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M. E. 1987

RCLine User

  • »M. E. 1987« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 15. August 2008, 20:58

Brauche Hilfe bei Motorisierung der Bandit S

Hallo,

Ich fahre seit geraumer Zeit eine Bandit S und habe jetz Probleme mit meinem Motor. Das sieht aus wie folgt: Der noch aktuelle Motor, ein Hopf Viper Blackrace 600, kam nur bis Halbgas und hat immerwieder "gestottert", sprich er nahm nur sehr unregelmäßig und wenn dann schlagartig das Gas an.

Ich habe jetzt bei ebay einen Lehner LMT 1940/5 HiAmp ersteigert und kann jedoch auf deren Homepage keine brauchbaren Infos über die Belastbarkeit bzgl. Stromstärke und Spannung finden.
Der Vorbesitzer hatte einen Lehner LMT 1950/6 HiAmp drin, einen 150A Warrior Regler und 2x 3S1P Lipos; Nach Angaben des Vorbesitzers hält der Motorden ich verwenden will den Strom und Spanung aus.

Meine Frage ist: Was meint Ihr dazu?Hält der Motor den ich verbauen möchte den Strom und die Spannung aus? Habt Ihr Infos für mich?

Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir helfen könntet.

Grüße Matthias
:w
Der Optimist hat das Flugzeug erfunden, der Pesimist den Fallschirm...

2

Freitag, 15. August 2008, 21:36

Hallo Matthias,

die Spannung wird kein Problem sein, den Strom legst Du mit deinem Setup fest, Abstimmung, Prop, Zellenzahl. Ich denke aber, das es eine sehr heiße Angelegenheit wird.
Wieso nimmst Du so einen hoch drehenden Motor?

Welchen Regler wirst Du einsetzen?
Also für Anfänger würde ich den Motor nicht empfehlen, eine falsche Einstellung, und irgenwas raucht!

Wieviel Zellen, bzw Lipo´s willst Du einsetzen.

Vor allem müßen Deine Zellen auch den Strom liefern können, die der Motor nimmt!

mfg

Marcus

M. E. 1987

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3

Samstag, 16. August 2008, 17:28

Hallo Marcus,

danke für deine Antwort. Ich nehme den Motor gezwungenermaßen... bin Zivi und verdien nicht so dicke... da machen 100 Euro hin oder her ne Menge aus, aber egal.

Als Akkus nehme ich 2x 3S1P Kokam 5000mAh 30C ( 150A Dauer/ 250A Kurz), das sollte reichen. Als Regler kommt ein Warrior mit 150A Dauerbelastbarkeit zum Einsatz.
Ich hab momentan nen 40er Kohleprop drauf mit 1.4er Steigung. Ich hab aber vorsichtshalber noch einige kleinere und größere Propeller daheim. Mit was für einer Propgröße denkst Du bin ich im sicheren Bereich?

Gruß Matthias
:w
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M. E. 1987

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4

Samstag, 16. August 2008, 20:59

hatte ich vorhin vergessen zu fragen: es gibt doch so ne Faustregel über Propellergröße, den dabei fließenden Strom, die Spannung und den Umdrehungen des Motors?
Wie war die doch gleich?
:w
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hanjo

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5

Sonntag, 17. August 2008, 10:59

RE: Brauche Hilfe bei Motorisierung der Bandit S

Hallo,
für mich ist der Motor vollkommen unsinnig. Warum sollte man in solch schweres Boot bei Single Motorisierung einen Motor mit solch hoher spezifischer Drehzahl reinstecken. Bei 2 x 3 S parallel liegen zwar praxisgerechte Lastdrehzahlen um
35000 U/Min an, aber Du fährst halt mit exorbitanten Strömen spazieren.

Bei 2 x 3 S in Serie kommst Du selbst bei einem 6 Winder mit dem 150 A
Warrior nicht klar.

Also ich würde den Motor wieder versilbern und mit einer geringeren spezifischen Drehzahl fahren. Dann hast Du nicht sofort Reglerbrand.
Mit mikroskopisch kleinen Props zu fahren und 200 m Anlauf zu brauchen um die Fuhre auf Speed zu bringen ist doch auch blöde.

