BOcnc

RCLine Team

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21

Donnerstag, 22. August 2019, 19:20

Eigene Erfahrung. Wegen Wind muss ich meine Lipos öfters voll wieder mitnehmen. Früher habe ich die immer wieder auf Lagerspannung gebracht. Jetzt lass ich die einfach liegen. Wenn die 2 3 Jahre halten reicht mir das und ich erspare mir das ganze. Und die liegen dann oft wochenlang. Einen Unterschied merke ich nicht. Und wenn die mit 5C geladen werden dürfen bedeutet das nicht das die 5C genau so wenig schädigen wie 1C.
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

22

Donnerstag, 22. August 2019, 21:17

Naja wenn man seine Akkus nur leer schwebt, wird man auch sehr lange brauchen um in den Bereich der Leistungsentnahme zu kommen, wo die Lipos durch den gestiegenen Innenwiederstand früher an ihre Grenzen stoßen. ;)
Wenn man dann noch nen uralt Billiglader hat, dann wird man es auch beim Laden mangels Innenwiederstandsmessung nicht feststellen.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
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haschenk

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23

Donnerstag, 22. August 2019, 23:46

Hallo,

Die Alterung von Lipos (allgemeiner: LiIon-Akkus) ist ein unumstrittener Prozess und beschäftigt die Forschung heute; eher mehr als noch vor Jahren (man denke z.B. an die E-Mobilität...).
Sie hängt stark von dem Umständen im Einzelfall ab; Fabrikat, Anzahl und Tiefe der Lade-/Entladezyklen, Größe der Lade-/Entladeströme, Lagerungsumstände usw.
Sie äußert sich in Kapazitätsverlust und Anstieg des Innenwiderstands. Ein feste "Regel" zur Vermeidung gibt es daher (noch ?) nicht, nur "Empfehlungen".

Wer mehr darüber wissen will, braucht nur unter "Alterung von LiIon-Akus" zu googeln; dazu gibt es Dutzende von hits, von "shop-Empfehlungen" bis zu Doktorarbeiten.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (23. August 2019, 00:11)


BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

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24

Freitag, 23. August 2019, 08:36

Naja wenn man seine Akkus nur leer schwebt, wird man auch sehr lange brauchen um in den Bereich der Leistungsentnahme zu kommen, wo die Lipos durch den gestiegenen Innenwiederstand früher an ihre Grenzen stoßen. ;)
Wenn man dann noch nen uralt Billiglader hat, dann wird man es auch beim Laden mangels Innenwiederstandsmessung nicht feststellen.


Solange ich das nur am Lagegerät sehe interessiert mich das wirklich nicht. Für mich zählt wie lange die halten und ob die wärmer werden beim fliegen. Übrigens wird gerade einer warm der immer auf Lagerspannung war. Kann man also auch nicht sicher sagen welcher länger hält.

Und die großen für den Heli sind auf Lagerspannung. Aber nur weil mir die bis jetzt noch für Experimente zu teuer sind.
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

Dieter M

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25

Freitag, 23. August 2019, 10:08

....... das was ich jetzt dazu schreibe, wird sicher von einigen nicht sehr gerne gelesen!!!
Ich hatte früher meine Akkus bis zum Abschalten des Reglers leer geflogen! Das war bei den alten Reglern 2,5 Volt pro Zelle!!! Eigentlich war das damals die Regel !!! Auch wurden die Akkus bei mir so weg gelegt!!!! Sie hielten trotzdem bis zu 8 Jahre !!!!
Heute entlade/ lade ich meine Akkus auf Lagerspannung! Der Lader gibt es halt her!!! Große Unterschiede in der Lebendsdauer habe ich nicht gemerkt!!!!
Am Anfang wurden Lipos IMMER mit einem C geladen! Und das mache ich auch noch heute so! Und bei einem Vierfachlader merkt man beim Fliegen da wenig Verzögerung! Eigentlich geht mir das schon oftmals zu schnell!!! Guter Lader??? Naja, ich würde nicht unbedingt zu einem Billiglader greifen! Das ist bei Anfängern sicher schon anders!!!

Also!!!! Wo fängt man an/ wo hört man auf!!!

Für Leute, die sich auf ihre Hochleistungslipos verlassen müssen, ist das Laden ihrer Lipos in Richtung Sicherheit aber sicher in Ordnung!!!


Ich könnte mir einen Defekt im Balancerteil des Laders vorstellen! Und das würde natürlich auch dem Lipo schaden! Sicher nicht unbedingt sofort; aber auf Dauer schon!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

comicflyer

RCLine User

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26

Samstag, 24. August 2019, 07:57

Naja, ich würde nicht unbedingt zu einem Billiglader greifen! Das ist bei Anfängern sicher schon anders!!!

Also!!!! Wo fängt man an/ wo hört man auf!!!

Hi Dieter,
DAS möchte ich doch mal aufgreifen...

Wo hören "Billig"lader auf, wo fangen "gute" Lader an?

Klar stellt man von "einfach" zu "besser" einen Unterschied fest.
Aber ist es nur der "billige" Preis?

