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der Puni

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1

Mittwoch, 20. Februar 2008, 20:02

Mitbauthread MiniSU 3D, 43cm Spannweite, Download

Hallo zusammen,

Da ich hier schon länger keinen Baubericht gepostet habe, möchte ich das natürlich sofort nachholen ;-)

Ich habe auf meiner Homepage einen Baubericht gestartet und erlaube mir die Baufortschritte hier auch zu veröffentlichen. Vielleicht findet sich ja auch der ein oder andere Nachbauwillige. Für Tips, Kritik bin ich offen.

Aus meiner Homepage:


MiniSU 3D

Bei diesem Projekt möchte ich diesmal ein kleines und leichtes Modell bauen, das über drei Achsen steuerbar ist und mit dem Kunstflug möglich ist. Die Eigenkonstruktion ist aus einer Idee heraus entstanden, einen Flieger zu entwickeln, den man auf der Straße vorm Haus oder in einer Halle fliegen kann. Die Idee ist nicht von mir und natürlich auch nicht neu. Im Internet findet man zu Hauf so genannte Shockflyer die diesem Zweck dienen. Allerdings wird zum Bau der Flieger oft Depron verwendet - ein Material mit dem ich mich nicht wirklich anfreunden kann. Zudem finde ich die Optik der Shockflyer ziemlich langweilig, da sie sich konstruktionsbedingt oft sehr ähnlich sehen. Als Baumaterial kommt bei meinem Flieger also ausschließlich Balsaholz zum Einsatz. Außerdem soll ein vollsymmetrisches Profil für Auftrieb sorgen, was für Flieger in dieser Größe eher ungewöhnlich ist. Aus diesen Vorgaben habe ich einen Plan für die MiniSu 3D gezeichnet (ein PDF-Download wird für Nachbauwillige in Kürze zum Download bereitstehen). Ich gebe zu, der Name des Fliegers ist etwas ungewöhnlich. Allerdings umschreibt er ganz gut den geplanten Flieger.

Mini: Der Flieger soll eine Spannweite von 43 cm bekommen. Das Abfluggewicht soll unter 80 Gramm liegen.
Su: Von Sukhoi. Der Flieger soll der Optik einer Sukhoi 26 - einem russischem Kunstflugmodell - ähneln. Der Flieger erhebt aber keinen Anspruch auf Vorbildlichkeit. Funktionalität und eine leichte Bauweise standen bei der Konstruktion im Vordergrund.
3D: Die MiniSu soll über drei Achsen gesteuert werden (Höhe, Seite, Quer). Damit knackige Kunstflugmanöver möglich werden fallen die Ruderflächen und -ausschläge etwas größer aus. Zusätzlich soll ein 10 Gramm Brushlessmotor verbaut werden. Mit einer 6*3" GWS-Luftschraube stehen so ca. 130 g Schub zur Verfügung. Senkrechtes Steigen sollte also kein Problem sein.

Der Bauplan

Download steht als eigescannte PDF-Datei in Kürze für private Nutzung zur Verfügung. Er besteht aus vier Teilen:

Bauplan Rumpf (auf ihm befinden sich auch die Schnittmuster für die Rumpfbauteile und die Bauteile für die Leitwerke)
Bauplan Fläche und Höhenleitwerk
Bauteile Rippen und Fahrwerk
Bauteilliste


Die Bauteile

Die benötigten Bauteile sind in der Bauteilliste aufgelistet. Die Schnittmuster findet man auf den entsprechenden Plänen (die Pfeile über der Bauteilbezeichnung gibt die Holzmaserung an). Beim Ausschneiden der Bauteile bin ich folgendermaßen vorgegangen: Zuerst wird das Schnittmuster grob aus dem Plan ausgeschnitten. Dann wird das Muster mit einem Pritt-Klebestift auf das Holz geklebt. Mit einem scharfen Skalpell wird dann entlang der Schnittlinie das Bauteil aus dem Holz heraus geschnitten. Anschließend wird das Papier vom Holz wieder getrennt. Für die Balsaleisten empfiehlt sich ein Leistenschneider. Das Ausschneiden aller Bauteile geschieht innerhalb 2-3 Stunden. Wie man auf dem Foto erkennen kann, wurden auch Teile aus Depron angefertigt. Diese benötigt man allerdings nur zum Bau des Fliegers (Schablone Kabinenhaube, Tragflächenreling).



