murx

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21

Samstag, 3. Januar 2004, 12:26

Guten Morgen....

Ich habe heute Nacht einmal die Methode à la LiPo versucht.

Das heisst zuerst entladen, dann mit 0.25A im LiPo Mode (4 Zellen à 4.2 Volt)
geladen. Akku 7x2400. Das ist dabei herausgekommen.

Entladen:


Laden:


Nach drei Stunden war Schluss.... seltsam.

Ich versuche jetzt nochmal Gerds Methode, obwohl ich die eigentlich auch schon praktiziert habe. Allerdings
weiss ich das Resultat nicht mehr genau. Bin schon etwas konfus von der ewigen Bastelei......

Aber was haltet Ihr von den obigen Graphen?

@Sebastian
Leider habe ich nur noch ein "normales" DeltaPeak Ladegerät mit 4A und sonst
keinerlei Einstellmöglichkeiten. War halt mein erstes...
Das mit dem A-Meter könnt man noch ausprobieren.

Gruss
Dani

gerd

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22

Samstag, 3. Januar 2004, 12:32

Hi Orbianer,
schreibe gerade an dem Test und kann demzufolge die Bedienung auch mit 3Promill :dumm: die Bedienung runtersingen! :O

Bitte Normalladen NICHT mit Formierungsladen verwechseln!
Formierungsladen: Der Formiermodus sollte mit 1/10C und der exakten Zellenangabe erfolgen.
Daraus werden zwei Abschaltkriterien gebildet:
1. Akku voll beim Erreichen der 1,45V/Z -> das halte ich für überaus wünschenswert aus pfleglicher Sicht unserer Akkus!!!
2. Zeitlimit vom 14Std bei nicht erreichen der 1,45V/Z!
3. Entladen wird immer mit dem voreingestellten Strom des Entladeprogramms!
4. können bis zu 9Zyklen vorgegeben werden!
Für mich stellt das sogar ein besonders praxisnahes Vorgehen dar! :ok:

--->>> ... bin doch sehr verwundert über: <<<---

Zitat

Man muss auch nicht mehrere Zyklen machen. Auch Schwachsinn.

Solche Aussagen klingen ohne Begründung nicht sehr professinell und sollten allenfalls dem "Stammtisch" vorbehalten bleiben! :dumm:
Es ist sehr wohl Sinnvoll bei neu zusammengestellten Akkupacks mehrere Zyklen zu Formieren! Auch erhöht sich dadurch nachweislich die Kapazität des Akkus! Nachweis nicht nötig, probierts einfach mal aus! ;)
Gruß Gerd

Watt ihr Volt:
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(DriveCalc 3.3, Ladegerätetest, LiPo-Lastdiagramme und vieles mehr..)

23

Samstag, 3. Januar 2004, 13:24

Tach,

@Dani
Das Ergebniss vom Lipo Mode verstehe ich nicht... ???

Normalerweise dürfte der Lader doch erst bei erreichen der 4x4,2V abschalten, eigentlich ja sogar erst wenn sich (bei Lipo) sogar schon der Laestrom gesenkt hat - wenn ich Lipo-Laden richtig verstanden habe!?

Komisch, komisch... ???

Ach nee! Doch nicht! :dumm:

Im Lipo-Modus wird die Ladung nach 3 Std. automatisch abgebrochen! - Kann also nicht gehen!!! ;)

Nimm mal den Bleiakkumodus mit 250mAh, der schaltet erst nach 14 Std. ab... Dann passt das... :)

bis denn
Sebastian

PS: Spannungsbegrenzung würde ich, wenn diese Stufe zur verfügung steht (kann gerade nicht nachsehen, weil der Lader beschäftigt ist) auf 10V Nennspannung setzen, also 5 Blei-Zellen - wäre dann eine max. Ladespannung von 2,4V pro Blei-Zelle = 12V. Ist aber eigentlic auch nicht so wichtig, dahin sollte der Akku bei dem geringen Ladestrom eh nicht kommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sebalexx« (3. Januar 2004, 13:36)


Pete

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24

Samstag, 3. Januar 2004, 14:53

oh ja, Abschaltung nach 3 Stunden ist glaub' ich erst seit Version 6.3 - also doch das Bleiprogramm nehmen ?
Wobei ich es meistens eilig habe, daher "Schnellformierung", also Normalladen, vielleicht nicht mit nicht zu hohem Ladestrom und anschleißend noch 2-3 Stunden Konstantstromladen obendrauf lege.

