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Samstag, 25. Mai 2019, 21:02

Akkus Verlöten brauche hilfe

hallo ist eigentlich offtopic da es ein ebike Akku ist aber eben auch nicht weil akku....
hier mein text aus anderem Forum vieleicht köönt ihr mir helfen
Hallo , bin ziehmlich neu im Ebike Spass, habe ein paar
Kenntnisse aus dem Rc Bereich ... Aber noch nie Selber Akkus Verlötet ,
also mal ca 40 gebrauche16850 Zellen(aus Sammlung und alten Laptop
akkus besorgt und Durchgetestet das war ein aufwand aber ich weiche ab.
Also bräuchte hilfe ok so eine Art Boosterpack Funktionieren könnte ,ich
weiss das Die Parallel geschalten Akkus sofort einen Spannungsausgleich
machen wenn ich sie zusammen löte , deshalb sind Alle Voll und haben
gleiche Spannung von daher solltre nicht viel passieren, auch weiß ich
das Beim Entladen Dann Alle Zellen in Serie *Bezogen werden heist wenn
Zellen weniger Amber haben und Leer gehen werden sie Tiefenentladen ,
macht mir aber auch nichts würde mich Vorsichtig herantesten wie lang
ich fahren kann so das die Zellen im Boosterpack nicht ganz leer werden.
So
nun die Frage habe nicht wirklich eine Ahnung ob das prinzipiell
funktionieren kann und auf was ich beim zusammenlöten achtgeben muss ;
Anbei eine "höchst gekonnte Skizze" ( Sorry auch keine ahnung wie man
Schaltplänne zeichnet) von Dem Boosterpack und der angedachten
Verbindung zum Hauptakku.
Bitte
um Rückmeldung ob euch ein Fehler auffällt oder Verbesserungsvorschläge
oder was ich beim löten beachten muss, bzw ob das Überhaupt geht !?
aja Main 36 ist der hauptakku mit 36v schon sehr alt denke mal so 7 A
aller höchstens
photos hier: https://www.pedelecforum.de/forum/index.…ter-pack.63408/

2

Samstag, 25. Mai 2019, 21:19

Wenn du neue Zellen brauchst, ich hab' glaub' ich 50-100 im Keller (müsste zählen gehen, wieviele es wirklich sind). Die sind bei der Firma rausgeflogen (irgenein Genie hat den Kontaktabstand im Gerät um 0.5mm zu kurz gemacht), alles Panasonic mit ~ 3Ah (muss aber da auch noch nachschauen)

Das Vorhaben mit alten Laptop-Akkus ist heldenhaft, aber wird nicht von Erfolg gekrönt sein. Wenn du die Teile miteinander verlötest und eine Zelle geht kaput (bei 40 ist das wahrscheinlich gleich mal der Fall), dann viel Spaß beim Suchen nach der kaputten Zelle.

Parallel schalten vor dem Verlöten geht über einen 100 Ohm / 10W Widerstand, aber immer nur je 2 Zellen. Die musst du aber mindestens einen Tag auf einem Pärchen lassen, sonst gibt's Funken und Qualm. Vollgeladen ist da eine ganz schlechte Idee, die Zellen haben nach 2 Tagen garantiert verscheidene Spannungen. Du kannst aber pärchen bilden, die nach 5 Tagen die selbe Spannung haben.

Aber wie gesagt, ich würd' die Finger von den alten Laptopakkus lassen.

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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3

Sonntag, 26. Mai 2019, 07:52

Vollgeladen ist da eine ganz schlechte Idee, die Zellen haben nach 2 Tagen garantiert verscheidene Spannungen. Du kannst aber pärchen bilden, die nach 5 Tagen die selbe Spannung haben.

Aber wie gesagt, ich würd' die Finger von den alten Laptopakkus lassen.

Dem kann ich mich eigentlich nur anschliessen.... 8)

Akkus, die du zusammen schaltest, sollten unbedingt die gleiche Kapazität und das gleiche Alter (bezogen auf Zyklen) haben..... Und selbst da ist das schon beinahe "Selbstmord"! Wenn da ein Akku "am Rad dreht", kann es ein schönes Feuerwerk unter Umständen mit Feuerwehreinsatz geben! So was muss nicht sein!
Ich bin auch nicht der Typ, der gleich was weg wirft, aber hier hört der Spaß auf....
Wenn du Akkus auf "Lagerspannung" bringst, sind die nicht voll geladen und haben trotzdem in etwa die gleiche Spannung! Wenn du da beim Löten abrutschst ( und das ist sicher schon sehr vielen passiert) wird das Feuerwerk dann vielleicht nicht ganz so schlimm!
Das war jetzt keine Einladung, das auch wirklich zu machen!!!! :shake:

Bitte überlege dir das.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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4

Sonntag, 26. Mai 2019, 11:14

Hallo Mastaofdesasta1983.

