Jo_S

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Mittwoch, 26. März 2008, 00:10

Querstrahlruder für Bugsier 3: welche Grösse, welche Position?

Hallo zusammen,

ich plane, in eine modifizierte Graupner Bugsier 3 (81cm lang, 20cm breit, ca. 4,5kg) ein Bugstrahlruder einzubauen. Die gibt es bekanntlich in vielen verschiedenen Durchmessern.
  • Welchen Durchmesser / Grösse würdet ihr empfehlen, z.B. von den Graupner-Bugstrahlern mit Speed400-Motor oder einem Alternativprodukt (die Lösung mit einer Pumpe möchte ich nicht verwenden)?
  • An welcher Stelle des Bugs ist der richtige "Einbauort"? Ich schätze mal: möglichst weit vorn und von der Höhe her möglichst im (senkrechten) Schwerpunkt des Schiffs?
  • Hat jemand von euch Erfahrung mit einem Becker-Ruder an der Bugsier?

Danke für eure Hilfe!

P.S.: Hat jemand von euch Vorbildunterlagen, 3-Seiten-Ansichten, Fotos etc. pp. vom Originalschlepper "Kirchwerder 19"?

Gruss, Jochen

Mr.Monk

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2

Mittwoch, 26. März 2008, 12:50

Bugstrahlruder

Hallo Jochen...

bei ner Bugsier sollte die kleine Graupner Variante ohne weiteres reichen. Alternativ gibt es seit einiger Zeit Bugstrahlruder von Raboesch in verschiedenen Größen.

Technisch sind diese dem Graupner ähnlich, werden aber auch in Zwischengrößen angeboten.

Hab mir gerade das Graupner in meinen PT-15 Rumpf eingebaut. Leistung ist mehr als ausreichend. Bin sogar soweit gegangen, statt nem einfachen Umschalter nen günstigen Regler vom großen C zu benutzen.

Hoffe, das hilft Dir erstmal weiter.

Gruß, Timo.
Wer im Glashaus sitzt, der sollte sich im Dunkeln ausziehen ;-)

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Jo_S

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3

Mittwoch, 26. März 2008, 23:43

RE: Bugstrahlruder

Hallo Timo,
danke, das ist ja schon mal ne klare Ansage bezüglich der benötigten Grösse. Allerdings ist das PT-15 schon noch einiges leichter als die Kirchwerder (ca. 4.5 kg). Gibt es bei der Einbauposition was zu beachten oder erfolgt die pi-mal-daumen irgendwo vorne-unten?
Vor allem bei der Höhe bin ich mir noch im Unklaren: möglichst dicht unterhalb der Wasserlinie, möglichst im Schwerpunkt oder so tief wie möglich Richtung Kiel?
Gruss, Jochen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jo_S« (26. März 2008, 23:46)


Mr.Monk

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4

Donnerstag, 27. März 2008, 15:33

Moin Jochen....

Ich würde en Bugstrahler mindestens mittig zwischen Kiel und Wasserlinie einbauen. Eher noch etwas weiter nach unten. Aber vorsicht, kommst Du zu weit nach unten könnte es von der Breite her etwas eng werden. Kommst Du zu hoch, läuft das Ruder gefahr, Luft zu ziehen und damit an Wirkung zu verlieren. Den Efekt hatte ich bei meiner Rembertiturm, wenn ich nicht genug Ballast drin hatte. Da war das verhältnismäßig große Bugstrahlruder sehr hoch angesetzt.

Gewichtstechnisch tun sich unsere beiden nicht allzu viel. Die PT--15 ist etwas breiter und kommt vom Gewicht her auch auf etwa 4 Kilo.

Außerdem wollen wir ja nicht mit Turbo um die Hochachse, sondern nur vernünftig auf der Stelle drehen, bzw. sauber ab und anlegen.

Die Leistung des Horizontalpropellers reicht aber allemal. Graupner stattet die Sydney Star auch mit dem gleichen Strahler aus. Die kommt auf etwa 8Kilo Verdrängung, wenn ich mich allzu sehr verschätzt habe.

Die Entfernung vom ist nicht ganz unwichtig. Zu weit hinten sollte es nicht sein. Bei der Bugsier würde ich nen Abstand von 10-12 cm von Bugkante Wasserlinie wählen. Damit sollte ein ordentliches rangieren machbar sein.

Hoffe, das hilft Dir beim Einbau.