Peter

murx

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25

Samstag, 3. Januar 2004, 15:18

Stimmt mit den 3 Stunden, jetzt hab ichs auch gelesen.

Seit zwei Stunden bin ich dabei mit Gerds Version zu formieren.
S'kann also noch a bisserl dauern....

Gruss
Dani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »murx« (3. Januar 2004, 16:42)


murx

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26

Samstag, 3. Januar 2004, 17:41

Du Gerd

meinst Du mit Formierungslladung efektiv das Formierungsprogramm des Orbit?
Wenn ja, lädt er ca. 2.5 Stunden mit 0.25A bis zu einer Kapazität von 843mAH!
Danach entlädt er wieder....

Sieht dann so aus wie die ersten Grafiken, die ich gepostet habe :(

Ich versuchs mal mit dem Bleiakku-Trick.

-------------------------------------------------------------
Hier die News:



Modus: Bleiakku
Spannung: 12V
Ladestrom: 0.25A
Ladestrombegrenzung: keine
Akku: immer noch 7x2400

Das kann doch nicht wahr sein :hä: :no: :(

Beschreibung Handbuch:

- Akku-Vollerkennung durch Ladestromunterschreitung (50m, U=konst.)
- Ladevorgang wird nach 14 Stunden auto. beendet.

Ich kann keine Ladestromunterschreitung erkennen! 14 Std sind auch noch nicht um! Und voll ist da schon gar nichts!
Ich versuch noch nen anderen Akku.

Entnervte Grüsse
Dani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »murx« (4. Januar 2004, 02:35)


gerd

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27

Sonntag, 4. Januar 2004, 10:03

??? , was soll das, DU LÄDST EINEN NC-AKKU IM BLEI-MODUS ???

Hi Dani,
ich habe jetzt "nur mal so" im FORMIERPROGRAMM meinen
14Z/GP3300 mit 0,35A angeschlossen, Ergebnis:
14Std - Abschaltung mit 3789mA!
9,8Std - 3456mA Entladen!!!

... wo ist das Problem?

Hast Du die Zellen auf 1V/Z vorher entladen, wie ich schrieb?
Hast Du dann das Formierprogramm (1Zyklus) - 7Z - 250mA gewählt?
Wann - ja - ja - dann:
Möglichst mit einem zweiten Akku probieren!
Wieder falsch, dann kontaktiere Herrn Hausmann!

Kontrolle:
Wie funktioniert z.B. die Reflexladung mit 5A Stromvorgabe, schon probiert?
Was wird dann Eingeladen bzw. Entladen ?
Gruß Gerd

Watt ihr Volt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gerd« (4. Januar 2004, 10:04)


plinse

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28

Sonntag, 4. Januar 2004, 10:50

Zitat

Original von gerd
??? , was soll das, DU LÄDST EINEN NC-AKKU IM BLEI-MODUS ???

Hi Dani,
ich habe jetzt "nur mal so" im FORMIERPROGRAMM meinen
14Z/GP3300 mit 0,35A angeschlossen, Ergebnis:
14Std - Abschaltung mit 3789mA!
9,8Std - 3456mA Entladen!!!

... wo ist das Problem?

Hast Du die Zellen auf 1V/Z vorher entladen, wie ich schrieb?
Hast Du dann das Formierprogramm (1Zyklus) - 7Z - 250mA gewählt?
Wann - ja - ja - dann:
Möglichst mit einem zweiten Akku probieren!
Wieder falsch, dann kontaktiere Herrn Hausmann!

Kontrolle:
Wie funktioniert z.B. die Reflexladung mit 5A Stromvorgabe, schon probiert?
Was wird dann Eingeladen bzw. Entladen ?


Moin,

Lies mal weiter vorne. Irgendwie hat im Formierprogramm der Lader viel zu früh abgeschaltet und die Formierung nicht durchgezogen. Das mag wohl klappen, wenn du ein Pack hast und es mal aus Wonne formieren willst, aber wenn du ein altes Pack mit Mucken hast, scheint das nicht so einfach zu klappen.
Also muss man irgendwie den Lader überlisten und die "künstliche" Intelligenz abschalten.

