stefan D

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Samstag, 30. Oktober 2004, 12:26

Graupner NIMH Senderakku

Hallo zusammen,

Ich habe meinen Sender Mehrer Tage eingeschaltet und angeschlossen am XTR vergessen... ==[]
Nun ist der Sender Akku natürlich total am Ende.
Eine Messung ergab das das Pack noch 2.15V Spannung hat, es handelt sich um einen 8Zeller NiMH mit 1,7AH und 9,6V von Graupner.

Frage an die Profis, kann ich den Pack noch retten? Wenn ja wie ??? ?

Danke schon im Voraus für die Antworten.
Gruss

Stefan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stefan D« (30. Oktober 2004, 12:28)


hanjo

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2

Samstag, 30. Oktober 2004, 12:39

RE: Graupner NIMH Senderakku

Hallo,
die Wahrscheinlichkeit, daß der Akku Schaden genommen hat ist eher gering, da die Enladung durch den Sender recht gering ist.
Du solltest den Akku erst einmal formieren. Wenn sich eine Zelle nach 1/2 Stunde noch im Dämmerschlaf befindet (siehst du daran, daß die Ladespannung noch nicht einmal die nominalen 9,6 V ist, resp. kaum darüber, dann Baust du den Akku aus und lädst 30 Sekunden mit ca. 3 amp. (darf nicht im Sender bleiben, sonst können die Leiterbahnen durchbrennen). Nun reagiert der Akku wieder normal und du setzt das formieren fort.
MfG Hanjo

stefan D

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3

Samstag, 30. Oktober 2004, 12:43

RE: Graupner NIMH Senderakku

Hy Hanjo,

vielen Dank für die Schnelle Antwort :ok: ,werde ich gleich probieren...
Gruss

Stefan
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4

Samstag, 30. Oktober 2004, 17:58

Hallo Stefan,

Sei da aber sehr vorsichtig. Eher das Gegenteil ist der Fall! Es spielt nicht so sehr eine Rolle wie hoch der Strom bei der vollständigen Entladung ist. Wenn eine Zelle umgepolt wird ist sie ireparabel defekt. Sie kann schon noch eine Weile funktionieren, hat aber vielleicht nur noch 30-40% der Kapazität. Das hat zur Folge, dass sie wieder als erste leer ist und somit wieder umgepolt wird bis sie ganz hinüber ist. Ich hatte einen ähnlichen Fall und der Akku konnte nur noch eine Stunde den Sender ( MC16/20 ) mit Strom versorgen. Problematisch ist dabei, dass die Spannung schlagartig einbricht und es für eine Notlandung vielleicht nicht mehr reicht.
Ich will den Beitrag von Hanjo nicht in Abrede stellen. Vielleicht hast Du ja Glück gehabt und alle Zellen waren gleichzeitig leer. Dann passiert nichts.

Viele Grüsse und viel Glück

Bruno

hanjo

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5

Samstag, 30. Oktober 2004, 18:34

Hallo Bruno,
du hast natürlich recht. Ich hätte vielleicht dazuschreiben sollen, daß er dann mit dem Entladeprogramm die Kapazität prüft. Bei einem Senderakku gibt das aussagekräftige Informationen. Bei einem Flugakku nicht unbedingt, da eine
Hochstromanwendung dann trotzdem ein frühen Spannungszusammenbruch bringen kann.
Also ich habe das Problem öfters schon gehabt mit Empfängerakkus. Bei Rennbooten ziehst du nämlich die Motorstromversorgung von außen ab. Wenn du einen stummschaltenden Empfänger hast dann kannst du den Empfängerakku auch schon mal vergessen. Bei mir hat es nie Schäden gegeben, vielleicht liegt es aber daran, daß ich die akkus reglemäßig formiere. Wie das in den Zellen bei Disparitäten aussieht mag auf einem anderen Blatt stehen.
Aber Vorsicht walten zu lassen ist sicherlich ein wertvoller Hinweis.
MfG Hanjo

stefan D

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6

Mittwoch, 3. November 2004, 12:39

So hab den Akku nun formiert und danach mehrmals ge-entladen mit 1A.
Ich konnte jedesmal zwischen 1620mah und 1650mah entnehmen, ich denke der Akku hat keinen Schaden genommen und werde ihn nun wieder im Sender verwenden....aber trotzdem in Auge behalten.

Vielen Dank für die vielen Tipps
Gruss

Stefan
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Mittwoch, 3. November 2004, 13:22

Hallo Stefan,

Scheint so, dasss er in Ordnung ist. Wenn dei Zellen exact gleich waren dann konnte eigentlich auch keine Umpolung sattfinden. Vorsicht ist aber sicher besser als Nachsicht. Lass ihn nach dem Aufladen einmal 2-3 Tage liegen und miss dann die Spannung erneut. Oft ist die Selbstentladung einer einzelnen Zelle viel höher als die der anderen. Falls im Betrieb trotzdem eine Zelle ausfallen sollte wäre das auch nicht so schlimm. Der Sender meldet dann Unterspannung und für eine Landung reicht es dann gut da ja die anderen Zellen noch arbeiten.

Viele Grüsse

Bruno