Beste Grüße Hanjo

M. E. 1987

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6

Sonntag, 17. August 2008, 17:30

RE: Brauche Hilfe bei Motorisierung der Bandit S

Hallo Hanjo,

was sollte ich dann Deiner Meinung nach Motortechnisch einbauen? Ich möcht halt schon gern ne Kombi fahren bei der ich nicht das Maximum riskiere, andererseits möcht ich halt nichr nochmal so 200 Ocken oder mehr investieren....

Hast Du irgendwie Ideen?

Grüße Matthias
:w
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hanjo

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7

Sonntag, 17. August 2008, 18:34

RE: Brauche Hilfe bei Motorisierung der Bandit S

Hallo,
also Ausgangsbasis:

Die Bandit S ist zwar ein ausgesprochen sicher laufendes Boot, aber sie ist recht schwergängig (also nicht zu vergleichen mit der Drifter S).

Ein 1940 hat also ein Singlemotorisierung richtig was zu tun, wenn Du das Boot auf über 100 km/h abstimmen willst. Darunter kein Problem.

Mit 2 Antrieben wäre der 1940 typisch für ein High-Speed Setup. Und dann wäre auch tatsächlich eine recht hohe spez. Drehzahl nicht ungewöhnlich.

Also ich weiß nicht wieviel turns Dein Hopf Motor hat. Es wäre höchst ungewöhnlich, wenn der nicht ca 1/3 niedrigere Drehzahl hätte und sich somit zwangsläufig auf niedrigere Ströme abstimmen ließe.

Dein Ruckeln spricht eher nicht dafür, daß es ein Motorproblem ist. Die wahrscheinlichste Ursache ist ein zu schwacher oder 4 zelliger Empfängerakku.
sonstige Ursachen können z.B. schlechte Lötung bei einem Motorstecker etc sein oder schlicht und ergreifend schlechtes einlernen auf Deine Funke.
Eine entfernte Möglichkeit wäre noch: Hopf hat auch mal als 600er Außenläufer in festem Gehäöuse verkauft. Das könnte es sein, daß Du mit Deinen Warrior in Probleme gerätst, weil die einerseits die Umdrehungszahl bei einem 8 Poler nicht beherrchen, resp. das Timing, andererseits möglicherweise der Motor auch mit höherer Frequenz bedient werden muß. Aber wie gesagt eigentlich reicht bei einem BK -Regler bereits ein 4 zelliger Empfängerakku für lustige Störungen aus.
Eigentlich also nur mit stromstabilen 5 Zellern betreiben, da die BK die Schaltspannung aus dem Empfängerakku nuckeln.

Egal wie:

Wenn Du Dein Boot im unter Hundert Modus abstimmst (also 3 Lipo, Deinen
Lehner und Props max ca. 55 mm Steigung dann gibt es wohl keine Probleme.

Wenn Du mit 5 S rangehst, oder mit Octura 642 etc. dann wirst Du Probleme kriegen. Dennoch lebt sich mit einem Motor mit 1200 - 2000 U/Min wesentlich kommoder in Deinem Cat (natürlich dann die Spannung hoch). Da wird er nicht sofort bei einer kleinen Teillastfahrt zum Feuerball.

Beste Grüße Hanjo

Isomar

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8

Sonntag, 17. August 2008, 20:59

Hallo Matthias,

dein BK Regler macht nicht mehr wie 42000 Umdrehungen, das könnte das Ruckeln erklären. Die BK Regler sind auch nur für 2 Poler ausgelegt, und wenn der Hopfmotor wirklich ein 8 Poler ist, dann haperts daran.
Der Lehner Motor ist was für einen Outrigger, wenn du mal ins Raceboats Forum schaust und dann im Shop, da gibts Vortex Motoren zu einem gutem Kurs. Wenn du deinen Lehner versilberst kannst du dir 2 Vortex in der richtigen Größe und Drehzahl kaufen. Ich würd sagen du brauchst einen Vortex VX6XL 8 oder9, wenn du bei Lehner bleiben willst einen 1950/7 oder 8.
Gruß Franz

M. E. 1987

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9

Sonntag, 17. August 2008, 21:42

@ Hanjo

also meinst du wenn das mit dem Empfängerakku zusammenhängt und ich das behebe, dann ausschließlich mit 3s Lipo fahren und nicht mit 2x 3s in Reihe probieren, oder?
Und beim Lehner erst recht nur 3s, richtig? Kannst du mir noch sagen wie groß der max. Durchmesser sein dürfte bei Steigungen bis max. 55mm?