Ich habe das Lesen deines Beitrags hier nach wenigen Zeilen abgebrochen.

Tut mir leid, aber schreibe bitte leserlich (Absätze, Grammatik, Rechtschreibung).

Grüße KH ;)

5

Sonntag, 26. Mai 2019, 17:27

Ich schließe mich dem Konsens an. Wenn man in allen relevanten Bereichen so wenig Ahnung hat wie Du es selbst beschreibst, dann ist es keine gute Idee die Akkupacks selbst zusammenzustellen. Auch die Hilfestellung über ein Forum ist hier sehr anfällig für Missverständnisse.
Das Leben ist hart, aber ungerecht.

aminosäure

RCLine Neu User

Wohnort: Lendringsen

Beruf: Werkzeugmechaniker

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6

Montag, 27. Mai 2019, 07:43

Bei 0,1V Spannungsdifferenz und 34mOhm Innnenwiderstand der Zellen fließt ein Strom von ca. 1,5A beim Parallelschalten, ist fast vernachlässigbar.
Mehr sorgen würde ich mir um das Alter und den dadurch erhöhten Innenwiderstand machen. bei 100mOhm und 8A fehlen pro Zelle 0,8V unter Last, bei einem 36V Pack dann 8V, nichts mit Booster...
Noc hschlimmer ist allerdings die Reihenschaltung unbekannter Zellen, da könnte unter Last bei den Zellen mit höherem Innenwiderstand eine Umpolung stattfinden, PENG!
Die Akkus kannst du nur noch für Einzelanwendung bei geringer Last verwenden.
Nicht ganz fluffig heute...

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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7

Mittwoch, 29. Mai 2019, 08:46

Bei 0,1V Spannungsdifferenz und 34mOhm Innnenwiderstand der Zellen fließt ein Strom von ca. 1,5A beim Parallelschalten, ist fast vernachlässigbar.

0,1 / 0,034 = ca. 2,9
Mal abgesehen davon: Es fließt nur Strom, wenn die momentane "Entladespannung" des Stärkeren zur momentanen "Ladespannung" des "Zwangsgefütterten" einen bestimmten Differenzwert hat. Das könnte der Grund für die geringeren o.a. 1,5A sein.
:ansage: Unsere Fachleute wissen da sicher mehr..... :w
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

8

Mittwoch, 29. Mai 2019, 09:52

Der Differenzwert ab dem ein Ausgleichsstrom fließt ist so ziemlich genau 0V +- 10%, ausser dein Spannungsunterschied wird so klein, dass die Quantelung der Werte messbar wird. Ich nehm' mal an, dass das hier nicht der Fall sein wird. Die abweichenden gemessenen Werte kommen einfach daher, dass kein geeignetes Messgerät vorhanden ist. Schau mal in die Specs von deinem/einem beliebigen Multimeter.

9

Mittwoch, 29. Mai 2019, 10:32

Physik sagt, dass bei jedem Spannungsunterschied ein Ausgleichsstrom fließen muss. Das hat der Kirchhoff schon 1845 so postuliert - und der Gauß hat da schon früher seine Finger drin gehabt. Auch mit LiPos / LiIons und Internet gibt es da keinen Toleranzzuschlag.

Aber - auch da wieder Physik und Rudy hat die richtige Formel benutzt - kommt es auf die Widerstände an, wie groß der Strom wird.

Nur gilt für das Zusammenschalten zweier Zellen dass zwei ideale Spannungsquellen und zweimal Innenwiderstand in Serie geschaltet werden. Also 0,1V/2x34mOhm - und dann wären wir wieder aufgerundet bei den 1,5A.

Und als weiterer Faktor kommt dazu, dass die Modellierung der Zelle nur aus Spannungsquelle + Widerstand auch sehr idealisiert ist, weil der Innenwiderstand vom Ladezustand, der Temperatur, ... abhängig ist.