für Hochstromanwendungen zu empfehlen. Insbesondere über 70 A Dauerstrom. Da macht der Gebrauch erst so richtig Spaß.

Du machst hier offensichtlich auf Pippi Langstrumpf. Aber OK, wenn Hochstromanwendungen bei dir erst bei > 70A anfangen. So ein bisschen ab und zu geben iss bei dir nicht, gell.

Und richtig lesen auch nicht, denn Helmut hat doch geschrieben das damals, für die erste Serie, nur grüner Kunststoff lieferbar war. Was gibt es da anzuzweifeln?
Gruß Jürgen
jbsseiten

39

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 19:41

Genau, finde ich auch. MPX-Stecker sind ganz besonders für Hochstromanwendungen zu empfehlen. Insbesondere über 70 A Dauerstrom. Da macht der Gebrauch erst so richtig Spaß.

Du machst hier offensichtlich auf Pippi Langstrumpf. Aber OK, wenn Hochstromanwendungen bei dir erst bei > 70A anfangen. So ein bisschen ab und zu geben iss bei dir nicht, gell.

Das könnte ich genauso zurück geben. ;) Und was auch immer "auf Pipi Langstrumpf machen" heißen soll. Manches hier kann man nur mit Sarkasmus ertragen. Wenn du schon die MPX-Stecker als geeignet für Hochstromanwendungen anpreist, dann solltest du vielleicht auch definieren, was Hochstrom ist. Der nächste liest das, sieht Hochstrom bei wasweißich 80 A und setzt die Dinger ein. Bissi gefährlich würde ich sagen. Bei mir fängt Hochstrom jedenfalls nicht bei 20 A an (ja, ICH würde von Hochstrom erst ab ca. 70 A sprechen).
Im Übrigen hatte ich auch mal bei MPX angefragt, wie es sich denn verhält, dass die ihre Stecker offiziell bis max. 40 A angeben, aber dann für den FunJet Ultra (dessen Setup 60A zieht) einen Lipo aus eigenem Haus empfehlen, der aber auch (nur) MPX-Stecker hat. Eine Antwort habe ich nie bekommen. ;)

Zitat

Und richtig lesen auch nicht, denn Helmut hat doch geschrieben das damals, für die erste Serie, nur grüner Kunststoff lieferbar war. Was gibt es da anzuzweifeln?

Doch, das habe ich richtig gelesen. Seit Jahrzehnten (also auch damals) gibt es Kunststoffe immer in deren Naturfarbe und man färbt dann durch Farbbatch selbst ein. Und bei der Vielfalt an Materialien und Anbietern (zumal das Material für diese Stecker nur irgendein 0815 Material sein kann) ist es sehr, sehr schwer vorstellbar, dass es so ist wie Helmut geschrieben hat. Aber ist ja auch egal.

40

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 19:41

Muss denn das Niveau in´mmer n den Keller geschleppt werden? :(
Das hat am Ende aber immer noch nichts mit Glaubenskrieg zu tun, sondern mM einfach nur mit Sturheit / Borniertheit / Ignoranz.

Das kannt du bei dir gleich anfangen! :shake:
Genau, finde ich auch. MPX-Stecker sind ganz besonders für Hochstromanwendungen zu empfehlen. Insbesondere über 70 A Dauerstrom. Da macht der Gebrauch erst so richtig Spaß.

Die Spezifikation hat hier niemand angesprochen, oder verlangt.
Klappt übrigens mir XT60 auch nicht besser. :D
Wenn halt die Argumente ausgehen, holt man das zu verbalen Rundumschlag aus, mit den üblichen Übertreibungen, damit die Entgleisung so richtig erfolgreich wird. :ok: :applause:

Danke an Helmut, für den kleinen Einblick in die Geschichte.

diesen uralten, überholten Sch***

-hat es mittlerweile soweit gebracht, das er in xy Farben, von vermutlich ebenso vielen Herstellern erhältlich ist,
-es eine Version mit Doppelkontakten,für höhere Strombelastung gibt
-es auf 8 Kontakte erweitert wurde
-Mehrere Hersteller immer noch Weichen und Schalter und sontsigen Kram damit ausrüsten
-findige Leute, Gießformen für die Problematik Griffigkeit und Zugentlastung erfolgreich anbieten und auch noch verkaufen.....

mehr fällt mir grad für
diesen uralten, überholten Sch***


nicht ein. zzz
bis bald Maik