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macyog

RCLine User

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221

Montag, 3. August 2009, 09:30

Moin Uwe,

das ist ja eine sehr schicke Dame geworden!!
:ok:
Super!!!

Wolfsrose

RCLine User

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222

Freitag, 25. September 2009, 18:42

Die Dulcibella wird zum Gaffelkutter

Hallo zusammen,
hier tut sich ja gar nichts mehr 8( 8( 8( !!!

Aber bei mir, ich muß doch dafür sorgen, dass meine Dulci im Gespräch bleibt.

Schuld an der nachfolgenden Maßnahme ist ein Modellbauerkollege vom SMC Bonn mit seiner Britania, vielmehr die Besegelung derselben. Die Yacht ist für den Admirals-Cup gebaut worden. Wurde aber wegen der Berechnungsformeln dieser Klasse nie zum Americas-Cup zugelassen.

Und hier ist nun mein Umbau zur

[SIZE=4]America´s-Cup-Dulcibella[/SIZE]


Das Topsegel nach oben um 14cm verlängert (mein Renntop :D ) und mit einem Flieger bestückt hat sie nun ca. 600cm² mehr Segelfläche (1 DIN A4-Blatt) !

Am Sonntag wird sie ausprobiert. Ich erhoffe mir vor allem bei Leichtwind (ist in den Bonner Rheinauen leider allzu oft) ein besseres Anspringen und etwas mehr Geschwindigkeit.
»Wolfsrose« hat folgendes Bild angehängt:
  • Ilu 100.jpg
[SIZE=3];) Mast- und Schotbruch und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel ;)
Mini-Sailor-Grüße
:ok: Wolfgang :ok:

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223

Mittwoch, 30. September 2009, 22:39

RE: Die Dulcibella wird zum Gaffelkutter

Hallo Wolfgang,

sieht toll aus, Deine Rennsemmel.
Technisch war in Deinem Modell ja bereits alles vorhanden, also waren nur die neuen Segel und ein paar Strippen fällig. also auch vom Umbauaufwand noch moderat. Jetzt steht die Segelerprobung an.
Ich befürchte, dass Dein Boot jetzt schwerer durch die Wende gehen möchte und verstärkt dazu neigt vom Wind weg zu drehen. Mit anderen Worten, sie wird leegierig. Bei wenig Wind noch nicht tragisch, bei mehr Wind aber eine kritische Eigenschaft.
Lass uns wissen, was Dein Experiment ergibt.

Gruß UWE

William

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224

Freitag, 2. Oktober 2009, 08:52

Britannia

Ich weiß nicht woher Herr Rosenbaum sein Wissen nimmt, aber die Britannia wurde nicht für den America‘s Cup entworfen. Da die Britannia nie als Herausfordererin gemeldet wurde, konnte sie auch nie 'nicht zugelassen' werden.

Diese falsche Aussage möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen.


Ein kurzer Exkurs in die Geschichte der Britannia :

Als H.R.H. Albert Eduard Prinz von Wales 1892 die Britannia bei L.G. Watson in Auftrag gab, wollte er die britische Rennszene der großen Kutterklasse – die ‚Big Class‘ – wiederbeleben. Darüber hinaus beabsichtigte er, in Cowes gegen die Meteor , ex Thistle , seines Neffen Wilhelm II antreten, um ihm dieses Feld nicht zu überlassen. Die America’s Cup Herausforderung überließ er Windham Thomas Wyndham-Quinn, besser bekannt als Lord Dunraven, der die Valkyrie II auch von Watson zeichnen lies.

Während die Britannia nach der in Großbritannien geltenden ‚Segellängen‘-Formel ( L x SA ) entworfen wurde, sollte die Valkyrie II sowohl nach der für den America’s-Cup geltenden New York Rating Rule als auch nach der britischen Formel siegen können. Das jedenfalls war der Anspruch von Lord Dunraven. Die Valkyrie II ist der Britannia ähnlich, der Kompromiss zwischen bzw. für beide Rennformeln konnte aber weder den America’s Cup gewinnen noch in England überzeugen.