Die Tragfläche

Um eine Verzahnung der Rippen mit Nasen und Endleiste zu erreichen, müssen die Leisten an den Rippenpositionen mit 2 mm tiefen Einschnitten versehen werden.



Aufbau: Zuerst werden die Endleiste und der untere Holm auf den Plan gepinnt. Danach werden die Rippen in die Endleiste gesteckt und am Plan ausgerichtet. Mit Hilfe der Tragflächenschablonen wird die senkrechte Ausrichtung der Rippen zum Kinderspiel. In diesem Stadium wird noch nichts geklebt!

Wenn alle Rippen ausgerichtet sind, wird die Nasenleiste in die Rippen gesteckt. Zum Schluss wird der obere Holm in die Rippen gepresst. Erst jetzt werden alle Bauteile (bis auf den unteren Holm!) mit dünnflüssigem Sekundenkleber zu einer Einheit verklebt. Wenn die Klebestellen ausgetrocknet sind und die Tragfläche vom Baubrett abgenommen worden ist, kann der untere Holm verklebt werden. Für den Bau beider Tragflächen benötigt man etwa 1-2 Stunden Zeit.



Bis morgen,
Puni

Jürgen S.

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2

Freitag, 22. Februar 2008, 14:25

Sieht gut aus aber mit 80gramm auf 45cm wirst du probleme bekommen...
Gruß Jürgen

Ich suche Flugzeug Plastikbausätze im Masstab 1:32 und 1:24 beziehungsweiße wenn das Vorbild sehr groß ist geht es eventuell auch kleiner.
Bausätze müssen nicht vollständig sein. Bitte alles anbieten danke!

Elektroniktommi

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3

Freitag, 22. Februar 2008, 17:06

Zitat

Original von Jürgen S.
Sieht gut aus aber mit 80gramm auf 45cm wirst du probleme bekommen...


Die sich wie äussern?

Mein Nuri mit 36 cm und 100 gramm flog :ok:

Ich hätte ein dünneres symm. Profil gewählt..
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

der Puni

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4

Freitag, 22. Februar 2008, 19:55

@Jürgen

Würde mich auch mal interessieren, wie sich die Probleme äußern könnten...
Außerdem sind es 43cm ;) :dumm:
Durch das dicke Profil verspreche ich mir halt recht gute langsam-Flug-Eigenschaften.

Ich hab gestern an meiner Homepage weiter gebastelt, hier das Ergebnis:

Die Leitwerke

Die Leitwerke bestehen aus 1,5 mm Balsa. Die Leisten werden nach Plan abgelängt. Beim Befestigen auf dem Plan dürfen die Leisten nicht mit den Stecknadeln durchstochen werden. Besser: Die Leisten mit den Nadeln einklemmen.



An die Position der 3*1,5 mm Leisten werden nach dem Bebügeln die Kunststoffscharniere eingeklebt. Ebenfalls aus dieser Leiste werden die Verstärkungen für die Ecken geschnitten. Die Maserung der "Eckverstärkung" muss diagonal zu den Leisten verlaufen.

Die beiden Dämpfungsflächen des Höhenleitwerks werden nach dem Bebügeln mit einem 1,5 mm Kohlefaserstäbchen verbunden.

Beim Seitenleitwerk werden an den Rundungen 4*1,5 mm Leisten grob eingepasst. Die Rundung wird nach dem Trocknen des Klebers durch Verschleifen erreicht.

Für die Ruderanlenkung muss noch ein kleines Sperrholzplättchen (6*6 mm, 1 mm dick) zur Verstärkung aufgeklebt werden.


