TheManFromMoon

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1

Sonntag, 23. April 2006, 10:02

Godzilla EVO S14 Fragen

Moin,

habe eine Godzilla EVO S14 erworben.

Kann ich dieses Rennboot mit 16Zellen betreiben?

Welche Drehzahl sollte der Motor ungefähr auf die Welle bringen?
15.000, 20.000, 25.000, 30.000

Geplant ist der Einsatz eines Brushlessaussenläufers von Frank ;-)

Gruß
Chris

2

Sonntag, 23. April 2006, 10:48

im Prinzip schon. aber warum ausgerechnet 16? Drehzahl so um die 25000 Richtung 30000 und mit 42er Prop anfangen
Heiko

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3

Sonntag, 23. April 2006, 11:05

Moin Chris!

Zitat

aber warum ausgerechnet 16?


Wahrscheinlich um seine alten LMH-Packs zu verwerten ;)

Wenn du zwei 8-ter Stangen fährst musst du sehr wahrscheinlich mit der Akkuaufteilung etwas tricksen, damit du noch einen leichten Gewichtsvortrimm auf der linken Seite hast. Bei meiner alten Godzilla wird es mit 8 Zellen links und 6 Zellen rechts schon knapp mit dem Umdrehen. Und wer will schon mit Trimmgewichten rumfahren?


Gruß,
Andreas

Darkwing

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4

Sonntag, 23. April 2006, 11:07

Christian wird einfach noch genügend 8er Packs rumliegen haben die er weiter nutzen will :D
1600 U/V Motor könnte da ganz gut gehen halt mit kleiner Schraube testen wie Heiko schon schrieb.

Bei 2x8 Zellen musst du nur testen, ob sie sich dreht, eventuell etwas Blei in den Flutkanal.


:w Carl-Heinz

hanjo

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5

Sonntag, 23. April 2006, 19:43

16 Zellen wäre mir im relativ zierlichen Gozilla Rumpf für Fun-Glattwasserabstimmung zu viel. Wenn keine 14, dann eher 12 als 16 Zellen. Mag sein, daß bei Wettbewerbsrauhwasser das Gewicht nicht schlecht ist, bei Glattwasser erschwert es aber eher die Abstimmung, wenn man sie nicht gerade
auf höchste Performance abstimmt.
Mit humaner Drehzahl (Drehzahl um 1600), normalem Prop, 16 Zellen und Klebewasser wird sie doch zur Schlafpille. Und ein großer Prop ist ja wegen fehlendem Drehmomentausgleich wohl auch schwierig.
MfG Hanjo

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6

Montag, 24. April 2006, 21:36

Hallo Hanjo!

Ich glaub soviel schwerer als ein aktuelles S14 wird das gar nicht. Ne 700er Blechbüchse wiegt auch ihre 360 Gramm, ich denke mal das Chris eher nen Motor bekommt der deutlich leichter ist ;) Das kompensiert schonmal mindestens 2 Zellen.
Ne Schlafpille wird sie so bestimmt nicht, aber bestimmt schneller als dieser komische Hydrospeedster :D


Gruß,
Andreas

hanjo

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7

Montag, 24. April 2006, 22:01

Hallo Andreas,
wenn ich einen BL in den Rumpf packe und 2 Zellen mehr, dann nehme ich mir ja nicht ein S14 zum Maßstab. Die gefallen mir halt auch nur bei Rauhwasser.
Bei Glattwasser ist das ja auch nicht gerade aufregend.

Aber wahrscheinlich hast du Recht. Was man nicht ausprobiert hat, kann man nicht beurteilen.
MfG Hanjo

TheManFromMoon

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8

Dienstag, 25. April 2006, 09:02

Moin,

es soll ein 150Gramm Aussenläufer werden.
Natürlich ohne Wasserkühlung.

Sind also mehr als 200Gramm die eingespart werden.

Warum 16Zellen?

Ganz klar weil es einfach so schön einfach ist dann jeweils 2 vorhandene 8Zeller zu benutzen.
Mal sehen wie das mit dem Gewicht hinhaut. Aber das wird schon klappen.
Zur Not kann ich die Zellen natürlich auch umkonfigurieren.

Ich hatte vor ner Weile von Hanjo gelesen das Lipos im Boot nicht wirklich was bringen in Bezug auf das Gewicht. Leichtgewichte sind da eher hinderlich. Ein gewisses Gewicht braucht das Boot schon.

Aber wir werden ja sehen was dabei rauskommt.

Gruß
Chris

Moorkapitaen

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9

Dienstag, 25. April 2006, 09:25

Moin Chris,

ich habe keine Ahnung von Aussenläufern, wohl aber von der Gozi im S14-Trimm.
Dein angestrebtes Gewicht würde mit 16 Zellen und RX-Aku ja ungefähr einer S14-Ausstattung mit Blechmotor entsprechen.
Aber! Trotz grossem Flutkanal drehte sich meine Gozi nur mit asymetrischer Akkuverteilung 6/8.
Und bei Brushless-Motorisierung wird das Ding sicher häufiger auf dem Rücken liegen.

