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1

Dienstag, 8. Januar 2008, 08:44

Bau eines Wasserflugzeuges: Canadair CL 215

Hallo,

nachdem ich vor einigen Tagen meinen ersten Baubericht „für Anfänger von einem Anfänger“ am Beispiel des Holzbaus einer Pioneer 300 eingestellt habe, möchte ich jetzt wie angekündigt mit meinem Traumprojekt dem Flugboot Canadair CL 215 online fortfahren.

Die Canadair fasziniert mich, seit dem ich sie das erste Mal auf einem Wasserflugwettbewerb im Sommer 2007 habe fliegen sehen. Ein fantastisches Flugbild. Die Maschine erhob sich majestätisch aus dem Wasser und zeigte ein Flugverhalten „wie ein Brett auf der Straße“ oder eben „wie auf Schienen“. Damit zeigte sich der gigantische Vogel so völlig anders als mein kleiner Flugtrainer, der Wingo von Freescale, den ich mir im letzten Sommer als Wiedereinstieg zulegte. Der Wingo fliegt, oder besser flattert, wie ein „gesteuertes Blatt im Wind“.

Seit dem Sommer habe ich dann den Bauplan der Canadair von www.vth.de auf dem Tisch liegen und da ich als Neueinsteiger nicht den Mut aufgebracht hatte ein solches Gerät als Erstbau zusammenzuklatschen entschloss ich mich zum oben genannten Übungsbau.

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…r&hilightuser=0

Aber jetzt ist es soweit. Alle benötigten Materialien sind Eingekauft und am vergangenen Wochenende habe ich mit dem Bau begonnen. Schritt für Schritt will ich hier davon berichten und ich bin sicher, dass ich hier und da Eure Hilfe benötigen werde. Bis zum Mai soll das Flugboot schwimmen und am besten auch Fliegen. Ja – und auch fahren. Daher werde ich ein demontierbares Fahrwerk vorsehen. Ein Einziehfahrwerk wird bei diesem Flieger wohl zu kompliziert, denn im eingefahrenen Zustand muss die Kiste schließlich wasserdicht sein.

Ich hoffe das vielleicht der eine oder andere Interessen an einem solchen Bericht findet und möglicherweise findet sich ja jemand der das gleiche Projekt in den Angriff nimmt um den Rest des Winters totzuschlagen.

Hier noch die Daten lt. Bauplan:

Spannweite 1760 mm
Rumpflänge 1235 mm
Fluggewicht 3500 g
Flächeninhalt ? dm2
Flächenbelastung Ca. 65g/dm2
Antrieb 2 x 3,5 cm3 aber ich werde voraussichtlich wie folgt elektrifizieren:
2 x RAY 35xx/xx mit jeweils xxx Watt von Pelikan
Motorsturz 0
Propeller Offen?
Akku 3s 3600 mAh
Steuerung Seite, Höhe, Quer, Landeklappen, Bugrad


Und so soll sie mal aussehen:
»Helifan238« hat folgendes Bild angehängt:
  • CL215.jpg

2

Dienstag, 8. Januar 2008, 08:47

Macht jemand mit? Es ist Kinderleicht ;-) und auch für mich erst der zweite Bau überhaupt….
Wer noch mitmachen will muss die Pferde satteln und schnell einkaufen gehen…


Und so sieht sie heute aus:



Gruß
Peter



[SIZE=1]P.S.: Ich weiß das ich Bilder bis 73 kb als Dateianhang einfügen kann und das man einen Link zu einem anderen Webspace einfügen kann. Aber wie kriegen die anderen es hin mehrere Fotos direkt im Text sichtbar zu machen?[/SIZE]
»Helifan238« hat folgendes Bild angehängt:
  • Baubeginn.jpg

Schreinermeister

RCLine User

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Beruf: Schreiner

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3

Dienstag, 8. Januar 2008, 10:33

Hallo Peter,

du triffst rein geschmacklich den Nagel auf meinen Kopf! Ich Habe die Canadair 215cl von Peter Adolfs als Rohbau auf dem Tisch liegen. Sie hat allerdings keinen Holzrumpf wie deine, sondern einen GFK Rumpf. Auch ist sie mit knapp 2 m Spannweite etwas größer als deine.
Wenn ich damals nicht so heiß auf das Modell gewesen wäre und mich etwas besser informiert hätte, wäre ich wie du bestimmt auf den VTH-Bauplan gestoßen.
Ich werde deinen Baubericht mit Interresse verfolgen und gern mit dir die eine oder andere Frage diskutieren oder klären!
Viel Spaß beim Bau!

