haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

21

Mittwoch, 10. April 2019, 21:53

Hallo,

wenn jemand die Teile zum Freundschaftspreis druckt (und die brauchbar sind), dann ist das natürlich ok und der Idealfall.

Aber beim Profi machen lassen hat seinen Preis (wobei 2000 Euro sicher überzogen sind). Profis arbeiten nicht mit einem 500-Euro-Drucker, die Mitarbeiter arbeiten nicht für 12,50/Std., und die Fa. hat einen gewissen Gemeinkostensatz, und sie möchte auch noch einen Gewinn machen.

Durch Eigenarbeit kann man die Kosten stark reduzieren, und erhält wahrscheinlich ein besseres Ergebnis als durch 3D-Druck. Ich denke da vor allem an die bekannte GFK/CFK-Bauweise über Positiv-Kern.
Aber auch eine Balsaholz-Gondel ist ohne Weiteres möglich- das Aussehen dürfte dann proportional dem Konstruktions-/Bauzeitaufwand sein ;-) .

Im Anhang noch die "Retro-Methode" (1937); Modell-Bespannpapier ("Japanpapier") + Tapetenkleister über Positiv-Kern. Zur Not geht auch Zeitungspapier...
Damit habe ich in der Vergangenheit gelegentlich Teile hergestellt; geht problemlos. Im Gegensatz zur Anleitung muß man das Papier nicht vorher einweichen; einfach mit Kleister-getränktem Pinsel aufbringen. Ein Teil in dieser Herstellungsweise wird leichter als alles Andere, man kann die Wandstärke (auch lokal) an die Anforderungen anpassen, und zum Schluß kann man mit ein paar Tropfen CA-Kleber die Teile noch lokal "härten".

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgende Bilder angehängt:
  • Papiermachee1.jpg
  • Papiermachee2.jpg

22

Mittwoch, 10. April 2019, 23:16

Helmut,
ich haette auch laengst auf einen Selbstbau hingewiesen.
Nur brauchst du bei so einer Gondel auch Gewicht. Muss also auch was aushalten.
Also z.B. viel Blei rein.

Und hinten der Prop muss auch stabil gelagert sein.

Das ist bei Gleitschirmen keine Leichtbauweise.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles