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41

Montag, 14. April 2003, 14:28

So,

weiter als zum Hobby-Shop bin ich nicht gekommen. Die netten Herren hatten zwar nur ein Modell in meiner Grösse, aber dieses gefiel mir auch auf Anhieb sehr gut -> Graupner Speed 900 BB Torque. (37 Oiro)
Der Verkäufer hat den Motor geschwind mal angeschlossen und diese Laufruhe (Ruhe im wörtlichen Sinn) hat mich gefesselt. Die Verarbeitung scheint mir doch um einiges besser, als bei meinen "alten" Motoren.
Die Kraft an der Welle hat mich ebenfalls überzeugt -> die Finger werden warm, aber der Motor denkt nicht einmal daran langsamer zu werden.
Die Baugrösse entspricht (ausser die Länge) ebenfalls meinen alten Hörnchen. Somit muss ich keinerlei Änderungen an der Motoraufnahme vornehmen -> KLASSE!
Was ein Problem werden könnte, ist die geringe Leerlaufdrehzahl. Nur 6500rpm werden erreicht ohne Last (bei den alten 800er: 5200rpm). Ich befürchte, dass die Motoren im Wasser ohne grössere Probleme auf die 6500rpm drehen werden und somit die "Mehrleistung" bei gleichen Schrauben nicht ausgereizt werden kann. Hoffentlich irre ich mich da.
Habe vorerst nur einen mitnehmen können - der zweite wartet morgen im Laden.
Drückt mir die Daumen, dass damit antriebsmässig die Geschichte als "ERLEDIGT" gelten kann.

*den einen Motor einbauen geht*

Gruss Markus

Xtra-Thore

RCLine User

Wohnort: Kiel

Beruf: Industriemechaniker

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42

Montag, 14. April 2003, 14:44

Hey Markus, sags einfach, dann komm ich mal mit Digicam vorbei wenn ich darf :nuts:

Wo kaufst du denn die Sachen ?? Bei Dietrichs ??

bye! :ok:

Xtra-Thore

RCLine User

Wohnort: Kiel

Beruf: Industriemechaniker

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43

Montag, 14. April 2003, 14:54

So ich statte Dietrichs jetzt auch gleich mit dem Rad nen besuch ab, uff 16 km , für ein bischen Epoxy, was ne verschwendung, ich will damit nur ein rad kleben.

bye! :)

44

Montag, 14. April 2003, 16:11

Uiuiui,

Also die Badewanne ist mir gerade fast aus der Verankerung gerissen. *G* Okok, ich dachte auch bei meinen alten Dingern, dass ich mehr als genug Leistung habe. Auf dem See sah es dann schon wieder anders aus -> mal schauen was auf nem Teich morgen so geht.

Fotos kann ich natürlich auch selbst machen, wenn daran interesse besteht. Jedoch denke ich, dass weder das Modell (im Rohbau, als auch fertig), noch die Fahrleistungen hier irgendwen vom Hocker reissen. Aber wie gesagt - kann gerne welche hochladen oder mailen.

Spannend wird mit den neuen Motoren wieder die Reglergeschichte. Bisher hängt noch der 45A Regler von "C" am Empfänger, der bei dem Badewannentest (wirklich nur 3-5secs) deutlich mehr als nur handwarm wurde. Ohne Kühlung wird das wahrscheinlich eine riskante Angelegenheit.
Das Teil hat einen einigermassen grossen passiven Kühlkörper drauf. Da liegt es denke ich nahe, dem ganzen noch ein 12V Lüfter aus dem Prozessorbereich zu spendieren.

Man, bin ich gespannt auf morgen :hä:

PS: Ja, bei Dietrichs wird gekauft. Kenne aber auch keinen anderen Laden in Kiel.

Thomas_Hoeft

unregistriert

45

Montag, 14. April 2003, 17:07

Hallolo,

na denn :ansage: [SIZE=3]rein mit den Bildern hier[/SIZE] .

Nachdem uns dieses Schiff schon alle so ausgiebig beschäftigt hat, wollen wir auch mal was sehen :D :D


Der 900der ist ein sehr starker Motor den man natürlich nicht mit den 700dern oder gar 600dern vergleichen kann - da liegen Welten zwischen.

Aber: Wenn der Regler nach nur 3-5 sek mehr als handwarm wird, dann stimmt da doch was nicht ???

