mad44

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1

Donnerstag, 8. September 2005, 09:17

7-Zeller 2/3A Leistungsabsturz

Hallo,
ich weiss nicht, viewiel Beiträeg ich zum Thema "Akku und Defekt" gelesen habe, aber ich komme nicht mehr weiter.
Mein 7-Zeller, Größe 2/3A (wie KAN1050), 1000mAH , jetzt 9 Monate alt, ca. 50 Zyklen, bringt auf einmal keine Leistung mehr.
Ich habe daraufhin mit 100 mA formiert, das X-peak 3 hat hat bei 1233 abgeschaltet (hatte ich noch nie bei nur 100 mA). Hat nichts gebracht.
Dann Schrumpfschlauch vorsichtig weggemacht und alle Zellen unter Last (ca. 5A) gemessen.
Was soll ich sagen, alle Zellen hatten im wesentlichen diesselbe Spannung, der einzige Ausreißer war eine Zelle, die stets ca. 0.2 V unten den anderen lag. Auch bricht die Spannung nicht ein, der angehängte 400er Speed lief über Minuten mit gleichbleibender, langsamer Drehzahl (die aber zum Fliegen nicht mehr ausreicht).

Irgendwie scheint der ganze Akku kaputt zu sein und nicht nur eine Zelle.

Ist das noch was zu machen. In irgendeinem Beitrag stand mal, mal soll ganz kurz hohe Spannung auf den Akku (oder die Zelle?) geben. Autobatterie ?

Kann noch jemand helfen oder gehts zum entsorgen.

Gruss Matthias
Flächenflieger
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domi76

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2

Donnerstag, 8. September 2005, 09:23

Miss mal die Spannung unter dieser Last... wenn dem so ist, wie du beschriebst, sind sie schon eingebrochen, da kannst du dann lange auf eine veränderung warten.

robert-1

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3

Donnerstag, 8. September 2005, 11:31

Hört sich nach Schrott an.
Für irgendwas unwichtigeres nehmen, und nen neuen GP1100er kaufen.
So teuer sind die schon nicht, um die 2,nochwas pro Zelle.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Heinzi

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4

Donnerstag, 8. September 2005, 13:03

hallo mathias

miss mal die leerlaufspannung akku nicht gerade frisch geladen.
danach schliesst du nochmals dein motor an.
dann misst du spannung am akku (aber bitte direckt am akku und nicht am anschlussstecker.
und dann miss bitte noch die spannung die am motor ankommt.
und zu guter letzt beichtest du mal hier alles.

wenn die spannung unter last am motor wesentlich tiefer ist als an dem akku. dann miss mal die spannung vom akku-minus zum motoranschluss-minus, also den spannungsverlust auf der minusleitung.
Gruss Heinzi

mad44

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5

Donnerstag, 8. September 2005, 14:33

Zitat

Original von Heinzi
hallo mathias

wenn die spannung unter last am motor wesentlich tiefer ist als an dem akku. dann miss mal die spannung vom akku-minus zum motoranschluss-minus, also den spannungsverlust auf der minusleitung.


Werd ich heute abend machen.
Aber: ich habe zwei identische 7-Zeller, der eine macht richtig Druck, und der hier beschriebe eben keinen. Daraus schließe ich, dass es mit Spannungsverlust im Regler oder Leitungen nichts zu tun haben kann, denn sonst würde es generell nicht funktionieren.

Nochmals die Frage: nützt es was, mit einer hohen Spannung kurz über die Akkus zugehen.

Gruss Matthias
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robert-1

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6

Donnerstag, 8. September 2005, 20:51

Nein.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Mystixx

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7

Donnerstag, 8. September 2005, 21:05

Hallo,

Da Du bei dem Akkupack eh nicht mehr viel zu verlieren hast würde ich mal jede Zelle einzeln entladen auf etwa 0,5 Volt über 1 bis 2 Tage mit einem Widerstand und einer Diode.(Dazu gibts hier auch einen Thread hab ich gesehen -Wildflyer- der hat aber die widerstände und die dioden dran gelassen was ich nicht machen würde sondern nur bei Bedarf mal 1 oder 2 Tage dran). Wenn dann alle einzelnen Zellen die gleiche Spannung haben lad sie mal mit 2A , bei meinem 8er Pack ist es seitdem auch wieder besser geworden aber nicht mehr ganz eben. Hab die Prozedur 2 mal wiederholt.

Gruss Peter :evil:

domi76

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8

Donnerstag, 8. September 2005, 21:30

... nützt hier genausowenig, denn die besgat mehtode verbessert nur die balance im Pack......

Mystixx

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9

Donnerstag, 8. September 2005, 21:57

Zitat

Original von domi76
... nützt hier genausowenig, denn die besgat mehtode verbessert nur die balance im Pack......


Wirklich nur die Balance ??? Wie ists mit höherer Stromabgabe der Zellen sowie bessere Spannungslage?