Selbst nachdem die Britannia 1894 die America’s-Cup-Verteidigerin Vigilant in britischen Gewässern in 17 Rennen 12 mal schlagen konnte, lehnte Prinz Albert eine America’s Cup Herausforderung mit der Britannia ab. Diese Ehre blieb Lord Dunraven mit der Valkyrie III bzw. Thomas Lipton mit seinen (insgesamt fünf) Shamrock überlassen. Allerdings diente die Britannia der ersten, von William Fife entworfenen, Shamrock als ‚Sparringspartner‘.

Das Modell der Britannia , das der Modellbaukollege vom SMC Bonn gebaut hat, zeigt das von William Fife 1926 entworfen Rigg. Es ist das schlankeste und höchste auf der Britannia eingesetzte Gaffelrigg – und das schönste, das je auf ihr gefahren wurde.

In diesem Jahr gab es jedoch keine America’s-Cup-Herausforderung. Der NYYC und Sir Thomas Lipton stritten zu der Zeit heftig um die bei einer Herausforderung anzuwendende Vermessungsformel. Die Amerikaner wollten ihre, von Nat Herreshoff entwickelte, Universal Rule zu Grunde legen, Lipton nur unter der in Europa gebräuchlichen Internationale Rule herausfordern.

Erst 1929/30 erfolgte die letzte Herausforderung von Sir Thomas Lipton mit der Shamrock V , nach der Universal Rule in der J-Class. Zwischenzeitlich hatten sich die Amerikaner und die Europäer darüber geeinigt, für Yachten bis zur Größe der 12mR-Yachten (ca. 20 Meter LüA) die International Rule anzuwenden, bei den größeren Yachten die International Rule.

Die Britannia segelte zu der Zeit immer noch in der Big Class, ab 1930 mit einer Bermudatakelung. Erst 1935 – nachdem die J-Class mit Shamrock V, Velsheda, Endeavour , und den umvermessenen 23 mR-Yachten Astra und Candida die Big Class ersetzt hatte – wurde sie, jetzt unter anderem mit einem ‚Park Avenue Baum‘ versehen, als ‚J‘ vermessen. Dieses Rigg ist nach meiner Meinung das hässlichste, das ich je auf einer Rennsegelyacht gesehen habe.

Also erst in ihrer letzten, erfolglosesten Saison könnte man (wenn überhaupt) davon sprechen, dass Old Britty – wie die Britannia von den Engländern auch gern genannt wurde – einer America’s Cup Yacht ähnlich sei, weil sie nach der entsprechenden Formel vermessen wurde. Aber auch die Velsheda hat nie den Anspruch erhoben, eine America’s Cup Yacht zu sein, da sie, wie die Britannia auch, nie eine Herausfordererin um den Cup war.

Primärquellen:
The Britannia and her Contemporaries / Broke Heckstall-Smith* / 1927
The Kings Britannia / John Irving / 1936
Die Yacht - Ihre Herkunft und ihre Entwicklung / Carlo Sciarelli / 1973
Die Rennyachten / A.B.C. Whipple / 1981
The Big Class Racing Yachts / John Leather / 1982
America’s Cup Yachtdesign 1851 - 1986 / Francois Chevalier & Jacques Taglang* / 1988
From Enterprise to Endeavour - The J-Class Yachts / Ian Dear / 1999
Meteor - die kaiserlichen Segelyachten / Kristin Lammerting / 1999
Meteor - Kaiser Wilhelm II und seine Segelyachten / Lothar Lichtenheld / 1999
Geschichte und Entwicklung der Segelyacht / Franco Giorgetti / 2000
Die Geschichte des Yachtsports / Daniel Charles / 2001
„Britannia“ Rules the Waves / Erdmann Braschos in Yacht Classic 1/2009

Bauplan der Britannia RYS von Sandy Cousins / MAR 2530 / Traplet Publication
Britannia R.Y.S. / Sandy Cousins in Marine Modelling International 1 und 2 aus 1997

(* Diese Quellen konnte ich vor einigen Jahren bei einem befreundeten englischen Segelkollegen einsehen)

