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Minihawk

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1

Dienstag, 31. Juli 2007, 18:29

Baubericht EPP-Warbird P-51D Mustang von Ripmax/Phase3

Hi,

ich habe jetzt mit dem Bau des Schaumwaffel-Warbirds begonnen. Natürlich ist bei einem solchen Modell nicht wirklich viel zu bauen, aber ich habe schon einen heftigen Pferdefuß in der Anleitung gefunden, aber gottseidank vor Baubeginn.

In der Anleitung wird mit dem Rumpf begonnen, nachdem die Bowdenzughüllen eingeklebt sind soll der Rumpf zusammengeklebt werden. Ich habe das aber erstmal gelassen, weil ich noch gar nicht weiss was für ein Motor da rein soll.

Und das war gut so, denn wenn man den Rumpf so früh zusammenklebt, dann kriegt man später den Motorspant nicht mehr eingeklebt bzw. muss da an der Rumpfvorderseite Gewalt anwenden. Die Bilder des Modells auf dem Karton zeigen eigentlich auch Modelle mit ausgefransten Rump-Vorderseiten, so als sei da etwas abgesägt worden.

Also, den Rumpf sollte man erst zusammenkleben wenn man genau weiß, wie groß der Motor ist. Dann klebt man den Rumpf und den Motorspant in einem Abwasch zusammen, dann sieht es später besser aus. Im Anhang dazu ein Bild...

Ich habe heute noch kurz die Querruder und die Flossen für Seiten und Höhenruder ausgeschnitten, das klappte einwandfrei genau so wie in der Anleitung angegeben.

Derzeit fehlt mir das Schleifpapier, um die Ruder winklig anzuschleifen, dann kann es eigentlich weitergehen.

Einige Kunststoff-Teile hab ich schon an die Flächen und an die Haube angeklebt, die Gegenstücke kann ich derzeit noch nicht verkleben da der Rumpf erst später zusammengeklebt werden kann.

Fortsetzung folgt ...



Der Motorspant lässt sich nach zusemmenkleben des Rumpfs nicht mehr einsetzen



So sollte es aussehen, aber bitte beide Teile zusammen verkleben...
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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2

Dienstag, 31. Juli 2007, 20:23

So, ich habe mal Platz für die Querruder-Servos gemacht, ich möchte nämlich mit zwei Servos steuern, warum soll man auf die Vorteile einer Computeranlage bei den Querrudern verzichten?

Erledigt habe ich das innerhalb von wenigen Minuten mit einem Cutter-Messer, da braucht man keinen Lötkolben zu aktivieren oder gar zu kaufen ...



Der Platz für die Servos wurde vergrößert, 2 statt 1 Servo werkeln nun an den Querrudern



Die Servos sind provisorisch eingesetzt, die Ruderhebel sind natürlich völlig falsch angeschraubt...
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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3

Dienstag, 31. Juli 2007, 22:14

Hier das Bild, welches auf dem Karton veröffentlicht wurde, da wurde kräftig gesägt, um den Spant reinzukriegen ...
»Minihawk« hat folgendes Bild angehängt:
  • RipMax001.jpg
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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4

Samstag, 4. August 2007, 18:04

So, die Querruder waren letztlich schon ausgeschnitten, jetzt sind sie eingebaut worden, und es folgt Ernüchterung. Zum einen ist beim "sanden" (Ausdruck aus der Anleitung, Schleifen mit Schmirgelpapier) etwas schief gelaufen, eines der Flaps hat dabei gelitten, zum anderen sind die Flaps so was von flexibel, das muss nicht sein. Ich werde erstmal mit diesen Flaps weiterbauen, aber wahrscheinlich Flaps aus einem anderen Material einsetzen, diie Torsions-Anlenkung werde ich beibehalten, den Draht wahscrheinlich durchs ganze Flap laufen lassen und ausßen lagern.

