mariner_64

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 15:05

Graupner Varioprop Segelwinde 3762 umbauen möglich?

Hallo allerseits,

hab gerade ne alte Varioprop Segelwinde (3762) auf dem Flohmarkt ergattert. Leider fehlt die Anleitung. Hat jemand noch so eine Anleitung und könnte man die Winde so umbauen, das man sie an den heutigen Empfängern betreiben kann?

Zoe

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2

Freitag, 5. Oktober 2007, 08:27

Ist das die mit den Rundsteckern? Stell doch mal ein Foto rein.

Zoe

mariner_64

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3

Freitag, 5. Oktober 2007, 08:35

Jau, ist die mit dem Rundstecker. Hier mal ein Bild:


Zoe

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4

Freitag, 5. Oktober 2007, 09:36

Für die Rundstecker ist mir kein Umbau bekannt. Die Rundsteckeranlagen hatten die Elektronik im Emfpängerbaustein; im Servo bzw. der Winde saßen nur der Motor und das Poti (daher haben sie ja auch mehr Leitungen zum Empfänger).
Die Flachsteckeranlagen hatten die Elektronik schon im Servo/Winde, arbeiten aber mit anderer Pulspolarität, das kann man aber anpassen.

Eventuell kannst Du Dir mit einer eigenen Servoansteuerung weiterhelfen?

Hope it helps,

Zoe

5

Montag, 8. Oktober 2007, 13:25

Potis liegen ja am Rundstecker, ein Transistorpärchen dürfte aber in der Winde auch noch drin sein, da die Rundstecker nur +/-2,4V Ausgangssignal hatten und ein separater Akku ja auch noch angeschlossen wird.

Im Prinzip passt da eine normale 6V-Servoelektronik (aus einem mechanisch defektem oder 5Euro Conrad-Ausschlachtservo), allerdings muss dazu die eventuell in der Segelwinde integrierte Elektronik raus. Motor an die Motorausgänge, Poti an den Eingang.

6

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 12:38

Hallo

Umbau ist einfach habe selbst 2 Winden dieser art im einsatz.
Erst mal alles auser Motor ( Monoperm super mit Pile Getriebe ) und Poti ( 5 kOhm linear 20 UDr ) muss raus.

Der Hinweis eine alte Servoelektronik ist nur bedingt richtig denn sie vertragen die möglichen Leistungen nicht unbedingt ( Motor zieht unter Last bis zu 12 A ) die einfachste Lösung ist den Minnifahrtregler ( Conrad ) einzusetzen ( Kühlbleche nicht vergessen )
Diese Lösung kostet unter 10 € und funktioniert sehr gut.
Das vorhandene Poti ersetzt die Nullstellung des Fahrtreglers mit dem Endpoti regelst du die Wickelgeschwindigkeit.

Die 2 Lösung ist über eine Servoelektronik oder den Fahrtregler ( diesmal ohne Kühlbleche ) zwei Relais ansteuern. Diese Steuern dann über ihre Kontakte den Motor
Vorteil :
Schnelle Winde
Nachteil :
Die Winde rennt immer mit voller Last das heist bei der kleinsten Fehlfunktion und die winde reist alles auseinander .
Relaiskontakte neigen zum Verbrennen.

In der Graupner Winde Nr 3 ist diese Lösung verbaut ( werksmässig )

Ich bevorzuge die erste Lösung

Hoffe gehollfen zu haben

Heinz
Immer eine Handbreit ihr kennt den Spruch
www.heinz-kratz.de

Heinz

mariner_64

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7

Donnerstag, 20. März 2008, 22:06

Hallo Heinz, erstmal vielen Dank für den Tipp. Lange hat es gedauert, aber jetzt hab ich endlich wieder ein wenig Zeit. Da ich mit Elektronik ein klein ein wenig auf Kriegsfuß (???) stehe hab ich nun folgendes Problem:
An dem Poti für die Segelwinde, welches eingebaut ist, sind drei Kabel. Ein Weißes, ein Grünes und ein Gelbes.
Wo kommen die drei Kabel an den Conrad Regler? Ersetzen die drei Kabel das für die Nullstellung einzulötende Poti? Ist die Reihenfolge der Kabel egal?
Danke schonmal im vorraus.

8

Samstag, 22. März 2008, 20:25

ja, das Poti im Regler muss durch das Windenpoti ersetzt werden.

Welches Kabel für was ist, ist schiwerig zu sagen. Zwischen zwei Drähten muss der Maximalwiderstand konstant auftreten, zum dritten Kabel, dem Mittelabgriff ist der Widerstand abhängig von der Windenstellung.

Am Nullstellungspoti siehts ähnlich aus, ein Draht liegt auf Empfängermasse, einer auf Empfänger+ (oder eine gefilterte Spannung), der dritte ist der Mittelabgriff.

Mittelabgriff mit Mittelabgriff verbinden, die äußeren Potidrähte an die zwei anderen löten. Dabei gibts eine 50:50 Chance. Läuft der Motor sofort auf Anschlag, müssen die beiden Drähte vertauscht werden. Geht auch mit den Motordrähten, das sollte egal sein.

mariner_64

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9

Samstag, 22. März 2008, 20:44

Soweit so gut. Jetzt hab ich aber folgendes Problem:
Der Windenmotor dreht die Winde in eine Richtung etwa eine 1/4-Umdrehung. In die andere Richtung nicht mal eine 1/8-Umdrehung. Ist das Poti vielleicht im Eimer?

10

Dienstag, 25. März 2008, 09:11

ist am Regler das Poti noch drin? Das muss natürlich komplett raus, sonst stellt dieses die Rückmeldung dar und wird vom parallel geschalteten Windenpoti nur sehr gering beeinflusst.

mariner_64

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11

Dienstag, 25. März 2008, 10:49

Das Poti im Regler hab ich garnicht erst eingelötet und in der Winde ist nur noch das Windenpoti, sonst nix mehr.
Ich hab das Poti mal durchgemessen:
von Anschluß 1 nach Anschluß 2 --> 0,08 - 5,76 kOhm
von Anschluß 2 nach Anschluß 3 --> 2,94 - 5,70 kOhm
von Anschluß 1 nach Anschluß 3 --> 0,05 - 2,94 kOhm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mariner_64« (25. März 2008, 20:35)


12

Montag, 31. März 2008, 14:44

also die Widerstandswerte sind schon etwas mysteriös, da alle Verbindungen sich mit dem Verstellen ändern. Ist das eine lineare Abhängigkeit (also z.B. 50 Ohm bei links und 2.5 kOhm bei rechtem Anschlag) oder schwanken die Werte sporadisch?