Sekundärquellen:
HMY Britannia / wikipedia.de
The History of the America’s Cup / herrshoff-museum.com
The Royal Cutter Britannia / Chris Ennals / ecyu.com
First International Rating Rule / Andrew McKeen / ecyu.com

Ende des Exkurses


Auch wenn das alles nichts direkt mit der Dulcibella zu tun hat - und damit eigentlich off Topic ist – so ärgert mich die Verbreitung solcher ‘Un- bzw. Halbwahrheiten’, um seinem Modell irgendeinen besonderen, sportlichen oder was auch immer 'Anstrich' zu geben.

Auf der Britannia sieht das hohe Rigg gut aus, auf der Dulcibella wirkt es oversized. Zu den zu erwartenden schlechten Segeleigenschaften hat Uwe ja schon etwas gesagt.

Und die braunen Segel sehen – mit Verlaub – besch… (nein nicht was die meisten jetzt denken) …eiden aus.
What Looks right, ist right / William Fife (1857-1941)

Wolfsrose

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225

Freitag, 2. Oktober 2009, 09:27

RE: Britannia

Herr William,

ich erhebe für mich nicht den Anspruch, dass alles richtig ist, was ich hier weitersage. Die Info´s über die Britannia habe ich von dem Modellbaukollegen aus Bonn. Ob diese bis in den letzten Decksnagel richtig sind oder nicht, ist mir eigentlich egal.
Und wenn Du das besser weißt, dann ist es ja nur gut, dass Du die Info´s korrigierst.
Danke Dir dafür!!!

Ich will auch nicht meinem Modell mit dieser Geschichte einen sportlichen oder was auch immer "Anstrich" geben, sondern mir hat ganz einfach das Rigg gefallen und ich habe es für die Dulci umgesetzt.

Entgegengesetzt Deiner Unkenrufe bezüglich Segeleigenschaften fährt die Dulci mit diesem Rigg erstaunlich gut. Sie ist weder Lee- noch Luvgierig und bekommt die Wende auch gut hin. Außerdem soll das Rigg sowieso nur als reines Schwachwindrigg eingesetzt werden. Bei Wind oberhalb von 2Bft. wird es wieder verkleinert.

Was mich nur ein wenig wundert, das Du bei Deiner Superkorrektheit, welche in dieser Ausführung und an diesem Ort sehr an das deutsche Beamtentum erinnern, Du Dich zum Schluss zu so einer billigen Bemerkung über die Segelfarbe hinreißen lässt.
Ich kann Dir versichern, gerade die Segelfarbe fällt bei sehr vielen Betrachtern sehr positiv auf.

PS: Schau Dir mal Deine eigene Signatur genauer an!!!!
[SIZE=3];) Mast- und Schotbruch und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel ;)
Mini-Sailor-Grüße
:ok: Wolfgang :ok:

( www.windtraeume.de )
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfsrose« (2. Oktober 2009, 09:28)


226

Freitag, 2. Oktober 2009, 16:44

RE: Britannia

Hallo Wolfgang, Hallo Walter (William),

jetzt habt Ihr mich aber geschockt…
Das habt Ihr doch beide nicht nötig so in einem Forum miteinander umzugehen?

Jeder von Euch hat seine Stärken und Qualitäten keine ist mehr oder weniger wert.
Der eine hat sein Spezialwissen über Yachten aus der Anfangszeit des letzten Jahrhunderts gerade eindrucksvoll unter Beweis gestellt und ich ziehe meinen Hut vor einem Modellbauer, der sein Hobby mit so viel historischem Hintergrundwissen betreibt – das hat aber überhaupt nichts mit Beamtenmentalität zu tun. Ich freue mich über die fundierte Korrektur , die ich beinahe selbst hier eingestellt hätte – wenn auch mit weit weniger Wissen.
Und genauso viel Respekt habe ich vor dem anderen, der aus einem Einfachstmodell einen handwerklich hochwertigen Leckerbissen gemacht hat. Da sollte man sich nicht an einem anderen Geschmack bei der Farbauswahl aufhalten – das kann jeder nach eigenem Gusto anders (besser?) machen.

