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21

Samstag, 12. Mai 2018, 22:14

Hartmut,
hab eben mal mit deiner STL einen Probedruck gemacht.
Material ABS, Layer 0,2mm, Print fine, kein Raft.

Kommt "fast" super. Die Loecher am Arm sind nicht immer ganz geschlossen. Ab und zu leichte Luecke zum Nachbarn. Da stoesst wohl mein Drucker an seine Grenzen. Weil die STL schaut da sauber aus.

Top Arbeit. Und mir kommt die Qualitaet sehr gut vor. :ok:
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

haschenk

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Beruf: Dipl. Ing.

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22

Samstag, 12. Mai 2018, 23:34

Zitat

Meiner Meinung nach wäre ein Gewicht am Servohebel, welches das Servo gerade eben noch auf und nieder bewegen kann, ein guter Test, dann eine definierte Anzahl von Auf- und Ab-Bewegungen, hinterher eine visuelle Überprüfung des Servohebels, sind die Abmaße noch gegeben, gibt es Abnutzung?

Bei dieser Testmethode kann es leicht passieren, daß andere Teile des Servos -vor allem der Motor- zuerst aufgeben. Dann wär's aber auch gut...

Es kommt halt drauf an, was man wissen bzw. prüfen will (oder prüfen muß):
a) Statische Festigkeit
b) Dauer (Wechsel-) Festigkeit
c) Schlagfestigkeit
Das Ganze bei Normaltemperatur und/oder bei erhöhter Temperatur.

Wenn man eine neue Technologie nur für den Privatgebrauch oder für einen Kumpel einsetzt, kann man sich Vieles sparen. Aber falls eine Firma das kommerziell macht, muß die "Gebrauchstüchtigkeit" nachgewiesen sein, sonst kann's im Schadensfall teuer werden.


Gruß,
Helmut

23

Samstag, 12. Mai 2018, 23:43

Helmut, du hast ja mit deinen Aussagen sicher recht.

Aber wenn ich mir die Servoarme anschaue die bei Billigservos dabei sind dann gab es da sicher keinerlei Abnahme auf Gebrauchstuechtigkeit.
Und die Erfahrung hat doch gezeigt das eher die Zahnraeder im Servo den Geist aufgeben.
Unterschaetze da mal PLA und ABS nicht.
Und wenn ich mir den Winzling in der STL von Hartmut anschaue dann sehe ich da erst recht kein Problem.
Klar, groesser dimensioniert wuerde ich da auch mal Belastungstests machen. Aber eher mit der einfachen Methode. Altes Servo ausschlachten, Hebel auf Welle schrauben, Well fest einspannen und dann mal Gewichte in die Loecher einhaengen.
Gruss
Thomas
🖖

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haschenk

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24

Samstag, 12. Mai 2018, 23:59

Thomas,

vielleicht ist mein post jetzt falsch "rübergekommen"....
Ich hab' selbst auch kaum Zweifel, daß die gedruckten Hebel halten; die Bedenken wurden von Anderen angemeldet. Ich wollte lediglich sagen, wie man da objektiv drangehen kann (und im kommerziellen Fall muß).

Wer hätte erwartet, daß heute der "VfB" gegen die "Bayern" 4:1 gewinnt ?

Gruß,
Helmut

25

Sonntag, 13. Mai 2018, 00:05

Wer hätte erwartet, daß heute der "VfB" gegen die "Bayern" 4:1 gewinnt ?

Ich. :D
Die haben doch nur ein Trainingsspiel gemacht. Konnten ja nichts mehr verlieren.


Objektive Vermessungen von Mechanik die einer Ueberpruefung standhalten sollen kannst du eh nur z.B. durch den TÜV machen lassen. Aber das fuer Privatgebrauch ist meines Erachtens ueberzogen.
Du hattest es ja selber geschrieben. Fuer sich selber kein Thema. Fuer nen Kumpel ist eher kritisch. Aber auch das sehe ich bei den heutigen Moeglichkeiten nicht so eng.

