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1

Freitag, 4. April 2003, 00:29

"Warum gerade dieses Hobby?"

...muss ich mich - 8 Std nachdem der Postbote hier war - fragen.

Hai Junx,
vor genau 8 Tagen begann ein unglaubliches Verlangen nach einem RC-Boot zu wachsen. Ich weiss nicht warum und woher auf einmal, jedoch konnte ich dagegen so rein gar nichts tun und musste mir eines aussuchen.
Heute war dann der Postbote da und hiefte ein 1,5m Paket in Richtung Haustür.
"GEIL" dachte ich "Nu geht's los". Wie bestellt war es das Küstenwachschiff Tracker von MFA (bei CV bestellt). Wollte ein Hörnchen haben, dass ne Menge Platz bietet und ne gescheite Verdrängung erlaubt.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich überhaupt keinen Plan von der ganzen Sache habe? Nein? Ups...
Also schnell stellte sich heraus, dass selbst GFK "schneiden" für einen unbetagten eine 4 Meter-Hürde darstellt. Haushaltsschere, Laubsäge, Metallschneidezange und Cutter hat mein Nachbar portofrei in seinen Garten geliefert bekommen *grml* Morgen mal mit nem Dremel weiterprobieren. (zum Glück sieht man die bisherigen Schnittkanten nachher nicht mehr)

Was ich jedoch eigentlich zu Fragen gedachte:
Zu diesem Boot habe ich den empfohlenen Antriebssatz mitbestellt. Bestehend aus 2 Torpedo 800 Motörchen und mechanischem Fahrtenregler.
(dass es auch elektr. Fahrtenregler gibt, habe ich erst erfahren NACHDEM ich auf den "Bestellen-Button" gedrückt habe. Vorteil liegt auf der Hand)
Der mir wichtigste Vorteil dieser Vögel ist die "Wenigerbelastung" meiner Energiequellen. Schnell zum hiesigen Hobby-Shop gebleiert und eine sehr freundliche Dame nach geeignetem Gerät für zwei Motoren interviewed. Sie hatte auch promt was auf Lager --> Graupner xyz (Zettel liegt im Auto) für 158 Oiro. o_O
Motordaten: 12V, 5,3A Laststrom, 65W, 27A Blockierstrom (je Motor)
Gibt es da eine Alternative? Weil für 160 Oiro leg ich mir 8 weiter 12V 7,2Ah Blei-Gel Akkus in die Wanne und sch.... auf Dauerlast (bei längerer Fahrtzeit)

Wer irgendwelche Infos (positiv/negativ) zu diesem Boot hat --> immer her damit. Ich konnte bislang nichts aus unkomerzieller Quelle über das Schiff/Antrieb erfahren (Scheinbar bin ich der einzige mit dem Teil. Sollte mir das zu denken geben?)

*text überflieg* hmhmhmhm
also zusammengefasst:
Gibt es einen elektr. Fahrtenr. für zwei 12V 5,3A Motoren weitaus günstiger als 160 Oiro? (Wird ja scheinbar unterschieden, ob ein Fahrtenregler ein oder zwei Motoren ansteuern kann/darf/soll).

PS: Wenn das morgen mit dem Dremel nicht besser klappt, setze ich n paar pics von nem brennenden Küstenwachboot auf hoher See hier rein :D

MarcoPr

RCLine User

Wohnort: DE-22149 Hamburg

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2

Freitag, 4. April 2003, 07:41

Hallo,

die Regler haben eine Wert auf den man achten muss, dass ist die Leistungsaufnahme, die sog. Amperezahl !

Wenn du einen Regler für die o.a. Werte suchst, gibts da z.b. den Jamara HF-40, bis 12 V, ca. 40A mindestens 5 Min.

Den hab ich der ist gut...

Gruß
no need for a signature ...

3

Freitag, 4. April 2003, 11:48

1000 Dank für die schnelle Antwort. Mit 49 Oiro ist das Teil ja recht interessant.

Mir scheint irgendwie, dass jeder Regler mehrere Motoren regeln kann, wenn er die summierten Ströme denn verkraftet. :dumm:

Anyway, Vielen Dank :)

4

Freitag, 4. April 2003, 12:28

Hallo,
ja das stimmt, du kannst beliebig viele Motoren an einen Regler schließen, solange die Leistungsdaten stimmen.
Und den Jamara HF 40 kann ich dir empfehlen, der hält echt was aus, z.B. 2 speed 600 race mit 17 amp. Leerlaufstrom bei Dauervollgas mit selbstgebastelter WaKü hält der ohne aussetzen durch. Und relativ Wasserfest ist der auch, aber besser nicht ausprobieren!!!