Wenn man ein Pack formiert, will man ja im Prinzip einfach definieren, dass der Lader eine gewisse Ladungsmenge in den Pack pumpt, ohne wenn und aber, so dass man weiss, dass alle Zellen voll sind. Damit es nicht schädlich ist, macht man den ganzen Hokus mit geringem Strom, denn wie will die blöde Blechkiste wissen, ob alle Zellen 1,45V haben? Wie du leicht lesen kannst, will er ja formieren, um Probleme mit dem Pack zu beheben, da kannst du nicht davon ausgehen, dass alle Zellen sich gleichmäßig verhalten.

Man kann auch Zellen im Normallademodus anklemmen und den Strom so hoch stellen, dass man zu kleine Zellen damit beim ersten mal tötet. Das Gerät ist also ohnehin nicht idiotensicher. Warum also fangen die gerade beim Formierprogramm an, mit solchen Features das Gerät untauglicher zu machen, als es notwendigerweise sein muss? Etwas komisch gelagerte Packs oder wie auch immer damit zu formieren, hat auch bei mir nicht geklappt. Da ist jedes Netzteil mit Strombegrenzung tauglicher.

Ganz klar, wenn ich einen Akku regelmäßig verwende und der bietet plötzlich solche Mucken, ist er meistens hin, oft streikt nur eine Zelle, aber hin ist hin, zumindestens das Entfernen der einen Zelle kann man nicht umgehen.

Ich habe jetzt aber nach 3-4 Jahren mal alte NiCd - Packs wieder in Betrieb genommen, ich hatte sie entladen in der Garage gelagert, sie hatten also auch die Winter abbekommen.

Einzelne Zellen mußte ich "wachküssen", ansonsten sind die Zellen alle von alleine gekommen. Komischerweise aber nicht beim Formieren, einzelne Zellen haben erst Spannung angenommen, als ich sie direkt mit einem Autoakku an ihre Polarität erinnert habe ;) .

Weder mein Schulze noch mein Orbit haben mit diesen Packs vorher wirklich was anfangen können, der Schulze hat sie zwar bei wenig Strom etwas geladen, ich glaube die Peakabschaltung habe ich da für eine kurze Zeit deaktiviert, einzelne Zellen haben aber keine Spannung bekommen, der Orbit hat egal welche Peakschwelle immer nach kürzester Zeit abgeschaltet. Ohne "Spezialbehandlung" hätte ich die Packs fast alle wegschmeißen können.
So viel zu meinem "Glauben" in die käufliche Ladetechnik. Im Prinzip muss man immer noch wissen, was man tun will und der Lader hat einzig das Werkzeug zu sein, welches einem das ermöglicht, aber er hat gefälligst nicht zu unterbinden, was man haben will.

Übrigens meine wiederbelebten Packs haben nach ein paar mal Gebrauch wieder die alten leistungen gebracht. Habe sie ein paar mal im Rennboot schwitzen lassen und dann mal durchgemessen. Die Ergebnisse haben sich mit denen gedeckt, die sie auch bei früheren Messungen hatten.

Eine andere Art der Formierung, die ich eigentlich auch bevorzuge, ist nicht die des "vorsichtigen" Überladens, sondern die, alle Zellen mit Widerständen auf 0 zu entladen und dann die Widerstände abzunehmen. Klappt wunderbar und bei Packs, wo das etwas schwierig mit den Widerständen zu hantieren wäre, löte ich sie auf, zusammen mit einer Diode in Reihe. Das älteste Pack mit Widerständen und Dioden in Reihe war auch bei den wieder in Betrieb genommenen, in dem war keine Zelle mucksch, die anderen hatte ich vorher mit Widerständen entladen, bis die Widerstandsplatinen kalt waren und dann abgeklemmt, da hatte nur ein Pack die gleiche Situation, bei allen anderen waren einzelne Zellen, teils auch 2 mucksch. Also ist das mit den Widerständen+Dioden zumindestens nicht schädlich, von Vorteil will ich jetzt nicht reden, das kann auch Zufall gewesen sein. Aber Schaden hat das Pack (20 Zellen RC2000) dadurch nicht genommen.
Anteilig haben die RC2000er mehr Ärger gemacht als die NSCRC-SP, die hatten anteilig weniger Zellen, die massiv geweckt werden mussten ;) .