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Dieter M

RCLine User

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27

Samstag, 24. August 2019, 08:28

Zitat Eddy!!!
Wo hören "Billig"lader auf, wo fangen "gute" Lader an?

Klar stellt man von "einfach" zu "besser" einen Unterschied fest.

Aber ist es nur der "billige" Preis?
Gute Frage Eddy! Ich weiß es nicht!!!! Ich hatte mir die ersten Lader für NIC selbst gebaut! Dann kam mein erstes Schulze für damals 380 DM! Und danach??? Der billigste lader kostet bei mir so um 100€ und ist von HITEC! Und dann noch mein H4! Nach anderen Ladern habe ich mich also nie umgesehen!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

28

Montag, 26. August 2019, 00:56

Ein Junsi in der gehobenen Preisklasse darf man sich schon Aussuchen, wenn man was ordentliches will und keinen Einweglader mit ungewisser Kalibrierung und Null Leistung am Balancer.
Das wäre für mich ein sinnvoller Standard.
Persönlich will ich mein Pulsar 3 nicht mehr missen. Leistung satt und arbeitet wie ein Schweizer Uhrwerk.

Sein Ladegerät hat 1A oder 5W Entladeleistung, über den Balancer schweigt man sich komplett aus.
Würde ich ja eher heute als morgen Entsorgen.

Da ist man mit einem ISDT Q6 Pro für 50€ schon deutlich besser Ausgestattet.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »officejet« (26. August 2019, 01:04)


Dieter M

RCLine User

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29

Montag, 26. August 2019, 11:09

Würde ich ja eher heute als morgen Entsorgen.
Das ist das Problem! Wenn du an fängst, vielleicht auch noch Familie hast, da sparst du überall!!! Sicher hast du recht! Aber ein Lader, für dessen Preis man das Modell und vielleicht auch noch die Steuerung bekommt, ist dann nicht! Ich denke schon das eer wohl "zwei mal kaufen" wird.... Aber auch hier wird er Abstriche machen. Ich sehe es doch oft bei uns auf dem Platz....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

raimcomputi

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30

Montag, 26. August 2019, 13:05

Zitat

Das ist das Problem! Wenn du an fängst, vielleicht auch noch Familie hast, da sparst du überall!!!
Ich habe auch Familie und kann für mein Hobby nicht das Geld aus dem Fenster werfen. Und ich habe mich aus diesem Grund auch nicht leicht getan, was mein Ladegerät betrifft. Aber letzten Endes habe ich mir vor mittlerweile fünf oder sechs Jahren mein Junsi 308 Duo gekauft. Und ich muss heute noch sagen, das das eine der besten Investitionen war, die ich im Laufe der vielen Jahre für mein Modellbauhobby getätigt habe. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das ich jedem nur dazu raten kann, in ein vernünftiges Ladegerät zu investieren. Und ein Ladegerät mit 100 Watt Ladeleistung, 5 Watt Entladeleistung und einem Balancerstrom von 200-300mA ist in meinen Augen definitiv kein vernünftiges Ladegerät, es sei denn man ist sich sicher, das man auch in Zukunft höchstens kleine 1S oder 2S Akkus laden will. Das beste was man für Geld kaufen kann, ist sicher immer noch das Pulsar 3. Aber das war selbst mir, angesichts des Preises und angesichts der Tatasache, das es nur ein Singlelader ist, zu heftig. Das hätte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren können.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: keine mehr
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »raimcomputi« (26. August 2019, 22:34)


31

Montag, 26. August 2019, 14:26

Wenn du an fängst, vielleicht auch noch Familie hast, da sparst du überall!!!


Das liegt in der Interpretation von "sparen". Es wird meist einfach damit verbunden, wenig Geld auszugeben und Investitionen am reinen Eurobetrag fest zu machen.
Der Gegenwert des zu erwerbenden Produkts gerät völlig ins Hintertreffen und das Erwachen kommt später. Denn dann hat man nicht gespart, sondern einfach nur billig eingekauft.
Ladegeräte gehören nun mal zur Grundausstattung und das ist ein bissel, wie beim Hausbau. Wird am Fundament gespart, im Sinne von möglichst billig, dann rächt sich das weiter oben.
In den einschlägigen Foren findet man genug Material, wo man sich auf Grund mangelnder Genauigkeit, die Akkus ruiniert hat, oder sich alle Jahre die Frage nach dem nächsten Lader gestellt wird, weil man sparen und billig einkaufen nicht auseinanderhalten kann.
Der Preis ist in letzter Zeit weniger das Kriterium geworden, seit man in Cina ein wenig aufgewacht ist.
Mit HOTA, ISDT und UP sind hier leistungs und qualitätsmäßig brauchbare Lader im Programm. Abstriche muß man bei der Entladeleistung machen, oder sich in derem Zubehörprogramm bedienen.
Für mich sind schon immer nur Lader interessant, die unter direktem Herstellernamen vertrieben werden.
Alles, was in gleicher Form, unter gefühlten 74 Farben und mindestens doppelt so vielen Labels den Markt überschwemmt, ist bei mir außen vor.
Der wahre Hersteller ist kaum auszumachen, Support und Updates sind fraglich. Qualität und Genauigkeit variiert mit Farbe und Label und im Ernstfall zuckt der Vertreiber mit den Schultern.
Das muss man sich mit der Grundlage fürs Hobby nicht antuen.
Der Pulsar ist zweifellos Oberklasse, aber für die meisten auch etwas zu viel des Guten. Etwa, wie mit nem 911er, oder F40, 200m zum Brötchen holen fahren. ;)
bis bald Maik