5

Freitag, 4. April 2003, 18:43

Das mit den zwei Motoren ist überhaupt kein Problem, im Zweifel sollte man aber durchaus noch 50 bis 100 % bei der Amperezahl zulegen, damit man auf der sicheren Seite ist.

Dei mir hat ein Kontronik Optomax 100 ( 100 Ampere ) bei zwei Speed 700 ( ziehen gerade mal 25A bei mir berechnet nach Akkulaufzeit, also zusammen 50 A ) abgeschaltet, allerdings im Teillastbereich. Da könntest Du dann nämlich bei zu knapper Kalkulation Probleme bekommen.

Das heißt nicht, daß der Regler schlecht ist, nur der Teillastbereich ist tödlich, vor allem, wenn die Motoren durch Zufall absolut syncron laufen... Dann hast Du nämlich gehörige Spannungsspitzen !

Besser ist es natürlich, jeden Motor mit einem eigenen Regler zu versorgen, aber dann versuch mal, daß die gleich laufen und die gleiche Regelcharakteristik haben, so daß Du nicht nachsteuern mußt...
Manche Männer beschäftigen sich ein Leben lang damit, Frauen verstehen zu lernen.

Andere Männer beschäftigen sich mit etwas einfacherem, z.B. der Relativitätstheorie.

6

Freitag, 4. April 2003, 19:14

Hallo "Leicht Kentern",

:heart: lich Willkomen hier im Forum! Eine gute Wahl hast Du getroffen... :ok:

Ich gehe jetzt mal zum vertraulichen "Leicht" über, hoffe mal, Du hast nix dagegen, oder? :D

Also, Leicht, Deine Eingangsfrage gefällt mir, ich habe sie mir in den letzten 20 Jahren auch selbst schon öfter gestellt... ;( ;)

Ja, irgendwann packt es eben jeden und er verfällt unwiederbringlich dieser schönsten Sparte des Modellbaus!!
So ist das einfach, dagegen kann man nix tun, das überfällt einen einfach wie das Verlangen nach Frauen...

So sehr hinkt dieser Vergleich gar nicht; bei den meisten passiert es nämlich direkt nach der Pubertät, bei anderen eben erst, sobald das Helifliegen zu langweilig geworden ist... :evil:

Wichtig ist es diesem Drang dann sofort nachzugeben, aber das hast Du ja schon sehr richtig hinbekommen!

Für den Einstieg hast Du Dir da einen ganz netten Brocken rausgesucht! 8(

Ich hätte erstmal zu was Kleinerem geraten.

Aber nicht verzweifeln, Du hast ja uns hier im Forum! :shine:

Bist Du denn sonst schon irgendwie Modellbau-erfahren? Das macht die Sache dann nämlich etwas einfacher.

So, Leicht, jetzt zum Thema:

Zitat

Original von Tobias_Schmidtke
Besser ist es natürlich, jeden Motor mit einem eigenen Regler zu versorgen, aber dann versuch mal, daß die gleich laufen und die gleiche Regelcharakteristik haben, so daß Du nicht nachsteuern mußt...


Dazu wäre zu sagen, daß die beiden Motoren auch an einem Regler nie 100% gleich laufen werden (Fertigungstoleranzen, Wellenlagerungen...)

Ist normalerweise auch schnuppe, das merkt man nämlich kaum!
Es ist wirklich nicht so, daß das Boot gleich volle Kanne um die Kurve prescht, wenn mal ein Motor 500 U/min weniger liefert.

Wahrscheinlich wirst Du es sogar kaum merken, wenn nur einer der Motoren läuft. Probier´s mal aus!

Dennoch haben zwei Regler echte Vorteile:

- Ausfallsicherheit, wenn mal ein Regler/Motor wegraucht.
- Man kann das Boot durch gegenläufiges Ansteuern "auf dem Teller" wenden.
- Man kann ggf. die beiden Motoren über getrennte Akkus fahren.

