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Samstag, 14. Dezember 2019, 22:15

Motor Kupplung

Hallo zusammen
So als Vorwarnung: Im RC-Schiffs-Modellbau hab ich gar keine Erfahrung.....

Hier mein Problem: Habe ein Blackjack 26 von Proboat. Auf dem Wasser war anfangs alles bestens, ging ab wie eine Rakete:->

Dann plötzlich kein Schub mehr.

Wenn ich hinten die Schraube drehe, dann dreht sich die Kupplung nicht. Aus meiner Anfängersicht, müsste die Welle starr mit der Kupplung verbunden sein und nicht durchdrehen.

Kann man das irgendwie anziehen? Die hintere Imbusschraube ist fest angezogen.

Oder ist da was defekt, gebrochen?
Mir ist nicht ganz klar wie's in der Kupplung aussieht....
Im Anhang noch ein Bild...
Danke und Gruss Simon
»sividigi« hat folgendes Bild angehängt:
  • kupplung.JPG

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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2

Samstag, 14. Dezember 2019, 22:32

Hi Simon,
das scheint wohl ein Spannkonus zu sein.

Setz mal 2 passende Gabelschlüssel an, einen auf das Teil mit der Inbusschraube (Made) und
einen auf das vordere Spannteil und zieh dann mal fest. Das sollte helfen. - Vermutlich ;)

Die hintere Inbusschraube befestigt nur den Spannkonus auf der Motorwelle. Dieser Aussenkonus hat eine Bohrung.
In der Bohrung steckt dann die (Flex-)Welle. Darüber sitzt dann eine Mutter mit Innenkonus, die beim Festziehen
den Aussenkonus um die Welle zusammendrückt und diese festhält. So entsteht dann der Kraftschluss.

Sollte das nicht helfen, dann melde Dich nochmal. Ich habe da eine Idee, wie es weitergehen könnte.


Willkommen hier im Forum!

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »comicflyer« (14. Dezember 2019, 22:40)


3

Samstag, 14. Dezember 2019, 22:45

Hallo Eddy
Danke!! für die schnelle und verständliche Antwort.
Werde das so versuchen zu machen und dann hier berichten.
Gruss Simon

4

Dienstag, 7. Januar 2020, 13:49

Hallo

So, hab deinen Vorschlag Eddy nun endlich in Angriff genommen. Hat gut funktioniert und sieht gut aus, Schiffsschraube ist jetzt starr mit der Kupplung verbunden.

Mal schauen, wann ich zum Fahren komme.......
Lg und @Eddy danke für deinen Lösungsvorschlag,

Siméon

gunnar2

RCLine User

Wohnort: Leipzig

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5

Dienstag, 7. Januar 2020, 22:20

Hallo Siméo,
Du hast die Flexwelle hoffentlich nicht zu straff eingebaut.
Unter Last zieht sich die Flexwelle etwas zusammen. Zwischen hinterem Lager der Wellenanlage und dem Propeller (oder Mitnehmer) sollte noch ein klein wenig Spiel sein, etwa Fingernagelstärke. Idealerweise ist da noch eine Teflonscheibe mit verbaut.
viele Grüße
Gunnar





Erwarte immer das Schlimmste, aber hoffe das Beste

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Sonntag, 22. März 2020, 23:06

Hallo zusammen
Nochmals Danke für eure Inputs, ging heute erstmals wieder fahren und hat alles wunderbar funktioniert!
Mein Hobby sind Modellflieger und dieses Boot hab ich an einem Fliegerwettbewerb gewonnen.
Muss aber sagen, hat heute Spass gemacht, trotz 2 Mal auf dem Dach gelandet ;)
Muss nur noch herausfinden wie ich das Boot und Regler/Motoren-Kühlungsschläuche trocken bringe.
Aber vielleicht gibts ja schon einen thread zu diesem Thema.

Gruss Siméon

dragonfly53

RCLine User

Wohnort: Dornburg Westerwald

Beruf: Rentner

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7

Montag, 23. März 2020, 10:26

hallo Simeon

Du mußt den Deckel des Rennbootes mit Klebeband rundum abkleben, das macht man bei diesen Booten generell, ansonsten kommt meist Wasser in den Rumpf das ist ein normaler Vorgang, die in diesen Modellen vorhandene Dichtung reicht da in der Regel nicht aus zumeist ja der Deckel auch relativ groß ist verzieht sich das beim schnellen fahren leicht und es tritt Wasser ein, ich klebe einfach nach dem schließen des Deckels Wasserfestes transparentes oder in der Farbe des Bootes Klebeband rundum, das geht schnell und ist auch normalerweise wieder leicht entfernbar.

Manche Boote haben am Heck einen kleinen Stopfen den man raus ziehen kann damit das eingedrungene Wasser ablaufen kann wenn man das Boot aufrecht fest hält, für den Rest kann man dann saugfähiges Papier im Rumpf verteilen welches die restliche Feuchtigkeit aufsaugt.

Auch gibts im Handel Sprays mit dem man elektronische Teile wie Regler , Empfänger usw. einsprühen kann und sie dadurch etwas unempfindlicher gegen Feuchtigkeit werden, aber tauchen in Wasser geht damit auch nicht.

lg Karl-Heinz
Helis,von 100-550er
Quadrocopter, etliche
DeltaRay, F4UCorsairS, F4U Corsair Klappflügel, Apprentice S, UMX SBach, UMX Corsair, UMX SportCub S, UMX CarbonCub SS, UMX HabuS180, UMX P40Warhawk, UMX Mustang P51D, UMX B-17G FlyingFortress
HK Radjet ultra EDF, ME163 Komet mit Rocketantrieb, DO27 Zebra, Cessna Cardinal, Gyrokopter, VTOL-Convergence, X-Vert-VTOL
Motorsegler ASW28 2,6mtr. ,Arcus E2.2 ,Salto T2M
Relentless Rennboot
DX9 und DX18t

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dragonfly53« (23. März 2020, 10:33)


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Mittwoch, 25. März 2020, 08:40



Auch gibts im Handel Sprays mit dem man elektronische Teile wie Regler , Empfänger usw. einsprühen kann und sie dadurch etwas unempfindlicher gegen Feuchtigkeit werden, aber tauchen in Wasser geht damit auch nicht.



Auf Anraten eines Bekannten aus der Rennbootszene habe ich damals Teile die nicht ab Werk wasserdicht waren mit Kontakt Chemie Nr 70 Plastik zweimal eingesprüht. (Gehäuse vorher entfernen und die Kontakte abkleben) In das kleine Rennboot lief trotz abkleben immer reichlich Wasser, so dass ich später auf das Abkleben verzichtet habe und trotz klatschnasser Komponenten keine Ausfälle hatte.

Gruss

Hubbi