Wenn Du und auch einige andere hier in Kiel oder Umgebung "sitzen" kann man sich doch mal zum schippern treffen, wo auch immer.

Gruss Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_Hoeft« (14. April 2003, 17:12)


Xtra-Thore

RCLine User

Wohnort: Kiel

Beruf: Industriemechaniker

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46

Montag, 14. April 2003, 17:54

Würds mir gerne mal angucken, hab keine Schiffe, nur Flugzeuge :D

Aber bald eins mit Schwimmern :nuts:

bye! :)

47

Montag, 14. April 2003, 18:14

Hallo miteinander!

@Thomas:

Was soll da nicht stimmen?

Markus hat einen Badewannentest gemacht... hatten wir sowas nicht schonmal, vor ein paar Tagen, mit einem geschossenen Regler als Ergebnis? :nuts:

Markus, zur Erklärung:
Deine Antriebe ziehen im Standschub in der Badewanne WESENTLICH mehr Strom als hinterher auf dem Teich!

Ist wie beim Auto: Stell´s mal sanft gegen die Wand, und dann 1. Gang, Vollgas und die Kupplung zügig kommen lassen... :evil:

Du solltest das in der Badewanne lieber sein lassen, sonst raucht´s hinterher irgendwo... 8)

Grüße

Torsten
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Thomas_Hoeft

unregistriert

48

Montag, 14. April 2003, 18:54

Hallo Torsten,

das haben wir ja schon öfters gesagt, dass solche "Mixerspielchen" in der Wanne , verzeihung, Blödsinn sind.

Aber 3-5 sek und mehr als Handwarm? Bei aller Liebe... bißchen seeeeeehr super heftig.

Alsi ich habe das noch nie "geschafft"

Hoffen wir mal dass der Reler in Zukunft davon verschont bleibt, der arme Kerl, gell, Markus :O :O :O

Gruss Thomas

49

Montag, 14. April 2003, 19:08

Huhu Männers,

@ Thorsten: ich hatte diese Reglerverkochung in der Badewanne noch im Hinterkopf. Was meinst' warum ich nur die paar Sekunden auf dem Gas stand ;)
Was die Autosache betrifft: Verstehe nicht was daran schlimm ist - das mache ich n paar mal am Tag *g*
Die Neugierde war einfach so gross. Eine hand am Regler und dann nur kurz geguckt.
Ich muss dazu sagen, dass ich permanent kalte Hände habe und "handwarm" bei mir eher subjektiv als objektiv gedeutet werden kann. Aber sicher ist, dass er wärmer wurde als je zuvor mit den alten Motoren (da blieb er einfach kalt). Von daher ist dieser Lüfter wohl das mindeste, was ich da verbauen muss bzw. vorsichtshalber verbaue: kosten tut das Teil nix und die Stromaufnahme von 0,12A ist eher vernachlässigbar.

@Thomas & Thore
Werde morgen dann mal die Digi mitnehmen und ein paar Bilder machen. Wie ich die hier einfüge weiss ich zwar noch nicht, aber da gab es ja schonmal einen Thread drüber, den ich dazu ja heranziehen kann.
Ob ich mich mit der halbfertigen Schale (wo noch keine Fehler weggespachtelt sind usw) an den gleichen See wie du wagen sollte -Thomas, ich weiss nicht. Du ziehst mir wahrscheinlich ersteinmal das Fell über die Ohren, wenn du meine "Patzer" erblickst *g*.
Nein, logo wäre ich dafür zu haben. Nicht zuletzt um mir bei deinen Booten vielleicht dies und das auch "abschauen" zu können.

Ich habe mich 23 Jahre nicht dafür interessiert, wo man in Kiel-Umgebung gediegen RC-Boote fahren lassen kann. Bisher war ich zweimal an der Ostsee (Hohenfelde, Schwedeneck: beides gut mit dem Auto zu erreichen) und einmal in Molfsee - also einem See. (Ob man das da überhaupt darf, wage ich zu bezweifeln)
Da wirst du sicherlich mehr/bessere Orte kennen.
Wenn du mir vor deiner nächsten "Fahrt" also Bescheid gibst, will ich liebend gerne dort aufschlagen. Wetter ist ja eh klasse momentan.
(Kann ich eine Wunschliste machen, welche deiner Boote du mitbringst? *g*)

Grüsse
Markus

50

Montag, 14. April 2003, 21:39

*grübel*

zum Testen schonmal drei Bilder vom Trockenen.