PS: ich habe übrigens ein komplettes Pneumatisches Einziehfahrwerk der Canadair bei mir liegen, welches bei mir nicht zur Anwendung kommt, weil ich ausschließlich in Schweden am See fliegen werde! Vielleicht magst du es verwenden. (das ist nicht so richtig schwer dicht zu bekommen!)
Habe übrigens eine Seite mit genialen Fotos gefunden:

Mit den Fotos ist eine gute Frage.......

ich hoffe so ist recht!
Gruß Burkhard

Holz ist wunderbar!
Baubericht Climaxx Baubericht Picachu

Dieser Beitrag wurde bereits 15 mal editiert, zuletzt von »Schreinermeister« (8. Januar 2008, 15:14)


Elektroniktommi

RCLine User

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Beruf: Konstrukteur

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4

Dienstag, 8. Januar 2008, 12:11

Mehrere Fotos auf einer Seite....

1. Bild : [IMG] URL des Bildes 1, z.B. Imageshack [ /IMG]
2. Bild : [IMG] URL des Bildes 2, z.B. Imageshack [ /IMG]

(das Space in [ /IMG] weglassen)

oder so z.B.:
Hier nur die URL einfügen, [IMG]xxx[ /IMG] kommt automatisch.[/img]
»Elektroniktommi« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bild.jpg
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (8. Januar 2008, 12:15)


Schreinermeister

RCLine User

Wohnort: Wetter a.d.Ruhr

Beruf: Schreiner

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5

Dienstag, 8. Januar 2008, 15:00

wie unser armer admin wohl schon gemerkt hat, klappt es nicht so richtig mit den Bildern innerhalb des Textes.......
BITTE nicht böse auf mich sein...........

Hier ist mal ein Bild von vorne:



oder von oben:



und die Einzelteile wie der Motordom und die Stützschwimmer:

Gruß Burkhard

Holz ist wunderbar!
Baubericht Climaxx Baubericht Picachu

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schreinermeister« (8. Januar 2008, 15:25)


6

Donnerstag, 10. Januar 2008, 21:27

0. Motorisierung / Stückliste

Hallo Burkhard,

Deine Canadair sieht beeindruckend aus. Ich hätte auch gerne 2 m oder evt. 2,20 m Spannweite gemacht, habe mich aber nicht darangetraut den original Bauplan zu vergrößern. Das soll man ja leicht mittels der Zoomfunktion eines Kopieres machen können. Aber da dies erst meine zweite Maschine ist, habe ich lieber die Finger davon gelassen. Auch das Einziehfahrwerk lasse ich wohl erstmal weg. Danke für das Angebot. Woher hast Du den GFK Rumpf. Ist das ein Bausatz?
Zwischenzeitlich habe ich ausführlich Deinen Bericht über den Climaxx gelesen. Also das kommt nach der Canadair dran!

Aber jetzt zurück zur Canadair:


Jetzt steht die Motorisierung schon mal fest:


2 x Combo Set RAY C3542/05. Diese Maschinchen ersetzen 3,5 bis 4 ccm pro Stück und haben folgende Leistungsdaten.

Empfohlene Akkus: 7-10 NiXX, 3-4 LiXX
Umdrehungen pro Volt: 1.250 RMP/V
Watt: 540 W
Widerstand: 34 m©
Strom Aufnahme: 2 A
Maximale Belastung: 45 A/60s
Regler: 40 A
Dimensionen: 35 x 42 mm
Achsdurchmesser: 4 mm
Gewicht: 140 g
Propeller bei 3s: 11 x 6





Und hier eine Stückliste: (ohne Garantie, das man das alles braucht...)


