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1

Samstag, 3. April 2010, 22:09

luftkompressor

Hallo da draußen.....

um das Fahrbild meines Schleppers optisch zu verbessern, bin ich auf der Suche nach einem Luftkompressor. Dieser soll Luft in die beiden Kortdüsen pressen, um so die "Fahrspur" etwas nachhaltiger darstellen zu können. Versuche dieses rein mechanisch , nur durch den entstehenden Unterdruck innerhalb der Kortdüsen zu erreichen sind bisher gescheitert. Wer hat einen Lösungsansatz, der praktikabel und auch noch preiswert ist?
mit besten Grüßen aus dem Bergischen Land

Hans-Dieter

2

Sonntag, 4. April 2010, 10:53

am einfachsten wäre es wahrscheinlich mitdieser kleinen legopumpe

vielleicht kann man da mit entsprechend mehr drehzahl auch mehr luft fördern.

...nur, wenn du damit kavitationsblasen herstellen willst, wird das wahrscheinlich schwer. denn diese sind wasserdampfblasen, die sich so lange im wasser halten, so lange die druckverhältnisse stimmen. die luftblasen werden wohl einfach und recht zügig nach oben treiben.

aber probiers ruhig aus, wenns funktioniert siehts bestimmt gut aus!
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

3

Sonntag, 4. April 2010, 12:06

Hallo Carli,
Danke erst mal!
Sieht echt gut aus und so klein. Jetzt muss ich erst mal sehen, wo ich diese Teile bekomme......
O.K. die kleinen Luftbläschen werden nicht so lange im Wasser bleiben, wie bei den großen Schiffen. Da werden ja auch viel mehr Luftbläschen erzeugt, die dann durch die größeren Verwirbelungen und die größere Wassertiefe viel länger im Wasser sichtbar bleiben. Mikrobläschen lassen sich auch mit kleinen Auströmersteinen aus dem Aquarienbedarf "herstellen".
mit besten Grüßen aus dem Bergischen Land

Hans-Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HDN« (4. April 2010, 12:19)


4

Sonntag, 4. April 2010, 13:37

luftkompressor

Hallo ,versuche mal aus einem defekten Blutdruckmessgerät die Pumpe zu bergen.Die bringt soviel Luft das man die Bläschen gut und lange sieht.. Allerdings nur bis 3 Volt nutzbar, aber das ist ja kein Problem. Ich nutze es für einen Taucher.
Wolf

5

Samstag, 10. April 2010, 15:23

Luft vor den Propellern in die Corddüsen einblasen...nur wegen des Fahrbildes???

...meine meinung : das ist Quatsch...

ich kenne keinen Modellbauer der soetwas macht... zum anderen veringerst du dadurch die Antriebsleistung erheblich... deine Probs müssen schneller drehen um die geiche Geschwindigkeit zu ereichen...und falls du ein anderes Boot schleppen willst wirds auch an Leistung fehlen..

lass es

:no:
mfg michael

6

Samstag, 10. April 2010, 19:16

Bei allem Respekt, aber das ist doch jetzt sauberer Blödsinn, oder?
Ich mein, nur weil noch kein dir bekannter Modellbauer das gemacht hat, kann man es doch mal versuchen, oder? Wer ein tolles Modell baut, möchte vielleicht auch ein realistisches Fahrbild haben und da gehört nun mal ein "Blasenstrahl" dazu. Wenn du meinst, das sei unnötig, brauchst du das ja nicht selber zu realisieren.;)
Obs mit dem Kompressor funktioniert und wie das dann ausschaut, ist natürlich wieder ganz was anderes, aber ausschalten kann man ihn ja wieder, wenns besch***** ausschaut.

Bzgl. der Antriebsleistung hast du natürlich Recht. Wenn ich mir aber die ganzen Schlepper so anschaue, sind die aber eh endlos übermotorisiert, sprich ein bisschen weniger Schub macht nicht viel aus. Je nach größe des Modells ist der Akku eh so groß, dass er länger hält als die Magenfüllung des Kapitäns;)

Daniel Ricke

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Student

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7

Samstag, 10. April 2010, 21:42

Moin!

Ich finde die Idee toll!

