pacer

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1

Donnerstag, 2. Februar 2006, 09:06

Lipo's im Rennboot

Gute Lipo's sollen in der Zwischenzeit ja an die NiCd-Akku's rankommen.
Was spricht denn nun noch gegen den Einsatz im Rennboot, ausser natürlich dem Preis, erst recht wenn das Teil absäuft ;(
Und wo wir gerade dabei sind, gibt's ne Elektronik womit man auch nicht Lipo-geignete Regler mit Lipo's betreiben kann, sprich eine die abschaltet wenn die Minimal-Spannung erreicht ist?
Merci und Salut

Frank_Schwaab

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2

Donnerstag, 2. Februar 2006, 12:08

3200er Kokam sind schon lange besser, als Nicd. habe im Heli nur sehe gut Erfahrung damit.
Da dies auch eine sehr robuste Zelle ist, ist
a) die Abschaltspannung nicht so wichtig
b) werde ich es bei Gelegenheit selbst im Böotchen ausprobieren.
Gruß Frank

pacer

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3

Donnerstag, 2. Februar 2006, 12:52

Ich denke, ein Problem wird wohl der Schwerpunkt werden.
Wenn man bei schon gebauten Booten, die man auf Lipo's umstellt, mehr Geschwindigkeit durch weniger Gewicht erreichen will, ist es nicht wirklich nütztlich dass mein Blei reinlegt um den Schwerpunkt wieder hin zu bekommen ???
Merci und Salut

Frank_Schwaab

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4

Donnerstag, 2. Februar 2006, 13:18

Mehr Zellen rein :D

pacer

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5

Donnerstag, 2. Februar 2006, 13:32

Damit eine evt. Bergung sich auch richtig lohnt :evil:
Merci und Salut

Flugrausch

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6

Samstag, 4. Februar 2006, 22:21

Der einzigste Nachteil ist wohl der Preis, sofern man einen Regler mit Lipo Abschaltung besitzt. Ich hatte in der Fountain von MHZ anfangs einen Tanic 2220 3s Lipo (ca. 145 g) drin und einen Hacker-B20-18L (60g), damit ging das Teil ab wie die Hölle (ca. 200 W Input) (normales Setup vom Hersteller empf. Speed 400, 7 Kan 1050). Da ich allerdings Probleme hatte mit der Kühlung baute ich testweise mal einen Kokam 740H 2s ein (ca. 40 g Masse), damit wog das Boot eben nochmal 100g weniger, die Antriebsleistung war mehr 1/3 geringer. Recht viel langsamer war das Boot durch das wiederum eingesparte Gewicht aber nicht. Den Akku musste ich wegen dem Schwerpunkt ganz nach vorne setzen + ein paar Gramm Blei. Ein Problem bei so leichten Booten ist halt das sie deutlich empfindlicher bei rauhem Bedingungen (Wellen) reagieren, was man allerdings wiederum durch einen weiter vorne liegenden Schwerpunkt bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann. Mit den Schwerpunkt dürfte es aber bei den meisten Booten, auch keine Probleme geben sofern der Motorspant noch nicht eingeharzt ist.

http://www.mhz-powerboats.de/index.php?cas=1139086961&X[strana]=test1&X[lng]=2&X[par3]=1758&X[par4]=&X[par5]=1&X[par6]=uvod%09%09%09


Gruß Johann

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Flugrausch« (4. Februar 2006, 22:23)


7

Sonntag, 5. Februar 2006, 12:05

hallo,
da gibts mehere probleme im boot.
im boot wird nahezu immer vollgas gefahren, also dauerlast. im flugzeug hingegen wird nicht immer voll gas geflogen. meinst zumindest deutlich weniger oft.

bei einem hydro sind zb die anfahrströme meinst doppelt so hoch wie der dauerstrom und das nicht wie beim flugzeug nur bei der motor hochdreht, sondern solange bis das boot aus dem wasser ist. das kann unter umständen schon ein paar sekunden dauern.

beim boot kann immer mal was in die schraube kommen, gras oder sonstwas, dann schnellt der strom in die höhe.

das nächste grosse problem wird die kühlung sein.
beim flugzeug ist immer irgendwie ein kleiner luftzug.
im boot ist es wirklich dicht, dass darf man nicht unterschätzen.
zb GP2200 laden ich auf 40°C und im flugzeug nach 5 min flug, also ca 25A belastung sind die zellen danach nicht wärmer als 40°C, da die durch die luft gekühlt werden.
im ECO boot, die gleichen zellen auf 40°C geladen, nach 5min fahrt, also gleicher belastung sind die zellen dermassen warm, das man die nicht mehr anfassen kann ohne das es weh tut. ich schätze mal 65°C oder mehr.

ich behaupte jetzt mal, man sollte auf jeden fall nur die hälfte der angegebenen dauerlast der lipos nutzen, dann ist man noch im sicheren bereich bei den anfahrströmen usw.
auf die temperatur achten.
grüße
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


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GerdSt

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Wohnort: Bodensee

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8

Sonntag, 5. Februar 2006, 15:07

Es geht auch das Gerücht um, LiPos mögen absolut kein Wasser.
Wenn also irgendwie Wasser ins Boot kommt und womöglich noch in einen geschädigten Akku eindringen kann, gibt's wohl ein Feuerwerk...

Gruß Gerd

Frank_Schwaab

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9

Sonntag, 5. Februar 2006, 15:42

Ein geschädigter Akku bringt keine Leistung!
Gruß Frank

10

Sonntag, 5. Februar 2006, 17:26

Wie schon richtig bemerkt, bringt absoluter Leichtbau im Rennboot eher Nachteile. Da pack ich mir die billigeren und schwereren NimH`sins Boot, brauch nicht aufzubleien und hab meinen Spass. Für die erreichbare Endgeschwindigkeit ist das Gewicht nicht so entscheidend. Hab ich mit einem S14 schon getestet. Ich war trotz 400g Übergewicht nicht langsamer als andere. Nur reagiert das Boot träger beim Beschleunigen. Aber dafür liegt es im rauhen Wasser auch ruhiger. Hat auch seine Vorteile. Boote sind halt doch was anderes als Flieger. Wir wollen nicht hoch, sondern nur schnell weit
Heiko

xtw

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11

Sonntag, 12. Februar 2006, 21:20

nicht nur hoch und weit...
Mit meinen schnellen Booten will ich vor allem LANGE ! Und das geht nur mit Lipos. Ich fahre mit 12V/6A (60Amax) Lipo. Gewicht 400g, also uwesentlich mehr wie ein 7,2V/3A MiMH-Sixpack !!!
Da gibt man halt mal ne halbe Stunde Vollgas, nicht nur 10 Minuten ! (Spannung wird gechoppt)
Die Lipos sind natürlich versiegelt, Wasser macht denen selbstverständlich garnichts, solange die Folie nicht beschädigt wurde.
Gegen hohe Impulsströme gibt es den guten alten Strombegrenzer. In JEDEM Fall zu empfehlen !
Bisher habe ich keine Nachteile ausmachen können.

PS : Der Preis : 3,7V 3A 10c habe ich für je 10 € (inkl. Versand) bei Ebay ersteigert...
[SIZE=3]Lieben Gruß,
Thorsten [/SIZE]
:w :w :w :w

[SIZE=3] www.ems-emden.de [/SIZE]