Hier sollte jetzt das Schiff mit halbfertigem Aufbau zu sehen sein.



Hier die "Innerein". Auf der einen Seite den alten, auf der anderen den neuen Motor. Anbei ist auch zu erkennen, wie "überrascht" ich von Epoxy war/bin ;)
Die Wellen sind übrigens nicht so schief, wie es hier aussieht. Habe zwar hier und da was vermurkst, aber so schlimm dann doch nicht. Muss vom Aufnahmewinkel kommen.



Und hier nochmal die Rumpfform.

Örm, n paar viele Pixel scheint mir :hä:
Versuche gerade mal an meinen Webspace zu gelangen, aber T-Online muckt gerade. Kann sich nur um ... handeln...eieiei

So, puh, 640x480...das geht (vorher 2448x1632).

Ja, das ist die Wanne, um die es bislang hier geht. Ein Bild von dem "fertigen" Schiff gibt es hier zu sehen -> http://www.sussex-model-centre.co.uk/pro….asp?ProdID=576
Allerdings finde ich den Anstrich von "C" doch ansprechender und werde mich eher daran orientieren.

Grüsse
Markus

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nubee« (14. April 2003, 22:11)


51

Dienstag, 15. April 2003, 00:54

Na, sieht doch soweit schonmal super aus, Markus! :ok:

Ein paar Anmerkungen (wie immer völlig vorlaut und ungefragt...) :nuts: :

Was gut ist:

Du verwendest AMP-Stecker und scheinst auch die Kabelverbindungen sehr ordentlich gemacht zu haben.
Ist sonst ein häufiger Anfänger-Fehler... :dumm:

Du hast die Akkus flach in den Rumpf gelegt. Gut, das bringt den Schwerpunkt nach unten!

Du hast die Motoren fluchtend mit den Stevenrohren ausgerichtet. Sehr positiv für Laufruhe und Stromverbrauch!

Du hast alle Einbauten im Boot gesichert bzw. fixiert. Das schafft Sicherheit, wenn´s mal schaukelt!


Was noch nicht so optimal ist:

Verwende lieber einen verlöteten Akku-Pack für die Empfänger-Versorgung!
Diese Batteriekästchen sind fast durchweg "Made in Billigstland" und korrodieren gerne, wenn sie mal etwas feucht werden. Auch so kommt´s bei den Dingern gerne mal zu Wackel-Kontakten.

Basiert auf persönlicher (übelster!) Erfahrung: Schmeiß das Ding raus...

Dann zu Deinem Ruder-Servo.
Um eine optimale und zu beiden Seiten gleichmäßige Anlenkung zu bekommen, sollte bei Mittelstellung der Ruder das Rudergestänge (oder besser: Die Gerade zwischen den Anlenkpunkten) rechtwinklig zum Hebelarm am Ruderkoker und Servo sein.
Am besten auch auf gleicher Höhe!
Alles andere führt zu Unterschieden im Ruderauschlag.

Und je kürzer das Gestänge, umso gravierender werden solche Fehler.

Kann sein, daß man dafür das Servo entsprechend versetzen muß. Dabei ist es auch egal, wenn die Drehmitte des Servos zur Drehmitte des Ruderkokers versetzt ist!
Das resultiert aus den u. U. unterschiedlichen Hebellängen der Anlenkpunkte.

Kann sein, daß Du es bei Dir kaum merkst, Dein Rudergestänge scheint recht lang zu sein.

Die Querverbindung der beiden Ruder solltest Du nach hinten legen, dann vermeidest Du die Überkreuzung mit dem Servo-Gestänge.


Dann noch ein Tipp:
Schmeiß die Gabelköpfe raus und nimm Kugelköpfe für die Ruderanlenkung! Die gibt´s in M2 und M3 (3mm-Gestänge ist echt besser!), und damit kann man die gesamte Rudermechanik sehr stabil und recht spielfrei aufbauen.

Ist bei Dir sicher empfehlenswert, Du hast starke Antriebe und somit schon recht viel Druck auf den Rudern.