Gruß, Timo.
Wer im Glashaus sitzt, der sollte sich im Dunkeln ausziehen ;-)

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Jo_S

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5

Freitag, 28. März 2008, 02:19

Hi Timo,
das hilft SEHR viel weiter, danke dir! Das genaue "Feintuning" der Einbaustelle mache ich dann von der Rumpfbreite abhängig. Ein kleiner Regler wird bei mir auch reinkommen; das kostet letztlich auch nicht mehr als die Umschalter und erhöht den "Spielwert".
Hatte ursprünglich vor allem Sorge, dass die 14mm-Röhrchen des kleinen Graupners nicht genug Wasser transportiert bekommen, um den Kahn quer zur Kielrichtung bewegen zu können. Aber auch für die (grössere) Moonraker empfiehlt Graupner ja dieses kleine Querstrahlruder(chen). Gut, besser dreimal gefragt als einmal falsch gebaut. :-)
Gruss, Jochen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jo_S« (28. März 2008, 02:22)


6

Freitag, 28. März 2008, 09:44

Achte bei der Montage des Bugstrahlruders darauf, das das Gehäuse mit dem „Fächerrad“ möglichst nach unten zeigt – oder zumindest zur Seite. Sonst bleibt eine Luftblase im Gehäuse stehen – macht hässliche Geräusche.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Uwe R.« (28. März 2008, 09:45)


Bergmann

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7

Freitag, 28. März 2008, 09:46

Hi jochen,

um die Leistung brauchst du dir keine Sorgen machen!!

ich habe 4 Graupner Querstrahler in meiner VOLSTAD SUPPORTER und die wiegt ca 65kg!! Machen zwar einen Höllenlärm die Dinger bewegen das Schiff aber vorbildgerecht!!

Ich würde Dir empfehlen einen kleinen Regler für das Querstrahler zu nehmem und nur mit 6V betreiben!

viele liebe Grüße Björn
wo ist denn jetzt bloß diese blöde Signatur wieder hin :wall:

Jo_S

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8

Freitag, 28. März 2008, 16:21

Zitat

Original von Uwe R.
Achte bei der Montage des Bugstrahlruders darauf, das das Gehäuse mit dem „Fächerrad“ möglichst nach unten zeigt


... um Mißverständnisse zu vermeiden: also Motor nach oben?

Zitat

Original von Björn
Ich würde Dir empfehlen einen kleinen Regler für das Querstrahler zu nehmem und nur mit 6V betreiben!


... genau das wollte ich auch tun; evtl. mit eigenem Akku wegen 12V "Bordelektrik". Vielleicht teile ich die 12V aber auch in 2x6V auf und gehe da mit dem Bugstrahler dran... dann werden aber die Zellen ungleichmässig leer gefahren. Mal schauen. Wahrscheinlich kann ich einen zusätzlichen 6V-Akku sowieso ganz gut für "Zusatzspielereien" gebrauchen.

Danke euch beiden!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jo_S« (28. März 2008, 16:22)


9

Freitag, 28. März 2008, 17:21

<Motor nach oben ?>

Wie in dieser Abbildung der Motor senkrecht nach oben zeigt – ja.



Wenn Du ihn wie im Bild nach „hinten“ wegdrehst, liegt der Motorflansch leicht unterhalb der Röhre – so finde ich es am besten, kommt aber auf dein Raumangebot an.

Auf keinen Fall den Motor nach „Vorne“ kippen, dann läge die Motorachse mit dem Fächerrad oberhalb der Röhre und es kann Luft im Gehäuse stehen bleiben.

:w

Mr.Monk

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10

Freitag, 28. März 2008, 17:58

Motorasrichtung....

Okay, ich muß zugeben, über eventuelle restluft im Gehäuse hab ich bei meinem Rumpf nicht nachgedacht.

Das lag aber auch daran. das die Höhe in der PT-15 recht begrenzt ist.

Bei mit liegt der Motor horizontal mit den Anschlüssen zum Bug, um das Gehäuse gegebenenfalls noch aufschrauben zu können, sollte sich der Propeller mal verkeilen oder im schlechtesten Fall der Motor die grätsche machen.

Leider ist mein Boot noch nicht fertig, aber ich werde von den ersten Versuchen auf jeden Fall berichten :).
Wer im Glashaus sitzt, der sollte sich im Dunkeln ausziehen ;-)

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11

Freitag, 28. März 2008, 18:21

Woher, glaubst du wohl, weiß ich das ?? :dumm: :evil:

TF63

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12

Freitag, 28. März 2008, 18:26

Hatte in meiner San Diego (120cm) auch jeweils eins vorne und eins hinten eingebaut.

Absolut genial und völlig ausreichend. Betrieben habe ich das mit einem Regler Thors 15 von cti-aichtal.de

Vom Spielwert her klasse, wenn eine Yacht langsam und fast geräuschlos sich vom Steg löst und dann fahrt aufnimmt.
Gruß Thorsten

Hier geht es zur Infoseite über die TROPHY

immer haftung unter der Sohle