Werde ich mal im Hinterkopf behalten. :)

Ich habe hier noch eine weitere Pumpe gefunden. Ob die etwas ist, oder wofür genau die eigentlich bei den Loks verwendet wird, kann ich leider nicht sagen.

Was die Leistungsschwächung angeht, so würde ich nicht direkt in oder vor die Propeller sprühen. Man sollte versuchen, vielleicht mittels einen kleinen Röhrchens in die achterliche Kielverlängerung, die Blasen unter und hinter den Kortdüsen aufsteigen zu lassen. Diese geraten dann in den Propellerstrom und verwirbeln ohne den Wirkungsgrad zu beeinflussen. So ein Röhrle ist zwar nicht original, aber Unterwasser darf man ja auch mal schummeln.

Sehr interessantes Projekt, bitte weiter berichten!

Viele Grüße
Daniel

8

Samstag, 10. April 2010, 21:59

... ich glaube dass das nur dekoteile sind :D
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

Daniel Ricke

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Student

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9

Samstag, 10. April 2010, 22:18

:hä: es ah so echt aus. Meinst Du echt? Wo haben denn Loks so ein Teil?

Gut, dann lassen wir den Satz aus meinem posting oben weg.
Aber den Rest meine ich so! ==[]

Grüße
Daniel

10

Samstag, 10. April 2010, 23:08

...ja, davon ist auszugehen, denn die sind für H0 (1:87).

hätte da noch eine idee, mit einer wasserpumpe über jeweils eine düse, schräg oberhalb der propeller und knapp über der wasseroberfläche einen wasserstrahl einblasen. mit einer entsprechenden düse drückst du genug luft mit ins wasser. das wäre wohl die einfachste möglichkeit und die pumpe könntest du über drehzahlregler betreiben und diesen auf den gaskanal mischen.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

11

Samstag, 10. April 2010, 23:16

entschuldigt meine künstlerischen fähigkeiten, aber ich habe mal versuch das ganze im bild zu verdeutlichen:
»Carli« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.jpg
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

12

Dienstag, 13. April 2010, 15:55

Manche Dinge lassen sich nicht mit vertretbarem Aufwand nachbilden: es wird nicht klappen, eine meterlange Blasenspur zu erzeugen.
Warum?
Physik: die Blasen entstehen unterm Schiff (wie ist uns hier völlig egal, das spielt auch für den Nachbau keine Rolle), und sie steigen nach oben, weil sie leichter als Wasser sind. Durch den Schub der Propeller und die Fahrt des Schiffes entsteht diese Blasenbahn.
Sie endet, wenn die Blasen die Oberfläche erreicht haben.
Alleine das schon zeigt uns, dass die Bahn eines Modells viel kürzer sein muss als die eines richtigen Schiffes, da einfach die Blasen nen kürzeren Weg nach oben haben.
Leider ist das noch nicht alles: Luft kann komprimiert werden, Wasser nicht.
Das heisst: in grösserer Wassertiefe sind Luftblasen (vermutlich ist es keine Luft, sondern Dampf von Kavitation, ist aber egal) kleiner als an der Oberfläche, einfach, weil der Wasserdruck sie komprimiert.
Da sie kleiner sind, und das entscheidende Kriterium für die Aufstiegsgeschwindigkeit die Dichte ist, ist logischerweise die Dichte der Blasen in grösserer Tiefe höher, also steigen sie zuerst langsamer auf.
Beim aufsteigen werden sie grösser (weil der Wasserdruck sinkt), somit sinkt ihre Dichte (mehr Volumen bei gleichem Gewicht) und sie steigen somit immer schneller auf.
Ja, na und, wozu die ganze Theorie?
Zwangsläufig wird die Blasenbahn eines echten Schiffes deutlich länger sein als die eines Modells, da dort die Blasen einen viel längeren Weg nach oben haben.
Bei den 10cm Tiefgang (bei 20 auch) die die meisten Modelle haben, wird es immer nur nach nem bisschen Geblubber aussehen.

