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1 001

Mittwoch, 2. Mai 2007, 18:43

...die Rumpfnase ist überhaupt kein Problem - das Gewebe läßt sich absolut faltenfrei herumziehen...braucht nur Geduld, weil man immer wieder warten muß, bis das Gewebe pickt...und dabei immer schön gespannt halten...und sich auf den Muskelkater freuen... :D

Nach dem Trocknen wird mit einem Skalpell schön mittig der Überstand abgeschnitten. Da und dort steht dann etwas Material weg - null problemo - einfach mit einem kleinen Pinsel zwischen Gewebe und Holz etwas Spannlack einbringen (der löst die trockene Schicht an) und schön antupfen.
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1 002

Mittwoch, 2. Mai 2007, 18:52

...und dann kann es gleich mit der 2. Hälfte weitergehen. Die Markierungen zeigen die Falten vom Zusammenlegen - die werden auch einfach weggebügelt.

Wird heute also fertig...meine Rumpfbespannung... 8)

Fazit: tolles Material - einfach zu verarbeiten und schaut ordentlich aus. Geht auch schneller als mit Glasgewebe. Und man spart sich das Harzgepansche (man mieft halt vermutlich ein zwei Tage ein wenig "scharf"... :D )
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Hohentwiel

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1 003

Mittwoch, 2. Mai 2007, 20:10

Walter, ganz super Arbeit und toller Bericht. Vielleicht könntest du deine Instrumente und die Cockpitausstattung noch etwas grösser fotografieren.
Mit den Fuzzeldingern habe ich es nicht so, da bin ich für jede Hilfe dankbar.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

1 004

Mittwoch, 2. Mai 2007, 21:24

Hallo Rene´,

schön von dir zu hören... :w - hoffentlich hast du jetzt ein wenig mehr Ruhe.
Bilder von den Instrumenten mach ich demnächst - die sind ganz einfach gestrickt - alles nur Teile aus der Grabbelkiste die ein wenig "gepimpt" wurden...

Und jetzt................................................................. 8(

Isch ábe fertisch 8)
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1 005

Mittwoch, 2. Mai 2007, 21:29

War keine große Sache. Auch die schwierigen Stellen mit engen Radien (Seitenruder oben) sind gut gegangen.
Die Flächenanschlüsse haben auch keine Probleme gemacht - für die Rundungen habe ich einen kleinen harten Pinsel verwendet...
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1 006

Mittwoch, 2. Mai 2007, 21:34

Noch eine Ansicht von hinten - die Naht ist kaum sichtbar - ich glaube da braucht es keine Spachtelmasse.

Jetzt muß alles einmal ordentlich durchtrocknen (und ich arbeiten... :shy: ) deshalb bleibt Zeit für einige Fragen. Stephan wenn möglich bitte Vincent fragen - Dankeee.....sehr lieb.... :) :

1. Wie oft soll ich jetzt noch mit Spannlack drübergehen.
2. Verdünnt oder pur.
3. Wird dann noch geschliffen und mit welcher Körnung.
4. Grundierung oder die Farbe dann direkt auf den Spannlack.

Grüße
Walter
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ssiemund

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1 007

Mittwoch, 2. Mai 2007, 21:51

Walter, du bist der Größte :ok: du wirst zum Vorbauer des Teams ernannt :D, darfst weiter bei uns mitmachen :shy: :evil: :D und gößere Projekte in Angriff nehmen :nuts:
Stephan :w
Rétroplane 2015, vom 18.-19. Juli 2015 Wasserkuppe/Rhön, Deutschland

1 008

Donnerstag, 3. Mai 2007, 17:51

Hallo,

...das ist schnell gegangen...Danke Vincent und Stephan... :ok:

Ich möchte Vincent´s Antwort gleich anhängen - vielleicht auch für andere interessant - also lassen wir den Meister sprechen ;) :

Zitat

Auf meinem Musger habe ich 3 Schichten mit Spannlack aufgebracht und eine letzte mit einem Spannlack/Talk Gemisch. Das Ganze habe ich dann mit 600er Schmirgelpapier vorsichtig verschliffen. Den Spannlack verdünne ich in der Regel nicht, außer er ist alt und schon etwas dick geworden. Was das Schleifen angeht muss man sehr vorsichtig sein, sonst verletzt man schnell das Seidengewebe.
Ich glaube ideal wäre keinen Spannlack/Talk Gemisch anzuwenden und dafür den Rumpf zu grundieren. Zwar habe ich mit dieser Methode noch nie Probleme gehabt, die Oberfläche wird jedoch sehr glatt, geradezu glasig und ich glaube einige haben schon Probleme berichtet, die Farbe darauf zum Halten zu bringen.
Wie dem auch sei, es ist immer besser bevor man den Rumpf lackiert einen Versuch auf einem Abfallstückchen zu machen, das genauso behandelt wurde wie der Rumpf, man weiss nie wie sich die Produkte untereinander verhalten.


