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Minihawk

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  • »Minihawk« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 1. Januar 2008, 21:11

Baubericht Dizzy Bird

Hi,

ich habe am Sonntag angefangen, den Dizzy Bird zu bauen. Der Dizzy Bird ist ein Open Source Bauplan, der kostenlos im Internet heruntergeladen werden kann. Es ist von der Grundkonzeption ein Nurflügel-Segler in Zaggi-Manier, der allerdings einiges leichter ist.

Hergestellt wird er hauptsächlich aus Isolier-Untertapete, auch bekannt als Selitron. Das Schaum-Material kostet für den Dizzy Bird (ung. 1 Meter Spannweite) knapp über 2 Euro, der Styropor-Kleber und die Servos gehen da mehr ins Geld.

Auf das Tapeten-Material werden die Konturen für die beiden Flächen-Hälften, die WInglets und die Ruder übertragen. Ich habe allerdings nicht die Schablonen benutzt, die aus mehreren A4-Drucken zusammengesetzt werden müssen, ich habe die Maße übertragen.

Nun werden diese Konturen mit einem Cuttermesser ausgeschnitten, das geht innerhalb von Minuten. Dabei ist darauf zu achten, dass es eine linke und eine rechte Seite gibt, denn das Material hat eine glänzende und eine matte Seite.

EIn Balsaholm ist schnell gefertigt, und am Abend leigen die fertigen Flcähen, allerdings unverschliffen, auf dem Tisch. Es zeigt sich, dass ich den Holm durchgehend in gleicher Höhe gefertigt habe, ich hätte auch dafür eine Schablone benutzen sollen, aber im Forum liest man, es fliegt trotzdem ohne merkliche Schwächen mit einem durchgehenden Holm.

Am nächsten Morgen schnell einen kleinen Akku besorgt, Silvester, da machen die Läden um 13 Uhr zu, dann die Flächen verschliffen, die Winglets angeklebt, Flächen zusammengeklebt und mit Montageband (so was wie Duck-Tape, aber aus günstiger Quelle) stabilisiert.

Bei der Kufe habe ich nicht auf die Angaben geachtet und einfach etwas eigenes per Augenmaß gefertigt, die Kufe auch mit Styro-Kleber unter den Flieger geklebt und mit Band gegen Wasser geschützt.

Die ANlenkung der Querruder war nicht ganz so einfach und muss nocheinmal verbessert werden, denn der von mir benutzte Draht ist zu instabil, aber was anderes war nict im Haus.

Der Einbau der RC-Anlage ist innerhalb weniger Augenblicje erledigt, man schneidet eine "Luke" heraus und setzt den Empfänger ein, die Antenne zieht man zu einem Winglet durch die Fläche per Stahldraht. Servos angeschlossen, Akku rein, und der Schwerpunkt stimmt sofort.

Ich habe einen 150mAh-Akku von Graupner mit 33gr verwendet, in der Anleitung wird ein 20gr-Akku empfohlen. Aber die 180gr Gesamtgewicht sind mir leicht genug.

Heute beim Erstflug hat sich gezeigt, dass die Ruder durch den dünnen Draht zu schwammig sind, auch war der kleine Akku gar nicht voll geladen worden und nach 20 Minuten war Schluss.

Heute Nachmittag hab ich Motor, Regler und Akku bestellt, dann wird das Teil nun motorisiert.

Der Segler kostet incl. Servos um die 20 Euro, die Motorisierung schlägt mit knapp 50 Euro (Hongkong) zu Buche. Aber zum Projekt Motor-Dizzy später mehr...
»Minihawk« hat folgendes Bild angehängt:
  • DizzyMini.jpg
Liebe Grüße
Hartmut