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Mittwoch, 9. September 2020, 10:07

Dremel oder Proxxon?

Hallo zusammen
Suche noch ein Multifunktionswerkzeug, hier gibts ja primär Dremel oder Proxxon.
Es soll möglichst universell sein und viele Aufsätze kaufbar sein.
Den Dremel 4200 erhalte ich aktuell zum halben Preis in der Schweiz (100 statt 200Franken), scheint aber eh nicht mehr hergestellt zu werden... Wäre das so das nonplusultra oder habt ihr andere Empfehlungen / Erfahrungen?
Beste Grüsse

2

Mittwoch, 9. September 2020, 12:21

Ist eine Frage des Einsatzes. Leistung und Größe lassen sich halt nicht so leicht unter einen Hut bringen.

Ich setz gerne die ganz kleine Proxxon GG 12 in Verbindung mit Hartmetallfräsern NO 28 752 ein, wenn es um richtig filigrane Dinge geht.
Wobei da vermutlich eine Zahnarzt-Spindel noch komfortabler und präziser wäre (Kavo/Syco..., aber ganz andere Preisklasse).

Für gröbere Sachen hab ich noch ein Discounter-(China)-Gerät (mit vielen Schleifern...). Sowas geht aber nur, wenn Du einen kulanten Händler dazu hast, der die in der Garantiezeit zurücknimmt, um Montagsgeräte auszusortieren. Hat auch genug Dampf, um mit etwas Druck arbeiten zu können (Schleifpapierrolle). Dafür ist das schwerer und unhandlicher - selbst mit der beiliegenden biegsamen Welle als die kleine Proxxon.
Dann hab ich noch die kleine und die große Flex, die Oberfräse...

Wenn Du oft Werkzeug und vor allem Bohrer mit wechselndem Schaftdurchmesser verwenden willst, sind Spannzangen lästig (aber besser im Rundlauf und bei Fräsern unabdingbar). Also sollte auch ein Bohrfutter lieferbar/dabei sein.

Die Proxxon-Industriebohrschleifer sehen mit ihren Metallteilen zumindest dauerhafter aus, ob sie das wirklich sind, kann ich nicht sagen. Die Dremel haben halt viel Kunststoff...

Die Geräte sollte man in jedem Fall in die Hand nehmen, am besten damit etwas arbeiten - bevor man sie kauft, denn jeder hat andere Vorstellungen, wie so ein Gerät gehandhabt wird. Wenn die Ergonomie nicht passt, macht es auch keinen Spaß.

3

Freitag, 11. September 2020, 10:05

Ich habe mal einen alten "Proxxon" geerbt, mit dem ließ sich so halbwegs arbeiten. Moderne Proxxons sind da sicherlich besser. Habe mir danach aber einen Dremel 4000 geholt und den verwende ich oft und viel. Letztens habe ich mir sogar den kleinen Dremel Bohrständer gekauft. Der hält natürlich nicht mit einer Tischbohrmaschine mit, soll er aber für 50€ auch gar nicht. Besser als Freihandbohrungen mit dem Bohrschrauber ist es allemal. Das Bohrfutter fasst bis 3,3mm. Ich vermisse keine Werkzeuge beim Dremel, der flexible Schwanenhals ist sehr biegsam und schnell montiert. Schleifen, Trennen, Fräsen geht alles super mit variablen Drehzahlen. Habe sogar mal mit dem beiliegenden Tischchen und einem Fräser eine 3mm GFK Platte gefräst. Ich würd mir jederzeit wieder einen Dremel holen.

Gruß, Holger

4

Freitag, 11. September 2020, 12:45

Wenn Proxxon, dann IBS/E.
Die 12V Geräte haben nicht sonderlich viel Leistung und wenn man auch mal mit Trennscheibe oder Schleifrolle arbeiten will braucht man Drehmoment. Der IBS/E hat dieses.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Minicopter Diabolo 700 UL
Henseleit TDR II

Henseleit TDF
Shape S8
SAB Goblin 700 Black Thunder Havok
Jeti DS16 Carbon Edition
Elprog Pulsar 3+ mit Meanwell RSP 3000-48

