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Mittwoch, 30. Mai 2007, 21:52

Brushlessantriebe

Ich hatte einige Jahre Abstinenz vom RC-Modellbau und so habe ich, nachdem ich anfang des Jahres wieder mit Heli und nun Schiffsmodellbau begonnen habe, festgestellt das ich die Entwicklung im E-Motoren und Akkutechnologie Bereich vollkommen verpennt habe und ich nun plötzlich vor Synchronmaschinen und Lipos stehe. BL habe ich noch keine. Lipos nutze ich im Helibereich und bin mehr als begeistert.

Neben dem PT15 "Umbau-Projekt" mit Bürste, plane ich ein zweites, ein Volcano-Neubau (zwischen 60cm und 80cm). bevor ich die genaue Größe festlege, will ich mir aber einen Antrieb überlegen.

Was wäre für ein Antrieb mit BL Technik nötig um eine 60er Volcano moderat zu motorisieren? Welche Spannung braucht der passende BL, welche Leistung bringt der und wieviel Strom zieht er?

Welche Schraube zu welchem BL?

Danke schonmal und danke für einen aus der Oldschool... :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »0815petrie« (30. Mai 2007, 21:52)


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Freitag, 1. Juni 2007, 20:09

Hallo

so generell kann man das nicht sagen.
Kommt ja immer drauf an wie lange Du fahren willst und ob die Motoren glühen oder kühl bleiben sollen.

Außerdem: Innen oder Außenläufer was willst verwenden.

Also für Innenläufer gibt es sicher mehr Wasserkühlungen und sind so kühler zu halten.

Aber wenn Du mal einen Original Motor nimmst der für das Modell vorgesehen war kannst mal auf der HP von Lehner-motoren.de den Rechner anwerfen.
Dann kommst schon auf eine Motorengröße und somit auch zu anderen Herstellern von Bl Motoren in der gleichen Größe.

Gruß AT

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Freitag, 1. Juni 2007, 22:00

Hallo!

Tjo, Orginal Motor. Ist ne gute Frage, denn die Volcano ist ja so ein Selbstbauprojekt, daher gibt es nicht wirklich ein Standardantrieb.

Nun ich dachte so an 10min Fahrzeit, der Motor sollte eher kühl bleiben. Tempomäßig soll es kein High-End aber auch kein Standardboot werden.

Ok, du empfiehlst einen Innenläufer wegen der einfacher zu realisierenden Kühlung.

Ist ja schon mal ne Entscheidungsshilfe :-)

Was gibt es sonst noch für Unterschiede, bzs. Vor- und Nachteile zwischen Innen und Außenläufermortoren?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »0815petrie« (1. Juni 2007, 22:00)


hanjo

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4

Freitag, 1. Juni 2007, 22:20

Wenn ich mich recht erinnere ist doch die Volcano ein Yacht. Eigentlich wenig Gründe einen Brushless zu verwenden.
Zumindest Billig-Brushless Innenläufer mit unseqmentierten Rotoren sind für den Scalebetrieb vollkommen ungeeignet. Durch den übermäßigen Teillastbetrieb der für Scaleschiffer typisch ist, ergibt sich die Gefahr der schnellen Entmagnetisierung
des Rotors. Anders als im Flugbetrieb sind die Teillastbereiche, häufig mit mehr Strom als die Vollastbereiche verbunden. Und die Wirbelstromverluste killen halt die unsegmentierten China-Gurken. Auch die im Paket angeboten Regler sind fast immer bootsuntauglich. Also ein vernünftiges Set ist teuer.

Das 2te Problem ist halt das viele Scaleverfahrer gerne in Schleichfahrt vor dem Ufer cruisen. Diese Disziplin beherrschen ungesensorte Innenläufer überhaupt nicht. Unterhalb 10 % der Max Drehzahl der jeweiligen Konfiguration ist Ruckeln angesagt wie bei einem schwangeren Känguru. Der Regler braucht halt eine gewisse Mindestdrehzahl um die Rotorposition zu erkennen. Diese Problem ist zumindest bei Vielpoligen Außenläufern deutlich geringer.

Beste Grüße Hanjo

5

Freitag, 1. Juni 2007, 22:28

Hm, eine Yacht? Ich habe Pläne von einer Volcano die eigentlich ein Monorumpf ist der mir nicht nach Yacht aussieht, hier im Forum habe ich auch schon Fotos einer recht dürftig gebauten Volcano gesehen:

Volcanothread

hanjo

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6

Freitag, 1. Juni 2007, 22:45

Ok. wieder drauf reingefallen. Dann ist ein Innläufer richtig.
Beste Grüße Hanjo

7

Freitag, 1. Juni 2007, 23:39

Trotzdem entnehme ich aber deinem voherigem Posting das BL Technik eher in den High End Bereich gehört und ich mit Bürstentechnik besser für ein moderaten Antrieb fahren würde?

Hm, im Bereich der Rennboote bin ich generell noch nicht sehr versiert, insofern wäre ich für Tipps der traditionelleren Antriebstechnik auch dankbar. Woran macht man die zu verwendende Schraube fest? Sprich Größe Steigung zu welchem Motor/Drehzahl? Bei einer 60cm langen Variante, käme da gut was an Speed bei rum wenn ich Bürstentechnik verwende mit Lipos? Oder doch BL?

hanjo

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8

Samstag, 2. Juni 2007, 09:05

RE: Brushlessantriebe

Gut aufgebaut mit einem 600er Bürstenmotor etwa 35-40. Ein optimaler
Mono 1 Rumpf wo Wellenwinkel und alles andere stimmmt erreicht auch 70 km/h und mehr.
Wenn man nun irgendwo dazwischen mit Brushless abstimmt ist es eigentlich sogar eine extrem streßfreie Geschichte. Nur bei harter Abstimmung kommt es durch die hohe Ströme schnell zu obengenannten Effekten.

Warum würde ich trotzdem bei Bürste bleiben? Bei einem Holzrumpf kommt es z.B. durch den Mittelspant bereits direkt zum ersten Problem. Man kann den Wellenwinkel nicht flach genug hinbekommen. Flutkanal ebenfalls kaum zu realisieren. Und ein schnell abgestimmtes Mono sollte selbstaufrichtend sein.

Typischer Prop für eine 600er Blechdose wäre ein K36 (Graupner Hydro Carbon mit Steigungsfaktor 1,4) bei halbgetauchtem Antrieb.

Beste Grüße Hanjo