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Sick Duck

RCLine User

Wohnort: Leonberg

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241

Donnerstag, 18. September 2008, 08:53

DIe Fläche ist im A..nus. Die Teile, die die Stabilität ausgemacht haben, sind alle kaputt: beide Holme gebrochen, Nasenleiste gebrochen, Glasfaserverstärkungen durchgerissen.
Außerdem (sieht man auf den Bildern nicht) ist es kein glatter Bruch, da hat's ganz schön was rausgebröselt. Inzwischen habe ich ja auch wie beschrieben einige Belastungstests mit den Bruchstücken gemacht 8)
Demnächst ist wieder Styroschneid-Tag, da werd' ich mal ein paar neue Flächen mitschneiden und einlagern.

Den Rumpf habe ich mal aufgehoben. Mal sehen, was sich da machen läßt. Ich würde dann aber Änderungen einbauen: Servos nach hinten, Spant offen lassen zum Akku vorschieben, evtl. Blei raus. Das werden definitiv mehr als zwei Abende :shake:

Wenn's soweit ist, berichte ich.
WIrd aber dauern...

Noch was: Gibt's denn wirklich niemanden, der mal seine Fläche wiegen kann?

Gruß,
Stephan
"Use the 4s, Luke!

242

Samstag, 24. Juli 2010, 10:05

Hallo.

Entschuldigung für das Ausgraben des alten Freds.

Ich habe den Flieger auch gebaut vor ca. 5 Jahren. Weil meine fliegerischen Fähigkeiten aus Zeitgründen mir immer zu schlecht waren, habe ich mich nie getraut, den Swordfish mal zu fliegen. Eine Staubwolke aus Sägespänen nach sechs Wochen Bau ist ja nicht gerade sehr Freude erweckend, wenn beim Erstflug was schief geht.
Vor wenigen Tagen aber hatte ich endlich mal genug Training mit einer Twin Star 2. Da mußte ich den Swordfish einfach endlich rausholen.

Mit einem Speed 500 Race und 7 Zellen 1700 SCR wiegt der, was der geistige Vater des Bauplans in der FMT angegeben hat (900g oder 1200g, weiß nicht mehr), obwohl ich bei Servos, Regler und Empfänger wissentlich über 100g gespart habe. Auch die Beplankung habe ich z. T. dünner gemacht.

Naja, jedenfalls ließ sich der Flieger bei leichtem Gegenwind sauber aus der Hand starten. Ich mußte lediglich etwas QR nach rechts trimmen. Danach Platzrunde. Dann Höhe machen, anstechen, wieder Höhe machen und ein bisschen rumgurken.
Junge hat das Ding Energie beim schnellen Steigen. Ich flog bisher nur einen 7,5ccm Dreiachstrainer und die Twin Star2 mit Standardmotoren und den 1700SCR Zellen, die damals für den Swordfish vorgesehen waren. Die TS2 steht ja sehr schnell, wenn die hochzieht.
Dann Landeanflug üben. Junge, behält die Kiste ihre Energie. Beim zweiten Anflug bin ich dann zu langsam reingekommen, wollte noch durchstarten, die Motorleistung reichte aber nicht. Naja kontrolliert hinschmeißen ist besser als unkontrolliert abschmieren. Gas wieder raus und Landen so gut es ging. Irgendwie hat sich der Swordfish auf der Nase als Drehpunkt so gedreht, das er auf der rechten Seite vom HLW gestoppt ist. Das ist dann weggeknickt. Hm, naja ist nicht schlimm, das wird schnell wieder repariert. Ansonsten ist der Flieger top. Mein Problem beim Durchstarten war wahrscheinlich die Trimmung des Kanals für Gas. Um den Motor abzustellen, muß Trimmung und Gashebel zu mir hin geschoben werden. Bei Vollgas muß beides von mir weg geschoben werden. Das ist immer ein bisschen fummelig, die Trimmung für Vollgas noch schnell reinzuschieben, da ich mit möglichst stehendem Motor landen möchte. So fehlt immer ein bisschen Leistung.

