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dudele

RCLine User

  • »dudele« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 14. September 2006, 20:40

Welche Schraube paßt zu welchem Motor?

Als Umsteiger von der fliegenden Truppe zu der maritimen Abteilung (bedingt durch Familie) fehlt mir irgendwie der Aufhänger, welche Schraube zu welchem Motor paßt.

Beispiel: zu einem 24000Upm =Lastdrehzahl (!) Brushless bei einem kleinen Flieger paßt eine 5x5 Luftschraube, auch 6x4 geht oder 7x5.

Wie sieht das aus, wenn ich ein ca. 1 kg schweres Rennboot mit einem 700er Viper Hopf Motor (Bürstenmotor) 12 Zellen motorisieren will?

Welche Schrauben kommen da in Frage?

Gibt´s da irgendeinen Link zu dem Thema?

Und wo kann man die Schrauben bestellen? Wer hat die?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »dudele« (14. September 2006, 20:41)


Moorkapitaen

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2

Donnerstag, 14. September 2006, 21:30

Hallo Dudele,

wenn Dein Boot mit 12 Zellen und 700' Motor nur 1 Kg wiegt, dann hast Du aber sehr leicht gebaut :D Normalerweise sollte das Böötchen das doppelte wiegen.

Natürlich gibt es auch bei Schiffsmotoren Vergleichsgrössen - allerdings ist das auch sehr stark vom verwendeten Rumpf und dem Antriebskonzept abhängig. Wasser ist nunmal etwas träger wie Luft.

Könntest Du noch etwas zu Deinem Rumpf schreiben? Grundsätzlich haben sich als preisgünstige Lösung für Rennboote die Graupner Props der 'K'-Serie bewährt. Die gibt's im normalen Modellbaufachgeschäft. Für einen 700' an 12 Zellen in einem Rennboot mit Hydroantrieb sollte man in der Größenordnung 42 bis 45mm Durchmesser experimentieren.

LG Jürgen

dudele

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3

Donnerstag, 14. September 2006, 22:14

Zitat

Original von Moorkapitaen
Hallo Dudele,

wenn Dein Boot mit 12 Zellen und 700' Motor nur 1 Kg wiegt, dann hast Du aber sehr leicht gebaut :D Normalerweise sollte das Böötchen das doppelte wiegen.

Natürlich gibt es auch bei Schiffsmotoren Vergleichsgrössen - allerdings ist das auch sehr stark vom verwendeten Rumpf und dem Antriebskonzept abhängig. Wasser ist nunmal etwas träger wie Luft.

Könntest Du noch etwas zu Deinem Rumpf schreiben? Grundsätzlich haben sich als preisgünstige Lösung für Rennboote die Graupner Props der 'K'-Serie bewährt. Die gibt's im normalen Modellbaufachgeschäft. Für einen 700' an 12 Zellen in einem Rennboot mit Hydroantrieb sollte man in der Größenordnung 42 bis 45mm Durchmesser experimentieren.

LG Jürgen


Zu meiner Schande muß ich gestehen, ich hab in China eingekauft. Es handelt sich um diesen 93 cm Racer:

http://cgi.ebay.de/93cm-RC-Speedboot-NQD…1QQcmdZViewItem

Da dachte ich, die lächerlichen 380er Motoren ersetze ich gegen Hopf 700 Viper und das Ding läuft. Allerdings, klar, die Hopf bringen mehr Power muß eine andere Schraube her, damit das Sinn macht.

Ob man in dem CFK oder sonstwie die Motoren überhaupt wechseln kann, muß ich abwarten. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


Oder nicht???

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dudele« (14. September 2006, 22:16)


Maulwurf82

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4

Freitag, 15. September 2006, 13:06

Das schaut mir nicht nach nem CFK Rumpf aus, das ist denke ich ein ABS- Rumpf... so wabbelig wie der ausschaut.

Probiere erstmal, ob das Ding überhaupt irgendwie läuft, bevor Du noch Geld reinsteckst....
Hangar:
- MiniMag BL
- Easy Piper BL
- Magnum Double *RIP*
Flotte:
-Sumpfgleiter
-MHZ Gecko

dudele

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5

Freitag, 15. September 2006, 13:47

Zitat

Original von Maulwurf82
Das schaut mir nicht nach nem CFK Rumpf aus, das ist denke ich ein ABS- Rumpf... so wabbelig wie der ausschaut.

Probiere erstmal, ob das Ding überhaupt irgendwie läuft, bevor Du noch Geld reinsteckst....


Es schwimmt! Es fährt auch und läßt sich mit den Schrauben lenken, auch enge Kurven. Das Ruder wird per Hand eingestellt (Geradeauslauf?). Leider Akkus im Lieferzustand noch fast leer, von Speed bisher keine Rede.

Wozu ist die Steifigkeit der Boote wichtig? Der macht doch keine Verdrängerfahrt, der soll doch gleiten.

Die Preisfindung der Chinesen ist schon unheimlich: Das Boot, zwei Motoren, Empfänger, Servos, alles fertig montiert, Sender (Pistolengriff), Akku 7,2 V 6-Zeller 1800mAh, 8 Mignon-Zellen für den Sender, und das ganze für sage und schreibe 59 Euro, was je nachdem schon allein ein guter Akku kosten würde. Das gesamte Innenleben ist auf einer Plastik-Bodenplatte montiert, alles gut zugänglich, alles nicht verschweißt, sondern verschraubt, da kann man nicht nur die Motoren problemlos austauschen, auch die Wellen und so weiter.

