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Mittwoch, 12. Februar 2020, 12:53

Welchen Akku für Futterboot?

Hallo liebe Community!

Ich hab vor Jahren angefangen, ein Futterboot zum Angeln zu bauen.
Ohne jegliche Modellbauerfahrungen habe ich ins Blaue hinein das Basteln angefangen.
Bei der Jungfernfahrt haben sich dann logischerweise etliche technische Mängel offenbart…
Aus Zeitgründen habe ich das Projekt dann auf Eis gelegt.

Mittlerweile habe ich den kompletten Antriebsstrang neu konzipiert, die Ruderführung geändert und noch diverse Kleinigkeiten verbessert.

Folgende Frage zur Stromversorgung:

Welchen Akku würdet ihr mir empfehlen?
Welchen Typ, wieviele Zellen?

Motor: Graupner Brushless Speed 400 BB (7288)
Regler: Graupner Brushless Control 70 (7237.D35)

Bei Gelegenheit werde ich noch ein paar Bilder anfügen.


Schönen Gruß

2

Mittwoch, 12. Februar 2020, 17:30

8-16V, 11,1 V Nominalspannung, 3S LiPo oder 6-8 Zellen NiMh sollten reichen. Aber: was ist das für ein Futterboot? 1kW Motorleistung und fetter Regler. Bitte mal ein Foto, ich bin gespannt.
mit besten Grüßen aus dem Bergischen Land

Hans-Dieter

3

Mittwoch, 12. Februar 2020, 22:17

Ein Futterboot kommt eventl. auch bei sehr niedrigen Temperaturen zum Einsatz. Da versagen die meisten modernen Akku-Typen. Allen voran der LiPo. Ich würde meinen, dass Du mit einem altbewährten und soliden Bleiakku am besten aufgehoben bist. Gewicht spielt sicher eine untergeordnete Rolle.
Das Leben ist hart, aber ungerecht.

frank77

RCLine User

Wohnort: Augsburg

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4

Mittwoch, 12. Februar 2020, 22:29

Ich würde auch einen Bleiakku verwenden, jedoch müsste man prüfen, welchen Dauerstrom man ziehen darf.
Der 400 BB hat ja einen Maximalstrom von 50A, wird der wirklich beim Fahren benötigt?

Akkus z.B. bei Pollin

-Frank

5

Donnerstag, 13. Februar 2020, 08:36

Guten Morgen, erstmal Danke für die schnellen Antworten!


Hab grad noch schnell ein Foto gemacht. Detailliertere Fotos folgen.

Erfahrungen mit Bleiakku hatte ich schon. In den Seitenteilen sind jeweils 2 12V Bleiakkus verbaut. Beim ersten Versuch ist mir damals der Regler abgeraucht.
Beim zweiten Versuch hat das Boot mitten um See seinen Dienst verweigert. Nach ein paar Minuten gings wieder. Es war schön zu sehen, wie die angebrachte Spannungsanzeige im Fehlerfall geblinkt hat.
Konnte leider nicht rausfinden, ob das an überlasteten Batterien oder an nem evtl. überlasteten Regler liegt.
Dann hab ich nach längeren Recherchen oben genannten Motor und Regler geschossen. Leider hab ich damals nicht gleich weiter gemacht...

Temperaturen könnten mal so an die 5 Grad gehen. Das Boot wird aber ausschließlich zum Friedfischen verwendet. Und das geht erst so im März los.

Schönen Gruß
»carphunter78« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_13022020_083046_(1080_x_1080_pixel).jpg

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

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6

Donnerstag, 13. Februar 2020, 10:17

sind jeweils 2 12V Bleiakkus verbaut.


??? Naja, inzwischen sind die Akkus moderner und verlässlicher geworden. Ich erinnere mich, das wir früher die Blei - Gel - Batterien genommen haben. Allerdings sollten die nicht zu hart belastet werden. Anderseits sind die durch ihre Hochohmigkeit meines Erachtens sinnvoller. Wie schnell hat sich da ein Zweig oder ein Binsenteil in die Schiffschraube "eingewickelt". Lipos speisen da weiter wie verrückt und könnten Motor und Regler schädigen. Ein Blei - Gel - Akku geht dann doch wenigstens etwas "in die Knie".
Es wäre aber schon nicht schlecht, wenn man mal die Werte (Strom Leistung usw) wüsste. Rein Interessehalber.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

7

Donnerstag, 13. Februar 2020, 15:14

Ich denke nicht, dass Deine technischen Probleme mit dem Typ des Akkus zu tun haben. Da ist sicher was anderes im argen.
LiPos sollten nicht unter 10°C betrieben werden. Bleiakkus musst Du nicht im Modellbaubereich suchen. Da kannst Du sicher
auch kleine Akkus aus dem Vespa/Moped-Bereich nehmen.
Das Leben ist hart, aber ungerecht.