Gruss Peter

PS: Miss doch mal die einzelnen Zellenspannungen unter Belastung mit einem Multimeter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mystixx« (8. September 2005, 22:02)


domi76

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10

Donnerstag, 8. September 2005, 22:04

wenn überhaupt nur wegen der "permanenten" Pflege........
eigetnlich bringts alle nur auf ein Level... sowieso das a und o.

Defekte Akkus kann man auch damit nicht wieder lebendig zaubern, leider.

Höhere mögliche Stromabgabe bzw, bessere Spannungslage lassen sich nur durch verringerung der Innenwiderstandes erzielen.... da helfen ein paar widerstände nicht wirklich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »domi76« (8. September 2005, 22:06)


Mystixx

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11

Donnerstag, 8. September 2005, 22:11

Was ist dann mit der Theorie der Kristallbildung?

Gruss Peter

domi76

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12

Donnerstag, 8. September 2005, 22:16

welche kristallbildung ?

sofern er die Akkus nicht jahrelang bei 1/10 C geladen hat bildet sich da auch nix, wie auch ?

Ich weiss ja nich, wer das jemals irgendwie erwähnt haben sollte, aber alle meine zellen, die jemals defekt waren hatten weder memoryeffekt noch sonstwas exotisches sondern waren einfach nur mies behandelt worden, sei es überladen und knackeheiss, tiefentladen (da gibts ja die scwachsinnige unart die akkus am boden solange leerlaufen zu lassen, bis der regler abschaltet) oder solange gequält bis alle so ungleichmässig waren, dass sie beim laden kaputt gegangen sind.... bei allem konnte ich mich selbst an die nase fassen.

Memory, Lazy-Battery oder gar ein Kristall ist mir ehrlich noch nicht untergekommen.

Ich denke dass es ier einfach der nrmale Alterungsprozess ohnehin nicht ganz optimaler Zellen ist (denkt mal dran, KAN hatte Chargenqualitätsprobleme).

Mystixx

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13

Donnerstag, 8. September 2005, 22:23

Ich streite bestimmt nicht ab das Du diese Erfahrungen gemacht hast und damit hast Du bestimmt nicht ganz unrecht. Es gibt aber eben auch andere Berichte von Leuten.
Zumindest denke ich, er hat bei seinem Pack eh nichts mehr zu verlieren und wenn er Zeit und Lust hat warum sollte er nicht noch ein paar dinge ausprobieren bevor er die Akkus in die Mülltone kickt. Nichts für ungut!

Gruss Peter

robert-1

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14

Donnerstag, 8. September 2005, 22:38

Hohe Spannung (du meinst sicher, die Zelle mit einem geladenen Kondensator zu verbinden?) bringt nur bei Kurzgeschlossenen Zellen vorübergehend was.Reicht (z.b. Handy) meist solang bis der Ersatz da ist (also paar Tage), dann ist die Zelle wieder kurzgeschlossen, und dann Schrott.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

ursus

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15

Donnerstag, 8. September 2005, 23:00

Hallo Matthias,

Zitat:
Mein 7-Zeller (Hersteller?), Größe 2/3A (wie KAN1050), 1000mAH , jetzt 9 Monate alt, ca. 50 Zyklen, bringt auf einmal keine Leistung mehr.
Ich habe daraufhin mit 100 mA formiert, das X-peak 3 hat hat bei 1233 abgeschaltet (hatte ich noch nie bei nur 100 mA). Hat nichts gebracht.
Dann Schrumpfschlauch vorsichtig weggemacht und alle Zellen unter Last (ca. 5A) gemessen.
Was soll ich sagen, alle Zellen hatten im wesentlichen diesselbe Spannung (welche denn?), der einzige Ausreißer war eine Zelle, die stets ca. 0.2 V unten den anderen lag.

Kannst Du Folgendes bitte mal genauer beschreiben:

1. Um welche Zellen handelt es sich - Hersteller?
2. Wie hoch war denn die gemessene Spannung beim Entladen der Zellen(nach dem Laden mit dem X-Peak 3) unter einer Last von 5A ?

Ohne diese Angaben kann man sich doch überhaupt kein Bild von dem Akku machen und schwerlich zu etwas raten. Ohne Herstellerangaben sind es für mich zunächst mal No-Name-Zellen.
Viele Grüße von Dieter alias ursus
Be calm when confronting an emergency crisis
http://www.lsv-fra.de/