Die dicke Knüppel-Antenne am Heck muß nicht sein. Besorg Dir im Laden 0,5mm-Federstahldraht und bieg oben ein kleines "O" dran, das tut´s auch...

Wenn Du rausfindest, wo das Original seine Funkantenne hat, kannst Du natürlich auch diese benutzen.

Mach nur nicht den Fehler und kürze das Antennenkabel vom Empfänger, das geht auf die Reichweite.

Wenn überhaupt, dann nur um die Länge der Zusatz-Antenne kürzen!


Und der letzte Tipp für heute Nacht:

Nimm die Silikonpresse vom Schrank, bevor Du Fotos machst!

Durch sowas kann der Ruf in Modellbauer-Kreisen erheblichen Schaden nehmen... :D

Und Du wirst die Löcher am Modell doch nicht mit der Hilti... neee, oder? 8(

:D :D

Viele Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (15. April 2003, 01:02)


52

Dienstag, 15. April 2003, 12:16

Guten Morgen,

hui, das war so in etwa das, was ich von Thomas am See erwartet habe ;).
Gerade das "vorlaute" und "ungefragte" Antorten von dir - Torsten - ist ja das Gute an dir :ok:
Als ob du es gerochen hättest -> gerade das Rudergestänge hat mich gestört. Der Lenkausschlag ist unterschiedlich - nicht stark, aber dennoch bemerkbar. Diese Kugelgelenke hatte ich bei den Aufnahmen für die mech. Fahrtenregler schon in der Hand. Aber natürlich bin ich nicht darauf gekommen, diese für die Lenkstangen einzusetzen ;). So dürften dann auch diese 1-2mm Spiel beseitigt werden können - fein. Die Orthogonalität von "Querlenker" und Servogestänge sollte auch kein Problem darstellen. Da mach ich mich nochmal ran - versprochen *g*
Und mit der Antenne: da sagst du was -> ich habe bestimmt zwei Stunden vor dem Schiffle gesessen und gegrübelt, wie ich das anders, als in der Anleitung beschrieben machen kann. Eine Lösung, die nicht weiter auffällt und sozusagen auf dem "Radarholm" originalgetreu untergebracht werden kann, wäre super gewesen. Aber dieser ganze Aufbau ist abnehmbar. (Bild1 -> Bild3) Folglich müsste ich da die Empfängerantenne an einer gut gewählten Stelle trennen und beidseitig mit einem "Klippkontakt" versehen. Also irgendetwas, das hält und leitet, sowie schnell getrennt bzw. wieder verbunden ist. Aber dazu ist mir noch nichts Berauschendes eingefallen. 3,5mm Klinkenstecker sind so in dem Bereich was ich mir vorstellen könnte. Wenn ich da was Gutes gefunden habe, mache ich mich da ebenfalls definitiv nochmal ran. Weil dieses Bummelteil sieht echt "ZENSORED" aus.

Das Empfängerkabel habe ich natürlich um die Länge der Antenne gekürzt. Da wir bei 40Mhz eine Wellenlänge von über 10m haben, ist es zwar nicht möglich "mal eben" ein Inteferenzminimum auf einem 40cm Wellenträger (Empfängerkabel + Antenne) zu erzeugen, aber ich vertraue mal auf die Empfängerhersteller, dass ihre Kabellänge das Optimum in dieser Grösse darstellt und behalte die Gesamtlänge bei. (vervielfachen wäre natürlich auch eine Möglichkeit)

Zitat

Original von Torsten_G

Und der letzte Tipp für heute Nacht:

Nimm die Silikonpresse vom Schrank, bevor Du Fotos machst!

Durch sowas kann der Ruf in Modellbauer-Kreisen erheblichen Schaden nehmen... :D
Torsten


Au Backe, so schlimm? *g* Wollte damit Rumpf + Deck gescheit wasserdicht bekommen. Die Festigkeit kommt natürlich von Epoxy. So, ok? ;)

Zitat

Original von Torsten_G
Und Du wirst die Löcher am Modell doch nicht mit der Hilti... neee, oder? 8(

:D :D

Torsten


Eieiei, ich habe nix anderes hier. Schnell der Aufsatz mit Spannmuffe rauf und von 1,5mm - 10mm Bohrer ging alles prima :D. Schlagmod war natürlich off :D :D :D

So, Einkaufsliste vervollständigen und dann erstmal ne Testfahrt mit den beiden neuen Maschinchen machen. Bilder und Bericht dann nachher. Drückt die Daumen ;).

Gruss
Markus

Maddin

RCLine User

Wohnort: bei Nürnberg

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53

Dienstag, 15. April 2003, 12:31

um die antenne auf dem aufbau mit dem empfänger zu versehen nehmen manche die pins (gold) von einem druckerkabel...

vielleicht ne idee?
think before you act!

but visit http://www.maddins.de before you think! [robbe "Blue Star" & Kyosho "Seawind"]

54

Dienstag, 15. April 2003, 13:47

Hallo Markus!

Also, Du solltest bedenken, daß Du hinterher ja noch mehr "Strom" in die Aufbauten befördern musst.

Denk mal an Radar, Lampen, Lautsprecher...

Sehr bewährt haben sich da Pfostenstecker (die mit Auswerfer-Hebeln). Die lassen sich auch an ein Flachbandkabel anpressen (Messer-Kontakte) und sind sehr gut geeignet für soche Verbindungen.

Nimm was Größeres - so 36-polig ist immer gut. Dann hast Du Reserve. Außerdem macht es manchmal Sinn, mehrere Pins parallel zu nutzen (z. B. für gemeinsame Masse oder bei höheren Strömen).

Und das Antennenkabel legst Du da natürlich gleich mit drüber... möglichst etwas separat von Leitungen mit hohen Strömen oder Frequenzen (Lautsprecher!).

Viele Grüße

Torsten
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55

Dienstag, 15. April 2003, 18:41

*an Kopf klatscht*

au Backe, stimmt ja, die Sonderfunktionen :hä:

Na, dann will ich mich mal nach einem "Pfostenstecker" erkundigen (noch nie gehört). Die Idee mit nem parallelen Kabel aussem PC-Bereich scheint mir auch brauchbar. Mal gucken --> Merci.

Jaaaa, und wie versprochen wollte ich euch ja von dem heutigen Probelauf erzählen. Die beiden Speed 900er warteten geschmeidig auf ihren Einsatz im Rumpf.
Erstes Wasserlassen und mit Bedacht vom Ufer losgeschibbert. Und dann nach ein paar Meter musste ich es natürlich wissen -> Vollgas. *hüstel* *hust* *hust*. Naja, wie soll ich sagen. Schneller ist das Boot, aber nicht derartig, wie ich es erwartet hatte bei der Kraft der Motoren. Es soll mir dann aber auch so reichen wie es ist. (bis mich eine Oceanic überholt *G*) Fahrtzeit betrug mit den neuen Motoren gute 2 Std bei häufiger Vollgasfahrt. Regler hat wunderbar mitgespielt; nur die Motoren waren schweineheiss - aber heile.

Hier nun ein paar Volllast Bilder:












So richtig zieht das Hörnchen eben nicht die Wurst vom Teller. Vielleicht nochmal andere Schrauben probieren. Dann ist aber auch schluss mit dem Top-Speed-Thema ;)

Meine präferierte Fahrtgeschwindigkeit wird ja wunderbar erreicht:



Nun werde ich meinen Kopf mal wieder für das generelle "Weiterkommen" am Schiff frei machen. Langsam könnte es mal etwas schicker werden :)

Grüsse Markus

Thomas_Hoeft

unregistriert

56

Dienstag, 15. April 2003, 20:37

Hallolo,

ich habe ja gesagt, ich schaue noch mal rein.

Wat willste eigentlich noch? Das sieht doch von der Optik her toll und vorbildgetreu aus im Wasser. Prima!

Sagt auch meine Frau, und die versteht bei 4 eigenen Schiffen ja auch a bisserl was davon

Was macht der Regler so nach 10 Minuten Fahrt?

Also was die Antenne angeht hat Torsten im Kern natürlich Recht. Auf der anderen Seite bin ich selbst mit meinen sicherlich großen und damit gut sichtbaren Segelschiffen (das längste ist 1,80m lang mit 1,8m² Segefläche) bei einigen 100 Metern noch nicht mit Reichweitenproblemen konfrontiert worden, trotz gekürzter Antenne.