Zurück zum Modellbau: Britannia und Dulcibella haben ähnlich viel gemeinsam wie ein Ruderboot und eine Luxusyacht – Aber eines vereint sie doch: auf beiden wurden verschiedene Riggs gefahren. Und es freut mich, dass ein historisches Vorbild Wolfgang dazu gebracht hat mit seinem Modell zu experimentieren. Das mache ich selbst auch mit Begeisterung und freue mich jedes Mal wieder über ein gelungenes neues Rigg.

Wolfgang ist übrigens nicht der erste, der so eine Dulci mit zusätzlichen Segeln betreibt, Mario war da schon ein paar Jahre vor ihm. Auch er hat sich bei seinem Experiment an einem historischen Vorbild orientiert der Pen Duick. Auch das ist ein Schiff, das im Lauf seines Lebens mehrere Riggs hatte und am Ende eine Version tragen musste, die ich persönlich für unharmonisch hoch halte. Aber das ist wieder mein persönlicher Geschmack… und Mario hatte erfreulicherweise das ursprünglich niedrigere Rigg zum Vorbild genommen
Und eine Yacht verändert eben ihr Aussehen je nach Geschmack des aktuellen Eigners
Deshalb kann ich nur hoffen dass wir hier wieder objektiv zum Modellbau zurückkehren und historische Unkorrektheiten genauso wie Schiffsbautechnische no-gos zukünftig auch weiterhin anprangern aber bitte neutral und ohne persönlich negativen Beigeschmack.

Danke an alle

UWE
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  • little-pen2_klein.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Uwe Kreckel« (3. Oktober 2009, 10:11)


227

Samstag, 3. Oktober 2009, 17:05

Segelfarbe

Hallo. Ich möchte an dieser Stelle auch mal meinen " Senf " dazugeben. Ich habe mir vor kurzem auch zwei Segler ( MM und Bristol ) zugelegt, und dieses Forum mit Begeisterung verfolgt. Diese Detailarbeit ist eine Augenweide. Wie schon mein Vorredner ( oder Schreiber ??? na wie auch immer ) jedenfalls Uwe schrieb : Hut ab :ok: . Jetzt aber zu den Segeln. Jeder hat seinen eigenen Geschmack ! Ich finde weiße Segel auch schöner. Allerdings könnte ich mir die " Black Pearle ( richtig geschrieben ??? ) " aus " Fluch der Karibik " auch nicht mit weißen Segeln vorstellen . Und jeden Tag sehen Leute mein Auto, und denen gefällt die Farbe auch nicht. Muß ich ihn jetzt täglich umlackieren ? Ich finde auch, das die braunen Segel das Modell etwas schwer und " düster " aussehen lässt. Aber das Modell gehört nun mal Wolfgang, und er kann damit machen was er will. Punkt.
Und jetzt noch mal direkt an Wolfgang : Danke für diesen ausführlichen Bericht. So eine tolle Arbeit habe ich noch nicht gesehen. :ok: Stellt sich für mich nur eine Frage : Wenn das " nur " ein Modell ist, was sind dann meine Segler ? Resteverklebung von recycle`tem Material ? ( da kommt doch tatsächlich Neid auf :tongue: ) Na jedenfalls weiter so. Gruß, Carsten

Wolfsrose

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228

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:02

RE: Britannia

Hallo Uwe,

danke für den Schuß vor den Bug. :( :( :(
Vielleicht habe ich etwas überreagiert. Aber die Art und Weise von Walter, wie er mich kritisiert hat, habe ich persönlich genommen und war darüber ziemlich sauer. :angry:

Ich bin für jede Kritik offen. Aber sie sollte sachlich und emotionslos sein. Ich hatte mit Walter auch schon ganz andere Konversation und wundere mich doch, dass er so einen Beitrag schreibt. :shake:

Nichts desto trotz, wir haben uns die Meinung gesagt, und damit ist gut!!!
Von meiner Seite ist die Sache erledigt. :ok:

Hallo Carsten,
vielen Dank für Dein Lob.
Ich will aber mit meiner Detailwut keine anderen Modelle degradieren zu recycle´tem Material. Ich finde alle Modelle haben den einen oder anderen Kick was sie sehenswert macht. Und nicht jeder ist so verrückt wie ich, dass er sich tagelang mit der Verwirklichung irgendeiner Kleinigkeit beschäftigt. Seid also auch stolz auf Eure Arbeit. IST DOCH NUR HOBBY!
Dabei direkt noch ein dickes Lob an meine Frau, :-)(-: sie muß es ja schließlich täglich mit so einem Verrückten aushalten.

Also bis denne...............
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:ok: Wolfgang :ok:

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uncle_tom

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229

Samstag, 3. Oktober 2009, 20:34

Verrückt

Hallo Wolfgang

jetzt muss ich dir aber doch widersprechen. Mindestens einen zweiten Verrückten (und auch "Spinner") gibt es noch! :D
Ich habs nämlich auch immer mit dem Motto: Wer spinnt hat mehr vom Leben! 8)

Leider bin ich in der letzten Zeit nicht sehr viel zum Bauen gekommen und so geht es nur kriechend vorwärts.

Aber ein kleines Teil, bei dem du mich in Leogang als Spinner bezeichnet hast, ist fast fertig.
Das Oberlicht hat ein Dach bekommen, natürlich aus zig einzelnen Elementen, alle auf Gehrung geschnitten und dann verleimt. Dann wurde ein bisschen Zeit mit Klarlack und feinem Schleifpapier verbracht und nach 12 Schichten Lack war der Eigner dann endlich zufrieden mit der Oberfläche.
Die seitlichen Kanthölzchen für die Gitterstäbe sind naturlich nicht durchgebohrt, ist ja schliesslich auf den richtigen Schiffen auch nicht so.

Beste Grüsse
Thomas

PS: vielleicht sieht man sich in Friedrichshafen, ist ja auch schon bald.

Anbei ein Muster des Resultates :nuts:
»uncle_tom« hat folgendes Bild angehängt:
  • Oberlicht_Kombi.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »uncle_tom« (3. Oktober 2009, 20:36)


Wolfsrose

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230

Sonntag, 4. Oktober 2009, 10:01

RE: Verrückt

Hallo Thomas,

da bin ich aber beruhigt. Tatsächlich noch so ein Seelenverwandter.
Wer 12 Schichten Lack für ein Oberlicht braucht, um mit sich selbst zufrieden zu sein, jaaaaaaaa, das spricht schon für einiges an Spinnerpotential. :D :D :D
Thomas, Deine Teile sehen umwerfend aus. Hast ja an alles gedacht, selbst die Scharnierbänder sind da. Ich bin begeistert. Was macht eigentlich Deine Deckchenknüpferei?
Ich habe jetzt die "Affenfaust" (der Knoten von meiner Pinne) gelernt. Kann sie aus dem Kopf mit fast jedem Seil machen.

Bis denne.........
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:ok: Wolfgang :ok:

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uncle_tom

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231

Sonntag, 4. Oktober 2009, 10:51

RE: Verrückt

Moin Wolfgang

... ja, und die Scharnierbänder haben sogar Einstechungen damit sie aussehen wie 3-teilig. 8(

Im Moment ist es bei den 3 Fussmatten geblieben. Das war wie gesagt meine Strandbeschäftigung in den Sommerferien. Da mir da die Schnur, welche die ideale fast massstäbliche Dicke hatte, ausgegangen ist, hat es keine weiteren Matten mehr gegeben. :(
Mal schauen, vielleicht finde ich in Friedrichshafen wieder Rohmaterial.

Das mit der "Affenfaust" musst du mir bei Gelegenheit zeigen. Mein Schlüsselanhänger beginnt sich infolge Abrieb langsam aufzulösen. Muss mir da einmal einen Ersatz knüpfen.