Wer ein Aquarium hat mit Durchlüftung, kann das Ganze übrigens leicht ausprobieren: haltet einfach den Ausströmer mal knapp unter Wasser und dann auf den Grund, man sieht den Unterschied schon bei 30cm Tiefenunterschied deutlich.
__Grüssle, Sly__

13

Samstag, 24. April 2010, 15:24

Zitat

Original von Rabenauge
Manche Dinge lassen sich nicht mit vertretbarem Aufwand nachbilden: es wird nicht klappen, eine meterlange Blasenspur zu erzeugen.
..........................


Genau deshalb... ausser er fährt in einem Gewässer was "verunreinigt" is...
dann hat er ne "lange" Blasenspur...lach

ne Rabenauge hat vollkommen recht ! :ok:

villeicht hätte ich es auch so "kompliziert" erklären sollen ...lach
mfg michael

psfoto

RCLine User

Wohnort: Bei Stuttgart

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14

Samstag, 24. April 2010, 17:36

Muss ja nicht meterlang sein...

Ausserm gibts tatsächlich Modellbauer, die so was machen (auch wenn du sie noch nicht kennst ;- )
Entgegen aller Theorie wird der Wirkungsgrad sogar noch etwas größer als ohne Geblubber. Frag mich nicht wiso - ich bin froh das es so ist.

@ Sirius
Das ganze Ding arbeitet ohne Luftpumpe. Dafür auch ohne Prop aber mit Wasserpumpen. Die Luft wird vom Wassertrahl mitgerissen - schau mal in Wiki unter Venturi-Düse.
Im Modell muß das ja nicht so kompliziert sein, im Prinzip nur ein kleines Rohr in einem großen.

(C) SMC-Hamburg
»psfoto« hat folgendes Bild angehängt:
  • offshore_2009_098.jpg
New Projects:
Comming soon! ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »psfoto« (24. April 2010, 17:37)


Daniel Ricke

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Student

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15

Samstag, 24. April 2010, 21:43

Zitat

Original von psfoto
Entgegen aller Theorie wird der Wirkungsgrad sogar noch etwas größer als ohne Geblubber. Frag mich nicht wiso - ich bin froh das es so ist.


Moin Peter!

Das auströmende Wasser aus einer Düse wird in seinem Wirkungsgrad gesenkt, da es das Wasser, welches sich in direkter "Nachbarschaft" befindet, mit wegdrücken muss. Die Massenträgheit nimmt da viel Energie auf.
Ist der Wasserstrom durchsetzt und, vor allem, umgeben von Luft, ist der Reibungs- und Trägheitsverlust um einiges geringer. Die Wirkung folglich größer.
(Meine Theorie dazu)

Experiment für zu Hause: Füllt eure Badewanne vll 10 cm tief mit Wasser. Nehmt den Brausekopf eurer Dusche, dreht voll auf und haltet die Brause am Schlauchanfang frei baumelnd...
...erst übers Wasser (Rückstoß ist deutlich zu sehen
...halbgetaucht ins Wasser (Rückstoß deutlich vermindert, da viel Wasser aus der Wanne mitgerissen wird.
...vollgetaucht ins Wasser (kaum noch Rückstoß vorhanden.

Und jetzt wieder kurz ontopic . ;)
Wenn man versucht, die Luftblasen ebenfalls zu verkleinern so gut es geht, so stügen ( ??? :nuts: ) sie langsamer auf. Würden also länger im Wasser bleiben. Wasser in Luft kann ich zerstäuben, wie geht das Prinzip umgekehrt? Luft müsste mit hohem Druck durch eine minimale Öffnung gepresst werden...

Grüße
Daniel

Hangfräse

RCLine User

Wohnort: Rott am Inn

Beruf: Laminierer/ Faserverbundtechniker/Carbonfaserverbieger

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16

Montag, 26. April 2010, 18:10

Vieleicht wäre das ne Alternative!!: Im Angelladen gibt es Batterie betriebene Membranluftpumpen, daran schliest man wie gewohnt nen Ausströmer an am besten die aus Holz die zerstäuben die Luft wesentlich feiner. Man kann die Luftmenge mit einem Quetschventil im Ausstoß regeln. Wenn man nicht zu sehr übertreibt sollte in fahrt das vieleicht den gewünschten Effekt bringen.
:angel: