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roger-1

RCLine User

Wohnort: Hannover

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21

Sonntag, 12. November 2006, 11:31

Erbaut wurden FL 5-8 als Patrouillenboote des Typs P-Boot 52 des Bundesgrenzschutzes nach Entwürfen aus den Jahren 1950/51. FL 8 wurde bei Schlichting gebaut. Die anderen bei Lürssen und Burmester.

Zum Schluss waren sie Flugsicherheitsboot der Klasse 909 und davor ehem. Hafen- und Küstenwachboote.

FL 8 hatte je zwei Maybach Viertakt-12-Zylinder Dieselmotoren mit je 1320 PS. Geschwindigkeit max. für kurze Zeit 28 Kn.

Das ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern nachzulesen bei Koop, G./ Breyer, S. (1996) "Die Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine von 1956 bis heute.

Gruß
Martin

22

Sonntag, 12. November 2006, 16:48

Moin,

ich werde mich die Tage mal mit dem Vater meiner Lebenspartnerin zusammensetzen. Der ist seinerzeit lange auf den FL-Booten gefahren die übrigens auch gerufen wurden wenn eins der Flugkörperschnellboote Maschinenschaden hatte......wobei die selbst mit nur 2 Maschinen den FL-Booten
noch davonfuhren.

Da gabs die eine oder andere Rivalität :D

Gruß Thomas aus Kiel
Honey Bee King 2, BL 3900,
Eflite MCX und MSR, LAMA V3, Carsonn Hughes 500, Skylifter
Tyrann 450
Ansonsten haben 40 Jahre Modellbau in allen Sparten doch Spuren hinterlassen 8)

23

Montag, 13. November 2006, 10:12

Na das ist doch schon mal was - Danke.

Ein bisschen was habe ich auch noch gefunden:


Das Orginal wurde in Schlichting Travemünde gebaut und war von 1960-1975 aktiv unter der NatoNr. Y 860. 1978 übernahm die Bremer Wasserschutzpolizei das Boot und es wurde in" Bemen 14" umbenannt.
Während seiner militärischen Zeit lag die Hauptaufgabe in Such und Rettungsdienst (SAR) in Nord-und Ostsee bei Luft und Seenotfällen.

In der Mitte der 70er Jahre wurde das Marinefliegergeschwader 5 auf neue Seenotrettungshubschrauber des Typs Sea King umgerüstet. Bei gleichzeitig verstärkter Zusammenarbeit mit den Rettungskreuzern und Booten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurde der Einsatz der Flugsicherungsboote überflüssig.



Und noch ein historischer Rückblick ( nicht über FL 8 )
Deutscher Seeflugwettbewerb 1926 in Warnemünde

Insgesamt waren nach dem Streckenflug sechs Maschinen glücklich in Warnemünde gelandet, die hier am 31. Juli zur Seetüchtigkeitsprüfung antraten. Außer Konkurrenz beteiligten sich auch die Flugboote von Dornier und Rohrbach. Vorgeschrieben waren drei Landungen und Starts bei Seegang 4 und Windstärke 5 sowie das Rollen einer Acht. Gleich als erster erlitt der bis dahin führende Pilot von Dewitz mit der HE 5 b Schwimmerbruch und wurde von dem zur Bergung herbeieilenden Flugsicherungsboot versenkt. :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe R.« (13. November 2006, 10:13)


genius+

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Kindergärtner

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24

Montag, 13. November 2006, 14:59

Zitat

Original von Uwe R. Außer Konkurrenz beteiligten sich auch die Flugboote von Dornier und Rohrbach. Vorgeschrieben waren drei Landungen und Starts bei Seegang 4 und Windstärke 5 sowie das Rollen einer Acht.


Ja, die Dornier Wal waren eine Klasse für sich - sie galten als hochseetauglich. Den Flug zum Nordpol 1925 hatte Roald Amundsen mit 2 Do Wal gemacht, inklusive Landung und und Start am Eis (mit entsprechenden Dellen) und Landung bei der Rückkehr bei Seegang 5 bis 6 noch 15 km von Land entfernt, weil das Querruder unklar war. Sie ließen sich von einem Segelboot zum Land schleppen. Eine Maschine überstand 1927 nach dreitägigem Flug sogar eine Landung in einem der gefürchteten Biskaya Stürme (wie sehr der heute noch gefürchtet ist kann man hier nachlesen). Mit Stoffbespannten Flügeln!