Gruss Jürgen

10

Dienstag, 25. April 2006, 09:25

Ich kenn mich mit Außenläufern im Boot nicht aus. Aber 150g? Ein aktueller 2Poler für Mono 2 wiegt auch über 200g. Kann der Motor die geforderte Leistung auch? Das sollte man im Boot nicht unterschätzen.
Heiko

TheManFromMoon

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11

Dienstag, 25. April 2006, 10:29

@Jürgen: RX Akku ist nicht notwendig, da reicht das BEC vom Regler dicke aus. Spart also nochmal Gewicht.

Zitat

Kann der Motor die geforderte Leistung auch?


Wieviel Leistung ist denn nötig?

500Watt kann der Motor wohl Dauerhaft leisten.

Was kann denn ein 2Poler im Mono2 leisten?

Gruß
Chris

Moorkapitaen

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12

Dienstag, 25. April 2006, 10:53

BEC bei 16 Zellen ? Ich fahre im Brushless-Bereich zwar nur einen Regler mit Opto-Koppler (und daher natürlich Ohne BEC) - kenne mich aber bei den Bürstenreglern einigermassen aus.
Da ist bei den Reglern mit internem BEC und vernünftigen Zellen bei 12 Zellen Schluß.

LG Jürgen

TheManFromMoon

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13

Dienstag, 25. April 2006, 10:56

18 Zellen mit BEC oder auch 6S Lipos mit BEC sind absolut kein Problem, fliege ich auch im Heli mit 5 Digiservos und Kreisel.

Absolut problemlos.

Gruß
Chris

hanjo

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14

Dienstag, 25. April 2006, 11:34

Hallo Christian,
das mit dem Gewicht stimmt schon. Gilt aber natürlich in beide Richtungen.
Die Stufengeometrie ist auf ein gewisses Gewicht und eine gewisse Motorisierung hin konzipiert. Außerhalb dieser Parameter kann es mit der Abstimmung schwierig werden.
Mit dem drehen hat natürlich Jürgen recht. Ich sah eben das Problem auch, daß du bei symetrischer Aufteilung wahrscheinlich mit dem _Drehmoment Probleme bekommst, fall du dicke Props nimmst. Und mit einem Motor von 1600 U/Min.
ist halt auch bei 16 Zellen mit einem 42er Prop noch nicht wirklich viel los.
Ich fahre in meiner Orca neuerdings auch mit 16 Zellen und ziemlich identischem Drehzahlniveau (HP 220/30 A4 S P4) allerdings mit einem 51 mm Prather.

Das Boot ist jetzt extrem antrittsschnell, das Setup zeigt aber auch die Problematik beim Abweichen vom Gewicht auf. Früher mit 22 Zellen (ist ja ein Mono 3) war der Übergang zum Flip doch mit relativ großer Vorankündigung, sodaß es sicher bewegt werden konnte. Jetzt im leichten Setup kommt der Flip mit wesentlich kleinerem Übergang und die Rauhwassereigenschaften hat der Rumpf fast komplett eingebüßt. Und das, obwohl ich die Welle nun deutlich angestellt habe.
MfG Hanjo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hanjo« (25. April 2006, 12:17)


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15

Dienstag, 25. April 2006, 13:53

Welche Leistung braucht ein Mono 2?

Gibts da irgendwelche Faustformeln?

xxx Watt pro xxx mm Rumpflänge
xxx Watt pro xxx kg Modellgewicht

oder ähnliches?

Gruß
Chris

16

Dienstag, 25. April 2006, 14:00

Gut, da bin ich auch nicht so der Experte. Ich orientiere mich da an den üblichen Setups. Die Leistung liegt da so um die 500Watt. Die motoren drehen so etwa 1800-2000U/V und wiegen im Schnitt 250g +/-. Mit Außenläufern kann man daws os pauschal wahrscheinlich nicht vergleichen, weil die bauartbedingt ein höheres Drehmoment schon bei kürzerem Rotor liefern. Deshalb war ich schon etwas erstaunt über nur 150g. Was ist das denn für ein Motor?
Heiko

hanjo

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17

Dienstag, 25. April 2006, 14:05

Hallo,
eigentlich ziehen Mono 1 und Mono je nach Abstimmung zwischen 25-35 A im
Schnitt. Das heißt, ein 3300 Akku ist nach etwa 6 Min leer (Brushless).

Mono 3 kann man an 20 Zellen auch mit niedrigeren Strömen abstimmen ohne daß es lahm wird.

Aber das ist wirklich von Rumpf zu Rumpf verschieden. Einige Rümpfe ziehen bei Glattwasser Strom ohne Ende während andere auch bei Glattwasser frei laufen.

Am auffälligsten ist das bei der Orca. Sie ist ebenso ungestuft wie die No Step.
Während man die Orca bei Glattwasser prima auf der letzten Rille fahren kann, schmiert die No Step 3 doch ziemlich durchs Wasser. Und dann geht der Strom sofort hoch.

In der Fun-Abstimmung setzt deine Gozilla praktisch überhaupt nicht bei Speed mit der Stufe auf.

Also wenn du kürzere Fahrzeit hast bei Glattwasser ist das eher normal.
MfG Hanjo