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5

Freitag, 11. September 2020, 13:38

Ich hab so ein Ding von Proxxon mit 230V und bin sehr zu frieden damit. Ich verwende es regelmäßig, hauptsächlich zum Bohren, Schleifen und mit der Minitrennscheibe. Ich hab auch den Fräsaufsatz, der kommt aber kaum zum Einsatz. Über aktuelle Geräte kann ich nichts sagen, da ich immer noch mit dem arbeite welches ich mir vor ca. 20 Jahren gekauft habe, was vielleicht auch etwas für die Haltbarkeit und Lebensdauer sagt! :-)

Das einzige was ich beanstanden könnte ist, dass mir das Kabel manchmal zu kurz ist und dass das Bohrfutter mal so schmutzig war, dass ich es aufschrauben und reinigen musste. Danach war es wie neu!

Einen Dremel hatte ich gelegentlich mal in der Hand. Aus meiner Sicht nehmen sich die nicht viel und das meiste Zubehör kann bei beiden verwendet werden. Mir liegt das Proxxon besser in der Hand, von daher gabs nie einen Grund umzusteigen und wird es auch nicht geben bis es mal nicht mehr funktioniert!

Aja, eine Sache noch. Die Plastikbox in der mein Proxxon geliefert wurde hat nach etwa 19 Jahren eine Lasche verloren (abgebrochen).

Plotterwelt

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6

Freitag, 11. September 2020, 21:13

Habe auch ein 220V proxxon.
Schon etliche jahren und fasst täglich im einsatz , baue als rentner halt viel.
Ein Dremel (12V) hat nicht lange gehalten.

7

Dienstag, 15. September 2020, 16:25

Letztens habe ich mir sogar den kleinen Dremel Bohrständer gekauft. Der hält natürlich nicht mit einer Tischbohrmaschine mit, soll er aber für 50€ auch gar nicht. Besser als Freihandbohrungen mit dem Bohrschrauber ist es allemal.
Das habe ich mal fürs Platinenbohren probiert und hab es gleich wieder zurückgebracht. Dann die kleine Proxxon Standbohrmaschine. Die ist gar nicht mal so teuer (bei einem günstigen Angebot kaum mehr als Dremel + Ständer), aber um Welten präziser.

Wenn Proxxon, dann IBS/E.
Die 12V Geräte haben nicht sonderlich viel Leistung und wenn man auch mal mit Trennscheibe oder Schleifrolle arbeiten will braucht man Drehmoment. Der IBS/E hat dieses.
Bei der Kraft kann ich weniger klagen. Ich habe die Stichsäge erst in 12V gekauft, allerdings vibriert sie fürchterlich. Die 230V mit mehr Metall und irgendeiner Form von Vibrationsdämpfung(?) ist viel angenehmer, wenn auch nicht unbedingt stärker. Von der Leistungsangabe sogar weniger 80W vs. 100W.

RK

8

Freitag, 18. September 2020, 09:32

Da gebe ich einfach mal meinen senf dazu...
Ich hatte mir vor ca 30 Jahren eine Minicraftmaschine mit Ständerchen gekauft. War gut für Platinen zu bohren und geht auch heute noch einwandfrei. Allerdings, unter "Druck" zieht die so runde 6 - 8 Ämpchen bei 12 Volt!
Dann habe ich noch so einen Bohrgriffel. "Elektro Hobby Drill"... Der dürfte so in etwa 30 - 40 Jahre alt sein. Und dann noch so ein paar Minitoolwerkzeuge auch Bohrmaschinchen und Ministichsäge... Auch schon ca 30 - 40 Jahre alt.... Und funktionieren noch....

Für zum Bohren reicht eine Dremel.
Zum Fräsen und Sägen solltest du eventuell Proxxon nehmen.... Sehr gut sehr haltbar Nicht billig. Aber es ist den Preis irgendwie wehrt!!!
Übrigens, Minitoolwerkzeuge gibt es immer noch. Von einem anderen Anbieter. Davon die Ministichsäge! Seeehrrr brauchbar!!! Mit einem sogenannten "Sägetisch" ausgestattet lassen sich enwandfrei auch aus 4 - 6 mm dickem Sperrholz noch Aussparungen machen!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

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