29

Sonntag, 4. Januar 2004, 11:28

Hallo Zusammen,

auch ich besitze den Orbit Lader, auch ich habe auf 6.3 upgedated und auch bei mir wird der Formatierungsvorgang viel zu früh abgebrochen. Formatieren scheint nur noch bei Packs zu funktionieren die es eigentlich gar nicht brauchen. Ich habe das ganze Wochenende verzweifelt versucht, einen Twicell 800 mAh Empfängerpack zu formatieren.... bis ich von dem Hi-Tech Orbit auf meinen alten Conrad Lader umgestiegen bin. Von da an liefs problemlos.

Ich bin mal auf den Test im Aufwind gespannt- ein Lader der eine Grundfunktionaliät (Formatieren) nur mangelhaft beherrscht, kann eigentlich nicht ernsthaft empfohlen werden !

Schönen Sonntag
Staph

plinse

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30

Sonntag, 4. Januar 2004, 12:11

Zitat

Original von Staph

...

Ich bin mal auf den Test im Aufwind gespannt- ein Lader der eine Grundfunktionaliät (Formatieren) nur mangelhaft beherrscht, kann eigentlich nicht ernsthaft empfohlen werden !

Schönen Sonntag
Staph


Du siehst doch ;) beim Tester funktioniert es ;) und er empfielt das Vorgehen siehe oben ;) und findet die Vorgehensweise gut. Sie ist ja auch sinnvoll - bei einem Pack, was es nicht nötig hat.

Das Problem an dem ganzen ist, dass man für so einen Test eigentlich eine richtige "Akkuleiche" liegen haben muss und damit muss das Gerät auf Anhieb klar kommen.

Ansonsten kommt mir das so vor, wie ich das bereits weiter oben (02.01.2004 23:15) geschrieben habe.

Pete

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31

Sonntag, 4. Januar 2004, 12:17

:ok: Eike, bin voll Deiner Meinung. Die ganze Formiererei bringt vielleicht was bei
neuen Packs oder bei gut erhaltenen - sobald eine oder mehrere schlechte Zellen dabei sind kann man Formieren bis man schwarz wird, die Kapazität des Packs wird dadurch nicht höher.
Das ganze läßt sich an Zellen die immer nur mit geringen Strömen ge- und entladen werden gut sehen - z.B. die Mignons aus dem Mobiltelefon:
Wenn die Zellen dort einige Monate in Betrieb waren kann ich die Dinger am
Orbit oder Schulze 100 mal formieren, weit entfernt von der nominalen Kapazität.
Einige Zyklen mit hohem Strom beleben die Zellen wieder ganz ordentlich.
Noch deutlicher bei einer alten 500er Mignon die ich in meinem Wecker entsorgt habe - dort hält sie locker ein Jahr, danach lädt der Orbit keine 50mAh ein.
Nach 2-3 Zyklen mit hohen Strom ist die ursprüngliche Kapazität wieder da.

@Dani: wenn in Deinen Packs einzelne schlechte Zellen sind dann fallen die meist
beim Laden oder Entladen am besten bei nicht zu geringem Strom (z.B H4-Glühbirne) dadurch auf dass die zuerst warm werden. Das kann man mit der Hand fühlen oder noch besser mit einem IR-Thermometer erkennen.

Peter

gerd

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32

Sonntag, 4. Januar 2004, 13:18

Moin moin,

Zitat

Du siehst doch ;) beim Tester funktioniert es ;) und er empfielt das Vorgehen siehe oben ;) und findet die Vorgehensweise gut. Sie ist ja auch sinnvoll - bei einem Pack, was es nicht nötig hat.
:no:

... Danke dafür, ist angekommen :ok:
Das ist genau die art Polemik die einen aufmunternt, anspornend und sachdienlich ist um - eventuellen - Fehlen auf den Grund zu gehen - echt kooperativ!