VTH Bauplan
Servo HS-125MG f. Seitenruder Hitec
Servo HS-125MG f. Höhenruder Hitec
2 Reifen 7,3 cm
2 Reifen 4,4 cm
4 Standardservos HS-22 rcm Pelikan
4 Servoverlänerungskabel 60 cm JR022 Pelikan
1 Servoverlängerungskabel 30 cm JR020 Pelikan
1 Servokabel 15 cm JR010 Pelikan
1 Servokabel 30 cm JR012 Pelikan
1 Y-Servokabel JR042 Pelikan
1 Y-Servokabel JR/HITEC
10 St. Servoanschlußklemmen M2 Pelikan
4 Nylonschrauben M6x40
4 Nylonschrauben M4
2 Nylonschraubenaufnahmen 6 mm
4 Ruderhörner
10 Servoschraubstücke
4 Nylonschraubeneinlässe
4 Stahldrahtklemmen 5mm
15 Ruderscharniere
4 Stahldrahtklemmen 3mm
8* Balsa 1mm
10* Balsa 2mm
2* Balsa 3mm
1* Balsa 5mm
2*Sperrholz 0,8mm(31x51 cm)
1*Sperrholz 1mm (31x51 cm)
2*Sperrholz 3mm (31x51 cm)
1*Sperrholz 4mm (31x51 cm)
2*Stahldraht 2mm
Stahldraht 3mm
Stahldraht 4mm
Messingrohr 3 mm
Messingrohr 5 mm
4 Kiefernleisten 3x5 mm
8 mm Carbonrohr
6 mm Carbonrohr
UHU plus 5min. Epoxi
Weißleim Wasserfest
2 x Motoren RAY von Pelikan 3542/05 inkl. 2 x 40 A Regler (Combo)"
2 Motormontagesets inkl. kleine Spinner
2 x Propeller 11x 5,5
Acryllack schwarz+blau (kleine Dosen)
Acryllack weiß
Grundierung
2 x Akku 3s; 2100 mAh
Weiteres Kleinmaterial

So, bald kommt der erste Bauabschnitt....bis dahin schließt sich vielleicht noch jemand an?

Gruß
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helifan238« (10. Januar 2008, 21:46)


klausd

RCLine Neu User

Wohnort: Berlin 12683

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7

Donnerstag, 10. Januar 2008, 23:15

http://bernard.dumas.chez-alice.fr/

möglicherweise hilfreich

Heiko_P.

RCLine User

Wohnort: D-50259 Pulheim

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8

Freitag, 11. Januar 2008, 06:54

Hallo Burkhard,

hmmm, irgendwie kommen mir die Bilder und der Rumpf bekannt vor. :-)

Schade, dass du die CL nicht mit dem Fahrwerk machst. Schweden soll ja mit Seen nicht so schlecht bestückt sein, da kann man auf Räder gut verzichten.

Aber ich freue mich über den Thread hier, weil ich auch schon länger mit einer neuen CL215 schwanger gehe. Aber in 1:12 und dann auch mit EZFW.

Cheretismata

Heiko

Schreinermeister

RCLine User

Wohnort: Wetter a.d.Ruhr

Beruf: Schreiner

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9

Freitag, 11. Januar 2008, 10:25

Hallo Heiko............
schön von dir zu lesen!
Ich müsste mal aktuelle Bilder von der Canadair machen........(hatte gerade keine anderen greifbar) Mitlerweile sind die Leitwerke bespannt. Der Rumpf ist an den Ausschnitten nachlaminiert. Die Haube ist geschnitten. Das Setup wartet auf Montage.......aber irgendwie komme ich zu nichts! :w
Gruß Burkhard

Holz ist wunderbar!
Baubericht Climaxx Baubericht Picachu

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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10

Freitag, 11. Januar 2008, 11:38

Zitat

Original von Schreinermeister
Das Setup wartet auf Montage.......aber irgendwie komme ich zu nichts! :w


Nö?

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=177849&sid=

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=168588&sid=

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=174360&sid=

:w
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

11

Sonntag, 13. Januar 2008, 17:55

1. Bauabschnitt (Flächenteile)

Hallo,

so die ersten Bauschritte sind eingeleitet. Jetzt gibt es kein zurück mehr ;-)

Als ersten Bauabschnitt habe ich die Tragflächen ins Auge gefasst. Aufgrund der doch recht netten Spannweite von fast 1,80 Meter bin ich entschlossen eine teilbare Fläche zu konstruieren.

Aber zunächst stellt sich die Frage wie der Bauplan auf das Material zu übertragen ist. Dazu habe ich ja schon einiges im meinem ersten Bericht zur Pioneer 300 geschrieben. Diesmal hatte ich mich dazu entschlossen den gesamten Plan zu kopieren und dann die einzelnen Teile auszuschneiden und dann auf das Holz aufzukleben.

Gesagt getan. Die Schnippelarbeit ist eher was für den Kindergarten. Aber wat mut – dat mut.

Ich habe dann die Schnitte der Rippen K3, K4 und K6 auf das Holz mit einem (auch aus dem Kindergarten) Klebestift aufgebracht und dann mit einem Buntstift umzeichnet und anschließend ausgesägt und verschliffen. Soweit Kinderleicht.

Das sieht dann so aus.



Nach dem Aussägen empfiehlt es sich die Rippen zu durchbohren und mittels kleiner 2 mm Schrauben miteinander zu fixieren, dann einzuspannen und zu bearbeiten, bis alle gleichermaßen passend sind.