Ok, das kommt auch auf die Umgebung an, trotzdem. Nur einmal hatte ich leichte Probleme, da hatte ich den stecker zu den Aufbauten nicht eingesteckt und es wirkte nur die 10 cm-Strippe die noch am Empföänger dran war. Letztendlich habe ich das aber auch erst nach ne halben Stunde gemerkt, als der hintere Geschützturm der Albatros zuckte.

@ Markus
wir haben noch kein allzufestes Osterprogramm und werden daher an den 4 Wochenendtage sicherlich das eine oder andere Mal schippern gehen. Wenn Dir der Weg nach Lübeck nicht zu weit ist, kannst Dumich ja mal an mailen.

Ansonsten Danke Euch beiden für die lieben Ostergrüße

Gruss Thomas
und weg inne Osterruhe

Über nichts Unwichtiges Aufregen - in 50 Jahren redet kein Mensch davon

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_Hoeft« (15. April 2003, 20:47)


57

Dienstag, 15. April 2003, 23:39

Jau, Markus! :ok:

Ist doch ein Super Fahrbild, was Du jetzt mit den stärkeren Motoren hast!

Mehr muss nicht, finde ich...

Deine Motoren werden übrigens kaum kühler werden, wenn Du noch steilere Schrauben draufpackst... im Gegenteil!

Grüße

Torsten
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Hanno

RCLine User

Wohnort: D-44805 Bochum

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58

Mittwoch, 16. April 2003, 13:14

Moin zusammen!

Erstmal, lieber Nubee, herzlichen Glückwunsch zu Deinen neuen Motoren. Gute Wahl! :ok: Die 800er-Conrad-MFA-Dinger sind 1a geeignet, wenn Du mal ne Rüttelplatte in 1:10 bauen willst. Hab mal einen davon für'n 5er in der Grabbelkiste gefunden. Vielleicht ein Fischkutter, bei dem man dann das Soundmodul einspart, läßt sich damit noch motorisieren... Die Dinger sind der letze Krampf, die Wirkungsgrade 'n Witz!
Die 900er sind prima, hab mal diverse Schnellboote gesehen, (S130, ca. 1,4m lang) die von je einem 900er mit 24V betrieben wurden. Das Fahrbild war absolut original.
In Wirklichkeit ist es nämlich mit den E-Motoren allgemein etwas anders als man vielleicht denkt. Die Höhe der Betriebsspannung ist zweitrangig. 8( Das wichtigste bei einem E-Motor ist, das 1. ein maximal zulässiger Strom und 2. eine maximal zulässige Drehzahl nicht überschritten wird. Wie man das anstellt, ist völlig gleich ???
Sowohl die Drehzahl als auch der Strom eines Motors wird direkt durch die Last, h.d. durch Durchmesser, Steigung und Blattzahl des Propellers beienflußt. Die Spannung spielt erst mal keine Rolle. Ist die Last zu groß, kann auch schon bei weniger als Nennspannung ein unzulässig großer Strom fließen und der Motor Schaden nehmen.
Andersherum wäre denkbar, das bei zu kleiner Last die Drehzahl zu hoch und der Motor durch Lagerschäden, sich lösende Wicklungsteile usw. beschädigt wird. Bei den gebräuchlichen Permanentmagnetmotoren, unter den Bedingungen im Schiffsmodell, kommt das allerdings eher selten vor. Allerdings werden im Rennboot/JetBereich die Motoren mit Spannungen weit jenseits der Nennspannung betrieben. Reißt man zB. einen Speed 700 9,6 im Jetboot im Leerlauf an 16 Zellen auf, dann steigt die Drehzahl schon in gefährliche Bereiche, und das obwohl weniger als der zulässige Strom fließt.