Ich finde den Swordfish genau richtig als Folgemodell für die Twinstar2. Er ist schneller, steigt besser, stürzt besser und macht im ganzen mit den flotteren Flugeigenschaften sehr viel Spass.
Den ersten Abstieg mit Messerflug an mir vorbei werde ich nie vergessen. Das Flugbild war sooooo toll und einfach genau die richtige Belohnung für die Bauzeit und die Angst davor, den schönen Flieger wegen schlechter Übung kaputt zu fliegen. Auch das Gewicht gefällt mir gut. Ich finde der fliegt dadurch wie auf Schienen in der Luft.

Ich habe den Flieger hauptsächlich nach Plan gebaut mit wenigen Änderungen. Es war mein zweites Holzprojekt. Leider fehlte mir jedoch zum Teil die Erfahrung, um einige wichtige Änderungen durchzuführen.
Das Akkufach unten mit Deckel sagt mir nicht zu. Z. B. hätte ich den Akku lieber unter der Fläche plaziert, sodass die Fläche der Akkudeckel ist. So hätte ich sicher auch etwas an Gewicht sparen können. Wenn man leichter als angegeben bauen will, ärgert man sich schon ein bisschen, wenn am Ende das gleiche herauskommt.

Dann habe ich noch einige Fragen:
Die Luftschraube guckt ca 5-8cm unter dem Rumpf hervor, wenn sie steht. Gibt das Probleme beim Landen? Oder wird die durch den Boden problemlos beseite gedrückt? Wenn man eine Klappluftschrauber verwendet, gibt es da Probleme mit dem Kastenrumpft, sodass die Propellerblätter immer an den Ecken des Rumpfes schrammeln?


Der Flieger ist gerade 80km von mir weg, sonst hätte ich auch ein paar Bilder mit eingestellt. Gerne aber lasse ich die noch folgen.

Viele Grüße
Andre
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marvin

RCLine User

Wohnort: Hamburg

Beruf: Dipl.-Ing.

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243

Samstag, 24. Juli 2010, 10:54

Moin Andre,

Du solltest halt immer eine Ersatz Luftschraube dabei haben, meistens ist es kein Problem beim landen. Ich hatte eine Zeit lang einen Klapp-Prop. Das ist auch kein Problem, der bleibt dann heil, aber mit starren Prop sieht der besser aus :-)

Mein Swordfish hatte letzte Woche auch seinen dritten Erstflug nach erneutem Umbau.
Mit Mega 22/10/6 und 3s Kokam 2100 ist der ordentlich übermotorisiert und geht schön ab.

Dank der 830g ist aber das Landen auch ein Kinderspiel.
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten

244

Sonntag, 25. Juli 2010, 08:14

Ich frage mich wie ich am besten HLW und SLW stabiler hinbekomme. Die Fachwerkbauweise nach Plan hat die erste Landung nicht überstanden, da das HLW nach oben weggeknickt ist. Andere haben wie hier zu sehen, 3mm Balsa Vollmaterial genommen. Ich habe leider so gut wie gar keinen Spielraum, um den Schwerpunkt bei größeren Veränderungen durch Verschieben von Komponenten auszugleichen. Und am liebsten würde ich die Reparatur so durchführen, dass ich nur an der Unterseite die Bügelfolie öffnen muß, weil das Dekor auf der Oberseite aufwändiger zu erneuern ist.

