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Cartman

RCLine User

  • »Cartman« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 4. August 2009, 16:14

Antenne für meine Drifter S

Moin zusammen.

Wie handhabt ihr das bitte mit euren Antennen?

Ich habe hier eine 30 cm Antenne aus Metall mit Wendel (von H&M), die zwar schick aussieht, bei mir aber Zweifel aufkommen lässt bzgl. der Empfangssicherheit.

Um die Länge der Stabantenne soll die Antennenlitze am Empfänger gekürzt werden. Ist ja auch logisch, aber soll ich der Sache trauen ?

Die Empfängerantenne klassich, wie bei den Cars, durch ein Antennenröhr chen rauszuführen, scheint mir sicherer, aber auch nicht so schick.

Wie macht ihr das bitteschön?

Ich habe übrigens noch eine gute alte EX1 Mars in Gebrauch.
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hanjo

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2

Dienstag, 4. August 2009, 16:52

RE: Antenne für meine Drifter S

Hallo,
also Wendelantennen funktionieren auf dem Wasser bestens. Eigentlich
geht es nur noch darum unnötige Störungen fernzuhalten. Also vergiß den ganzen Quatsch mit Lambda und Co.. Kürze die Antenne auf 5 cm o.ä. und führe sie auf kürzestem Weg raus, dann ist die Empfängssicherheit am größten.

Wir sprechen hier bei von ein Signalabfall durch kürzen, der nicht einmal einen Bruchteil des Unterschiedes zwischen einem guten und einem schlechten Empfänger ausmacht. Die Carmethode wird bei Raceboater allerdings auch gern verwendet (einlaminiertes 3x4 Messingrohrstück und dann Fixierung des Antennenröhrchens mit Silikonschlauch - Vorteil Druckausgleich).

Ich habe meine Wild Thing immer mit 20 cm Wendel und 5 cm im Boot gefahren und völlig einwandfreie Funktion auch bei Entfernungen von mehr als 500 m.
(Schulze Empfänger mit APS).

Also Scaleboat Fahrer mögen sich über das Antennenthema vielleicht streiten.
Du wirst keinen Raceboater finden, der die Antenne lose im Rumpf herumschlägelt oder sogar zur Spule aufwickelt. Die meist CFK verstärkten Rümpfe sind für das Aufsammeln von Störungen genauso ideal wie eine Parabolantenne fürs Satellitenfernsehen. Die hohen Ströme tun ein Übriges.

Beste Grüße Hanjo

Kevin-48

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3

Dienstag, 4. August 2009, 17:34

RE: Antenne für meine Drifter S

Hallo

Wie Hanjo schon schrieb zur Spule aufwickeln ist besonders schädlich.
Wenn man über die "leistungsführenden Kabel" muß,
möglichst im rechten Winkel, auf keinen Fall parallel führen.

Antennenfuß:
Es haben schon Einige schlechte Erfahrungen gemacht,
wenn bei Stillstand des Bootes der Antennen-Fuß im Wasser steht.
Das ist keine binäre Ja/Nein Aussage, sondern eine Tendenz.
Auf kurze Entfernung geht es meistens,
Irgenwann sagt dann der Empfänger "kann nit verstand".

Gruß
Kevin_

Feuerstein

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4

Dienstag, 4. August 2009, 18:21

Hallo,

wie sieht es eigentlich mit 2,4 Ghz Antennen aus,
Stummel, die aus dem Boot rausschauen?
Gibt es da Probleme? Oder gleich im Boot lassen?
Dann ist zumindest diese eine Stelle dicht...

Gruß
Fred

hanjo

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5

Dienstag, 4. August 2009, 19:15

Hallo,
bei GFK läßt Du es drin, bei CFK mußt Du nach draußen. Was heißt dicht.
Wenn Du ein Boot abklebst mußt Du ja sowieso wieder ein Löchlein bohren um
Druckausgleich zu haben. Und mit dem Antennröhrchen ist das erledigt.

Ohne Druckausgleich saugt der Prop bei hoher Drehzahl die Luft aus dem Rumpf
selbst bei sehr paßgenauen Lagern. Und im Stillstand sorgt der Unterdruck dann auf dem gleichen Weg für ein Fußbad.
Beste Grüße Hanjo

Cartman

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6

Mittwoch, 5. August 2009, 06:46

Vielen Dank für die nützlichen Hinweise. :ok:

Die Antenne zu einem Spulchen wickeln, ist natürlich undenkbar. Natürlich kommt die auf kürzestem Wege aus dem Modell raus.

Da die Antenne einer der letzten Arbeitsschritte sein wird, kann ich mich ja noch etwas vor der Entscheidung drücken. Aber ich denke schon, dass ich eher das Antennenröhrchen bevorzge, Dank euch, weiß ich jetzt, dass das durchaus nicht unüblich an einem Rennboot ist.

Vielleicht jetzt noch eine kleine Frage zur Spannzange:

Muss die Spannzange für die Flexwelle so nahe wie möglich an das Motorgehäuse/Kugellager dran, oder macht es nichts, wenn etwa 7 mm Welle einfach frei bleiben bis zur Spannzange?

Die Welle an dem Pletti 290/30 6er Wicklung, ist nur an einer Stelle (fast mittig) abgeflacht, damit eine Madenschraube Halt bekommt. Wenn ich die Spannzange über die ganze Länge der Welle aufschieben möchte, muss ich die Welle bearbeiten, um an den passenden Stellen Angriffsfläche für die Schraube/n zu haben..

Hier ist zu sehen, was ich meine:
»Cartman« hat folgendes Bild angehängt:
  • Welle.jpg
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cartman« (5. August 2009, 06:58)


hanjo

RCLine User

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7

Mittwoch, 5. August 2009, 09:49

Hallo,
die Motorachse brauchst Du ohne Nott nicht einzukürzen. Wenn Du sowieso das Antennenröhrchen nimmst wäre dann ja 1/2 Lambda (exakt die Hälfte der Antenne abschneiden) möglich. Das läßt sich dann mit einem herausbaumelnden Stück gut unterbringen.

Denk drann die max Drehzahl nicht allzu deutlich über 25000 anzusetzen. Der Kollektor löst sich sonst schnell auf.

Beste Grüße Hanjo

Cartman

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8

Mittwoch, 5. August 2009, 10:11

Moin Hanjo,

also kann die Spannzange so wie auf dem Bild montiert werden, verstehe ich das richtig? Ist da nicht zu viel Welle "frei"?

Kürzen würde ich die Welle eh nicht, wenn dann höchstens auf 3/4 ihrer Länge abflachen, um die Spannzange näher an den vorderen Lagerpunkt zu bringen.

Oder ich bastel gar nicht an der Welle rum, sondern suche nach einer Spannzange die besser passt.

Eigentlich sollte das meiner Meinung nach besser aufeinander passen, denn ehemals hatte ich das Boot,, samt allem Ausbaumaterial (incl. Motor u. Regler), bei H&M zusammenstellen lassen und gekauft. Wenn mir dort ein Motor verkauft wird, sollte auch eine Spannzange mitgeliefert werden, die perfekt zu dem Motor passt. Schließlich brauche ich eine saubere Verbindung zwischen Motor und Flexwelle. Abgesehen davon, dass ich ja auch gutes Geld bezahlt habe, in der Hoffnung professionelles Material zu bekommen. :shake:
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