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261

Samstag, 30. Dezember 2006, 20:52

Schönen Abend,

...nachdem ich heute den Roten weggestellt habe und Stephan´s Übersetzung genau studiert habe, ist der Klapparatismus fertig. Erstaunlicherweise funktioniert das sogar :)

Wichtig - Folgendes gehört auf die nächste Einkaufsliste:

M3x20 Schrauben
Stoppmuttern M3
M2x16 Senkkopfschrauben
Stoppmuttern M2
Messingrohr mit 3mm Innen

Wenn mir jemand vor kurzem noch gesagt hätte, dass ich Landeklappen einmal selber baue... :O
Wichtig ist auch noch die Einzelteile beim Lackieren einzuspannen - sonst verzieht sich das Ganze
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262

Samstag, 30. Dezember 2006, 20:56

...oben sieht man die Rückwand, die dann einfach in den Flügel an den Holm geklebt wird.
Darunter die Messingarme mit der eingelöteten Führung aus Messing - das ganze wird einfach auf die M3x20 Schrauben der Rückwand geschoben und mit Stoppmuttern festgeschraubt...
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263

Samstag, 30. Dezember 2006, 21:03

zum Abschluß noch im Detail den Anlenkhebel. Der wird einfach an den Messinghebel angelötet. Ich hab´die ganze Zeit überlegt wie das funktionieren soll, weil das Teil ja beweglich sein müßte ??? :dumm: - hab´s dann aufgegeben und einfach gemacht - funktioniert.

Über das Warum dürfen sich unsere "Ischinöre" den Kopf zerbrechen - wozu gibt´s Techniker :D

Grüße
Walter

PS: Stephan - kannst Dir jeden Kommentar bezüglich Bildschärfe sparen - is einfach unscharf und aus... :D
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ssiemund

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264

Samstag, 30. Dezember 2006, 22:00

Zitat

Original von bergsegler
PS: Stephan - kannst Dir jeden Kommentar bezüglich Bildschärfe sparen - is einfach unscharf und aus... :D

... is ja wohl logisch wenn man ständig den Chianti neben sich stehen hat, dass die Bilder nicht scharf werden.:D
Warum eigentlich Senkkopfschrauben, bei Vincent sehe ich keine ???
Stephan
Rétroplane 2015, vom 18.-19. Juli 2015 Wasserkuppe/Rhön, Deutschland

265

Samstag, 30. Dezember 2006, 22:31

Zitat

Warum eigentlich Senkkopfschrauben


...nur die 2mm für die ausfahrenden Teile. Senkkopf deshalb, weil die Bohrungen in den Sperrholzteilen ein wenig größer sind - die Senkkopfschrauben kannst Du ins Holz ziehen und damit ist die Besfestigung auch zentriert.
Ausbuchsen war mir zuviel Arbeit. Vincent hat die Löcher verm. etwas größer gebohrt, weil er Seku ins Loch laufen läßt um die Bohrung zu härten.

Habe jetzt gerade den oberen Holm eingeschliffen und Klappen und Cockpit mit Porenfüller grundiert - die Werkstatt ist für heute geschlossen, weil´s ordentlich mieft :hä:

Zitat

is ja wohl logisch wenn man ständig den Chianti neben sich stehen hat


...hab´ich ja gar nicht (ständig) - ich wechsle regelmäßig :nuts:
Und heute gab´s gar nix wegen der Klappen ;)

Walter

ssiemund

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266

Sonntag, 31. Dezember 2006, 00:23

Zitat

Original von bergsegler
...hab´ich ja gar nicht (ständig) - ich wechsle regelmäßig :nuts:
Und heute gab´s gar nix wegen der Klappen ;)

na, da haben wir doch den Grund, du weißt aber, dass am Knüppel Alkoholverbot herrscht :evil:
Stephan
Rétroplane 2015, vom 18.-19. Juli 2015 Wasserkuppe/Rhön, Deutschland

267

Sonntag, 31. Dezember 2006, 00:35

Zitat

du weißt aber, dass am Knüppel Alkoholverbot herrscht


...aber klar doch! Der wird nur für das after flight briefing verwendet - 800m senkrecht runter mit 5 Rollen, alle Anker draußen - und trotzdem steigen - das war ein Hammerbart... :O

Walter

ssiemund

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268

Sonntag, 31. Dezember 2006, 00:36

Hlw

Abendliches (ähh früh morgendliches :D) Update
SLW ist inzwischen verleimt und wartet nun bis die TSM eintrifft D:. Leisten für das HLW zurecht gesägt (mit der TKS natürlich :D) und Endleistenform übertragen ...


