marinus

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Mittwoch, 7. April 2010, 09:47

Welle für Tragflächen

Ich habe ein altes Tragflächenboot gekauft, allerdings ist das im Moment ohne Welle etc

Ich bin absoluter Neuling im Schiffsmodellbau und mir stellt sich jetzt die Frage, was ich für Wellen etc. verwenden muss.

Ich geh mal davon aus, das man da einen Flexible Welle einbauen muss, allerdings ist die halt immer im Wasser ??? Oder Stahldraht etc. ???

Das war noch dabei:
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marinus

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Mittwoch, 7. April 2010, 09:47

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marinus

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3

Mittwoch, 7. April 2010, 09:48

Das kommt unten am Rumpf vom Motor raus und dreht sich.
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marinus

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4

Mittwoch, 7. April 2010, 09:49

Hier müsste man dann irgendwie die Schraubenhalterung mit Kugellagern fixieren, aber ich glaub das seit IHR die Experten.
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genius+

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Mittwoch, 7. April 2010, 14:14

Das ist der Rumpf des Tragflügelbootes Wasserschutzpolizei 10 von Hegi!

Ich würde Dir zu einer starren Welle raten - wobei ich gestehen muß, daß ich das gleiche Boot mit flexibler Welle habe, aber es bisher noch kein einziges Mal in Betrieb genommen habe.(*) Was ich so von anderen Nutzern dieses Bootes gelesen habe dürfte die originale Welle nicht besonders lang halten.

Liste der Möglichkeiten:

1) starre Welle mit entsprechender Länge
2) Flexwelle - eventuell halten moderne Flexwellen im Teflonrohr wesentlich länger, gibt's z.B mit 19 cm Länge bei Graupner, kannst ja notfalls auch zwei hintereinander bauen (mit fixem vom Rumpf abgesetztem Lagerbock in der Mitte)
3) Ein Kardangelenk vorne und eines unten beim Tragflügel. Ebenfalls z.B bei Graupner zu finden. Dazwischen eine normale Gewindestange, oder eine Stahl- oder Messingstange und das Gewinde selbst draufschneiden.


viele Grüße,

genius

(*) hab's mir gleich in 1:50 nachgebaut - mit zwei starren Wellen und Ruder in der Mitte

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genius+

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6

Mittwoch, 7. April 2010, 14:28

Eine Möglichkeit habe ich noch vergessen:

Es scheint die Welle lief bei Hegi nicht in einem Rohr - also nur ein "Stahlseil" sozusagen.

Hier mal ein Bild wie das bei mir aussieht (ich kann gerade kein neues Foto machen, weil ich mein USB Verbindungskabel der Kamera verlegt habe). Du könntest ein Stahlseil aus dem Bastelladen hart anlöten (Hartlöten mit Gasflamme und Lot). Ob Du das untere Lager hast konnte ich nicht erkennen, da müßtest Du Dir möglicherweise etwas einfallen lassen.

Den Durchmesser und die Länge des Stahlseils kann ich Dir natürlich abmessen falls Du das brauchst.

viele Grüße

genius
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marinus

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Mittwoch, 7. April 2010, 15:48

Hallo Genius,

erstmal Danke für die Antwort:ok: :ok:

Wenn du so nett wärs und das mal für mich abmessen könntest?

Ich habe nur Angst, das mir das Stahlseil nicht gerade läuft und dann so schwingt ??

Bei der 1. Möglichkeit, verändert sich doch dann der Winkel der schraube zur Wasserlinie???

p.s. bei mir zuerst auch so ein Stahldraht, allerdigs ist der ziemlich schnell gebrochen:-(
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genius+

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8

Mittwoch, 7. April 2010, 16:59

Ich seh schon. Ich habe einfach kein Talent für kurze knappe Sätze :tongue:

Also es handelt sich um einen 1,22 mm starken Stahldraht (doch kein Stahlseil; mit der Schublehre mehrmals gemessen) mit ca. 35 cm Länge. Genauer bringt bei der Länge ohnehin nichts, er soll halt einfach einen sanften Bogen machen. Er ist leicht rostig (was ja ohne äußeres Rohr prizipiell egal ist) und auf beiden Seiten hart eingelötet. Ich bin sicher, daß das die originale Wellenanlage von Hegi ist.