Bei den Rippen K3, die insgesamt viermal benötigt werden und aus Sperrholz 2 mm hergestellt werden, hat das super geklappt.

Schwieriger war es dann bei K4 und K6. K4 werden nur aus Balsa 2 mm benötigt. Ich kann nur empfehlen auch für diese Sperrholzvorlagen anzufertigen. Denn K4 wird 10 mal benötigt und das kriegt man niemals gleichmäßig ohne eine vernünftige Vorlage hin.
Bei K6, die man auch zweimal aus Sperrholz 2 mm benötigt, habe ich dann die Erfahrung gemacht, das 2 mm als Vorlage für die Produktion von vielen Rippen nicht geeignet ist. So habe ich offensichtlich bei der Anpassung der Balsarippen die dünnen Sperrholzrippen nach und nach immer kleiner geschliffen L

So das war´s wieder. Bis zum nächsten Bauabschnitt.

Gruß
Peter

[SIZE=1]P.S.: Also das mit den Fotos im Text klappt ja jetzt. Sind aber schon was klein. Was kann man da tun?[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helifan238« (13. Januar 2008, 18:04)


12

Sonntag, 20. Januar 2008, 20:39

2. Bauabschnitt (Montage linke Fläche)

Hallo,

na bislang hat sich noch keiner zu einem Neubau angeschlossen. Ich hoffe es kommt noch jemand. Bis dahin hier schon mal der nächste Bauabschnitt.

Nachdem jetzt alle Rippen angefertigt sind, fehlen nur noch die Motorquerspanten K5. Normalerweise sind diese aus 3 mm Sperrholz, auf das ich aber noch zwei weitere Wochen hätte warten müssen. Daher habe ich mich heute entschlossen diesen speziellen Spant aus vorhandenem 4 mm Sperrholz herzustellen. Bis einer davon fertig ist, geht schnell eine Menge Zeit ins Land. Aber es ist eben auch ein wichtiges Teil.
Die Ausschnitte dienen der Gewichtserleichterung und bringen ca. 20 g gegenüber der massiv-version


Nach so viel Zuschneidearbeit kann es jetzt endlich an die Fläche gehen. Dazu habe ich zunächst die untere Beplankung der linken Fläche aus dem Rohmaterial ausgeschnitten und zusammengefügt. Dabei habe ich auch gleich den unteren Kiefernholm mit 3x5 mm aufgeklebt. Leider besteht die untere Hälfte der Fläche aus drei verschiedenen Materialstärken:


Da ich die Fläche, zwecks vereinfachter zukünftiger Transportmöglichkeit, teilbar machen will, habe ich jetzt schon mal die Länge der Flächenverbindung festgelegt. Beide Rohre werden durch jeweils drei Spanten geführt.
Die Kohleversion ist mit 22g nur halb so schwer wie die Anfangs geplante 45 g Aluversion. Beim Einspannen der Kohlerohre, zwecks zuschneiden, stellt man schnell fest, das sie nicht besonders Außendruckresistent sind. Also sachte einspannen, sonst sind sie schnell zerdrückt.

Bislang kann man trotz einiger Arbeitsstunden kaum ein Ergebnis erkennen. Das soll sich jetzt ändern.
Die ersten Spanten werden auf die Beplankung aufgesetzt und mittels Nadeln und ein wenig Gewicht fixiert. Der obere Holmteil ist bislang nur provisorisch eingesetzt und wird erst ganz zum Schluss in einem Teil eingesetzt und verklebt.
An dieser Stelle sind an die Holme 1 mm Sperrholzstreifen angebracht.
In Abweichung zum Bauplan wird einer der K3 Spanten ganz an den äußeren rechten Rand der Fläche angebracht. Dies macht Sinn, da zum einen hier keine zentralen Servos wie im Plan vorgesehen montiert werden, und zum anderen sich damit ein sauberer Flügelabschluss für die teilbare Fläche ergibt.


Bei der Montage von K5 habe ich zur zusätzlichen Stabilisation dieses großen Teiles während der Montage jeweils links und rechts unten kleine 3x3 mm Balsaleisten eingeklebt. Dadurch lässt sich auch die richtige Ausrichtung gut unterstützen.

Der weitere Aufbau ist dann nicht mehr kompliziert und schnell entsteht das erste sichtbare Produkt. Das Verbindungsrohr ist auch schon eingeharzt.



Ist schon ein tolles Gefühl, wenn das erste „anfassbare“ Ergebnis des neuen Flieger auf dem Tisch liegt.

Also bis zum nächsten Mal.