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Heinzi

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16

Freitag, 9. September 2005, 07:55

hallo matthias

Zitat

Aber: ich habe zwei identische 7-Zeller, der eine macht richtig Druck, und der hier beschriebe eben keinen. Daraus schließe ich, dass es mit Spannungsverlust im Regler oder Leitungen nichts zu tun haben kann, denn sonst würde es generell nicht funktionieren
.das ist leider ein falscher schluss.
du hast von einer minim schwäcehren zelle berichtet. es muss nicht diese sein aber es könnte sein das diese zelle vor einiger zeit (kann monate her sein) mal abgeblasen hat. dabei wurde ev etwas elektrolyth ausgeblasen.
dieser elektrolyt hat die eigenschaft (frag mich nicht warum) zum minuspool des akkus zu wandern und durch das minus akkuanschlusskabel bis hin zum akkustecker. das kupfer wird von dem elektrolythen zerfressen. es wird schwarz, hochomig und brüchig.

darum bitte mal die messungen wie ich sie dir aoben beschrieben habe. denn ist es zerfressen und hochomig, fällt am minuskabel ein grosser teil der spannung ab. die spannung am motor ist dann "viel" kleiner als die spannung am akku. (das würde nämlich auch erklähren warum dein zweiter akku noch gut geht.)

also. bitte die messresultate.
du kannst auch gleich ein stück der isolation am akkuminuskabel abmachen und schauen wie es darunter aussieht. es sollte eindeutig kupferfarben sein.

die einzige allternative zu meiner vermutung ist: akku gealtert (aber wirklich etwas schnell) sollte bei einem qualitätsakku eigentlich noch nicht so weit sein. noname akkus als antriebsakkus rechnen sich meiner meinung nach nicht.
also auch bitte noch die frage beantworten nach dem akkutyp und fabrikat.

matthias ........................... hallo, bist du noch da?
Gruss Heinzi

mad44

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17

Freitag, 9. September 2005, 09:07

ja, klar bin ich noch da.

Erst mal Danke für die vielen Antworten. Jetzt der Reihe nach:

Zitat

. Um welche Zellen handelt es sich - Hersteller?


1. von Form und Aussehen absolut identisch mit KAN1050, aber kein Aufdruck vorhanden, wurde bei einem Conrad Einsteigermodell mitgeliefert.


Zitat

Wie hoch war denn die gemessene Spannung beim Entladen der Zellen(nach dem Laden mit dem X-Peak 3) unter einer Last von 5A ?


Das werde ich heute mittag exakt ausmessen, ein erster Test zeigte, dass die mittlere Spannung am Motor ca. im 1 V unter dem (intakten) Referenzakku lag.
Referenz: 7,5 V
Problemakku: 6,5 V
Habe den den Schrumpfschlauch entfernt, es fällt auf, das der Akku sehr sauber verarbeitet ist. Es sind Keinerlei Verschmutzungen zu sehen, alles wirkt wie nagelneu.
Beim Entladen (Motor volle Kanone laufen lassen) wurden alle Zellen gleichmäßig warm.

Zitat

darum bitte mal die messungen wie ich sie dir oben beschrieben habe. denn ist es zerfressen und hochomig, fällt am minuskabel ein grosser teil der spannung ab. die spannung am motor ist dann "viel" kleiner als die spannung am akku. (das würde nämlich auch erklähren warum dein zweiter akku noch gut geht.).


Habe eine frische Leitung (Plus und Minus) parallel von Akku zum Stecker Regler geschaltet, hat sich nichts geändert.

Messdaten liefere ich nach dem Mittagessen.


Gruss Matthias
Flächenflieger
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robert-1

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18

Freitag, 9. September 2005, 10:23

Wenn, wie du früher schon geschreiben hast, eine Zelle 0,2v unter den anderen liegt, ist nicht mehr viel zu retten, dann fehlts schon richtig weit.
Wenn du unbedingt was versuchen willst, hängs mal 20h an 0,1C ran und schau danach nochmal, aber helfen wirds kaum was.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Heinzi

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19

Freitag, 9. September 2005, 11:23

Zitat

Form und Aussehen absolut identisch mit KAN1050, aber kein Aufdruck vorhanden,
und

Zitat

Habe eine frische Leitung (Plus und Minus) parallel von Akku zum Stecker Regler geschaltet, hat sich nichts geändert.

dan scheint`s wirklich böser auszusehen. der akku wird....
a)....wohl kein KAN sein. (glaube da ist klein auf dem sr KAN aufgedruckt (oder täusche ich mich da?)
b) ....wohl hin sein.
Gruss Heinzi

mad44

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20

Freitag, 9. September 2005, 14:20

Hallo,

habe jetzt den frisch geladenen Akku einzeln vermessen:

(Meßvorgänge wurden unter ca. 5,5 A Last und zügig durchgeführt, Dauer ca.

1. 0,95
2. 1,14
3. 1,16
4. 1,13
5. 1,10
6. 1,14
7. 1,08

dann nochmals Zelle 1 gemessen, 0,89

Zelle 1 hat sicherlich einen Schlag weg, die könnte man ersetzten, wenn die andere Werte akzeptabel wären. Sind sie das ?

Gruss Matthias

Habe die Meßvorgänge zu
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