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RC-Heizer

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  • »RC-Heizer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heppenheim / Hessen

Beruf: Maschinenschlosser

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1

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 17:53

ETNZ - Testbericht ModellWerft 11 / 2007

Hallo, habe
gerade den Testbericht der ETNZ von Thunder Tiger in der ModellWerft gelesen
und irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr.
Meine ETNZ wurde noch für gutes Geld in Ebay verkauft . . .
WARUM ? ? ? . . . weil das Segelboot der größte Müll ist was ich je gesegelt habe, bei sehr wenig oder kaum Wind fährt es ja ganz gut . . .
ABER . . . bei normalem Wind neigt es sich schon viel zu sehr zur Seite ,
bremst und kommt kaum noch vorwärts, selbst meine Segelkollegen hatten Tränen in den Augen wegen des schlechten Segelverhalten, wollten sich ja auch eine Kaufen. Irgendwie stimmt die Segelfläche zum Bleibalast überhaupt nicht,
ICH (ist nicht nur meine Meinung) kann nur jedem abraten sich das Boot zu Kaufen, es sei denn als Standmodell.
Möcht gerne die Meinung von anderen lesen die das Boot fahren,
die wenigen ETNZ die Ausgeliefert wurden landen eh verdächtig schnell bei Ebay.
PS zum Boot : Die Augen sollten nicht Größer sein wie der Verstand.
Sorry . . . Heizer

viperchannel

RCLine Team

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Beruf: Multitalent

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2

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 18:29

Ich hab nichts mit Booten am Hut. Aber ich sag mal soviel:

Die Tester der Zeitschriften bekommen oft das Modell bzw Komponenten gestellt, müssen also nichts dafür zahlen. Schneidet das Modell schlecht ab, bekommen sie vond er jeweiligen Firma eben nichtsmehr.

Die Herstellerfirmen machen oft Werbung in den Zeitschriften, dadurch verdient der Verlag Geld.

Drucht der Verlag Berichte ab, in denen Modelle schlecht abschneiden, gibts daher auch kein Geld mehr.

Sind in den Zeitungen Berichte, in denen Modelle schlecht abschneiden, kooperieren die Hersteller nichtmehr mit jenen Zeitschriften.

Hart, aber die Wahrheit. Was bleibt Author und Verlag dann am Schluß übrig? Richtig. Berichte, die toll aussehen, die Verkaufszahlen steigern und des Öfteren nicht nur knapp an der Warheit vorbeirauschen.

Aktuell schreibe ich einen Bericht über ein Flugmodell, an dem mir ein paar Sachen nicht gefallen. Der Bericht wird hier bei RCline veröffentlicht. Ich bin in den Laden gegangen, hab das Modell gekauft und habe dadurch die Möglichkeit zu schreiben, was ich für richtig halte. Gefällt mir etwwas nicht oder ist mangelhaft, kann ich das auch schreiben.

Ist etwas totaler Murks, oder gar gefährlich, lass ich es bleiben und veröffentlich keinen Test. Denn ein rein destruktiver Test muss auch nicht sein.

In den ganzen Modellbauzeitungen schau ich nur noch Bilder an. Die eigentlichen Tests interessieren mich garnicht. Da hab ich schon viel zu viel gesehen und miterlebt.


Soll jetzt keine Kritik an den Authoren oder Verlagen sein. Die können auch nichts dafür. Die verdienen sich so ihre Brötchen und müssen schauen, dass Geld reinkommt.

Ich mach das nur aus Spaß an der Freude und daher ist mir das alles relativ egal.
Gruß Frank!

3

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 19:23

Zwischen den Zeilen Lesen!

Hallo,

habe den Bericht auch gelesen.

In Testberichten ist es allgemein üblich, dass zwischen den Zeilen gelesen werden muss, damit man am Ende die richtigen Schlüsse zieht. :D

In dem Bericht stehen durchaus die angesprochenen, weniger guten Dinge, die das Boot auf dem Wasser zeigt. :ok:

Gruss thorsten
Nano-Quad / mCpx / Blade 130x / T-Rex 250FBL / Embla450 V1 / ProtosMini /

4

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 23:48

Hallo,
ich segle die ETNZ auch seit etwa einem halben Jahr,
die Mängel des Bootes wurden in diesem Thread ausreichend beschrieben
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…ghtuser=&page=2
aber....
dass die ETNZ nach diversen Modifikationen nicht laufen würde, kann ich ihr beim besten Willen nicht nachsagen.
Speziell bei mittleren Windstärken ist sie einigen Mitseglern mindestens ebenbürtig, wenn sie da nicht sogar die Nase vorne hat.

Greetz Andy

5

Freitag, 26. Oktober 2007, 00:43

Hi,
ist denn ein Boot gleich Müll, wenn die Bleibombe zu leicht ist? Kann man nicht ne schwerere Bombe... oder längeres Schwert montieren?
Was "bremst" denn, wenn es schräg liegt? Ist die Wölbung des Rumpfes an der Seite nicht genau wie unten? Die Angriffsfläche des Segels wird nur kleiner.
Mein Eigenbau-Footy ist der langsamste Segler am Teich, und ich hab trotzdem viel Spaß dabei für RMM und Saphire die Boje zu spielen. Dafür kann ich genauso schnell (langsam) rückwärts segeln und bei Flaute bin ich schneller als ne Saphire!
Ist ein Americas-Cup-Boot auf Geschwindigkeit oder auf Wendigkeit ausgelegt?
»Hans Wurst« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00034.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hans Wurst« (26. Oktober 2007, 01:25)


6

Freitag, 26. Oktober 2007, 11:04

Zitat

Original von viperchannel
Ich hab nichts mit Booten am Hut. Aber ich sag mal soviel:

Kennst du eigentlich Dieter Nuhr? :D

Zur ETNZ: Wenn man sich die Daten anschaut (Segelfläche, Verdrängung), sollte eigentlich klar sein, dass es sich eher um ein Leichtwindboot handelt. Dabei ist der Rumpf schon ziehmlich "aufgeblasen", um die Verdrängung zu erhöhen und damit den Ballastanteil.

Die Vorbilder sind ja auch eher Leichtwindboote. Das wird durch Verkleinerung nicht besser. Macht man das Modell einer AC-Yacht starkwindtauglich, dann bleibt halt die Optik irgendwann ganz auf der Strecke.

Bevor man das Boot völlig verreißt, sollte man sich auch mal ein wenig mit dem Thema Segeltrimm befassen: Weniger Wölbung und mehr Twist helfen bei stärkerem Wind auch schon mal.