Aber mit den 700er Hopf Viper das wird wohl nichts. Denn ob das Bötchen das Gewicht von 12-18 Zellen verträgt, wage ich zu bezweifeln. Es ist ja für 6 Zellen ausgelegt.

Wär dann die Frage, ob man dann nicht doch bei der 400er Größe bleibt. Dazu fallen mir die 450er Turbo von Multiplex ein: Max-Strom 25 A Betriebsspannung 8-10 V
Maximale Leistung also kurzfristig bis über 200 Watt, ganz ordentlich.
Dazu dann ein Achterpack Hopf-Hochleistungszellen.

Man müßte jetzt nur ungefähr eine Vorstellung haben, welche Schraube diese 2x200 Watt auch abruft. Mit dem, was drauf sitzt, kommen die 450er bestimmt nicht in Fahrt.

Moorkapitaen

RCLine Team

Wohnort: D- Ostfriesland

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6

Freitag, 15. September 2006, 14:38

Hallo Dudele,

so trivial ist das leider nicht. Du kommst aus der fliegenden Zunft und hast sicherlich auch schon die zahlreich bei Ebay angebotenen Billgflieger gesehen.
Vielleicht hast Du Dir auch schon über die Brauchbarkeit dieses 'Spielzeugs' für den ernsthaften Modellflieger Gedanken gemacht.

Bei den Schiffchen ist das nicht viel anders. Das ist billig aufgebautes Spielzeug. Der Tausch einzelner Komponenten wie z.B. Props, Motoren oder Akkus wird Dir nicht Helfen.

Wenn Du ein bischen Lesezeit inverstieren willst verweise ich einfach mal auf unser Paralellforum: http://www.rc-raceboats.de/beginner-new1.shtml

LG Jürgen

dudele

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7

Freitag, 15. September 2006, 15:23

Zitat

Original von Moorkapitaen
Hallo Dudele,
Wenn Du ein bischen Lesezeit inverstieren willst


...


verweise ich einfach mal auf unser Paralellforum: http://www.rc-raceboats.de/beginner-new1.shtml

LG Jürgen



Der Artikel ist ausgezeichnet und zugleich erschreckend.

Bevor ich den gelesen hatte, dachte ich eher an 2 Stunden Montage und losdüsen ...

pompebled

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Wohnort: Sneek, Niederlande.

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8

Freitag, 15. September 2006, 20:24

Zitat


Bevor ich den gelesen hatte, dachte ich eher an 2 Stunden Montage und losdüsen ...


Bei "alte Hasen", wo so manches Teil griffbereit in die Wühlkiste herum liegt, geht es mit der Materialbeschaffung zwar schnell, bis es losdüst gehen öfters mehr als zwei Stunden Montage ins Land...

Aber, der Rumpf deiner Chinesen ist zwar aus ABS, aber nicht unbedingt unbrauchbar.

Wenn du möchtest, kann ich ein paar Vorschläge machen, ich habe schon manches Plastikteil das rennen beigebracht.

Von der Grösse her würde einen 700er mit 12-14 Zellen gut gehen.

Alles in Allem würde das Projekt mindestens soviel kosten wie einen Epoxy Rumpf von einen der kleinen Hersteller.

Dafür ist einen so schnellen "Chinesen" natürlich einmalig...

Gruss, Jan.
Bootsfahrer sind nette Leute.

dudele

RCLine User

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9

Freitag, 15. September 2006, 20:42

Zitat

Original von pompebled

Zitat


Bevor ich den gelesen hatte, dachte ich eher an 2 Stunden Montage und losdüsen ...


Bei "alte Hasen", wo so manches Teil griffbereit in die Wühlkiste herum liegt, geht es mit der Materialbeschaffung zwar schnell, bis es losdüst gehen öfters mehr als zwei Stunden Montage ins Land...

Aber, der Rumpf deiner Chinesen ist zwar aus ABS, aber nicht unbedingt unbrauchbar.

Wenn du möchtest, kann ich ein paar Vorschläge machen, ich habe schon manches Plastikteil das rennen beigebracht.

Von der Grösse her würde einen 700er mit 12-14 Zellen gut gehen.

Alles in Allem würde das Projekt mindestens soviel kosten wie einen Epoxy Rumpf von einen der kleinen Hersteller.

Dafür ist einen so schnellen "Chinesen" natürlich einmalig...

Gruss, Jan.


Vorschläge willkommen.

Ich seh ein Problem: für einen Motor ist der nicht ausgelegt, das Bötchen steuert nur über die Motoren, es hat kein Ruder.

Dann wären 2 Viper fällig, oder man setzt eine Ruderanlage rein mit Servo, was sicher sehr viel Arbeit machen würde.

Also: wie kann man dem Chinesen Beine machen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dudele« (15. September 2006, 20:43)


Maulwurf82

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Beruf: Energieelektroniker / ET- Student

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10

Samstag, 16. September 2006, 11:18

Das mit dem Ruder ist so keine grosse Aktion, Ausleger an den Rumpf, Loch für das Gestänge bohren, und das war es im grossen und ganzen schon...

Die Frage ist viel mehr, wie man mehr Power reinbekommt... einfach so mal ne Welle reinpappen ist meistens nicht, weil diverse Winkel etc. Stimmen müssen, damit das Boot gut auf dem Wasser liegt...

Ich würde da eine einfache Kompaktwellenanlage ausprobieren, mit nem 700er oder so.
Da hast Du, wenn es in die Hose geht, keinen wirklich grossen Verlust erlitten.
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-MHZ Gecko