Beste Grüsse aus der sonnigen Schweiz
Thomas

micha500

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232

Sonntag, 4. Oktober 2009, 12:21

Wann bist du den in Friedrichshafen?
könnten wir ja einen Kaffee zusammen schlürfen.
wir werden entweder Freitag und oder Sammstag da sein.

uncle_tom

RCLine Neu User

Wohnort: Bern, Schweiz

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233

Sonntag, 4. Oktober 2009, 12:38

Hallo Micha

aktuell ist der Messebesuch für den Freitag geplant.
Guter Vorschlag bei einem Kaffee etwas zu klönen, können wir gerne.

Gruss
Thomas

234

Sonntag, 4. Oktober 2009, 16:14

Hi zusammen,

...und bei uns am Stand stehen nicht nur ein paar Dulcis, sondern was noch viel wichtiger sein kann: eine Kaffeemaschine. Kleine Abstriche müssen die absoluten Kaffee-Experten allerdings hinnehmen: es ist nur eine Senseo-Maschine.

Bis denne

...nun noch zu den Oberlichtern: erste Sahne, wie von Dir (Thomas) nicht anders zu erwarten. Ich freue mich jetzt schon auf das erste Treffen, an dem Du uns das ganze Ensemble präsentierst.

Und hier noch ein Bild für diejenigen, die da noch "einen drauf setzen" wollen...



Viel Spaß

UWE
»Uwe Kreckel« hat folgendes Bild angehängt:
  • oberlichter.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Uwe Kreckel« (4. Oktober 2009, 16:30)


William

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235

Montag, 5. Oktober 2009, 08:00

Kritik und Selbstkritik ???

@ Herr Rosenbaum

Sie können ganz beruhigt sein, das war mein letzter Beitrag hier. SIe werden sich mit mir bestimmt nicht mehr auseinandersetzen müssen.


@ den Rest Derer, die hier schreiben und bauen

Jeder kann und soll sein Model so bauen, wie er möchte (bzw. wie es einem möglicherweise vorhadenen Original oder Vorbild entspricht) und wie er es mit seinen Fähigkeiten kann. Meine sind leider nicht so gut, wie ich es mir wünschen würde. Modellbauerisch hat Herr Rosenberg mit Sicherheit einiges mehr drauf als drauf als ich, weiteres erspare ich mir und Euch.

Mich stört, dass kritiklos alles - aber ausnahmlos alles - also so unheimlich toll angepriesen wird, wass Herr Rosenbaum macht, ob es sinnvoll ist oder nicht. Ein bischen Kritik?, vielleicht auch Selbstkritik?, aber das ist ja schon fast eine Beleidigung.

Und von Humor - oder gar Ironie - scheint hier noch niemed etwas gehört zu haben.

Braune Segel wurden nicht auf Yachten gefahren, sondern auf Arbeitssschiffen. Meine Wortwahl hinsichtlich der Segelfarbe war also ganz bewußt so gewählt.

Aber wem es nicht gegeben ist, den Sinn hinter einer Aussage zu erforschen oder zu verstehen ...

Vielleicht erwarte ich auch zuviel, aber wenigstens ein kleines bischen Wissen um Segelyachten, ihre Gepflogenheiten und ihre Geschichte wäre bestimmt nicht verkehrt.

Damit verabschiede ich mich von Euch.

Wer Fragen, etwa zur Yachtsportgeschichte oder zur Historie von Yachten hat, wird mich irgendwo im www. finden können.

William

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »William« (5. Oktober 2009, 08:01)


macyog

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236

Montag, 5. Oktober 2009, 09:57

12 Schichten Lackfür`s Oberlicht ... Ihr seit ja Spinner :nuts: :nuts: :nuts:

Ich habe nur 8 gebraucht um Aufzugeben :D :D :D

Ne, also ich muss schon sagen ich kann hier alle verstehen. Wer ein bissel mehr Wert auf sein gebautes Wert legt als ein "Von der Stande"-Käufer der iss eben so bescheuert und steigert sich auch entsprechend hinein.