Für mich heißt das jetzt einmal 2 Anstriche mit Spannlack und gut trocknen lassen. Morgen werde ich dann zwei Probestücke mit Spannlack und Ferderweis machen (Talkum habe ich nicht bekommen...), fein schleifen und dann einmal die Farbe ausprobieren. Spannlack mit einem Füllmittel gefällt mir sehr gut (einfache Verarbeitung) und die Farbe sollte doch nach dem Anschleifen halten. Ihr werdet es jedenfalls erfahren... :D

Grüße
Walter

ssiemund

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1 009

Donnerstag, 3. Mai 2007, 22:44

Zitat

Original von bergsegler
... mit Spannlack und Ferderweis machen (Talkum habe ich nicht bekommen...), ...

Walter, was ist den Ferderweise, und wo bekomm ich das ??? Du wolltest nicht zufällig sagen "du streichst deinen Rumpf ein weiteres mal mit Spannlack und trinkst eine Federweise dazu :nuts: :D "
:w
Stephan
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ssiemund

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1 010

Donnerstag, 3. Mai 2007, 22:57

RE: HLW-Anlenkung System René

Kann auch endlich wieder ein Fortschritt vermelden :) nach unendlichen Versuchen, ich glaube ich hab inzwischen 9 !!! Hebel hergestellt, hat René mal wieder weiter geholfen und mir aus seiner Trickkiste einen neuen Hebel entworfen, der das angesprochene Problem verhindern sollte. Also hab ich diesen Hebel gestern wieder mal aus 2mm Epoxy hergestellt, Ergebnis war aber enttäuschend ;( wollte schon den ganzen Krempel hinschmeißen und mich anderen Aufgaben widmen, was aber nun wiederum Walter, in einem kurz anberaumten Midnight Chat, nicht zuließ. So hab ich mich nun brav heute wieder in den Keller begeben und siehe da, etwas feilen hier, etwas dort, etwas verkürzt und .... :nuts: :ansage: "es funktioniert" :prost:
Trick der ganzen Geschichte ist, das bei HLW Vollausschlag der Schlitz kaum über die Horizontale geht, somit kann er auch bei einem plötzlich auftretenden Lastwechsel nicht nach oben rausrutschen, gelöst hat das René in dem er den Schlitz schräg gesetzt hat, wie hier in Neutralstellung zu sehen ist, ...
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ssiemund

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1 011

Donnerstag, 3. Mai 2007, 22:58

RE: HLW-Anlenkung System René

... nach unten hab ich ca 30mm, was vollkommen ausreichend für die großen Ausschläge ist, ...
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1 012

Donnerstag, 3. Mai 2007, 23:01

RE: HLW-Anlenkung System René

... und nach oben hab ich es ebenfalls auf 30mm beschränkt, der Schlitz ist nun nahezu horizontal, auch bei gößeren Kräften kann der Draht nun nicht mehr nach oben herausrutschen :)
Tolles Team, danke :w
Stephan
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1 013

Freitag, 4. Mai 2007, 17:46

...Na also - schaut doch perfekt aus... :) :ok:

Zitat

ich glaube ich hab inzwischen 9 !!! Hebel hergestellt


...na auch kein Problem....die werden beim Retroplane als Schlüsselanhänger verlost... :D. Oder wir kleben sie auf einen Holzsockel...als Innovationspreis...und wenn welche über bleiben kannst du sie dann bei ibäh verhökern... :O

Zitat

was ist den Ferderweise


...also trinken kann mans nicht - was solln überhaupt die Anspielung??? ==[] - als ob ich jemals :angel: ....also...Frechheit... ;(

Federweis ist sowas ähnliches wie Talkum sehr leicht und sehr billig - darfst von mir was mit nach Hause nehmen - gibt es nur kiloweise... :dumm:

Zitat

den ganzen Krempel hinschmeißen
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ssiemund

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1 014

Freitag, 4. Mai 2007, 18:43

Zitat

Original von bergsegler
Federweis ist sowas ähnliches wie ...

... also doch Federweise, sag ich's doch was zum trinken :D :evil:
Stephan
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1 015

Freitag, 4. Mai 2007, 20:12

Zitat

also doch Federweise, sag ich's doch was zum trinken


...nix da...ich zitiere...

