thomas0906

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1

Samstag, 18. Februar 2006, 16:24

Wasserkühlung bei Hydroantrieb funktioniert das?

Hi

Bei meinem Hydroantrieb des Arrow ragt ein kleines Röhrchen nach unten, das einen angefeilten Schlitz zur Fahrtrichtug hin aufweist.

Wie funktioniert das?

Wenn das Boot nun fährt, soll wohl Wasser hineingedrückt werden, weiter in die Kühlspirale um den Motor, und wieder hinaus durch ein Röhrchen im Spiegel des Bootes. Ganz schön lange Strecke!

Kann das wirklich funktionieren? Wie schnell muß das Boot dazu fahren?

Gruß
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomas0906« (18. Februar 2006, 16:25)


hanjo

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2

Samstag, 18. Februar 2006, 16:41

RE: Wasserkühlung bei Hydroantrieb funktioniert das?

Hallo,
von der Beschreibung her ist alles fast richtig. Eigentlich wird da Röhrchen im 45 Grad Winkel abgeschnitten und dann 45 Grad gegen die Fahrrichtung eingeklebt.
Das heißt das Röhrchen wäre bündig zur Lauffläche. Ängstliche Gemüter kleben 30 Grad ein. Dann steht die Hinterkante des Röhrchen etwa 1 mm heraus.
Deine Lösung ist durch den 90 Grad Winkel nicht effektiver, bremst aber wesentlich stärker.
Im Bereich von ca 25 km/h wird bereits genügend Staudruck für einen bündig verschliffenen Einlaß aufgebaut.

Eine Wasserkühlung muß nicht ständig so funktionieren, daß am Auslaß ein kräftiger Strahl zu sehen ist. Ein reglemäßiger Wasseraustausch reicht. Ob es funktioniert überprüft man nach der Fahrt durch auspusten.
MfG Hanjo

3

Samstag, 18. Februar 2006, 19:20

Wenn ich das richtig sehe, meinte Thomas das Röhrchen bei Graupners Hydro-Antrieb, das hinter der Schraube in der Luft hängt und in das das aufgewirbelte Wasser reingedrückt wird.

Ich habe so eine WaKü selber noch nicht ausprobiert, sondern Hanjos Lösung favorsiert. Aber wäre mal interessant, ob sowas funktioniert. Vielleicht hat das ja jemand schon mal ausprobiert und kann berichten...
Manche Männer beschäftigen sich ein Leben lang damit, Frauen verstehen zu lernen.

Andere Männer beschäftigen sich mit etwas einfacherem, z.B. der Relativitätstheorie.

hanjo

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4

Samstag, 18. Februar 2006, 19:39

Hallo,
alles klar. Auch das ist bei Graupner mal wieder suboptimal gelöst. Müßte eigentlich ein rund gebogenes Rohr sein und müßte praktisch etwas mehr zur Seite gerichtet sein, wo das Blatt aus dem Wasser kommt.
Aber was solls. Es sollte trotzdem funktionieren.
MfG Hanjo

5

Samstag, 18. Februar 2006, 22:27

Aber besser ist sicher die von Dir beschriebene Methode...
Manche Männer beschäftigen sich ein Leben lang damit, Frauen verstehen zu lernen.

Andere Männer beschäftigen sich mit etwas einfacherem, z.B. der Relativitätstheorie.

hanjo

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6

Samstag, 18. Februar 2006, 23:07

Hallo Tobias,
ja ich finde sie bei Monos auch viel besser. Aber bei einem Rigger oder einem Hydro bleibt dir kaum was anderes über als das Wasser aus dem Roostertail abzuzapfen.
Beste Grüße Hanjo