Wirklich Schade, hatte es doch mit dem Ginzel/SpectraII nach Viermonatiger enger Zusammenarbeit (Forum <-> User <-> gegie <-> Ginzel ) 100% tig harmoniert! Der Erfolg ist allen SpectraII -> V6.5 jetzt mehr als allgegenwärtig in Form von zuverlässigerer Abschaltung!
Übrigens, den SpectraII hatte ich auch "vorher" getestet! ;)

Okay Dani ,
Ich wäre wirklich Froh gewesen mal "Sorgenkinder" in die Finger zu bekommen um dem Grund nachzugehen. Es soll(te) nicht sein, drum meine Angebot:
sende mir Deinen Akku zu, ich werde mich umgehend damit beschäftigen und Dir per Email rede- und Antwort stehen! (Rückporto übernehme ich!)
Denn sogar mein 4-Zeller (Twicell) denkt es ist Hochsaison. Er wird z.Zt. 14Std formiert. Nach erreichen der 5,8V geht der Ladestrom kontinuierliche zurück, so soll es sein - oder!?!
Denn meine Auffassung ist ganz einfach:
Es muß Funktionieren, egal welches Programm, auch ohne "diese" Tricks! Wenn nicht, liegt ein Fehler Seitens des Laders oder der Zellen vor!

... so long ...
Gruß Gerd

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murx

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33

Sonntag, 4. Januar 2004, 13:32

Guten Tag

@Gerd
Wie schon gesagt, ich habe DIVERSE Akkus MEHRMALS versucht zu formieren.
Deine beschriebene Methode entspricht ja genau dem Vorgehen, im Sinne des
Erfinders, jedenfalls von Orbit. Bei KEINEM meiner Akkus bringe ich auch nur
annähernd die Nennkapazität in meine Akkus. Seien das jetzt alte, praktisch
neue, NimH oder was auch immer. Ich habe noch nie geschafft, auch nur einen
dieser Packs gescheit zu formieren.

Hast Du auch die Version 6.3? Resp. Du hast den Pro nicht wahr?

Zu Deiner Frage mit dem Reflexladen. Bei einigen Packs, z.B RC-4/5SC (Nennkapazität 1600mAh)
kann ich mit Reflexladen bis zu 1750mAh reinbuttern.
Sie sind dann aber schon eher heiss. Entladen kann ich dann aber höchstens nur
noch ca. 1200mAh bei 1A Entladestrom. Zwei 8x2400 kann ich gar nicht mehr Reflexladen,
die brechen nach wenigen Sekunden ab. Sicher ist es nicht auszuschliessen, dass das eine oder
andere Pack vielleicht sogar eine defekte Zelle hat, aber sicher nicht alle!

Spielt es eigentliche eine Rolle mit wieviel Ampère entladen wird? Der Orbit bietet an, mit bis zu 6A zu entladen.
Versuche ich das, riegelt er sofort runter auf 2.2 A. Muss das so sein?

Gruss
Dani

murx

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34

Sonntag, 4. Januar 2004, 14:10

Hi Gerd

Da haben wir uns wohl grad verpasst.

Zitat

Okay Dani ,
Ich wäre wirklich Froh gewesen mal "Sorgenkinder" in die Finger zu bekommen um dem Grund nachzugehen. Es soll(te) nicht sein, drum meine Angebot:
sende mir Deinen Akku zu, ich werde mich umgehend damit beschäftigen und Dir per Email rede- und Antwort stehen! (Rückporto übernehme ich!)
Denn sogar mein 4-Zeller (Twicell) denkt es ist Hochsaison. Er wird z.Zt. 14Std formiert. Nach erreichen der 5,8V geht der Ladestrom kontinuierliche zurück, so soll es sein - oder!?!
Denn meine Auffassung ist ganz einfach:
Es muß Funktionieren, egal welches Programm, auch ohne "diese" Tricks! Wenn nicht, liegt ein Fehler Seitens des Laders oder der Zellen vor!


Ich bin weder Physiker, Elektroniker noch sonst ein Akku Spezialist. Daher bin ich
doch auch der Meinung ich sollte einen neuen, oder lange liegengebliebnen Akku,
einfach mit 1/C formieren können, meinetwegen mehrere Male - und basta!