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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8

Donnerstag, 13. Februar 2020, 15:59

LiPos sollten nicht unter 10°C betrieben werden


... Naja, ich fliege die Dinger auch bei - 10 Grad... Dann werden die aber auch vorher auf ca. 35 - 40 Grad aufgewärmt. Bis etwa 5 Grad (ohne Vorwärmen) merkt man bei meinen Modellen auch keinen Leistungseinbruch. Ich habe aber auch nicht die Stromfresser.
Wenn die mal so 50 Ampere nehmen, ist das schon recht viel.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

9

Donnerstag, 13. Februar 2020, 18:34

Diese Diskussion kommt immer wieder auf und irgendwie muss man das wohl immer wieder dazu sagen ...
Wenn Du die Akkus vorwärmst, werden sie auch nicht bei unter 10°C betrieben. Und wenn Du sie aus der Tasche/Auto bei 5°C in den Flieger packst, bleiben sie durch Ihre Eigenerwärmung schon warm genug. Das ist aber nicht zu vergleichen mit einem Boot, das mit unmittelbarer "Flüssigkühlung" auch mal im See steht.
Das Leben ist hart, aber ungerecht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Herrje« (13. Februar 2020, 18:39)


Dieter M

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10

Freitag, 14. Februar 2020, 16:32

unmittelbarer "Flüssigkühlung"


....also, früher habe ich die Akkus auch bei - 10 Grad ohne Vorwärmung geflogen. An der Leistung hatte ich da nichts bemerkt! Aber das ist bei Helis unter Umständen sehr viel anders. DIE BRAUCHN LEISTUNG!!! Und da wirkt sich die Vorwärmung dann doch aus.
In wie fern es sich dann in einem Medium, das garantiert über 0 Grad ist, bemerkbar macht? Liegt dann vielleicht auch am Antrieb. Aber der Akku kommt da auch nicht unbedingt mit dem Medium Wasser in direktem Kontakt.... Und wenn? Wäre es dann eh schlecht....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

comicflyer

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11

Freitag, 14. Februar 2020, 23:16

Also wenn in dem Boot sowieso nur ein Aussenloser Bürstenläufer werkelt, dann auch 'nen Plumbum-Sammler da rein.
Wenn moderne Akkus, dann mal über 'nen Bürstenlosen Aussenläufer meditieren.

Ist ja sonst, als wenn man 'nen SW-Röhrenguckstein mit Solarzelle befeuern will...

So'n Boot hat genug Platz. Da kann man Akkus auch mit XPS-Auftriebshilfe gegen Kühle isolieren.

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

haschenk

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12

Samstag, 15. Februar 2020, 01:58

Hallo liebe Leute,

es macht wenig Sinn, über die Akkus zu diskutieren, solange nicht bekannt ist, was diese im gegebenen Fall leisten müssen (Strom, und über welche Zeit (Kapazität).
Das macht (mindestens...) eine Strommessung erforderlich. Dann passieren auch keine Überraschungen (Regler schaltet wegen Übertemperatur ab, Akku ist leer) mehr.

Im gegebenen Fall wäre die Anschaffung einer Strommesszange (die auch Gleichstrom messen kann, sowie Spannungsmessungen) erforderlich. Das gilt nicht nur für die Auslegung bzw. Wahl der Stromquelle, sondern auch für die Überwachung im späteren Betrieb. Das "Maximum" an Überwachung wäre wohl ein Fernsteuerung mit Telemetrie, die jederzeit Auskunft über Strom, Ladezustand des Akkus und Temperatur kritischer Teile gibt.

Wie schrieb doch ein ehemaliger Modi hier immer: "Ströme messen nicht vergessen".

Gruß,
Helmut

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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13

Samstag, 15. Februar 2020, 10:51

Es wäre aber schon nicht schlecht, wenn man mal die Werte (Strom Leistung usw) wüsste. Rein Interessehalber.

(das hatte ich auch schon mal davor angestossen)
Das macht (mindestens...) eine Strommessung erforderlich. Dann passieren auch keine Überraschungen (Regler schaltet wegen Übertemperatur ab, Akku ist leer) mehr.
Das "Maximum" an Überwachung wäre wohl ein Fernsteuerung mit Telemetrie, die jederzeit Auskunft über Strom, Ladezustand des Akkus und Temperatur kritischer Teile gibt.

Das wäre in diesem Fall fast noch wichtiger, als eine Strommesszange! Hier wird dann nämlich unter Last im Wasser während der Fahrt gemessen. Trotzdem!!! Eine Strommesszange ist nie verkehrt! Ich habe mich an mein Schätzeisen gewöhnt und möchte es nicht mehr missen.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter