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roggemannserver

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 21:04

Schleppsysteme

Hallo,
ich hab mal an die Experten eine Frage: Ist es mit halbwegs bezahlbarem Einsatz möglich eine Vorrichtung zum Abschleppen zu erreichen, die nicht ganz "Scale" sein muss ?
Es geht dabei nämlich rein um den sinnvollen Einsatz, wenn einem ein Boot auf dem See "verhungert". Mir ist dabei schonmal die Idee mit einer Trosse auf Schwimmern und daran einem starken Elektromagneten gekommen, für den sich das entsprechende Eisenpandant im abzuschleppenden Schiff im Bug befindet.
Was meint ihr dazu, bzw. habt ihr bessere Ideen ?
»roggemannserver« hat folgendes Bild angehängt:
  • Schleppgrafik.jpg
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Aero-Naut Tirpitz
Aero-Naut Bismarck
Graupner Pollux
Zerstörer 1936 MOB 1:100 (Gerade begonnen)


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roggemannserver

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2

Samstag, 16. Dezember 2006, 21:12

Ok , kleine Verbesserung ist mir grad noch eingefallen, man nehme keine Trosse, sondern eine flexible , biegsame Stange. Das hat den Vorteil, das man besser "ankuppeln" könnte und einem bei Fahrtunregelmäßigkeiten nicht gleich der Bug des Zugschiffes "ins Heck schießt".
Und nun ihr !
Gruß Fabian
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LMGHC

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3

Samstag, 16. Dezember 2006, 21:30

wieso Elektromagnet?
Ich denke, ist ein bisschen blöd mit dem Kabel im Wasser (wahrscheinlich keine dauerhafte Lösung).

Es gibt doch so Abschusssysteme, sind die nicht besser geeignet?

roggemannserver

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4

Samstag, 16. Dezember 2006, 21:35

Naja...das weiß ich halt nich , deswegen frag ich ja 8)
Nein, von Abschusssystemen hab ich auch schonmal was gelesen, aber erstens ist sowas wahrscheinlich sehr teuer, und zweitens sicher auch nicht sehr funktionssicher, kann ich mir jedenfalls im Modell nicht vorstellen.

Gruß Fabian
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5

Samstag, 16. Dezember 2006, 21:41

ich denk aber, dass es auch kacke ist, mit einer Stange hinten am Modell rumzufahren...

Wieso machst dus eigentlich nicht gleich ohne Stange/Trosse? Sieht besser aus und ist einfach zu realisieren.

6

Samstag, 16. Dezember 2006, 21:59

Alles viel zu kompliziert.

Man nehme:

- Die Kapsel eines Ü-Eis
- Etwa 3m Schnur; fest, aber nicht zu dick

Dann befestige man das eine Ende Schnur an der Kapsel (z.B. durch Einklemmen), das andere Ende am "Rettungsschiff".

Anschließend rausfahren zum Havaristen, diesen in engem Bogen mit der nachtreibenden Ü-Ei-Kapsel umrunden, so daß sich die Schnur unter den Havaristen zieht.
In der Regel wird sich dabei die Kapsel in Schraube oder Ruder des Havaristen verhaken, und man kann in aller Seelenruhe zum rettenden Ufer schippern... 8)

Geht mit etwas Geschick und einem halbwegs wendigen Boot sehr einfach, nach ein paar Versuchen hat man den Bogen raus.

Sieht zwar etwas unelegant aus, ein Schiff über Heck zu schleppen - aber was solls!

Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

7

Samstag, 16. Dezember 2006, 22:16

RE: Schleppsysteme

Das hier kaufen:
Klick mich

An den Abschussbolzen einen kleinen Draggenanker und 3m Leine. Im 45 Grad Winkel einbauen und mit Servo auslösen.

Funktionsweise:
Mit dem Rettungsschiff zum Havaristen fahren, rückwärts auf 1 m nähern, Bolzen über den Havaristen abschiessen, langsam anfahren - der Anker verfängt sich der reling oder den Aufbauten - an Land schleppen. Fertig!

MfG

Ralf

8

Sonntag, 17. Dezember 2006, 10:09

RE: Schleppsysteme

Du solltest aber hinter dem Anker noch einen Korken oder ein Ü-EI als Boje befestigen nur für den Fall das du vorbei schießt.
Den ohne die Boje würde der Anker sinken und kann sich am Grund verfangen.

Die Methode von Torsten ist auch nicht schlecht kenne sie aber etwas anders.
Die Schleppleine ist mit mehreren Bojen bestückt die abwechsenld Rot und Weiß sind damit jeder die Schleppleine sehen kann und nicht über die Leine fährt.
Am ende sitz eine Boje mit Harken die sich nach umrundung des Havaristen in der Leine verharkt oder am Havaristen.


Ghost
"Andere brauchen einen Psychiater ich brauche meine Pfeifen" ist zwar nicht von mir Stimmt aber.
SMC-Albatros
Bilder zu meinen Bauberichten

Dante

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Wohnort: Rheinknie

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9

Sonntag, 17. Dezember 2006, 14:27

Das mit dem Elektromagneten habe ich bei meiner Berlin (1:72) für's absetzen und Einholen des Tochterbootes gemacht.
Vorne am Beiboot ein kleiner Neodym und am Ende der Ausschiebestange ein Eisenkern mit Kupferwicklung drum rum. Das Teil stammt ursprünglich aus einem Microauto von Pearl (keine falschen Lorbeeren an mich). Durch das richtige Polen der angelegten Spannung zieh ich mir das Beiboot ran oder schubse es weg...

Das mit der Bojenleine ist sicher die preiswerteste und Nachwuchsfreundlichste (all die vielen Überraschungseier) Lösung.

Ich hatte mir mal ein ponton-ähnliches Boot mit 2 Auslegern und Netz gebaut. Das Netz lag normalerweise auf dem Ponton und wurde über einen Getriebemotor mit den Auslegern vom Boot gehoben, ins Wasser runtergedrückt und unter den Havaristen geschoben. Nach dem wieder Anheben hatte man ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, im Netz.
Nur... Den Ponton nahm ich nur an Veranstaltungen mit und habe ihn letzlich an einen befreundeten Verein verkauft...

Leonardo
Trollfilter: Ein

psfoto

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Wohnort: Bei Stuttgart

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10

Sonntag, 17. Dezember 2006, 22:41

Die robbe-abschußvorrichtung hab ich auf meinem schlepper im einsatz. Ist weder teuer (so um die 12,-), noch kompliziert. Wird gegen nen ordentlichen federdruck von hand eingerastet, ein servo löst dann die raste wieder. Fliegt mit haken und schnur so um die 3 m. Mit ein wenig übung trifft man auch, und im schlimmsten fall wackelt danach eben mal ein relingpfosten oä. des havaristen.

Allerdings sollte man da noch nen schwimmkörper ranbauen, der das gewicht der "schleppgarnitur" tragen kann falls man mal vorbeischießt, oder das teil wg störungen von selbst auslöst (hab' schon mal ne schleppgarnitur verloren, da mein auslösender schlepphaken ebenfals wg störungen aufgemacht hat :-(
Und dieser zusätzliche schwimmkörper wird auch sicher die flugbahn noch verkürzen. Zum bergen reichts aber allemal.

z thema magnet:
Deine Lösung setzt halt auch vorraus, dass jeder havarist eine metallplatte irgendwo angebaut hat...
Wenns nur um deine eigenen boote geht, ok. Kannst ja überall einbauen.
und:
hatte mal nenn tonnenleger, der sollte per kran seine tonnen aussetzen und einholen. Meine lösung damals war auch der magnet. Ok, es gab noch keine neodyms als starken gegenpartner sondern nur ein eisenstück, aber die "fangquote" lag deutlich unter 10%. Magnetfelder nehmen in der räumlichen ausdehnung in der 3ten potenz ab (korrigier mich jemand, wenns falsch ist..) und du must deinen magneten schon im bereich von +/- 1cm an das gegenstück bringen, wenns irgendeine wirkung zeigen soll. Und das ganze dann in 15m entfernung mit mit ein wenig seegang und nem 2m langen pendeldraht hinten dran ??

Die einfachste lösung hat torsten bereits gebracht: völlig non-scale, aber ist bei bedarf einfach anzubinden und funktioniert.
Wer's ein wenig mehr scale haben will, kann die leine abschießen.
Oder -wie ein vereinskollege- eine bei bedarf aufsteckbare schiebe-vorrichtung bauen, die ihm seine hydros wieder bergen hilft.
Oder -wie an meinem schlepper- eine realistische scheuerleiste aus noepren oä anbauen. Die hat dann so eine gute kontakthaftung, dass man auch mal mit +/- 45° angriffswinkel an den havaristen rankann, und das ganze noch einigermaßen steuerfähig bleibt.

peter
New Projects:
Comming soon! ;-)

Ralf Kriegsmann

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11

Dienstag, 19. Dezember 2006, 21:35

Zitat

Man nehme:

- Die Kapsel eines Ü-Eis
- Etwa 3m Schnur; fest, aber nicht zu dick
Hallo? Das ist immer noch zu kompliziert. Ich habe aus meiner Jugend noch ein altes Modell eines alten japanischen Hafenschleppers. Zu diesem gehörte auch ein "Schleppanker". Dieser ist so konstruiert, das er von einem Schiff gezogen, immer seitlich versetzt hinter diesem her schwimmt. Hab ich letztens noch an meiner S100 ausprobiert. Klappt immer noch. Man darf halt nicht zu schnell fahren. Man fährt nun mit diesem Schleppanker im Schlepp dicht am Haverristen vorbei und fängt diesen durch den seitlichen Versatz des Schleppankers mit der Schleppleine ein. Kleiner Tipp am Rande, die Schleppleine Fetten. Somit schwimmt sie an der Oberfläche und kommt nicht so schnell in die Schraube. Andere Technik. Kleine Angelrute, Hechtrute z. B. und ein mittelgroßes Blei. Das Gewicht mittels der Rute "über das Boot hinweg" werfen und mit dem Boot wieder einholen.
Gruß Ralf :-)(-:
Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken an Gedanken ist gedankenloses Denken.

henningsaale

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12

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 13:44

Die Angelmethode setzt aber einiges an Übung voraus, ansonsten wirft man sehr oft, oder das Blei schlägt gleich im Aufbau ein. Wenn man dann allerdings gleich ein Krallenblei aus der Abteilung Brandungsangeln genommen hat, dann sitzt das 100%ig und man kann ruhig drillen...

Ohne es ausprobiert zu haben, scheint mir die Ü-Ei Kette das einfachste zu sein.

Gruß Henning
Katzen fallen immer auf die Füße.

Butterbrote fallen immer auf die Butterseite.


Was passiert eigentlich, wenn ich einer Katze den Rücken mit Butter bestreiche?

13

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 17:56

Ich habe wohl eins der kleinsten Bergeboote. An meinem Micro-Eco ist am Heck eine kleine Öse. In diese wird die Schnur meiner kleinen Angelrute eingeklinkt. Nun fahre ich zu dem Havaristen. Nach Lage der Dinge fährt man nun einhalb mal um das Sorgenkind, fährt dahinter und lässt die Schnur absinken um ihn von unten zu packen oder fährt noch etwas weiter dahinter und spannt die Leine. Dann kann man die Leine über die Aufbauten legen.
Egal welche Variante gerade angebracht ist- beide Boote werden nun zusammen mit der Angel eingeholt. Nur ist meist schon ein „Spezialist“ mit entsprechender Einrichtung am Bug schneller ;)
Meins klappt aber IMMER – selbst wenn der Unglücksrabe sich unter überhängenden Zweigen verheddert hat.