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201

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:13

RE: Baubericht

Dann habe ich mit hilfe der Schrauben und Tesa den mit Weißleim eingeschmierten Motorspant auf den Motorklotz gepresst und so aushärten lassen
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202

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:17

RE: Baubericht

Nachdem das ganze getrocknet war konnte ich die Rumpfnase verschleifen (bzw. erst grob hobeln und dann schleifen)

Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen

zusätzlich habe ich auch alle anderen Rumpfkanten verschliffen und damit den Rohbau des Rumpfes abgeschlossen

Rohbaugewicht: 198g
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203

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:28

RE: Baubericht

Dann habe ich die Leitwerke gebaut.
Die Versperrung habe ich hierbei an den runden stellen bündig geklebt und an den geraden Kanten überstehen lassen, da es so einfacher ist sie auf maß zu bringen
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204

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:38

RE: Baubericht

um ein schönes Ende zu bekommen, habe ich Ruder und Dämpfungsflächen mit wenig Sekundenklebertropfen fixiert und dann so beschliffen, dass es mir gepasst hat
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205

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:42

RE: Baubericht

Dann habe ich noch die Ruderkanten angeschrägt und somit war der Flieger komplett Rohbaufertig

Hier mal die einzelnen Gewichte:
Rumpf 198g
Ohr links 127
Ohr rechts 129
Mittelteil 196
Querruder 65
Wölbklappen 29
Leitwerk links 20
Leitwerk rechts 21
Anlenkungskram 32
Wingtips 14
Machte nach Adam Riese und Eva Zwerg 831 g

Vll. könnt ihr mir ja jetzt evtl. sagen, wo mein mehrgewicht herkam?
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206

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:45

RE: Baubericht

Um das Finish des Rumpfs einfacher zu gestalten bzw. um saubere Finger zu behalten, habe ich mir aus ein bisschen restholz einen Griff gebaut, den ich an der Flächenhalterung festgeschraubt habe
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207

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:47

RE: Baubericht

Angefangen hat die Oberflächenbehandlung mit einer dreimaligen Grundierung mit Clou Schnellschliffgrund
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208

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:49

RE: Baubericht

Den Rumpf habe ich zum Trocknen wie einen Fisch an einen HAken an der Decke gehängt
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209

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:51

RE: Baubericht

In den Trocknungspausen habe ich das Bespannen des Leitwerks vorbereitet

Man bekommt mit der hier gezeigten Anordnung das komplette Leitwerk auf einen Oralight Streifen (knapp 40 cm lang)
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210

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:55

RE: Baubericht

Ich habe sowohl bei den Dämpfungsflächen als auch bei den Rudern jeweils in einem Stück und um die Vorderkante/Nasenleiste herum bespannt.
Bei den Rudern habe ich auf der Unterseite angefangen, bei der Dämpfungsfläche auf der OBerseite
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211

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:59

RE: Baubericht

Hier noch zwei Tricks beim Bespannen mit Oracover:
1. Um Rundungen zu Bespannen nicht die Folie um die Rundungen herumschmelzen, sondern vielmehr herumziehen. Dadurch wird das Ergebnis faltenfreier und schöner!

2. Mit einem scharfen (und er muss wirklich gut scharf sein) Cutter kann man dann die Folie gut abschneiden, wenn man sie herum gebügelt hat (hier an der Endleiste)
Wenn die andere Seite gebügelt wird, wird das gleiche gemacht. Dadurch erreicht man eine Sauber kante und die Bügelfolie überlappt sich!
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212

Mittwoch, 9. Januar 2008, 22:02

RE: Baubericht

Bei den Dämpfungsflächen gilt das Gleiche . hier musste beim Schneiden an der Nasenleiste lediglich darauf geachtet werden, dass keine Löcher , aber auch keine Falten entstehen!

Noch ein weiterer Tip
Ich habe zuerst die Kanten/Ränder bebügelt (eine Seite offen lassen) und dann von der Geschlossenen seite ausgehend, die Folie flächig anbügeln. dadurch wird sie sehr glatt (ohne Druckspuren vom Bügeleisen) und Luftblasen werden so effektiv vermieden
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213

Mittwoch, 9. Januar 2008, 22:05

RE: Baubericht

So noch ein Bild vom fertigen Leitwerk und dann solls das für heute gewesen sein (morgen gehts weiter)

Hier noch ein weiterer Tip: ich habe am unteren Rand die Bespannung nicht angebügelt, da sie hier sowieso wieder abgelöst werden muss für die Verklebung

Bespanntes Gewicht:
links 23
rechts 24
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214

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:31

RE: Baubericht

weiter gehts

Nachdem der dritte Grundierungsanstrich getrocknet war (4 Gramm Gewichtszunahme)

habe ich mit dem "Bespannen" angefangen.
Um mit Papier zu bespannen (bzw. hier eher belegen) braucht man als erstes das Japanpapier. Dann ein scharfes Messer. Schnellschliffgrund, Wasser und einen Schleifklotz
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215

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:35

RE: Baubericht

Als erstes wird nun das Papier über das zu bespannende Bauteil gelegt und nass gemacht (dafür eignet sich eine Sprühflasche sehr gut, mit der ein feiner Wassernebel erzeugt werden kann- dadurch wird das papier großflächig nass)
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216

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:36

RE: Baubericht

Dann wir das nasse Papier mit Hilfe eines Pinsels mit dem Schnellschliffgrund auf das Holz "geklebt" und dabei glattgestrichen
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217

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:39

RE: Baubericht

Um das Papier im nassen Zustand schneiden zu können braucht man wie gesagt ein scharfes messer, sonst reißt es ein.
Im Nassen zustand, kann man das Papier übrigens sehr gut um Kanten legen. Man muss jedoch aufpassen, dass sich das Papier hier nicht löst, bevor das ganze trocken ist! (wenn man hier ein bisschen mehr Porenfüller nimmt, sollte das aber kein Problem sein - war es bei mir jedenfalls nicht)

Wenn es dann trocken ist, bekommt das ganze einen weißlichen schimmer - das ist ganz richtig so - woher es kommt weiß ich jedoch nicht
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218

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:42

RE: Baubericht

Von der Unterseite sieht mein Deckel so aus (so würde ich ihn auch bebügeln, weil durch das umlappen, die Bespannung gut hält)
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219

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:45

RE: Baubericht

Der Weiße schimmer verschwindet beim nächsten Grundierungsanstrich (beim Bespannen von Rippenflächen o.ä. würde man anstelle des Schnellschliffgrundes Spannlack nehmen)

Nach noch einem Anstrich ist das Bauteil dann fertig und hat eine sehr glatte oberfläche
Es hat also insgesamt 3 Anstriche vor der Bespannung (zwischen den Anstrichen immer leicht mit feinem Schleifpapier abschleifen) dann einen mit der Bespannung und zwei Anstriche nach dem Bespannen bekommen.
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220

Donnerstag, 10. Januar 2008, 20:14

RE: Baubericht

Der Rumpf wurde genauso bespannt:

Man benötigt jedoch zwei Teile, da das Papier lediglich 70 cm lang ist
zuerst wurde es dazu grob zugeschnitten
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