Gruß
Peter

der Puni

RCLine User

Wohnort: München

Beruf: Student

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13

Dienstag, 22. Januar 2008, 09:58

Hallo Peter,

das sieht schonmal sehr gut aus. Aber eine Frage: Warum machst du Dir die Mühe alle Teile aus der Kopie fein säuberlich auszuschneiden um es dann auf das Holz zu kleben. Ich gehe bei der Bauteilübertragung ähnlich vor (Papier und Klebestift), allerdings schneide ich die Vorlagen nur grob aus der Kopie aus (also ein paar mm über der eigentlichen Schneidlinie). Erst am Material wird dann sauber um die Schneidlinie geschnitten/gesägt). Das spart einiges an Zeit...

Viel Spaß beim Weiterbauen.

BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

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14

Dienstag, 22. Januar 2008, 10:41

Hallo Peter,

schöne arbeit. Vieleicht kannst Du die Bilder etwas grösser machen. Würde ja auch gerne mitbauen, aber bei mir ist die Christen Eagle im Bau, und die wird noch etwas dauern.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

15

Dienstag, 22. Januar 2008, 13:47

Ich schließe mich an, sehr schönes Projekt.

Es lesen bestimmt noch einige mehr mit Interesse aber still mit, also bitte weiter berichten.

16

Dienstag, 22. Januar 2008, 19:48

Hallo,

ja also - was soll ich sagen. Der Tipp mit dem groben Ausschneiden und erst beim Aussägen des Materials präzise werden ist einfach gut. Dumm nur, das ich nicht drauf gekommen bin und jetzt schon alles ausgeschnippelt habe. :wall:
Also beim nächsten Flieger.

Mit den größeren Bildern hatte ich etwas Schwierigkeiten. Jetzt sollte es gehen:












Also es würde mich freuen wenn noch wer mitmacht. Es ist nicht zu spät. Mein Bautempo wird sicherlich eher gering ausfallen - da es auch noch ein paar andere Dinge zu erledigen gibt ;)



Gruß
Peter

BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

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17

Dienstag, 22. Januar 2008, 20:57

Hallo Peter,

so kann man die Bilder auch schön erkennen. Ich habe meinem Chef auch schon oft gesagt das ich eigendlich keine Zeit mehr zum arbeiten habe und das mich das blockiert bei meinem Hobby. Aber er will mir mein Gehalt einfach nicht weiterzahlen wenn ich nicht mehr komme.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

18

Donnerstag, 24. Januar 2008, 22:53

Servotausch

Hallo,

schön das einige mitlesen. Danke für die positiven Kommentare.

Wärend die Arbeitswoche so dahin plätschert ist mir schon mal aufgegangen, das die HS-422 Standardservos, der mir mein Händler als Flächenservos für Quer- und Landeklappen angedreht hat, viel zu groß und zu schwer sind.

Daher habe ich diese gegen HS-81MG umgetauscht. Klein - Stark - Saugut.

Am WE geht´s weiter...

Gruß
Peter

19

Samstag, 26. Januar 2008, 15:21

Servoeinbau

Hallo,

jetzt sollte es an den Einbau der Servos für die Landeklappen gehen. Aber nach dem ich das HS-82 MG eingesetzt habe, läßt die Landeklappe sich nur auf max. 20 Grad ausfahren. In der Baubeschreibung steht allerdings beschrieben, das man die Landeklappen bis zu 50 Grad weit auffahren könnte.
Irgendwie ist der Servoweg zu kurz. Was kann man da machen?

Hier im eingefahrenen Zustand:


Hier im ausgefahrenen maximal Zustand:


Leider macht das nur 20 Grad, aber ich denke mind. 30 Grad sollten die ausfahrbei sein:


Könnt ihr mir helfen?

Gruß
Peter

20

Samstag, 26. Januar 2008, 16:52

RE: Servoeinbau

Erstmal ein Tip:
Um den Ausschlag zu erhöhen gibt es drei Möglichkeiten:

1. Servoveg an der Fernsteuerung vergrößern
2. Am Servo einen längeren Hebel anbauen
3. Am Ruder den Anlenkpunkt näher an die Drehachse legen.


Und noch ein Lob von mir: schöner Baubericht bisher


Und zum Schluss noch ne kleine Anregung:

Hier klebst du deine Unterschiedlichen Beplankungsmaterialien zusammen. Dies geschieht einfach Stumpf auf Stumpf. Das ist aber von der Krafteinleitung nicht optimal, da dadurch Kraftspitzen entstehen können. Besser (Aber auch Aufwändiger) wäre es die einzelnen Materialien zu schäften.