Mit den mechanischen "Rumpf-Innenheizungen" hast Du Dir keinen Gefallen getan, aber das hast Du ja schon selbst bemerkt... ==[]



So, Leicht, und jetzt mal zum GFK-Schneiden...

Also, Blumenscheren (und andere) und auch diverse Messerchen brauchst Du gar nicht erst probieren, es wird nicht gehen.

Die Laubsäge (mit Metall-Sägeblatt) ist da schon eher erfolgversprechend.

Mit dem Dremel bist Du auch gut beraten, aber wundere Dich nicht, daß die Werkzeuge im GFK ganz nett leiden, das hängt halt mit den Glasfasern zusammen. Mit Vollhartmetall-Werkzeugen geht´s am besten.

So, erstmal viele Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (4. April 2003, 21:12)


Thomas_Hoeft

unregistriert

7

Freitag, 4. April 2003, 19:43

Nabend,

es gibt für "Herrn Dremel" auch kleine Diamant-Trennscheiben bei OBI oder so, die halten erheblich länger.

Oder man macht die Horror-Methode die ein freund von mir anwendet: Man spannt die kleinen Kreissägenblätter auf den Dremel-Werkzeughalter für die Trennscheiben und sägt frei Hand.

Ich geh immer raus wenn er das macht 8( aber er kommt damit klar...

Aber nebenbei: ein "richtiger" Ansprechname wäre schon nicht schlecht, gell

Gruss Thomas

8

Freitag, 4. April 2003, 21:09

Da fällt mir noch ein:

Eine Staubschutz-Maske ist ratsam, wenn man GFK schneidet.

Das Zeugs ist beim Einatmen nicht so gesund...:puke:

Grüße

Torsten
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9

Freitag, 4. April 2003, 23:01

*wink* guten abend

also vom Ansprechnamen --> nennt mich >Nubee< (vorerst *g*)
Bei der Registrierung nahm ich an, dass der Loginname hier erscheint und der volle Name eher versteckt bleibt. Ja, hm, ja, war wohl nix ;)
Also GFK freihand mit ner Trennscheibe auffem Dremel klappte wunderbar (für meine Verhältnisse) Deswegen vorerst keine Pics vom brennenden Boot...
Dass ich mir für den Anfang "ganz schön" was ausgesucht habe kann ich nur bestätigen. Mir kocht die Birne. Aber hey, das war nicht gewollt. Auf dem Bildchen im I-Shop war n Kind drauf, was vollkommen entspannt das Ding auf den Armen hatte und lächelte; in der Anleitung sind 3 Seiten Text --> ich dachte das ist fürn Anfang :hä:
Und nein, ich bin kein Umsteiger, sondern in jeglicher RC- und Modellbauhinsicht blutiger Anfänger.
Die Sache mit zwei Reglern, mag dem fähigen M-Bauer sicherlich interessanter vorkommen, hinsichtlich der Unterscheidung "Schub nur auf linke oder rechte Schraube", aber da lasse ich lieber ersteinmal die Finger von.

Jetzt mach ich mich mal wieder an die "Arbeit" - Freundin ist bis Sonntag weg --> Das will genutzt werden :D

PS: Nochmals vielen Dank an alle, die ihre Zeit für mich opferten und es Tipps von Trennscheibe bis Regler rieseln liessen :)
PPS: Dass ich bei so freundlicher Beratung wieder fragen werde, ist euch doch hoffentlich klar :tongue:

Xtra-Thore

RCLine User

Wohnort: Kiel

Beruf: Industriemechaniker

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10

Freitag, 4. April 2003, 23:26

Nubee ?? Nehmen wir doch lieber Peter :tongue:

Jaja die E-Mail Adressen die den namen enthalten :evil:

Aber keine Angst, hier hat inzwischen wohl jeder seinen Realname in der Info stehen.......

bye! :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thore_Henze2« (4. April 2003, 23:28)


11

Samstag, 5. April 2003, 01:22

Also zunächst mal ist es hier im Forum echt kein Problem, mit seinem Realnamen zu hantieren - die meisten machen das hier so, und das macht sicher auch einen großen Teil der "gepflegten" Atmosphäre hier aus.

Gibt dem anonymen Internet mal was Persönliches, finde ich, und gerade das ist prima! :ok:

Da macht es einfach mehr Spaß zu antworten, geht mir zumindest so...

Am Teich spricht man sich ja auch nicht mit dem Namen seiner Schiffe an, oder?