Die Querruder

Diese bestehen auch aus 1,5 mm Balsa. Der Aufbau erfolgt wie bei den Leitwerken. Auf dem Plan ist nur das rechte Querruder eingezeichnet. Das linke Querruder wird aber analog aufgebaut und anschließend umgedreht. An die Unterseite beider Querruder wird noch eine Sperrholzverstärkung (5*15 mm, ca. 1 mm dick) für die Ruderanlenkung aufgeklebt.



Die Kanten der Leitwerke können nun vorsichtig verschliffen werden.



Der Rumpf (1)

Das Grundgerüst des Rumpfs ist ein einfacher Kastenrumpf. Die "ovale" Rumpfform entsteht durch die Formspanten S7 bis S10. Die Formgebung findet aber erst in einem anderen Bauabschnitt statt, um den Einbau der RC-Anlage zu erleichtern. Der Rumpf besteht zum größten Teil aus 2 mm Balsa. Für die Rumpfseitenteile F2 bis F4 wird 1 mm Balsa verwendet. Für den Motor- bzw. Fahrwerksspant kommt 1,5 mm Sperrholz zum Einsatz.



Zuerst wird die rechte Rumpfseitenwand auf dem Plan aufgebaut. Dazu werden die Rumpfseitenteile F1 bis F4 auf dem Plan festgepinnt. Die Spanten S1 und S2 dienen zum Ausrichten der Rumpfseitenteile F1 bis F3, werden in diesem Stadium aber noch nicht verklebt. Zwischen F3 und F4 muss eine 2 mm Balsaleiste nach Plan abgelängt und verklebt werden.

Nachdem die Bauteile sauber ausgerichtet (und evtl. noch mal angepasst worden) sind, können die Spanten S1 und S2 wieder entfernt werden. Jetzt werden der obere und untere Rumpfgurt (2 mm Balsaleiste) auf dem Baubrett fixiert und mit den Rumpfseitenteilen verklebt.



Anschließend werden die senkrechten und diagonalen Verstrebungen abgelängt und verklebt.

Bei F4 muss die diagonale Verstrebung auf 1 mm geschäftet werden. Auf dem oberen Bild kann man auch erkennen, dass im hinteren Teil des Rumpfes die Bowdenzugdurchführung bereits vorbereitet wurde.

Hiermit wäre das rechte Rumpfseitenteil fertig. Die linke Rumpfseite wird analog aufgebaut. Aber bitte beachten: Unter F2 bis F4 sollten 1 mm Balsastücke liegen, damit diese Teile bündig mit der Oberkante der Rumpfgurte abschließen und man so zwei unterschiedliche Rumpfwände erhält.

Wenn die beiden Rumpfseitenteile fertiggestellt worden sind, dann können jetzt die Spanten S1 bis S6 verbaut werden. Dazu wird die rechte Rumpfseite wieder plan auf das Baubrett gelegt und fixiert. Beim Einkleben der Spanten bitte auf Rechtwinkligkeit achten. Zum Verkleben der Spanten habe ich Weisleim verwendet. Ist dieser einigermaßen ausgetrocknet wird das linke Rumpfseitenteil aufgepresst und ebenfalls mit Weisleim verklebt. Nach dem Trocknen kann der Rumpf vom Baubrett genommen werden und mit Hilfe der Draufsicht die Rechtwinkligkeit der Spanten nochmals überprüft werden.



Nun können die beiden Rumpfseiten am Ende verbunden werden. Die Enden müssen vorher schräg angeschliffen werden, damit es bündig mit dem Seitenleitwerk abschließt. Mit der Draufsicht wird auch die Länge der Querverstrebungen ermittelt, die dann anschließend an den entsprechenden Positionen des Rumpfgerüsts verbaut werden.



Auf Höhe des Leitwerks habe ich noch ein 1 mm Balsadreieck eingepasst, um eine größere Klebefläche für die Leitwerke zu erhalten. Dieses Bauteil ist auf dem Plan nicht eingezeichnet, sollte bei der Herstellung aber keine Schwierigkeit darstellen. Bis das Rumpfgerüst soweit steht, vergehen ca. 2-3 Stunden.