Daraus folgt also nun, das ich dafür sorgen muß, das Strom und Drehzahl in verträglichen Grenzen bleiben. Wie ich das anstelle ist grundsätzlich egal. :nuts: Ich kann eben die Last durch Wahl des Propellers so wählen, das beides gegeben ist. Ich kann z.B. mit dem Fahrtregler den Strom auf einen bestimmten Wert begrenzen (Vollgaspunkt) Ich kann dafür sorgen, das die Energie, dei den Strom durch den Motor treibt, kleiner ist, indem ich einen Akku mit geringerer Spannung verwende. Aber das ist eben nur eine Möglichkeit.
Die Wirkung des Stromes im Motor ist zweifach. Erstens werden Magnetfelder erzeugt, die für dei Drehbewegung verantwortlich sind. Das ist ein gewünschter Effekt. Zweitens wird aufgrund des Ohmschen Widerstands der Wicklungen Wärme frei. Dieser Effekt ist unerwünscht. Das Verhältnis dieser Effekte heißt Wirkungsgrad. Unnötig zu sagen das dieser so hoch wie möglich sein soll, denn zB. bei miesen 50% wird eben 50% der Energie in unerwünschte Wärme umgewandelt statt in Drehbewegung. Diese Wärme spürst Du gerade sehr deutlich. Sie muß über das Motorgehäuse abgeführt werden. Denn (zu viel) Wärme ist das dritte schädliche Element für einen E-Motor.

Da Du mit den Fahrleistungen ja nun zufrieden bist, und am Wirkungsgrad der 900er nicht mehr zu rütteln ist, würde ich als erstes versuchen, die Wärme loszuwerden. Hier bietet sich ne ordentliche Wasserkühlung an. Die Last (Propeller) dürfen auf keinen Fall noch größer werden, da die Motoren ja jetzt schon (zu) viel Strom aufnehmen. Da der Ohm'sche Widerstand eines Motors im prinzip konstant ist, steigt die Wärmemenge quadratisch im Verhältnis zum Strom. Sollte die Wasserkühlung nicht ausreichen und die Motoren innehalb einiger Minuten dennoch so heiß werden, das man sie nicht anfassen kann, muß der Strom begrenzt werden. Entweder durch weniger Gas geben bzw. Begrenzung am Fahrtregler, oder durch kleinere Propeller. Beides führt natürlich zu weniger Geschwindigkeit, doch auch ein 900er hat seine Grenzen. 'ne Wasserkühlung bringt allerdings viel, ich glaube nicht das das nötig wird, die Props zu verkleinern.
Übrigens, der Unterschied von zB. 50 auf 55mm Prop-Durchmesser erscheint auf den ersten Blick klein, kann sich aber überraschend auf den Motorstrom auswirken! Vor zu hoher Drehzahl brauchen deine 900er wohl nicht geschützt zu werden. Also, erstens Wasserkühlung einbauen und zweitens evtl. Props verkleinern.

Dummerweise können sich die Hersteller nicht daran gewöhnen, vernünftige Daten anzugeben. In der Industrie findet man zu jedem Motor den max. Strom, oft sogar, um wieviel Prozent der Motor im Dauerbetrieb überlastet werden darf sowie die max. zulässige Drehzahl. Mit der Angabe der Leerlaufdrehzahl kann ich allenfalls zwei Motoren vergleichen, aber sonst wenig anfangen. Der "Strom bei max. Wirkungsgrad" ist immerhin ein einigermaßen geeigneter Richtwert, damit ich eine Vorstellung bekomme, wie hoch der Strom etwa sein sollte. Die Nennspannung ist uninteressant, auch höchstens zum Vergleich verschidener Motoren untereinander. Wünschenswert wäre darüber hinaus das Drehmoment (wie bei Servos), um zu erfahren wieviel Kraft der Motor nun wirklich hat. Die Abgabeleistung ist eher uninteressant weil sie keinen Aufschluß über die Art der geeigneten Propellers zulässt...

Ich könnte jetzt noch Stunden so weitermachen, hoffe Du hast das Wesentliche verstanden. Wer weitere Fragen hat, der frage mich ruhig, hoffe ich hab nicht zu viel Verwirrung gestiftet :D
Jeder Motor läuft übrigens auch mit 10000V, wenn man Strom, Drehzahl und Wärme begrenzt... und es keine Überschläge gibt :D :D
In diesem Sinne,
Gruß, Hanno
[SIZE=3]Wenn ich DIESELLÄRM hören will, dann stell' ich mich an die AUTOBAHN.[/SIZE]

Hanno

RCLine User

Wohnort: D-44805 Bochum

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59

Mittwoch, 16. April 2003, 13:24

Wenn ich mir die Bilder so angucke, stimmt da noch was nicht. Vielleicht sind die Props so viel zu groß, das die Drehzahl der Motoren völlig im Keller ist. Besagte S-Boote waren mit ähnlichem Gewicht und nur einem 900er deutlich schneller, das sieht man prima an der Heckwelle und ihrem Abstand vom Spiegel. Vergleich mal (durch hinhören) ob die Drehzahl im Leerlauf deutlich oder kaum höher ist als wenn das Boot fährt. Bei Fahrt ist eine Drehzahl normal die etwa bei 65 oder 70 bis 80 oder 90 % der Leerlaufdrehzahl liegt.
Da der 900er relativ hoch dreht (Leer 6500) dürfte ein vernunftiger Prop bei ungefähr 50 oder 55 bis ... na allerhöchstens 70 mm liegen (Messing-4-Blatt) schätz' ich mal.
[SIZE=3]Wenn ich DIESELLÄRM hören will, dann stell' ich mich an die AUTOBAHN.[/SIZE]

60

Mittwoch, 16. April 2003, 14:33

Hallo Hanno,

ersteinmal Danke für diese umfassende Erklärung zu den Motoren :ok:

Nochmal auf die Wärme der Motoren --> Also sie haben nicht geglüht. Sollte ich schätzen, würde ich 40-50° sagen. Anfassen konnte man sie noch, so lange man wollte. Aber es war eben doch schon sehr heiss. (Eine vollaufgedrehte Heizung im Winter ist wärmer *g*)
Die Wasserkühlung wird aber kommen. Ich habe keinen Plan welche Temperaturen diese Motoren so abkönnen sollen und eine Wasserkühlung ist ja kein grosses Unterfangen. Sicher ist sicher.

Nach deinem Einwand bezüglich der Geschwindigkeit habe ich natürlich sofort die Badewanne volllaufen lassen. (das gibt wieder Mecker von Torsten und Thomas *g*). Wie du ja selbst weisst, sind die 900er kaum zu hören. Auch bei max Leerlaufdrehzahl kann man nur schwer Frequenzen wahrnehmen. Ich habe dann nur einen Motor angeschlossen und das Heck ein paar Male langsam raus und wieder reingesetzt (bei Volllast). Also selbst in der Badewanne (wo das Boot steht und der Druck grösser sein sollte auf die Schraube) habe ich das Gefühl, dass die Schraube nur unwesentlich langsamer wird. Also auf keine Fall geht die Drehzahl in den Keller. Ich vermute fast, dass der Motor "locker" auf eine hohe Drehzahl kommt und nichteinmal die 8A unter Last zieht. Leidergottes habe ich kein Multimeter hier, welches mir da Gewissheit bringen könnte (werde gleich mal zum Bauhaus fahren und mir eines besorgen. Sowas gehört wohl zur Standardausstattung im Modellbau ;) )
Wenn die Schrauben wirklich zu wenig Verdrängung pro Umdrehung haben sollten, habe ich allerdings ein kleines Problem -->die bisherigen 2 Blatt 5cm Schrauben haben laut Modellbaushop schon die grösste Steigung, die man in dem Bereich wohl fährt. Für M5 konnte mir auch nichts gescheites als 3 oder 4 Blatt angeboten werden. (War zwar bestellbar, aber die Steigung war derartig gering, dass wohl die Verdrängung pro Umdrehung kleiner sein dürfte, als bei meinen beiden 2 Blatt). Grössere Durchmesser wären also gefragt -> 55mm passt noch. 60mm sägt mir glaube ich ein Schnitt in Rumpf. *messen geht* Hm, ne, sogar 65 würde noch passen. Also doch kein Problem *g*.

Ich besorge mir jetzt so ein Multimeter und sage dann Bescheid, welchen Lasstrom ich im Stand bei Vollgas habe. Dann kann man wohl besser einschätzen, welche Schraube optimal ist.

Bis nachher *loswetz*

PS: Hanno, ich weiss nicht, ob ich dir danken oder dich verfluchen soll. ;)
Eigentlich wollte ich leistungstechnisch die Sache schon so hinnehmen und damit zufrieden sein. Naja, jetzt bin ich wieder hibbelig *G*

PPS: Dass diese Schnellboote aber erheblich schmaler sind als meine Wanne ( 40cm ) und einer dieser 900er auf 24V theoretisch die Leistung (Drehzahl) meiner beiden auf 12V bringen müsste, ist dir bewusst, oder?! Anyway, ab zum Bauhaus - jetzt will ich das 100%ig wissen.