25

Freitag, 17. November 2006, 17:40

Ich wollte vorhin `ne Probefahrt machen, habe das aber ganz schnell wieder abgebrochen. Unter Last feuerten die Motoren wie verrückt und hatten Aussetzer. Es besteht also Handlungsbedarf ;)
@ Hanjo – Die Bühler Power Motoren erregen mein Interesse. Passen die wohl und wenn ja mit welchen Propellern? Platz ist für Pröpse bis 50 mm. Als Akkus sollen 14 bzw. 16 Zeller zum Einsatz kommen unter Verwendung von je einem Thor 15 HV.

Über Antwort freut sich - Uwe

burnie

RCLine User

Wohnort: Heiligenhaus

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26

Freitag, 17. November 2006, 18:15

Was hast Du da jetzt für Motoren drin?
Gruss
Matthias

www.das-modellbauforum.de
Nicht unter den Begriff Modellbau fallen fertig gelieferte Spielzeuge.wikipedia

27

Freitag, 17. November 2006, 18:47

Steht im ersten Beitrag:

zwei Mabuchi RS 540 E 6..12 Volt - - alte Schätzchen.

die sind aber erstens zu schwach auf der Brust und zweitens eh hinüber... .. .

hanjo

RCLine User

Wohnort: Raum Stade/Buxtehude

Beruf: Privatier

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28

Freitag, 17. November 2006, 19:22

Hallo Uwe,
also eigentlich sind die dicken Bühler für ein Boot welches du auf Basis Sub-C konfigurierst überdimensioniert. Ich würde entweder die Bühler 600 mit mit Prop um die 45 nehmen, dann hat das Boot eine theoretische Geschwindigkeit von ca. 10 km/h. Aber in Burnies Billd sieht man, daß der Rumpf nicht rauskommt und das meiste doch in "Welle" verarbeitet wird.
Order du versuchst es halt davon zu überzeugen aufzugleiten. Dann würde ich die Robbe 755-40 an 40 mm Prop nehmen und dem Rumpf im letzten 1/4 etwas die Laufflächen soweit aufzufüttern, daß sie eine plane Verlängerung des tiefsten
Punktes wird. Wahrscheinlich müßtest du dann Schraubentunnel machen. Aber ob so ein Experiment mit ungewissem Ausgang lohnt?

Also ich würde Bühler 600 nehmen und akzeptieren, daß es kein Gleiter ist.
Aber die dicken liefere ich dir genauso gerne. Die machen iren Job sicherlich genausogut aber sind halt viel teurer.
Mfg Hanjo

29

Freitag, 17. November 2006, 19:53

Nee – grosartige Experimente wollte ich nicht machen, bleiben wir mal „bescheiden“ und bei den 600ern. Bestellung liegt schon vor.

Auf bald - Uwe

30

Samstag, 18. November 2006, 17:57

Bin heute doch noch zu meiner Probefahrt gekommen. Ich habe im Fundus noch ein arbeitsloses Motörchen gefunden, das die passenden Einbaumaße hatte. OK – war aus dem Hause Hopf und nicht unbedingt für das Boot geeignet ( Hanjo grins nicht so ) ;). Also auch mit einem Motor und etwa ¼ Gas war das Wellenbild schon toll – bei knapp ½ Gas fing es an auf die Welle zu klettern ... .. . und mehr hab` ich mich dann nicht getraut, die blätterfreie Fläche war auch nicht so besonders groß ;)
Mir ging es vornehmlich um das Fahrverhalten, nicht dass das Ding so kippelig ist wie die Dachs o.ä.. War aber nicht, legt sich brav in die Kurve und läuft sehr stabil.

Bis demnächst - Uwe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe R.« (18. November 2006, 17:58)


nauticus

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Wohnort: Rostock

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31

Sonntag, 19. November 2006, 16:06

Was ist mit Bilders? :tongue: :ok:
Good Watch!

32

Sonntag, 19. November 2006, 16:09

 
 Nüscht :tongue:

nauticus

RCLine User

Wohnort: Rostock

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33

Sonntag, 19. November 2006, 16:12

Schadä! ==[]
Good Watch!