Frank hatte das weiter oben erwaehnt "kommt drauf an wer es wie macht". Und genau das ist es.
Die Winzlinge von Hartmut sind unkritisch. Das ganze einfach auf Groesser skalieren ist dann eher die Gefahr. Weil da kommen dann ganz andere Kraefte und Qualitaeten ins Spiel.
Gruss
Thomas
🖖

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haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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26

Sonntag, 13. Mai 2018, 00:11

Dann wären wir uns ja einig ;-)
Zumindest, was die Servohebel betrifft....

Gruß,
Helmut

27

Sonntag, 13. Mai 2018, 00:24

;)
Gruss
Thomas
🖖

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Minihawk

RCLine User

  • »Minihawk« ist der Autor dieses Themas

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28

Sonntag, 13. Mai 2018, 12:26

Hartmut,
hab eben mal mit deiner STL einen Probedruck gemacht.
Material ABS, Layer 0,2mm, Print fine, kein Raft.

Kommt "fast" super. Die Loecher am Arm sind nicht immer ganz geschlossen. Ab und zu leichte Luecke zum Nachbarn. Da stoesst wohl mein Drucker an seine Grenzen. Weil die STL schaut da sauber aus.

Top Arbeit. Und mir kommt die Qualitaet sehr gut vor. :ok:

Ich habe auch den Eindruck, dass die Löcher im Servohebel selber am besten nicht gedruckt, sondern nachträglich gebohrt werden sollten. Oder halt kleinere Löcher drucken, die man nur als "Bohrhilfe" nutzt.

Hast Du immer noch den Drucker, der nur ABS drucken kann? Welches Board hast du drinnen, da müsste man doch ein Firmware-Upgrade machen können, PLA ist so viel weniger Geruchsbelästigung gegenüber ABS...
Liebe Grüße
Hartmut

29

Sonntag, 13. Mai 2018, 13:15

Jep. Den Up!Mini kann man leider nicht weiter update.
Gruss
Thomas
🖖

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30

Sonntag, 13. Mai 2018, 13:17

Sehr interessant, mir ist noch nie irgend ein unangenehmer Geruch untergekommen. Weder bei ABS noch bei PLA oder TPU. Mein Drucker riecht quasi garnicht. Druckst du evtl. zu heiß?
Zum Loch: Ich würde vom nachträglich bohren abraten, weil die Perimeter fehlen und damit eine Schwachstelle erzeugt wird, auch bei viel infill.
Wenn du das Ding eh parametrisierst, füge doch für das Loch den Abstand zur Achse und den Lochdurchmesser zur Tabelle hinzu. Dann kann das Loch individuell als "Einzelanfertigung" gedruckt werden.

Gruß Stefan

EDIT: Speziell bei dem Servoarm, würde ich auch zu ABS greifen. 1. Ist es von haus aus fester und mit ein paar Minuten im Acetondampf lassen sich die äusseren Perimeter noch einmal zusätzlich vereinen.
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

31

Sonntag, 13. Mai 2018, 13:33

Stefan, bei kurzen Druckjobs riecht bei mir auch nichts. Aber bei laengeren ist schon ein Geruch spuerbar (nicht so heftig das es wirklich stoert).
Gruss
Thomas
🖖

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Minihawk

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32

Sonntag, 13. Mai 2018, 15:15


...
Wenn du das Ding eh parametrisierst, füge doch für das Loch den Abstand zur Achse und den Lochdurchmesser zur Tabelle hinzu. Dann kann das Loch individuell als "Einzelanfertigung" gedruckt werden.

Gruß Stefan
...

Hi Stefan,
die letzte Datei, die ich hochgeladen hatte, die hat schon die Möglichkeit, die Lochdurchmesser, Positionen und Anzahl der Löcher parametrisch zu definieren. Zellen B6 bis B8 dienen der Positionierung und Größe der Bohrungen.

In den Zellen B11 bis B16 ist die Innenverzahnung festgelegt.





Die "Zähne" dürfen nicht überlappen. Mit dem "großen Radius" wird dann der Rest aus dem Adapter "herausgeschnitten".

Damit sollten sich viele Servohebel erzeugen lassen
Liebe Grüße
Hartmut

haschenk

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33

Sonntag, 13. Mai 2018, 15:34

Hallo,

evtl. die Löcher als "Bohrhilfe" nur andeuten (gewissermaßen als "Körnerschlag").
Und wenn's tricky sein darf, auf Ober- und Unterseite um 1/2 Teilung versetzt.

Gruß,
Helmut

34

Montag, 14. Mai 2018, 00:04

Hi!

Ein gutes Thema für mich zum Wiedereinstieg.
Ich hab schon einige gedruckte Servohörner im Einsatz und bisher hat keines versagt.
Allerdings drucke ich in PETG und mit einer 0,2mm Düse.
Ein (unfreiwilliger) Belastungstest hat ergeben: Das Kunststoffgetriebe eines 9g-Servos versagt vorher. ;)

Das schöne ist, man kann sich nicht nur die exakt gewünschte Länge drucken, sondern auch den richtigen Winkel in der Verzahnung.

LG
»markend« hat folgende Bilder angehängt:
  • servohorn.jpg
  • servohorn2.JPG

Minihawk

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35

Montag, 14. Mai 2018, 06:00

An eine 0,2mm-Düse habe ich mich bislang nicht rangetraut, habe bislang auch nur PLA gedruckt.
Welchen Drucker nutzt Du, was sind das für Düsen, und wie schnell lässt du den Druckkopf mit dieser Düse maximal fahren?
Liebe Grüße
Hartmut

36

Montag, 14. Mai 2018, 07:22

Welchen Drucker nutzt Du, was sind das für Düsen, [...]


Der Drucker ist ein Flashforge Dreamer, das Hotend kommt von Micro Swiss.



[...] und wie schnell lässt du den Druckkopf mit dieser Düse maximal fahren?
Kommt auch ein wenig auf das Bauteil an.
Bei den Servohörnern mit 15mm/s.
Sonst bis zu 40mm/s (bei ABS).

LG
Martin

Minihawk

RCLine User

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37

Montag, 14. Mai 2018, 21:46

Ich hatte die Micro-Swiss-Nozzles auch schon bei meinen Recherchen entdeckt. Klingt cool, ich werde mir wohl auch irgendwann was neues als Hotend überlegen müssen.
Wie lange nutzt du denn so eine Düse, bis sie ausgetauscht werden muss?
Liebe Grüße
Hartmut

38

Dienstag, 15. Mai 2018, 08:51

Wie lange nutzt du denn so eine Düse, bis sie ausgetauscht werden muss?





schwer zu sagen bei den 0,2ern, da ich die nicht so häufig verwende und wenn nur eben für solche kleinen Teile.
Die 0,4er kommen nach circa 2 Rollen, oder wenn sie anfangen zu zicken, ins Backrohr mit Pyrolyseprogramm. Da wandern die 0,2er denn gleich mit rein.
Anschließend mit Druckluft ausgeblasen drucken sie danach wieder sauber.

Wenn man darauf achtet, dass möglichst wenig Staub ins Hotend kommt, dann drucken sie richtig lange ohne zu verstopfen.
Auf Thingiverse gibt's ja gefühlte 2534 Filament cleaner zum ausdrucken.
Ich knote einfach, unmittelbar vor der Extrudereinheit, einen abgeschnittenen Streifen von einem Swiffertuch ums Filament; funktioniert auch.

LG
Martin

Thoemse

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39

Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:29

Im 3D Druck kann man doch keine exakte Innverzahnung drucken.
Die Spitzen der Verzahnung werden alle rund und das alles um ein 10€ Servo zu retten.


Wenn es ein 10 € Servo ist brauchst du nicht mal eine Verzahnung. Neutral stellen und mit 5 Minuten Epoxy drauf kleben.
Meine Mig 15 und meine P-38 zerfallen auch nicht in der Luft. Ein Servohebel für so ein schwaches Servo sollte eigentlich kein Problem sein und definitiv nicht brechen. Wenn man Angst hat, dass das bricht könnte man es in PETG drucken wobei es mir persönlich zu weich wäre. PLA sollte gut passen.

40

Donnerstag, 17. Mai 2018, 22:10

Interessantes Thema :ok:
Ich brauche derzeit ein Servohorn mit zwei Armen im 90° Winkel (für ein HXT900 in einem Depronflieger, keine Sorge ;)), wie mach ich das denn am geschicktesten?

MfG Marvin Welzbacher
Gruß, Marvin