Einen Lader mit Tricks überlisten zu müssen, soll(te) wirklich nicht sein. Seit
Weihnachten bastle ich an meinen Akkus herum. Nicht EINMAL konnte ich einen
E-Flieger benutzen. So etwas ist echt deprimierend :(

Dein Angebot nehme ich übrigens sehr gerne an! Meinst Du, es bringt etwas trotzdem Orbitronic
anzurufen, oder hast Du da einen direkten Draht dorthin?
Im Prinzip müsste man die ja nur auf diesen Thread aufmerksam machen....

Wie komme ich übrigens zu Deiner Adresse, per email?

Danke und Gruss
Dani, der Akkuschreck

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »murx« (4. Januar 2004, 14:12)


Pete

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35

Sonntag, 4. Januar 2004, 14:45

@Dani: der max. mögliche Entladestrom ist abhängig von der Zellenzahl. Du findest im Handbuch ein Schaubild dazu. Evtl kannst Du bei einem Inline-Pack die beiden Stangen einzeln entladen, dann geht entsprechend höherer Strom.

Noch was: wie lange dauert es eigentlich bei Deinen Packs bis der Ladestrom im Automatik-Programm auf 6A steigt ?

@Gerd: war bestimmt nicht böse gemeint, aber einen positiven Effekt von fleissigem Akku-Formieren habe ich bisher selten gesehen, habe auch schon erlebt dass die entnehmbare Kapazität bei jedem Zyklus geringer wurde...
So wie Plinse habe ich auch eher die Erfahrung gemacht dass müde Akkus mit hohen Stömen geweckt werden wollen.
Wenn Du keine schlechten Akkus hast probier doch mal die eine oder andere Zelle eines Packs teilweise zu entladen und mach anschließend eine Formierung -
würde mich interessieren ob man den Pack damit wieder heilen kann.

Peter

plinse

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36

Sonntag, 4. Januar 2004, 14:57

Moin Gerd,

sicher formuliere ich manchmal ganz gerne etwas provokativ, aber nimm mal das von mir geschriebene in Summe, ein herausgegriffener Absatz ist bei mir oft mißverständlich und wird auch in Zukunft öfterst mal bleiben, da ich nicht so formuliere, dass jede Silbe aus dem Kontext gerissen unmißverständlich zitiert werden kann.

Ich versuche es trotzdem jetzt mal selbst:

Zitat

Wenn man ein Pack formiert, will man ja im Prinzip einfach definieren, dass der Lader eine gewisse Ladungsmenge in den Pack pumpt, ohne wenn und aber, so dass man weiss, dass alle Zellen voll sind. Damit es nicht schädlich ist, macht man den ganzen Hokus mit geringem Strom, denn wie will die blöde Blechkiste wissen, ob alle Zellen 1,45V haben? Wie du leicht lesen kannst, will er ja formieren, um Probleme mit dem Pack zu beheben, da kannst du nicht davon ausgehen, dass alle Zellen sich gleichmäßig verhalten.


Zitat

Weder mein Schulze noch mein Orbit haben mit diesen Packs vorher wirklich was anfangen können, der Schulze hat sie zwar bei wenig Strom etwas geladen, ich glaube die Peakabschaltung habe ich da für eine kurze Zeit deaktiviert, einzelne Zellen haben aber keine Spannung bekommen, der Orbit hat egal welche Peakschwelle immer nach kürzester Zeit abgeschaltet. Ohne "Spezialbehandlung" hätte ich die Packs fast alle wegschmeißen können.
So viel zu meinem "Glauben" in die käufliche Ladetechnik. Im Prinzip muss man immer noch wissen, was man tun will und der Lader hat einzig das Werkzeug zu sein, welches einem das ermöglicht, aber er hat gefälligst nicht zu unterbinden, was man haben will.


Besonderes Augenmerk auf den letzten Satz, das gilt vor allem für Lader ohne Temperaturfühler, denn denen fehlt eine Information, die ich als Benutzer aber wahrnehmen kann, da brauche ich also keinen Lader als Vormund.