"He, Bermpohl, hast Du mal ´nen Imbusschlüssel?"

"Ja klar, Düsseldorf, Momentchen... oder frag mal schnell den Barracuda..."

:nuts: :nuts: :dumm: :dumm: :nuts: :nuts:

Um nochmal auf die Regler zu kommen:

Zitat

Original von Nubee
Die Sache mit zwei Reglern, mag dem fähigen M-Bauer sicherlich interessanter vorkommen, hinsichtlich der Unterscheidung "Schub nur auf linke oder rechte Schraube", aber da lasse ich lieber ersteinmal die Finger von.


Mit "fähig" hat das erstmal nix zu tun!

Die Verkabelung, um zwei Motoren mit zwei Reglern gemeinsam an einem Kanal zu betreiben, ist absolut banal!
Dann hängen eben beide Motoren an einem Knüppel und machen immer das Gleiche, bitteschön, das ist doch für den Anfang erstmal prima!

Die Motoren im Bedarfsfall gegensinnig drehen zu lassen, kann schon etwas komplizierter sein, weil man dann schon zwei getrennte Kanäle benutzen muß.

Im normalen Fahrbetrieb ist das dann aber etwas störend, jeden Motor auf einem eigenen Knüppel zu haben, also möchte man wahlweise (umschaltbar) "normal" fahren oder eben jeden Motor getrennt ansteuern.

Da gibt es dann verschiedene Lösungsansätze, aber keine Angst, die brauchst Du jetzt nicht über Dich ergehen zu lassen... zzz

Sowas kann man nämlich später immer noch relativ leicht und billig nachrüsten, wenn man zumindest schonmal für jeden Motor einen eigenen Regler vom gleichen Typ eingebaut hat!

Der Reglermarkt ist relativ schnellebig, also kann es Dir passieren, daß Du nächstes Jahr Deine Regler schon nicht mehr nachkaufen kannst. Und dann ist meist Essig mit einer solchen Erweiterung, es sei denn man kauft gleich zwei neue Regler... :dumm:

Die "Tracker" ist ein ziemlich großes Schiff, da sind solche Optionen sicher später mal wünschenswert.

Deshalb und wegen der schon erwähnten Ausfall-Sichereit würde ich Dir schon raten direkt zwei Regler zu verwenden.


Und so ganz allgemein, mit einigen Jahren Erfahrung im Rücken:

Lass Dir Zeit beim Bau! Bloß keine Hektik! Arbeite möglichst präzise!

Und betrachte die Anleitung nicht als Bibel, sondern als Anregung, über die es sich immer nachzudenken lohnt!

Das ist irgendwie ein bisschen wie beim Schach:
Wenn man gewinnen will, muß man den Gegner (Baukasten?) richtig einschätzen, eine gute Strategie haben, seine eigenen Züge vorausplanen, zur Not sehr kreativ sein und mögliche Folgen abschätzen können, sonst wird´s nix! 8)

Also, spiele die Dinge erstmal ganz ruhig in Gedanken durch, bevor Du den Kleber anrührst...

Denke auch daran, daß Du für die Lackierung u. U. manche Teile besser noch nicht gleich anbaust.

Im Zweifelsfall kannst Du hier jederzeit fragen, und auch Fotos lassen sich hier einfügen...

Und noch eine Frage an Dich: Hast Du überhaupt schon eine Fernsteuerung?

Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (5. April 2003, 01:49)


12

Samstag, 5. April 2003, 02:01

*Augen reib*

Peter ist mir natürlich auch recht. (Wobei das der Anfang vom Nachname ist *g*)

Als Fernsteuerung habe ich mir vorerst eine "Sanwa Blazer irgendwas" mit 40Mhz kommen lassen. Ich merkte allerdings schon nach dem Bestellen, dass 2 Kanäle doch etwas mau sind. Nennen wir es Lehrgeld. Bis weitere Funktionen kommen (ersteinmal den Pott überhaupt fahrtüchtig bekommen *g*) muss dieses Gerät dann eben genügen.