Der Motor ist in HongKong bestellt, ich erwarte den aber erst Ende nächster Woche oder Anfang der übernächsten Woche. Erst wenn der da ist kann ich den Rumpf zusammenkleben und weiter machen.
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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5

Mittwoch, 8. August 2007, 22:51

So, habe heute Balsa-Querruder geschliffen, das war Dank der neuen und 9 Euro teuren Schleifmaschine von ALDI kein Problem (war ein Grabbeltisch-Preisnachlass bei ALDI). Die Ruder fotografier ich wenn sie in der Fläche eingebaut sind, ich möchte die noch bebügeln, mal sehen, ob silbern oder in einer Farbe, die als Bügelfolie vorhanden ist ... :evil:

Die Ruder machen jedenfalls erstens von der Passform einen wesentlich besseren Eindruck als die ausgeschnittenen Wabbel-Ruder, auch kann ich eventuelle Baufehler (falsch ausgeschnittene Querruder) so wieder kaschieren... Aber auch die Torsions-Festigkeit ist um Längen besser ...
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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6

Samstag, 11. August 2007, 18:35

Hier nun die Bilder der Balsa-Flaps und diese eingebaut in der Tragfläche.

Die Flaps sind mit Floppy-Material angeschlagen, je drei Scharniere pro Flap. In das Flap wurde eine Bohrung gemacht, so wie es die Anleitung für die EPP-Querruder vorsieht. Allerdings habe ich noch etwas Platz für den Torsions-Draht geschaffen, einfach etwas weggefräst bzw. geschliffen, so konnte der Spalt wesentlich geringer gehalten werden als bei den EPP-Flaps.

Die Balsa-Flaps wurden mit einem Trapez-Schleifer von ALDI geschliffen, das war letztlich ein Restposten für 9 Euro. Das Teil ist vorallem durch seinen Staubsauger-Anschluss genial, ich konnte nahezu ohne Balsa-Staub arbeiten.




Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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7

Montag, 13. August 2007, 14:42

So, ich habe nun auch die Drähte für die Ansteuerung der Flaps gebogen und geklebt, das läuft ganz gut, aber ich mache da nicht extra ein Bild von.

Derzeit komme ich berhaupt nicht weiter, da der Motor und Regler auf sich warten lässt. Probleme (aber kleiner) bereitet auch noch der Akku-Einbau, meine 3-Zeller 2200mAh passen recht schwer unter die Haube, da muss ich evtl. noch was schneiden und die Haubenbefestigung verbessern. Aber ich will die selben Akkus verwenden wie in der Mini-Ellipse, warum zwei verschiedene Größen nehmen?
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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8

Samstag, 25. August 2007, 18:44

Letzte Woche Montag konnte ich endlich den Motor in meinen Händen halten, gestern ist der Flieger endlich fertig geworden. Der Einbau des Motors und reglers stellte keine Probleme dar, das Zusammenkleben der Rumpfhälften schon eher, hier sollte man besser keinen 5-Minuten-Epoxy nehmen, sondern langsam abbindendes Epoxyd-Harz und vorallem nicht zu wenig Harz anmischen :)

Die Ruderanlenkungen wurden in wenigen Stunden erledigt, heute war der Erstflug...

Erstflug:

Der Startwurf erfolgte durch einen Flug-Kollegen, der Start erfolgte völlig Problemlos. Die Motorisierung reicht allemal, das Modell wiegt 580 Gramm und auch ungefähr so viel Schub wird erzeugt.

Die Flugeigenschaften sind total unkritisch, Rollen fliegen sich langsam, aber hübsch, auch Messerfliug macht die Kiste auf Anhieb. Auch mit Halbgas wird es nicht viel langsamer, man kann das Gas noch weiter runterschrauben und trotzdem die Höhe halten.