PS: komisch, leichte Unschärfe im Bild und ich hab doch gar kein Chianti getrunken 8(
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ssiemund

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269

Sonntag, 31. Dezember 2006, 00:41

RE: Hlw

... dann an der HLW-Klappennasenleiste die Nut für die Hohlkehlenführung gefräst (natürlich wieder mit der TKS :D). Des weitern Rippen alle vorbereitet, Mitte angezeichnet und Klappenendleiste zusammengeleimt und jetzt zzz
Stephan
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ssiemund

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270

Sonntag, 31. Dezember 2006, 11:22

Zitat

Original von bergsegler
zum Abschluß noch im Detail den Anlenkhebel. Der wird einfach an den Messinghebel angelötet. Ich hab´die ganze Zeit überlegt wie das funktionieren soll, weil das Teil ja beweglich sein müßte ??? :dumm: - hab´s dann aufgegeben und einfach gemacht - funktioniert.

Leider ist da Bild zu unscharf :D um es genau zu sehen, aber Vincent hat sich gemeldet. Er hat starke Bedenken bezüglich der Zuverlässigkeit deiner Lötung. Ich hab sie mir auch nochmals angeschaut und in der Tat sieht sie nicht sehr vertrauenserweckend aus :( Sie muss hundertprozentig sitzen, du kommst nämlich später nicht mehr dran. Überprüf sie nochmals und wenn du nur die geringsten Zweifel hast, mach sie wieder weg. Vincent meint zu oft kann man sie nicht löten, da sich sonst die Kupferschicht löst. Entweder Kupfer abschleifen und mit Araldite (muss erst noch schauen was das für ein Zeugs ist) leimen, oder neue Hebel aus Kupfer herstellen, da hier das ganze Teil wärmeleitend ist, ist die Lötung auch wesentlich einfacher und zuverlässiger durchführbar.
Zusammenfassung des Posts von Vincent Besancon im Retroplane Forum "Construction Musger Walter, René, et Stephan"
Stephan
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271

Sonntag, 31. Dezember 2006, 11:45

Hallo Stephan (Salut Vincent),

...danke für den Hinweis! Der kleine Hebel ist wirklich schwer zu löten, da zwischen den Kupferschichten GFK ist - durch die schlechte Wärmeleitung kann man nicht einfach oben draufbraten.

Ich habe jetzt nocheinmal ordentlich an den Hebeln herumgedrückt - hält offenbar. Wenn es trotzdem einmal aufgeht wäre das ziemlich übel, weil man später nicht mehr rankommt.

Ich überlege, ob ich das Teil zusätzlich mit Uhu-Plus endfest klebe.
Araldit ist übrigens ein 2-Komponenetenkleber. Von der Konsistenz wie eine zähe Paste (grau) und hält bombenfest - ich glaube es wird vorwiegend für Metallverklebungen verwendet.

Zitat

Leider ist da Bild zu unscharf


...er kann´s nicht lassen... :D

Zitat

SLW ist inzwischen verleimt und wartet nun bis die TSM eintrifft


..wieso Tellerschleifer ??? Willst Du die SR-Stege damit auf die Endleiste runterschleifen?
Wenn ja kannst Du gleich ein neues bauen - da wird es Dir vermutlich die Stege runterfetzen 8(
Da wäre ein Bandschleifer besser geeignet :D

Grüße
Walter

ssiemund

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272

Sonntag, 31. Dezember 2006, 12:13

Zitat

Original von bergsegler
..wieso Tellerschleifer ??? Willst Du die SR-Stege damit auf die Endleiste runterschleifen?
Wenn ja kannst Du gleich ein neues bauen - da wird es Dir vermutlich die Stege runterfetzen 8(

Ne, ne, nicht die Stege, sondern die Endleiste, die ist ja bei mir noch nicht in Originalform und das sollte gehen, oder ???
Stephan
Rétroplane 2015, vom 18.-19. Juli 2015 Wasserkuppe/Rhön, Deutschland

273

Sonntag, 31. Dezember 2006, 12:32

Zitat

Ne, ne, nicht die Stege, sondern die Endleiste, die ist ja bei mir noch nicht in Originalform und das sollte gehen, oder


...Du wirst Dich fragen, wie es ein Leben ohne TSM geben konnte... :D

ssiemund

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274

Sonntag, 31. Dezember 2006, 13:11

Zitat

Original von bergsegler
...Du wirst Dich fragen, wie es ein Leben ohne TSM geben konnte... :D

... frag ich mich jetzt schon bei der TSK :D. Hut ab vor unseren Ahnen, die ohne sowas auskommen mussten, oder jenen Leuten die z.B. einen Doppelraab :D ohne diese Mittel gebaut haben.
Stephan
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275

Sonntag, 31. Dezember 2006, 14:05

Zitat

oder jenen Leuten die z.B. einen Doppelraab ohne diese Mittel gebaut haben.


...ich wollte das auch schreiben - dachte mir aber dass Du das schon machen wirst... :D

Meinen Respekt habt ihr auf jeden Fall - der Doppi schaut recht knifflig aus... :ok:
Urlaub hat schon was...die Bücher sind furchtbar - andauernd denke ich über neue Projekte nach... :O

Grüße
Walter

ssiemund

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276

Sonntag, 31. Dezember 2006, 17:13

Zitat

Original von bergsegler
... andauernd denke ich über neue Projekte nach... :O

... geht mir genauso, nur beim Doppi fing das erst gegen Ende der Bauphase an, nun geht das schon am Anfang los :D

Kleines Bau-Update hinterher. Klappe ist nach Vincents "Rippen in die Luft" Methode aufgebaut. Geht mit dem kleinen Winkel super gut und kann ich nur empfehlen. Auch Walters "Ausklinktool" hat sich bisher bestens bewehrt. So mehr wird heute wohl nicht gehen und die nächsten Tage eher auch nicht, mal schauen.
Guten Rutsch an alle.
Stephan
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277

Montag, 1. Januar 2007, 18:31

Erst mal allen ein gutes neues Jahr und immer gute Landungen.
Heute mal die Röhrchen für das Höhenruder eingeklebt und das Seitenleitwerk weitergebaut. Gruss René
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Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

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278

Montag, 1. Januar 2007, 18:31

Weil es so schön war, noch ein Bild.
»Hohentwiel« hat folgendes Bild angehängt:
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Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

ssiemund

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279

Montag, 1. Januar 2007, 18:58

SLW René

Hallo René
ich sehe du hast die Scharnierschlitze inzwischen schon gefräst, ich nehme also an, dass es mit der TKS keine Probleme dabei gab. Mit fällt ein Unterschied zwischen deinen Schlitzen und meinen auf. Ich hatte schon die volle Dicke genommen und deshalb tiefer gefräst, deine Nut ist nur so tief, dass das Röhrchen gerade so verschwindet und dann kommt ein Deckel drauf. Ich muss praktisch wie bei einem Nut und Federbrett eine Feder ins Holz ziehen. siehst du da irgend einen Nachteil drin ???
Die Dämpfung hast du ja wieder mit Hilfsnasenleiste gebaut, auch hier habe ich Vincents Bauweise übernommen, zuerst beplanken, dann Nasenleiste drauf.
Alles in allem, sieht gut aus der Fortschritt.
Gruß
Stephan
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280

Montag, 1. Januar 2007, 19:22

Hallo Stephan, das sieht auf dem Bild nur so aus. Das Röhrchen ist bündig verleimt
und bildet mit seiner Oberkannte die Oberkannte des Holms. Das Seitenleitwerk ist die Feder und das Röhrchen bildet den Radius der Feder. Das mit dem Hilfsholm ist halt so eine "Marotte" von mir. Das kennst du ja vom Doppelraab.
Ich liebe einfach in sich geschlossene Konstruktionen wegen der Festigkeit beim Schleifen. Übrigens, das mit den Schlitzen für die Scharniere funktioniert mit der TKS (Tischkreissäge) einwandfrei. Wegen der zweidimensional
konischen Hauptholme habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber irgendwas fällt uns noch dazu ein.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)