Sitze gerade unter Hochdruck an der Ausrichtung der Stevenrohre. Alles nicht so einfach. Aber die ganze Materie fesselt mich doch so stark, dass ich gleich nochmal Kaffee aufsetzen muss um freudsam ein paar weitere Minuten in die Nacht basteln zu können :)

Ich ging übrigens davon aus, dass ich 2-6Std nach erhalt des Bootes, die ganze Sache in Betrieb nehmen könne. Sollte ja wie gesagt zum Einstieg...*hüstel*
Aber mittlerweile gefällt es mir so dann doch besser. Nur die Sache des "Fertigwerdens" scheint mir im Schiffsmodellbau relativ suspekt. Ich habe noch nicht einmal 3% des normalen "Fertigungsprozesses" hinter mir und sehe schon überall Sonderbauten, Ankerwinden, Signalleuchten, bewegliches Radar usw (das meinte ich mit mauen 2 Kanälen).

Zeitlassen und Sorgfalt...Das bekomme ich hin. Vor Denkfehlern und ungeschickten "Patzern" graut es mir :hä:
Nun aber wieder zu den Gebrüdern Stevenrohr. (meine erste wirkliche "Gefahrenzone")

PS: Die Sache mit dem Fahrtenregler erscheint mir vorerst gar nicht mehr so wichtig. Aus einem einfachen Grund -> Es ist noch verdammt viel Zeit, bis ich mir darüber den Kopf zerbrechen muss. Eines weiss ich jedoch wohl jetzt schon: Egal ob ein oder zwei Regler am Anfang --> Bestellen werde ich 2 gleichen Typs um nachher die Türen unverschwenderisch offen zu haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nubee« (5. April 2003, 02:22)


Thomas_Hoeft

unregistriert

13

Samstag, 5. April 2003, 07:19

Moin Peter (ich bleib jetzt mal dabei)

Das ist die Gefahr der bunten Katalogbilder und der "nicht bremsenden Händler" :D dass man mit nem eigentlich etwas zu großen Modell anfängt.

Wobei wir Erwachsenen ja doch die große Chance haben trotzdem fertig zu werden - bei jugendlichen und Kid´s läuft sowas ja manchmal völlig gegen den Baum - siehe die vielen unvollendeten bei ebay.

Aber ich denke mal in Deinem Falle wird´s klappen

2 Tipps aus langjähriger Erfahrung.

1. Geh ruhig auch mal zwischendurch mit dem "fahrenden Rumpf" auf den Teich. Zum einen fördern diese "Probefahrten" merklich die Motivation. Zum anderen lassen sich evt. Fehler in der Antriebsauslegung, bei der Akkuplatzierung und dergleichen ohne fertiges Deck erheblich leichter beheben.

Das soll jetzt kein Bangemachen sein, aber es kommt halt doch mal der falsche Motor an die Welle und ein Wechsel geht einfacher durch die "größtmögliche Decksöffnung"

2. Habe auch den "Mut" ein mißratenes Teil wegzuwerfen und gegebenfalls nochmal zu bauen. Nichts nervt mehr, als wenn irgendein Teil nicht so toll geworden wie man sich das selbst vorgestellt hat.

Die Kollegen oder Passanten werden solche kleinen Ausrutscher warscheinlich nicht mal bemerken.

Man selbst solpert aber später immer wieder drüber

Ansonsten: Fragen, fragen, fragen.

Manchmal wirst Du zwar von 5 Kollegen 20 verschiedene Meinungen hören :ok: aber in diesem Fall gilt: Viele Köche verderben NICHT immer den Brei sondern bieten Meinungsvielfalt und Erfahrungsschätze

Gruss Thomas

14

Samstag, 5. April 2003, 12:50

Hallo Peter!

Mein Tipp zu den Stevenrohren:

Mach Dir zwei Streifen Sperrholz (so 3mm dick), und bohre in jeden Streifen zwei Löcher im vorgesehen Abstand der Stevenrohre, mit dem (möglichst genauen)Durchmesser der Stevenrohr-Welle.

Markiere Dir auch die Schiffs-Mitte (Mittellinie) auf den Sperrholz-Streifen.

Am Besten direkt beide Streifen gemeinsam bohren, damit die Löcher gleich sind

Dann setzt Du je einen Streifen innen (im Rumpf) und außen (quasi "im Wasser")auf die Wellen-Enden auf.

Damit ist das Ausrichten der Stevenrohre schonmal um einiges einfacher, weil der Abstand und die Parallelität zueinander direkt stimmen.