Gruß Matthias
:w
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hanjo

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10

Sonntag, 17. August 2008, 22:15

Hallo,
das heißt also, daß Du bei K-Prop (Graupner Hydrocarbon) und Octura X4......
oder X 14.......... (sind alles ca 1,4 Steigungsfaktor ) etwas über 40 mm gehen kannst. Bei Prather wird es mit 40 mm schon eng (1,5 Steigungsfaktor) und
Props mit 1,6 Steigungsfaktor oder mehr solltest Du nur mit weniger als 40 mm Durchmesser nehmen.

Ja 3 S dürften überhaupt kein Problem darstellen. 4 S wäre sicherlich auch lohnend zu testen. Dann müßtest Du mit ein 37,5 mm Prop anfangen zu testen. Aber erst wenn das Boot an 3 S sauber und trocken läuft. Der Streß ist dann schließlich für den Regler gleich groß wie mit einem Riesenlöffel. Du mußt aber den Test sofort abbrechen, wenn Du dann nicht deutlich dreistellig auf dem GPS hast. Wenn das Boot zu langsam läuft würgst Du den Motor runter und ziehst zuviel Strom.

Wenn Du wenig Erfahrung hast, dann brauchst Du halt Reserven. Der Strut ein Tick zu tief gestellt und schon geht der Strom 30 % hoch..

Aber wenn Du tatsächlich mit 4 zelligem Empfängerpack gefahren bist, hast Du bereits die Erklärung für das stottern.
Beste Grüße Hanjo

11

Montag, 18. August 2008, 16:44

Hallo Matthias,

Im Hydroworld Forum will einer einen 1940/7 gegen Deinen Motor tauschen.
Schau mal http://www.hydroworld.de/cms/index.php?o…2025&Itemid=102

mfg

Marcus

hanjo

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12

Montag, 18. August 2008, 17:39

Hallo,
klasse Marcus. Und im RC-Raceboats-Forum sucht jemand einen 1940-5.

@ Matthias
Auf wieviel Windungen Du gehen kannst hängt natürlich auch von Deinem Regler ab (max. Voltage). Aber je geringer die spez. Drehzahl desto gnädiger ist Dein Setup bei Fehlanpassung und desto höher sind die Reserven. Und immer dran denken, hochtesten mit schärferen Props kannst Du Dich immer noch.
Beste Grüße Hanjo

M. E. 1987

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Montag, 18. August 2008, 19:52

Hallo,

ihr seid echt Spitze, ehrlich! Nach einem Gespräch mit LMT heute Nachmittag zu urteilen hätte ich mit dem 1940/5 nen absolut passenden Motor an der Angel und ich sollte ihn mit nicht viel größeren als 40er Props fahren und dabei die beiden Lipos paralellschalten, was tun?

Gibts zu dem im RC raceboats forum nen link?

Beste grüße an euch
:w
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »M. E. 1987« (18. August 2008, 19:54)


Hase

RCLine User

Wohnort: Ascheberg

Beruf: Berufschullehrer

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14

Montag, 18. August 2008, 20:02

Hallo,
der Motor wird schon auch ganz gut in so einem Boot passen.
Wenn man weiß, was man da macht.
Die Reserven bei dem Setup sind ein wenig knapp, deshalb die vorsichtige Aussage vom Hanjo.

Ehrlich gesagt würde ich ähnlich raten in diesem Fall.


Gruß
Hase
Eigentlich habe ich keine Ahnung
Gruß und Kuss
Hase

M. E. 1987

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15

Montag, 18. August 2008, 22:00

Hallo,

also, dass Ihr spitze seid war wirklich ernst gemeint, nicht dass es missverständnisse gibt. Ich respektiere echt alles an Wissen und Tipps die Ihr mir gebt, da bin ich echt froh drum; ich hab halt nämlich noch nicht so viel Ahnung von dieser Sparte des Modellbau´s..... :D

Ich hoffe jedenfalls dass mein Motor die Tage bei mir ankommt und inzwischen werd ich noch die Sache mit dem Empfängerakku ausprobieren, weil da wär ich wohl nie drauf gekommen.
Sobald ich was neues weis, text ich wieder rein, sollt keiner mehr reagieren, werd ich nen neuen Thread aufmachen, ok?

Beste Grüße und Danke an euch alle Matthias
:w
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