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Shiggy

RCLine User

  • »Shiggy« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: nähe Köln

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1

Montag, 27. Juni 2005, 23:31

Entschuldigt- aber noch ein mal die "Lackfrage"...

Hallo Lack-Profis!

Brauche Eure Empfehlung/Meinung: (Wer nicht alles lesen will; die eigentliche Frage steht unten ;)
Meine Basic ist soweit (endlich) fertig und ich habe sie lackiert...
Zuerst Epoxy, das geschliffen (aber wohl zu sehr- das Holz konnte wieder Wasser ziehen)
Dann Grundierung&Füller aus der Sprühdose- ging gut- das wieder geschliffen (nass- da wo ich zu sehr geschliffen habe konnte ich den o.g. Wasserzieheffekt beobachten)
Und schließlich ein schönes Gelb aus der Sprühdose (K Auto- 1 Schicht Decklack) drauf.
UND... total verhunzt!!! Die Dose hat gespuckt und es gab stellenweise "Schaumbildung".
Also geschliffen- neu lackiert.
UND... noch schlimmer als bei´m ersten mal! Die erste Dose ging leer- hat gegen Ende gespuckt wie blöd (da war ich ja schon wieder sauer)- hatte aber eine zweite, kleinere Dose. Setzte an... und musste feststellen, dass der Farbton ´n Tick heller war!!! Obwohl gleiche Nr.!
Nun ja, jetzt hab ich seit heute eine Spritzpistole aus´m Baumarkt- Wasser vernebelt die schon mal ganz wunderbar!

Und nun die Frage:
Mit welchem Lack soll ich meine Basic nun spritzen?
Mit Kunstharzlack (Alkyd...) oder mit wasserbasierendem Acryl?
Oder mit noch etwas anderem?

Lieber wäre mir Acryl- aber hält das ordentlich? Auf der Dose (Firma Primaster) steht was von: WasserdampfDURCHLÄSSIG aber witterungsbeständig, für Innen & Außen.

Oder lieber doch den Harzlack? Ist der viel strapazierfähiger?

Muss ich/solle ich noch 2K Klarlack drauf machen lassen? Geht das bei beiden Lacken? Sinnvoll?

Ich bin ein wenig ratlos- wäre über einen guten Tipp sehr dankbar.
Will eigentlich länger was von meiner Basic haben, aber noch ein mal den Lack abschleifen- das muss echt nicht sein!
Vielen Dank für Eure Zeit!

Gruß, David

hanjo

RCLine User

Wohnort: Raum Stade/Buxtehude

Beruf: Privatier

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2

Dienstag, 28. Juni 2005, 17:56

RE: Entschuldigt- aber noch ein mal die "Lackfrage"...

Hallo,
also Acryllack ist außerordentlich strapazierfähig und ist am einfachsten zu verarbeiten. Allerdings wenn du jetzt schon die unterschiedlichsten Dinge aufgespritzt hast, dann nimm vorher eine Grundierung oder einen Spritzspachtel vom gleichen Hersteller wie der Acryllack. Sonst könnten die chemischen Reaktionen unkontrollierbar sein (Orangenhaut/Spannungsrisse etc).
Und tu dir den gefallen, das Boot vor jedem lackieren, grundieren etc. noch einmal mit Reinigungsbenzin von Fett zu befreien. Einmal mit dem Finger berührt kann schon zur Orangenhaut führen.
MfG Hanjo

Shiggy

RCLine User

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3

Donnerstag, 30. Juni 2005, 00:35

Hallo noch mal,

kennt jemand den Bootslack von Glasurit?
Ist auf Urethan-Alkyd-Basis.
Ist das vielleicht ein "Ersatz" für G4?
Gruß, David

Moorkapitaen

RCLine Team

Wohnort: D- Ostfriesland

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4

Donnerstag, 30. Juni 2005, 08:54

Hallo David,

ich habe meine Crackerbox mit dem Zeug behandelt. Lässt sich recht gut verarbeiten/spritzen und zieht gut ins Holz ein. Wasserdicht bleibt das ganze auch, das Holz wird aber nicht in dem Maße versiegelt wie beim G4.
Dafür lässt sich der Lack auf Holchglanz polieren und bleibt glasklar (G4 wird gelblich).

Ich würde es wieder nehmen, habe die Holzbeplankung aber von innrn mit Epoxy versiegelt.

Gruss Jürgen

Shiggy

RCLine User

  • »Shiggy« ist der Autor dieses Themas

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5

Samstag, 2. Juli 2005, 22:58

Hallo,

und vielen Dank für Eure Antworten!
Leider gibt es nun noch ein paar Neue...
1. Muss ich bei auf Kunstharz basierenden Versiegelungen (G4 oder eben das Glasurit Zeugs) weiter Lacke auf Harzbasis verwenden, wenn ich die Versiegelung überstreichen will? Oder gehen auch Acryl-Lacke?
2. (Das mag nun sehr blöde klingen- ich steh aber auf´m Schlauch...) Wenn auf der Dose steht: "10% verdünnt"
Heißt das 1 Teil Lack; 9 Teile Verdünner, oder umgekehrt?!
na ja- wer nicht fragt... ;)
Vielen Dank!
Gruß, David