Du musst dann "nur noch" das ganze Gebilde im Rumpf (genau!) mittig ausrichten und zusehen, daß die Wellenenden auf gleicher Höhe sind, bevor Du die Rohre einklebst.

Du hast einen GFK-Rumpf? Dann verwende am besten Epoxy mit Füllstoffen (Baumwoll- oder Glasfaser-Schnitzel) zum Kleben. Preiswert und sehr gut...

Grüße

Torsten
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15

Samstag, 5. April 2003, 12:57

@Thomas:

:ok:

Dem kann ich mich nur anschliessen!

Und klar bekommt man von 5 Kollegen 20 Meinungen zu einem Thema, und das ist ja auch gut so!

Wenn´s nicht so wäre, bräuchten wir dieses Forum hier nicht...

Ein alter Hut:
Man muß sich immer aus den verschiedenen Meinungen sein eigenes Bild machen und dann eine Lösung suchen, die man selbst auch vertreten kann.

Patentrezepte gibt es nicht!

Grüße

Torsten
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Thomas_Hoeft

unregistriert

16

Samstag, 5. April 2003, 16:50

SOSTES - das ist meine Abk. für "So ist es" :D

Ich nehme nämlich z.B. zum Eindicken von Harz meistens Schleifstaub, oder Sägespäne. Das feg ich nämlich nicht weg, sondern es kommt inne Dose - NEIN Brötchenkrümel nehme auch ich nicht :D

Man muss nur etwas aufpassen, wegen des Sauerstoffs im Holz wird die Mischeung gerne etwas warm, aber das macht bei GfK-Rümpfen ja nichts.

Von außen dann noch vor dem Einfüllen der Mischung in den Wellentunnel die Öffnungen mit Klebeband absichten, dann kleckerts auch an der schönen Außenhaut nicht so rum.

Gruss Thomas

Philipp_Meyer

RCLine User

Wohnort: D-57572 Niederfischbach

Beruf: Student

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17

Sonntag, 6. April 2003, 13:10

Zitat

bei jugendlichen und Kid´s läuft sowas ja manchmal völlig gegen den Baum


==[] ==[] ==[] ==[]

Philipp <--------unter die kategorie jugendliche fällt...


@leicht_kentern: scheint dir ja gut zu gefallen hier,also auch von mir :heart: -lich wilkommen!
aber geb doch wirklich mal bischen mehr über dich preis!
"nubee" kannst du auch jetzt noch als angezigt-werd-name eingeben,musst du oben bei den ganzen schaltflächen auf profile klicken und dann auf "profil bearbeiten"
ist halt wirklich schöner wenn man wenigstens nen namen hat
"Burn rubber, not gasoline."

Tesla Motors

[SIZE=1]PSP 3004 & USB-Experimentierboard abzugeben![/SIZE]

18

Sonntag, 6. April 2003, 14:29

Grüss Gott,

Mir bleibt kaum was anderes übrig, als dass es mir gefallen muss. Man wird hier freundlich, hilfreich und vor allem kompetent beraten. Besser kann es einem Einsteiger kaum passieren.

Von "Nubee" (Newbie) wollte ich mich eigentlich so schnell nicht trennen. Der Nick implementiert einfach meine Erfahrungsbasis. So ist jedem "Antworter" auf meine Fragen klar, in welcher "Sprache" er antworten sollte. :)
In allen nichtfachspezifischen Diskussionen könnt ihr mich allerdings auch gerne mit Markus anreden *G*. Dieser Markus ist 23, Student und wohnt an der Ostseeküste.

Meine Stevenrohre sitzen mittlerweile übrigens fest im Rumpf. Dass sie dieses auch richtig gerade tun, kann ich nur hoffen. Egal wie lange ich von hinten auf das Boot peile --> "gerade, ne doch nicht...ach doch...aber die linke is, nee... DIE RECHTE...ne doch, sind beide gerade, oder doch nicht" Also wenn sie nicht gerade sind (parallel sind sie), kann es sich eigentlich nur um 1-5° handeln. Hoffe das "genügt" an Genauigkeit.

Mit euren Informationen betreffend der Regler habe ich mich auch nochmal bei C****d umgeschaut. Die haben da so eine Selfmade-Baureihe (Top/Pro). Die Topserie frequentiert mit 3000Hz und hat auch eine Rückfahrfunktion. In der 90A (angeg. Dauerlast) Version soll so ein Hörnchen 49 Oiro kosten. Ohne Motorlimit. Ich glaube da kann ich nicht "nein" sagen (und hoffe, dass er nicht wesentlich anfälliger ist als der HF-40).