Na wenn ider Flieger durch Reparatur hinten schwerer wird, könnte ich vorne noch ne schwerere Mutter auf den Luftschraubenmitnehmer drehen. ;)
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245

Sonntag, 25. Juli 2010, 12:23

Mein Flieger wiegt 1154g.
Mit
Speed 500 Race
3x Hitec Hs-81
Regler Robbe RSC 836 µP
Empfänger ACT 6 Kanal

Die Tragfläche wiegt 202g. Der Sick Duck wollte das ja gern als Vergleich wissen.
So wie ich es gerade im Bauplan gesehen habe, ist das Fachwerk Höhenleitwerk auf meinem eigenen Mist gewachsen.
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  • MD000245_1.jpg
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246

Sonntag, 25. Juli 2010, 12:24

Als ich den Motor damals das erste Mal in der Hand hielt, wußte ich gleich das da viel nach hinten muß, um den Schwerpunkt einzuhalten. Das Servobrett ist das verlängerte Teil 21 [Zwischenboden] (im Plan 4mm, bei mir 3mm). Das Servobrett daran wurde so bearbeitet, dass es sich durch den Spant stecken ließ. Da der viereckige Durchbruch für dei beiden Servos durch das Zusägen recht ausgefranst war, habe ich noch ein Sperrholz "U" drunter geharzt. Den Zwischenboden würde ich beim nächsten Bau weglassen und den Rumpf unten geschlossen auslegen.
Gut zu erkennen ist auch die Länge der Schrauben mit denen die Tragfläche befestigt ist. Es befinden sich im Rumpf zwei in ein Sperrholzbrett eingeschlagene Einschla
lgmuttern M4. Die Schrauben sind so lang, weil sie auf der Uunterseite auch den Batteriedeckel halten müssen. Leider viel mir nichts besseres ein, als ich bemerkte, wie wenig Platz der unten für eine Deckelbefestigung übrig war.
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  • MD000246_1.jpg
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247

Sonntag, 25. Juli 2010, 12:29

das Dekor habe ich an das des Originals aus der FMT angelehnt. Der Motordeckel/Kabinenscheibe ist noch nicht bespannt. Schwarze Bügelfolie will ich erst kaufen wenn das Ding sicher und zuverlässig fliegt.

Den roten Winkel auf der Tragfläche beim ersten Messerflug mit gleichzeitigem Abbau von Höhe an mir vorbei, werde ich so schnell nicht vergessen.
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  • MD000248.jpg
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248

Sonntag, 25. Juli 2010, 12:32

Nachdem die Lasche zum Feststecken des Batteriedeckels an der Vorderseite vor dem Erstflug beim Testen mit dem Fingernagel wieder abbrach habe ich nicht lange gefackelt und die kleinsten Holzschrauben, die ich auf die schnelle paarweise finden konnte genommen um die Lansche anszuschrauben. Auf diesem Bild erkennt man die abgeschliffenen Enden der Schrauben.
Jetzt habe ich bloß noch ein bisschen Angst, dass die eingeharzte Leiste (im Bild am roten Stecker) ausreißt.
Wie gesagt, da ist im Akkufach wenig Platz. Wenn der Akku angeschlossen ist, muss als erstes die Steckverbindung in den Rumpf zurückgeschoben werden, da sonst das Akkukabel keinen Platz mehr hat.
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  • MD000249.jpg
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249

Sonntag, 25. Juli 2010, 12:33

Das vordere Stück Demm-Röhre beherbergt den Regler. Das hintere Stück geschlitze Demm-Röhre dient dazu, den Regler in Position zu halten. In diesen Bereich wird auch die Akkusteckverbindung von unten hinein geschoben. Der Deckel wird bisher mit einem Stück Isolierband verschlossen.

So das war´s erstmal von meiner Seite, wenn Ihr noch Anregungen habt, dann bitte her damit. Davon kann ich ja nur dazu lernen.
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  • MD000251.jpg
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Sick Duck

RCLine User

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250

Montag, 26. Juli 2010, 07:48

Ich persönlich würde immer versuchen, einen Klapp-Propeller dranzumachen.
Nach dem Erstflug meiner Ki-43 mit Starrlatte war gleich mal die Motorwelle krumm (der Prop war i.O.) War 'ne Riesen-Unwucht dadurch und ich konnte erst mal den Motor reparieren. Es war immerhin eine 4mm-Welle, also eigentlich recht stabil..