Der Anschluß ist bei beiden Seiten gleich und führt über die ca 5 mm lange Buchse mit kleinem Loch auf der Stahldrahtseite (vmtl genau so dick, daß der Stahldraht beim einlöten gut zentriert wurde) und auf der anderen Seite der dicken Messingwelle zum Motor (die Hast Du ja noch drin, das kannst Du selber messen). Das Rohr, das diese kurze Welle lagert ist ein auf beiden Seiten gekröpftes (dünner werdendes) Messingrohr. Ich denke die Buchse war auf der Seite der dicken Messingwelle zum Aufschrauben auf die Welle, ein Loch für die seitliche Madenschraube ist jedenfalls zu sehen.

Das ist unten auf der Schraubenseite identisch ausgeführt, nur das gekröpfte Messingrohr in dem die Messingwelle gelagert ist könnte ein bisschen kürzer als das oben sein. Es ist so lang, daß es bei diesem Blech U - das Du ja noch hast - auf beiden Seiten jeweils ausreichend vorsteht (ca 5 mm) und die Welle selbst nochmal ein bisschen für die Buchse und die Schraube.

Mögliche Maßnahmen um das auch für unten wieder herzustellen:

Das ist ohnehin ab Werk eine schauderhafte Wellenlagerung, ein Messingrohr mit passender Messingwelle innen kann das gleiche . Um das gekröpfte Rohr zu ersetzen kann man die Welle in der Mitte etwas dünner schleifen für den Schmiermittelvorrat : In Bohrmaschine oder Akkuschrauber einspannen und mit Schleifpapier die Welle in der Mitte dünner schleifen. Die Lagerstellen selbst (die jeweils ersten 5 mm im Messinrohr) dürfen natürlich nicht geschliffen werden. Auf die Messingwelle muß man außerdem ein passendes Gewinde für die Schraube schneiden (oder von einem Bekannten mit Gewindeschneideisen machen lassen). Buchsen mit Madenschraube gibt es fertig, auf einer Seite müßte man halt irgendwie das Loch verkleinern - mehrere passende Rohre ineinander, oder in ein Extrstück der dicken Messingwelle ein genau zentriertes Loch zum hart einlöten des Drahtes.

eine entsprechend kurze fertig gekaufte Schraubenwelle würde das natürlich auch tun, da ist jede besser als diese Art der Lagerung, selbst die billigsten verfügen über Sinterlager. Kugelgelagert ist natürlich optimal, falls Du eine so kurze bekommen kannst.


... nur ... eine leichtgängige Lagerung unten erhöht zwar prinzipiell die Lebensdauer der Flexwelle, aber wie Du schon sagtest, Schwingungen sind bei dieser undefinierten Bauart möglich und so kann es dauerhaft funktionieren, oder auch nicht. Solange Du mit Madenschrauben auf die dicken Wellen geschraubte Buchsen hast kannst Du ja im Bedarfsfall jederzeit auf zwei kleine Kardangelenke umrüsten.


Ich hoffe das hilft Dir weiter, bei Unklarheiten einfach fragen.

viele Grüße,

genius

marinus

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9

Mittwoch, 7. April 2010, 21:31

Hallo Genius,

vielen dank das du dir so viel Mühe gibts,

Im Moment hab ich grad keine klaren Gedanken, ich werde mir das morgen mal genauer anschauen, ich meld mich wieder

lg

Marinus
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10

Donnerstag, 8. April 2010, 13:11

Also, ich glaub ihr macht da einiges ein bisschen kompliziert;)

Schaut euch doch mal diese Wellenanlagen an: http://www.hobby-lobby-modellbau.com/onl…lenanlagen.html

Eine komplette Welle mit Stevenrohr und Motorträger, zwar starr, aber immerhin fluchtete das ganze dann. Wenn die Welle zwischen dem hinteren Flügel und dem bisherigen Austrittspunkt im Rumpf verläuft, sollte das eigentlich keine großen Verluste mitsich bringen. Ich denke da ist der gesamte Wirkungsgrad einer Flexwelle mit zweifelhafter Lagerung deutlich schlechter. Über den größeren Winkel zur Wasserlinie würde ich mir also erst mal keine Gedanken machen.