Die mechanischen Kollegen wollte ich übrigens mal Testweise "installieren". Das ganze habe ich dann im Voraufbau schon wieder verworfen. Also dass man mit einem mech. Regler "fahren" kann will ich ja noch glauben. Aber zwei Regler? Syncronität dürfte dabei allenfalls ein Wunschwort bleiben. (10 Wicklungen passiert kaum was, die nächste Wicklung verdoppelt die Umdrehungen, 3 Wicklungen weiter wieder keine Veränderung...)
Das ist ja wie Autos mit Einkaufswagenrädern zu verkaufen: "Wieso? Geht doch".
Weiterhin ist Langsamfahrt ebenfalls ein Wunschtraum. Wenn Strom fliesst, dann gleich ne ganze Menge. Nenenenene.

PS: Wenn jemand was über die C****d-Regler sagen will ---> bitte nur Gutes. Zerstört mir nicht Anflug von Erfolgsgefühl selbst was "gescheites" gefunden zu haben ;)

19

Sonntag, 6. April 2003, 14:32

Zitat

Original von Philipp_Meyer
Philipp <--------unter die kategorie jugendliche fällt...


Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel... :D

Aber Du wirst ja bald 17! :ok:

Außerdem ist es ein Unterschied, ob man ein Fertig-Fliegerchen aus dem Karton holt und mal eben zusammensteckt (wobei manche sogar den Karton nicht vom Flieger unterscheiden können!) oder ein detailgetreues Schiffsmodell baut...

Ja, ja, schon gut... war jetzt etwas zynisch... :evil:

Aber mal ganz im Ernst: Viele Jugendliche sind mit komplizierten Modellen schnell überfordert, und zwar egal, aus welcher Kategorie.

Das ist extrem schade, weil es eben frustrierend ist und denjenigen das Hobby oft für immer verleidet! Das muß nicht sein, wenn man einen einfachen Einstieg wählt.

Ich halte es echt für einen totalen Quatsch, wenn komplett unerfahrene 14-jährige meinen, unbedingt direkt einen High-Tech-15ccm-Heli haben zu müssen, ohne das irgendwo entsprechendes Know-How (und auch entsprechendes Geld) vorhanden ist.

Und das gilt natürlich auch für den Schiffsmodellbau!

Und mal ganz ehrlich:
Schaut Euch die Jungs hier doch mal an, die versuchen, mit €3,85 in der Tasche und Null Ahnung ein Rennboot auf 60km/h Top-Speed zu bringen!

Da weiß man dann manchmal echt nicht, ob man lachen oder weinen soll...

Viele Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (6. April 2003, 14:32)


20

Sonntag, 6. April 2003, 14:53

Hallo Markus!

Weisst Du, ein Alias nutzt hier nur wenig - man erkennt den Grad der Erfahrung recht schnell an den Fragen/Antworten und auf das Alter kann man i. d. R. über die Summe der Schreibfehler pro Satz schliessen - gar kein Problem... :D

Einen Markus haben wir hier übrigens auch, aber der ist erst sechs und guckt gerade "KiKa"! :ok:

Mal zu Deinem Schiff:
Mit der Fernsteuerung wirst Du m. A. nach bei dem Schiff niemals glücklich, mit den mech. Reglern auch nicht. Warum schickst Du die Sachen nicht zu "C" zurück?

Und warte lieber erstmal, bevor Du neue Sachen bestellst!

Schau mal, wo in Deiner Nähe ein vernünftiger Modellbau-Laden ist, und lass Dich beraten.

Gerade "C" ist nicht gerade das Nonplusultra im Modellbau, auch wenn sie da so tun, als hätten sie die Sache gerade gestern erfunden.

Meine persönliche Meinung:
Eine Computer-Funke muss es nicht zwingend sein, die Dinger sind sicher prima für Helis, aber bei Schiffen schiesst man (preislich) irgendwie mit Kanonen auf Spatzen...

Reichlich Kanäle sollte sie aber haben und gute Ausbaumöglichkeiten für Schaltmodule etc. auch. Und da klemmt´s schon ein wenig bei "C"...

Grüße

Torsten
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