Zitat

was ist den Ferderweise


... :dumm: :D

:O...du Fingerakrobat... :w

1 016

Samstag, 5. Mai 2007, 11:02

So, damit wir auch was lernen hier...

http://de.wikipedia.org/wiki/Talk_(Mineral)

und

natürlich hat Stephan auch Recht... :D

http://de.wikipedia.org/wiki/Federwei%C3%9Fer

Das Federweiß das ich gemeint habe ist übrigens das Gleiche wie Talk.... :O - hab´ich aber auch erst heute erfahren. Ganz genau ist Federweiß gepuderter Talk. Nachdem ich heute 7 Geschäfte abgeklappert habe wurde ich endlich fündig und habe 1kg Talk für 5,30 erstanden - somit steht der Grundierung nichts mehr im Weg...

Walter

ssiemund

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1 017

Samstag, 5. Mai 2007, 14:51

Zitat

Original von bergsegler
....somit steht der Grundierung nichts mehr im Weg...

Walter
für Vincent ist Grundierung und Spannlack/Talkum Behandlung etwas unterschiedliches, nicht verwechseln und mach erst Versuche ob die Farbe dann noch hält.
Gruß
Stephan
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1 018

Samstag, 5. Mai 2007, 16:25

Hallo Stephan,

...stimmt schon - da wären fast die Pferdchen mit mir durchgegangen... :shy: Ich möchte aber nach den vielen Baustunden doch schauen, ob ich nicht endlich einmal ein ansehnliches Ergebnis mit Lack hinbekomme.

Also habe ich die ganze Geschichte generalstabsmäßig geplant:

Das alte HLW wurde auf jeder Seite verschieden behandelt also Folie ohne, mit Spannlack und mit Endanstrich Spannlack + Talk. Eine Seite habe ich einmal mit Abdeckband abgeklebt um zu sehen ob das Band geeignet ist.
Die Servoabdeckungen habe ich auch mit dem Talkgemisch gestrichen und mit 600er abgezogen (...wird wirklich a.....glatt :D ) und bereits mit einem ersten Anstrich versehen. Ich verwende einen Lack auf Wasserbasis, den mir ein Farbenfachbetrieb gemischt hat. Angenehm dabei ist, dass Pinsel (und Finger) mit warmem Wasser zu reinigen sind.
Jetzt soll alles trocknen - nach 5-6 h kann man den 2 Anstrich machen. Ich kann jetzt schon sagen dass die Farbe sehr schön ist, aber man sieht noch die Pinselspuren - bin gespannt ob das verläuft.

Wenn es dann ernst wird nehme ich für die großen Flächen einen Veloursroller - so die Versuche halbwegs zufriedenstellend sind. Sollte das nicht klappen kommt Plan "B" - dann werde ich mich einen Tag in einer beheizten Spritzbox rumärgern und hoffen, dass es wird...

Walter

ssiemund

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1 019

Samstag, 5. Mai 2007, 19:54

Vielleicht schon zu spät, da du die Farbe schon gekauft hast. Peter Frische verwendet Rubol von Sikkens. Erst war ich überrascht, ob das nicht zuviel es Gutens ist. Diese ziemlich teure Farbe wird z.B bei Holz am Haus eingesetzt, welches den ganzen Kapriolen des Wetters ausgesetzt ist. Er sagte mir aber auf meine Nachfrage, dass diese Farbe sehr gut verläuft und man später keinen Pinselstrich mehr sieht. :shy:
Stephan
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1 020

Sonntag, 6. Mai 2007, 19:39

Hallo Stephan,

...wegen dem Lack habe ich keine Sorge - ich habe da auf Qualität geachtet und die ersten Versuche zeigen, dass die Farbe verläuft und gut deckt.

Auf den vollen Holzteilen (mit Spannlack und Talk als Grundierung) hält der Lack sehr gut. Wenn mann die Teile biegt springt nichts ab - auch kratzen mit den Daumennagel hält er aus. Die sichtbaren Pinselstriche sind einerseits auf einen zu harten Pinsel und andererseits auf fehlende Verdünnung zurückzuführen. Mit der Rolle sollte das klappen....hoff´ich halt.... :shy:

Bei den bespannten Teilen schaut die Probe schon ganz gut aus. Der Lack zeigt keine Pinselspuren und hat schon beim ersten Auftrag schön gedeckt. Man sieht auch sofort, dass es ohne Spannlack als Untergrund bei Oratex nicht funktioniert weil der Lack unter das Abdeckband läuft.
Das Abdeckband selbst habe ich erst nach 10h abgezogen - sollte man natürlich früher machen - hat aber keine Probleme gegeben. Was sehr schwer wird, ist das Abdeckband sauber und exakt um die engen Rundungen zu bekommen - vielleicht sollte ich doch die Schwazer MG19 machen... ??? Die hat nämlich auch als Grundfarbe hellelfenbein....egal, der Rumpf kann jetzt einmal gestrichen werden, dann sieht man mehr...
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