Danke für's Fläche wiegen!
Gewichtsmäßig sind die Bauweisen dann ja fast gleich. Nur, dass Deine Holzfläche viel schöner aussieht! :ok:

Wenn mir bei dem Ding hinten Gewicht fehlen würde, würde ich das Höhenruderservo hinten seitlich von außen in den Rumpf bauen. Dann kann man auch eine präzisere Anlenkung verwirklichen.
Oder eben auf das Stäbchenleitwerk verzichten.
Nur, bei mir ist's ja genau umgekehrt wegen dem leichten Brushless :(

Gruß,

Stephan
"Use the 4s, Luke!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sick Duck« (26. Juli 2010, 08:02)


251

Montag, 26. Juli 2010, 23:59

@Sick Duck: Was ist das denn für eine Klappluftschraube an Deiner Swordfish gewesen (Hersteleller, Typ und Größe)?

Heute lief beim Zweitflug alles glatt, nur bei der Landung brach die Luftschraube. Ich habe zwar noch welche, aber das hat so keine Qualität.

Ansonsten flog der Flieger ganz gut mit APC 8x6.

Was muß man denn ansonsten bei Klappluftschrauben so beachten?
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Sick Duck

RCLine User

Wohnort: Leonberg

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252

Dienstag, 27. Juli 2010, 08:49

Ah, ok, Du bist also Anfänger :D

Ich nehm immer die AeroCam Carbon von Aeronaut. Weil die bei meinem Händler halt im Regal hängen. Gibt's aber auch von diversen anderen Herstellern.

Da gibt's wahlweise dann schon die passenden Spinner dazu komplett mit Mitnehmer und Mittelstück integriert (I.d.R. Aluspinner) oder man kaft sich die Teile alle einzeln.

Beachten muß man eigentlich nur, dass man das richtige Mitnehmerteil zum Wellendurchmesser kauft. Die Mitnehmer gibt's mit Spannkonus oder mit Klemmschrauben. Hat beides so seine Vor- und Nachteile; den Klammkonus bekommt man z.T. nur sehr schwer wieder von der Welle runter. Die Klemmschrauben sind so Mini-Madenschrauben, die ich z.T. schon kaputtgedreht habe und die manchmal die Kraft nicht gescheit übertragen. Ich wechsle daher die Madenschrauben gegen kurze M3-Schrauben aus, die mal ordentlich anziehen kann, dann geht's besser.

Gönn' Dir vielleicht mal einen Katalog von einem der östereichischen Modellbauhändler, da ist alles drin und man kann auch schlau draus werden.

Die Größe hängt von Motor und Akku ab; wenn 8x6 bei Dir funktioniert, kannst Du dabei bleiben. Zur optimaleren Auslegung kannst Du Dir den "DriveCalculator" bei www.elektromodellflug.de runterladen (Kostenlos) und da mal mit verschiedenen Propellern "spielen"..

Immer schön aufpassen mit den Strömen; zu hohe Ströme zerstören Deine Bauteile (Bauteilgrenzwerte beachten!).

Gruß,
Stephan
"Use the 4s, Luke!

253

Dienstag, 27. Juli 2010, 17:56

Hallo Sick Duck.

Wenn Du noch die Größe von Deinem Klappluftschraubenmittelteil weißt, bitte posten. Es geht darum, ob ich eins mit 42mm Bohrungsabstand oder größer brauche.

Grüße
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Sick Duck

RCLine User

Wohnort: Leonberg

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254

Mittwoch, 28. Juli 2010, 08:12

Hallo Andre,

42mm passt, hab ich auch dran.

Gruß,
Stephan
"Use the 4s, Luke!