Wenn du magst, kanst du auch glein einen neuen Motor einbauen, dann sollte das Modell eigentlich wieder wunderbar laufen.

11

Donnerstag, 8. April 2010, 13:19

Hi,

wie wärs mit Einzelteilen von Gundert Modellbau, hier gibts Flexwellen, Teflonrohre für die Lagerung und auch Komplettanlagen mit Motor-Flansch.
Denke der Wirkungsgrad ist nicht viel schlechter.
Wenn die angebotenen nicht passen einfach mal anrufen, Herr Gundert ist sehr hilfbereit und erfüllt auch Sonderwünsche zu realistischen Preisen.

Gruss
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thom37« (8. April 2010, 13:20)


marinus

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12

Donnerstag, 8. April 2010, 16:39

Danke, heute abend überleg ich mal,

Der Motor reicht aus !!!
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marinus

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13

Donnerstag, 8. April 2010, 18:38

So, ich würde jetzt eine Feste welle verwenden, diese dann Kugellagern.

Kann mir noch jemand bestätigen, das das so funzt???

Danke :ok:
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14

Donnerstag, 8. April 2010, 18:49

Sicher, das funktioniert auf jeden Fall.
Du musst nur mit dem Kugellager vorsichtig sein. Solange du im Rumpf ein Kugellager einbaust ist das kein Thema. Wenn du aber im Wasser eines einbauen willst, muss das auf jeden Fall aus nichtrostendem Edelstahl und entsprechend abgedichtet sein. Dann kostet dich das Lager u.U genauso viel, wie die ganze Wellen-Stevenrohr Kombi;)

marinus

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15

Donnerstag, 8. April 2010, 19:28

Oh, dann verwende ich was anderes xd da find ich schon noch as zwischen meinem Kram, die WElle wird übrigens aus 2 mm Sahldraht werden.

Wenn es noch Verbesserungsvorschläge gibt, dann nur her damit !!!
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marinus

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16

Montag, 12. April 2010, 14:30

Also, ich hab jetzt mal ein bisschen versucht,

Zuerst hatte ich eine starre Welle verbaut, diese allerdings nur mit Schmieröl oben durch das Messingrohr geschoben, hat prima funktioniert, allerdings war sie zu kurz, so das das Bott ausm Wasser kam 2-3 Meter gegleitet ist und wieder gesunken ist.

Jetzt hatte ich ne längere Welle eingebaut, da entstehen allerdings Vibrationen im Hinteren Teil :-(

Vorschläge ???
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17

Montag, 12. April 2010, 16:35

Bist du sicher, dass die zweite Welle auch wirklich gerade ist?
Wenn Vibrationen auftreten hat häufig die Welle einen Schlag.

Hast du die Vibrationen bei jeder Drehzahl, oder nur bei einer bestimmten?

marinus

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18

Montag, 12. April 2010, 19:14

Die Welle kommt vorne aus dem Rumpf raus und ist ca 30 cm Lang--> Keine Kugellager etc, dazwischen.

Wenn ich mit der Hand ein loch um die Welle mach und dann mehr gas geb, kann ich die Hand bei 50% Gas wegnehmen, sobald ich mehr gebe, treten wieder vibrationen auf.
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genius+

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19

Mittwoch, 14. April 2010, 16:44

Ich sehe da spontan zwei Möglichkeiten:

Entweder wie beim Original eine zusätzliche Lagerung in der Mitte der Welle (hübsch, aber aufwändig umzusetzen)

Oder eine stärkere Welle. Mindestens 3 mm oder mehr.

genius

marinus

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20

Mittwoch, 14. April 2010, 19:12

also, dann wir's es eine stahlwelle aus 4mm
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