Mein aktuelles Segler-Projekt wird nicht fertig. Ich bin mitlerweile bei der gefühlten zehnten Lackierung und die muss auch wieder runter... (Läufer im Klarlack) und dabei handelt es sich ja nur um einen Prototypen.
Und wer mich jetzt für einen Spinner hällt... der hat absolut Recht! :nuts:

Und eines dürfen wir nicht vergessen... nach langen Wochen des Schweigens im gesamten Segler-Bereich ist hier endlich wieder was los :D

Also haben wir uns alle wieder lieb :w

Grüße
Hagen

uncle_tom

RCLine Neu User

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237

Montag, 5. Oktober 2009, 21:55

Hallo Hagen

danke für den liebgemeinten Spinner (ich habs ja oben schon geschrieben: Wer spinnt hat mehr vom Leben!). :w

So, nun aber wieder seriös.
Das mit den 12 Lackschichten ist gar nicht so schlimm und braucht eigentlich nur 1 Woche Zeit.
Nach dem feinschleifen des furnierten Oberlichts kommen die ersten 2 Schichten Klarlack drauf. Das im Abstand von etwa 5 Minuten, also noch fast nass-in-nass.
Dann bis am nächsten Abend fast 24h durchtrocknen lassen und mit 240er Schleifpapier wieder fein verschleifen. Es folgen die nächsten beiden Lackschichten.
Dies geht nun insgesamt 6 Tage so weiter, einzig das Schleifpapier wird immer feiner.

Das Wichtigste an der ganzen Sache ist: Nur immer dünne Lackschichten, dann gibts auch keine Läufer.
Auch mir passiert es zwischendurch noch hin und wieder, dass ich das Gefühl habe, mit etwas mehr Farbe werden die noch sichtbaren Riefen doch gedeckt --> und schon sind die Läufer da.

Und noch etwas: Aufgeben? Ne, gibt es nicht. Besser zwischendurch eine schöpferische Pause einlegen und dann sieht die Welt, oder das Werk schon wieder anders aus. 8)

Grüsse
Thomas

238

Sonntag, 11. Oktober 2009, 11:34

RE: Britannia

Hallo Wolgang. Das mit dem " recycle´tem Material " war ja nun nicht soooo ernst gemeint. :D Jedem das seine. Bei mir hapert es ja nicht am Geschick. ( Obwohl ich es wohl kaum so gut hinkriegen würde wie du, Thomas und die anderen hier ) Bei mir ist es eher so, das ich zu so einer Detailarbeit keine Lust habe. Bin da etwas zu ungeduldig für. Klar, die üblichen Detail´s sind ( oder kommen noch ) dran. Aber so zu bauen wir ihr ? Ne danke, dazu bin ich auch zu faul. ;) Trotzdem finde ich eure Arbeit super. Evtl. bringt ja eure Arbeit mich doch noch dazu auch mal meinen Hintern in Wallung zu bringen und meine Segler etwas besser aussehen zu lassen. :tongue: Gruß, Carsten

Hellmut1956

RCLine User

Wohnort: FFB

Beruf: Dolmetscher und Übersetzer für Technik

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239

Montag, 12. Oktober 2009, 00:36

Mensch Leute, mir haben die Beiträge hier gefehlt! Für Mittwoch ist ja wohl Schneeregen angesagt und damit Bastler-Wetter!
Bei meiner Voilier kämpfe ich wieder an der Front "Indirekte Decksbeleuchtung"! Das Problem, man kannes kaum fassen, SMD-LEDs gelb die Lichtstark und klein sind waren unheimlich schwer zu bekommen und kosten ein Vielfaches von dem was ich mal dachte. Habe jetzt bei RS 5 Muster einer LED der Abmessungen 7,2x6,2 mm gekauft und habe soeben erfolgreich die kleinen Platinchen gezeichnet, gedruckt, Platine mit 18 kleinen Platinchen belichtet, entwickelt und geätzt. Morgen stelle ich Bilder ein.
MfG
Hellmut

macyog

RCLine User

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240

Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:58

Zitat

Original von Hellmut
Morgen stelle ich Bilder ein.



DAS ! wollte ich gelesen haben ;-)