255

Mittwoch, 18. August 2010, 15:50

Hallo.
Nachdem nicht nur die Luftschrauben bei jeder zweiten Landung abgebrochen waren und auch der Motor zu warm wurde, habe ich eine Klappluftschraube und einen Trubospinner am Modell nachgerüstet.
In der FMT 12/2007 war ein Artikel zur Kühlung von E-Motoren. Da wurde gezeigt, wie ein einfacher Graupner Kunststoffspinner zu einem Turbospinner verändert werden kann.
Das habe ich dann auch gemacht. Der Motorspant hat Kühlöffnungen erhalten. Der Schaumstoff hinter dem Motor zm Schutz und zur Positionierung des Reglers wurde für eine bessere Luftführung entfernt. Zusätzlich habe ich noch eine Öffnung unter der Tragflächenaufnahme am Rumpf aufgefräst, damit die Kühlluft im Rumpf weiter kommt. Die Tragflächenaufnahme war sowieso zu schwer ausgelegt. Am Servodeckel habe ich hinten zwei Lufthutzen zum Absaugen der Kühlluft angebracht.

Nach ca. 5min Flugzeit ist der Motor ca. 60° warm. Derzeit verwende ich eine Klappluftschraube 9x5 mit einem 45mm Mittelstück. Die Flugeigenschaften waren damit auch nicht flotter als mit einer Twin Star 2 mit Standardmotoren und 380g schwerem 7x1700SCR Akku.

Liegt das nun an der Luftschraube 9x5 mit 45mm Mittelstück weil der Motor dafür nicht genug Drehmoment hat? Denn das Modell war zuvor mit einer 8x6 deutlich schneller? Oder hat der Motor durch Überhitzung Schaden genommen?
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256

Mittwoch, 18. August 2010, 18:16

Beides gut möglich. Ne zu große Schraube würgt den Motor ab und bringt dann weniger Leistung bei mehr Strom. Auch ein schächeres Magnetfeld (welches sich durch die Leistung der beschädigten Magnete duch Überhitzung ergibt) kann die Leistung reduzieren. Mach doch mal die kleinere Luftschraube als Klapplatte drauf. Also 8x6 dann hast nen direkten Vergleich. Ich flieg meinen 600er gerade mit ner 8x4,5 (Standart) die 9x5 war zu groß.

Gruß René

257

Donnerstag, 19. August 2010, 12:38

Ich will aber keine 8x6 Starrluftschraube mehr abbrechen. Die sind zwar nicht so teuer in Hong Kong, das muß aber trotzdem nicht sein. Es gibt allerdings noch eine 8x4 Klappluftschraube in Hong Kong. Die bestelle ich beim nächsten mal mit.
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258

Donnerstag, 19. August 2010, 15:12

Es gibt auch Klappluftschrauben in D :D. Ich find die Graupner Cam gut. Alternativ die Aeronaut. Sind auch gut. Starrluftschraube ist klar dass die ständig abbrechen. Ohne Fahrwerk ist das ein Glücksspiel Würd mich auch mal interessieren wie der "Turbospinner" aussieht. Kann mir das irgendwie nicht richtig vorstellen wie man den selber machen kann.

Gruß René

259

Samstag, 21. August 2010, 12:55

Ich mache bei nächster Gelegenheit mal ein Bild.
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260

Samstag, 20. November 2010, 13:40

Ja der gute alte Swordfish
Leider habe ich ihn damals nicht zu Ende gebaut , nur die Tragfläche :wall: . Irgendwie habe ich zuerst die Lust an dem Hobby verlohren und dann den Bauplan . In all den Jahren konnte ich aber die Trafgfläche nie weckschmeißen , war ja selbst gebaut . Und so lag sie all die Jahre auf den Bachboden und wartete . Vor einiger Zeit überfiehl mich dann der Modellbauvirus wieder . Aber was tun , wenn man keinen Plan mehr von dem Rumpf hat :D :tongue: ?
»lauro« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fläche-swortfish1.jpg