Und ein kurzes Zitat von dir:

Zitat

Denn meine Auffassung ist ganz einfach:
Es muß Funktionieren, egal welches Programm, auch ohne "diese" Tricks! Wenn nicht, liegt ein Fehler Seitens des Laders oder der Zellen vor!


Und ich denke, dass wir damit gar nicht so weit auseinander liegen. Nur dass ich davon ausgehe, dass bei einem "Akkupflegeprogramm" davon auszugehen ist, dass ein Fehler seitens der Akkus vorliegt! Nicht jeder Fehler muss aber ein Defekt sein! Dementsprechend gehe ich auch davon aus, dass die ganzen netten Ideen bezüglich Überwachung nett und gut gemeint aber halt fehl am Platz sind. Vielleicht sollte man einen Menüpunkt mehr anbieten, ich formuliere mal zwischendrin wieder etwas mißverständlich ;) : Formieren für ein Pack, das nicht tut was es soll, eventuell Angabe der Kapazität der Zellen und ob schnelladefähiger Typ oder nicht. Dann kann der Lader den Zellen auch mal einen Stromimpuls geben, der solche Zellen wie in meinem Fall wieder aus dem Winterschlaf holt, solche Impulse müssen nicht lang sein, bei mir waren es immer nur 1sec - wenn überhaupt - die ich den Einzelzellen am Autoakku gegeben habe. Wenn der Lader für 10sec seinen vollen Ladestrom (vielleicht begrenzt auf 4-5C) drauf gibt, reicht das voll und ganz, das 2-3 mal und dann konventionell zuende formieren, bis die nominelle Kapazität + 40% drinne ist (entspricht den anerkannten 14h bei C/10) . Wenn man angibt, dass der Akku nicht schnelladefähig ist (z. B. Senderakku mit dünnen Zuleitungen) kann man die Methoden nicht anwenden. Aber 1-2C sollten dann schon für kurze Zeiten wie 10sec. möglich sein, ist ja schließlich das Formierprogramm für Akkus, die Probleme machen, also sogesehen kein Pflegeprogramm sondern eine Wiederbelebung. Das ganze ohne Spannungsüberwachung, da die Spannungskurve bei solchen Packs nicht verlässlich ist, einzig mit Kapazitätsüberwachung, bei Ladern mit Temperaturfühler kann man die Temperatur mit überwachen (wäre sinnvoll).

Das bestehende Formierprogramm kann man dann (polemik) als Formierprogramm für Leute, die lange Weile haben(/polemik) im Angebot belassen.

Ich sehe das ganze so: Ich habe ein neues Pack. Das formiere ich vor der ersten Verwendung und dann wird es benutzt. Nach einem Flug/Rennboottag kommen wenn ich an die Zellen entsprechend rankomme (Saddle) die Widerstandsplatinen dran, 5 Ohm auf jeder Zelle, die bleiben drauf bis die Widerstände kalt sind, hinterher regenerieren sich die Zellen wieder auf 1,2V. Wenn ich nicht entsprechend an die Zellen ran komme (Inlinepacks), habe ich, so mir das Pack die Arbeit wert ist, Widerstände und Dioden fest angelötet, je nach Pack dimensioniert auf wenige Tage bzw. 1 Woche Entladezeit (bei idealer Entladekurve, dauert also effektiv länger). Wirklich "durchrechnen" ;) tue ich das nur bei Empfängerakkus, die anderen nach Gefühl und vorhandenen Widerständen.

Bei den Packs, die ich in meinen FAI-Fliegern habe, spare ich mir diese Widerstände aufzulöten und ich komme an die Zellen auch nicht so einfach ran wie ich es gerne würde, ich müßte mir also ein Nadelbrett machen, wenn ich diese entsprechend würde entladen wollen. Halte ich für vergebene Liebesmühe, ich habe sie mal unter passiven Lasten durchgemessen, binnen ihrer Lebensdauer entformieren sie sich praktisch nicht. Diese Packs entlade ich mit dem Lader nach jedem Einsatz und gut.

Deshalb vertrete ich auch die Meinung, dass man, wenn man seine Packs richtig behandelt, nicht mehrmals formieren muss, höchstens ein mal im Jahr. Entformieren tun sich Packs vor allem, wenn man sie teilgeladen lagert.
Wenn ich aber ein Pack derart mit den Füßen trete, braucht der Laderhersteller den Kunden nicht noch vorgaukeln, dass Formieren den Akkus gut tut. Formieren ist, nachdem es ein mal gemacht wurde, bei weiteren malen vor allem dazu da, gemachte Fehler zu korrigieren.