Dann wurde die Landung eingeleitet, leider reichte die Motorbremse nicht für die große Latte, die immer noch langsam mitdrehte. Die Landung erfolgte total sanft, aber leider wurde trotzdem die Motorwelle verbogen durch den prop, der eben nicht waagerecht war. Auch der Motorspant wurde gelöst, die Klebstelle war aber vom Modellhersteller und mag sich schon in der Luft gelöst haben.

Nun muss ich scheuen wo ich eine neue (am besten gehärtete) Motorwelle (3mm) herbekomme und werde zusätzlich demnächst eine Klapplatte einsetzen.
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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9

Dienstag, 28. August 2007, 22:25

So, die Titanwelle ist im Motor verankert, Dank an Phillipflieger...

Die Klapplatte hab ich bei Schweighofer bestellt da Höllein anscheinend das Lager leergefegt hat. Da gab es Probleme mit der K-Karte, na, mal schaun, wann die kommt.

Aber mit der Titanwelle sollte ich doch relativ sicher vor Verbiegungen sein...

Der Schub des Motors ist doch mehr als zunächst vermutet, die Kiste sollte also auch "senkrecht" gestartet werden können. Ich will mal die Tage (hoffentlich morgen) eine Akku leerfliegen um Flugzeiten angeben zu können...

Meine Frau hätte gerne, dass ich den Flieger anders lackiere, irgendwelche Vorschläge? :)
Liebe Grüße
Hartmut

Aleminator

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10

Dienstag, 4. September 2007, 13:23

Bruchpilot

Aleminator

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11

Dienstag, 4. September 2007, 13:30

hier sind noch ein paar Beispiele!
http://www.gjsmith.net/public/Mustang-gaggle.jpg
Bruchpilot

Minihawk

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12

Freitag, 7. September 2007, 05:36

Doch, Danke, die zweite Seite hat ja echt was zu bieten...

Die Curtis-Warhawk-Lackierung hätte ja was, aber ist schon aufwendig ...

Nochwas zum Bau :

Ich habe vorne am Rumpf sowas wie eine "Motorhaube" abgeschnitten, um besser an den Motor und den Regler zu kommen. Die wird ganz einfach mit Tesa angeklebt, vielleicht finde ich da aber auch noch was geeigneteres. Hoffentlich ist es am Wochenende besseres Wetter, ich will wieder fliegen! ...
Liebe Grüße
Hartmut

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13

Montag, 10. September 2007, 18:27

So, erst mit einer Federstahl-Welle läuft alles glatt, eine Landung auf der Nase hat nur zum durchrutschen der Welle geführt, alles ist gerade geblieben.

Der Motor könnte etwas mehr Power haben, insbesondere wenn der Akku halb leer ist geht wirds eher langweilig. Aber der Motor nimmt mit der Klapp-Schraube 10x6 und 45er-Mittelteil 9 A, also 1 A unter der Soll-Marke, mehr will ich ihm nicht zumuten.

Aber Höchstgeschwindigkeiten kann man von diesem Modell eh nicht erwarten, dafür ist das Profil zu dick. Die Querruder-Anlenkung werde ich noch ändern, um größere Ausschläge zu bekommen, es hat sich auch gezeigt, dass das Höhenruder wirklich eine Stabilisierung benötigt, es ist eindeutig zu "wabbelig".
Liebe Grüße
Hartmut

Minihawk

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14

Dienstag, 18. September 2007, 22:48

Resume nach einigen Flügen :

Man sollte die Nase des Modells mit einem wirklich scharfen Messer oder einem heissen Draht abtrennen und während des Fluges mit Klebeband sichern. Dann hat man immer Zugriff auf den Motor, falls mal die Welle durchgedrückt worden ist. Auch kann man so den Motorsturz nachträglich verändern ohne das halbe Modell zu demontieren.

Das Modell fliegt auch bei relativ kräftigem Wind, aber Spaß macht es definitiv nicht. Windstille ist dagegen das Nonplus-Ultra, das macht am meisten Bock, da kann man auch relativ verzugsfreie Kunstflug-Figuren hinlegen.
Liebe Grüße
Hartmut