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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32

Dienstag, 27. August 2019, 10:02

:) Maik, wenn ich das so lese, habe ich mit meinem H4 Lader sehr wahrscheinlich das Richtige gekauft!
Alles, was in gleicher Form, unter gefühlten 74 Farben und mindestens doppelt so vielen Labels den Markt überschwemmt, ist bei mir außen vor.

Ich gebe euch allen recht, wenn ihr schreibt, das der Billigmüll durch sein Dasein nur die Umwelt versaut, weil er recht schnell entsorgt und erneuert wird! Manchmal kann man die aber zum Laden von Sendern und so weiter verwenden. Hatte ich mit meinem kleinen Multiplexlader so gemacht.... Aber irgendwann nach ca 15 Jahren war auch der MÜLL !
Habe mir von HITEC dann extra einen Lader für en Senderakku gekauft! 100 € ! Nicht so der wahnsinnige Schrei! Aber er tut seine Pflicht und läd meine Nickis!!!
Ich denke, jeder muss da halt seine Erfahrungen machen....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

33

Donnerstag, 12. September 2019, 12:39

Ladegeräte gehören nun mal zur Grundausstattung und das ist ein bissel, wie beim Hausbau. Wird am Fundament gespart, im Sinne von möglichst billig, dann rächt sich das weiter oben.

Schlechter Vergleich. Ein Fundament kann man fast nicht ändern. Beim Lader kann man erstmal einen einfacheren kaufen und dann mit den Wünschen um bessere Geräte erweitern oder tauschen. Oder einen neuen Lader wegen neuer Technologien. Updatemöglichkeiten sind nett, aber oft gibts nach einigen Jahren die Firma oder Updates nicht mehr. Hier auf ein besonders teures Modell zu setzen, gerade als Anfänger, ist IMHO nicht sinnvoll.

RK

34

Sonntag, 15. September 2019, 00:13

Updatemöglichkeiten sind nett, aber oft gibts nach einigen Jahren die Firma oder Updates nicht mehr.
Ist vielleicht bei deinen Preisgünstigen Chinamodellen so. ;)
PP-RC z.B. repariert heute noch Lader, welche er vor 10 Jahren verkauft hat. Updates gab es gerade auch neue, sogar noch für das alte Modell...
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35

Montag, 16. September 2019, 09:50

Updatemöglichkeiten sind nett, aber oft gibts nach einigen Jahren die Firma oder Updates nicht mehr.
Ist vielleicht bei deinen Preisgünstigen Chinamodellen so. ;)
PP-RC z.B. repariert heute noch Lader, welche er vor 10 Jahren verkauft hat. Updates gab es gerade auch neue, sogar noch für das alte Modell...

Ja es gibt Ausnahmen. Bei den Reglern z.B. Castle. Aber zum einen sind das sehr wenige. Es gibt genug auch namhafte Marken, die verschwunden sind oder aufgekauft wurden, und wo es nichts mehr gibt, obwohl die Lader (teils auch aus deutscher Produktion) damals nicht billig waren und am Anfang auch noch ein paar Updates erhalten konnten. Solche habe ich auch.
Dann spielt u.U. schon die Hardware nicht mehr mit, wenn sie damals nicht sehr zukunftsweisend designt war. Wenn alle Meßeingänge einen Weitbereich haben und alle Leitungen in Spannung und Strom kontrollierbar sind, kann man recht frei anpassen. Aber das kostet und widerspricht so dem üblichen Wirtschaftlichkeitsdenken, das nur das nötigste vorsieht. Falls eine komplett neue Technologie kommt, reicht evt. nicht mal das. Das hat auch viele NiCd Lader mit dem Auftauchen der LiPos ereilt, weil es Balancen vorher nicht gab.
Oft reicht schon der Abgang eines Mitarbeiters oder manchmal auch der Tod eines Geschäftsinhabers und das war es mit dem Support. Oder es kennt sich keiner mehr mit den alten Prozessoren aus oder bringt die alte Entwicklungsumgebung zum Laufen. Oder das Update erfolgte über Speicherchips, die es nicht mehr gibt.
Und die meisten wollen lieber was neues verkaufen. Updates bringen meist keinen Gewinn.

Und würdest du einem Anfänger empfehlen, einen >€800 Lader zu kaufen ? Ich bin fortgeschritten, aber meine gesamten Lader über die Jahre haben wohl nicht viel mehr gekostet. Und die hohe Leistung brauche ich auch nicht, dafür mehrere Lademöglichkeiten parallel.

RK