Macht sich natürlich besser, dem Kunden einen besonders "schonenden" Algorithmus zu verkaufen, aber im Endeffekt ist eine Formierung immer eine sanfte Überladung bis alle Zellen definitiv voll sind und somit ist sie keine Akkupflege, sondern höchstens das geringste Übel, wenn man vorher was falsch gemacht hat.

Das sind zumindestens meine Gedankengänge hinter dem, was ich bisher geschrieben habe. Bei mir hätten zumindestens die Pflegeprogramme des Orbit meine alten Zellen nicht wieder auf die Beine bekommen, obwohl sie diese gesamte Saison im Rennboot bewiesen haben, dass sie immer noch taugen, also nicht kaputt gewesen sein können ;) .

Unter anderem an der Erfahrung mache ich auch dieses fest:

Zitat

Aber ich denke bei dem, was angeboten wird, ist auch viel Augenwischerei dabei, halt das, was die Kunden sehen wollen.


Sogesehen: Ich will nicht bezweifeln, dass Tests etwas positives haben können, aber eine gewisse kritische Grundhaltung hast du bei mir zu recht herausgehört ;) nix für ungut. Denn das erste was ich mich frage, wenn man mir einen Überwachungsalgorithmus nennt, ist, wie sicher ich mir bei der überwachten Größe sein kann.

murx

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37

Sonntag, 4. Januar 2004, 19:23

Hallo

@Peter
Einen Ladestrom von 6A erhalte ich mit Automatikladen überhaupt nicht. Ich
gehe davon aus, dass der Automatikmodus Schnellladen ist. Nach 19,5 Min.
ist die Spitze mit 4.8A erreicht (Akku immer noch 7x2400A) nach knapp 36
Minuten ist nach 1888mAh Schluss.

Gruss
Dani

PS: Ich reisse jetzt mal eine Birne aus dem Golf und entlade die Akkus mal damit ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »murx« (4. Januar 2004, 20:04)


Pete

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38

Sonntag, 4. Januar 2004, 20:57

aha, max Ladestrom wir nicht erreicht.
Der Ladestrom wird anhand des Innenwiderstandes des Akkupacks eingestellt.
Normalerweise geht der Ladestrom bei RC2400 Zellen zügig (unter 2 min) auf Maximum.
Sollte das nicht der Fall sein ist entweder eine/mehrer Zellen hochohmig/schlapp
oder das Ladekabel ist fehlerhaft, also zu hoher Widerstand.
Da wenn ich Dich recht verstanden habe Du nicht nur mit einem Pack ein Problem hast und es recht unwahrscheinlich ist das alle Packs defekt sind
mach Dir doch mal ein neues Kabel.
Möglichst kurz und dicke Kabel, Vielleicht kannst Du die eine Zuleitung vom Akku direkt ins Ladegerät stecken.
Wenn der Ladestrom bei nicht vollem Akku nicht zügig auf Volldampf geht kannst Du normalerweise abklemmen und den Fehler suchen - schlechter Kontakt führt auch bei besten Akkus zu Frühabschaltungen.

Peter

Pete

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39

Sonntag, 4. Januar 2004, 21:00

und nochwas: vielleicht gibts auch ein Kontaktproblem zwischen den einzelnen Zellen des Packs, wie sind die denn miteinander verbunden ?

Peter

murx

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40

Sonntag, 4. Januar 2004, 21:19

Meine Akkus sind bis auf einen, Inline verlötet. Ausgenommen natürlich noch
die Empfängerakkus.
Das Ladekabel hab ich schon ersetzt, ist jetzt 2,5 mm2.
Allerdings nicht verlötet, nur verschraubt Bananenstecker - Tamiya. Aber um
auch das ausschliessen zu können, wandere ich noch einmal in meine ca. 0 Grad
warme Garage und werfe mal den Lötkolben an. Vielleicht nützts ja...

Gruss
Dani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »murx« (4. Januar 2004, 21:39)