Die Kabinenhaube

Hierzu verwendet man die bereits erwähnten Depronschablonen. Ich habe diese mit Doppelklebeband in einem Abstand von 3 mm auf dem Baubrett befestigt. Die Haube wird aus drei Lagen 8 mm breiter Balsaleisten (1 mm dick) laminiert - Klebstoff: Weißleim. Verwendet man weiches Balsaholz, dann ist ein Anfeuchten der Leisten nicht notwendig.



Der Akkudeckel

Dieser besteht aus einer 1 mm dicken Balsagrundplatte (125*32 mm). Aus Gewichtsgründen kann man die Platte wie auf dem Foto mit Ausschnitten erleichtern. Die Positionen der Spanten S7, bzw. S5 kann man den Fotos / dem Plan entnehmen. In die Ausschnitte von S7 werden 2 mm Balsaleisten eingeklebt. S5 wird mit weichem 1 mm Balsa beplankt.




Damit hat man den größten Teil des Rohbaus geschafft. Vom Ausschneiden der Bauteile bis zu diesem Baustadium sind gerade mal ca. 10 Stunden vergangen - das ist also in drei gemütlichen Bauabenden erledigt. Jetzt kann man alle Teile provisorisch zusammenstecken und sich zurücklehnen, um das bisher geschaffte Werk zu begutachten. Das Gesamtgewicht der Bauteile beträgt im Moment 11 Gramm.




Das war es erstmal wieder von dieser Baustelle. Mit dem PDF-Download kann ich leider noch nicht dienen. Ich hoffe das klappt Anfang nächster Woche.

Schönen Gruß,
Puni

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der Puni« (22. Februar 2008, 20:07)


Elektroniktommi

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5

Freitag, 22. Februar 2008, 20:26



Geil....das ist doch mal was



Gefällt mir sehr..ich habe noch irgendwo einen Arbeitslosen 10 Gramm Chinamotor...warte auf den Plan.....
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Schreinermeister

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6

Freitag, 22. Februar 2008, 22:12

Zitat

Original von Elektroniktommi
...warte auf den Plan.....


iss klar................(aber ist der nicht zu groß?) :D


ich muß allerdings zugeben...............Hammergeile Arbeit!
Gruß Burkhard

Holz ist wunderbar!
Baubericht Climaxx Baubericht Picachu

Elektroniktommi

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7

Freitag, 22. Februar 2008, 22:53

Zitat

Original von Schreinermeister

Zitat

Original von Elektroniktommi
...warte auf den Plan.....


iss klar................(aber ist der nicht zu groß?) :D


Man kann ihn immer noch verkleinern ;)
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Jürgen S.

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8

Samstag, 23. Februar 2008, 10:23

Das sieht echt total spitze aus :ok:
ich habe damit nicht sagen wollen das sie nicht fliegt. Ich habe nur Befürchtungen wegen dem 3D und wenn die Maschine schon 3D im namen hat sollte sie es doch auch können oder ;) "nur" Fliegern wirds bestimmt, wenns nicht zu schade ist zum Fliegen :D
Gruß Jürgen

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Elektroniktommi

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9

Samstag, 23. Februar 2008, 11:31

Jedes Flugzeug bewegt sich im 3D ;)

Wenn die Leistung reicht, geht auch torquen :ok:
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Jürgen S.

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10

Samstag, 23. Februar 2008, 13:23

Naja da jetzt weiter darauf einzugehen wäre zuviel OT. Im endeffekt hat auch jeder seine eigene Ansicht ;)
trotzdem Hut ab sieht gut aus bis jetzt.
Gruß Jürgen

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der Puni

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11

Montag, 25. Februar 2008, 19:11

Erst mal vielen Dank für euer Lob.
Ich geb zu das mit 3D ist etwas irreführend. Meine Ambtionen liegen - wenn überhaupt - eher beim klassischen Kunstflug. Ich denke dafür müsste die Motorisierung ausreichen ???

Heute habe ich die Dateien vom PDF-Scan erhalten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Christian für dein Bemühen.
Die Dateien habe ich natürlich gleich in meiner Homepage eingebunden: www.freenet-homepage.de/punikaoase

Hier gehts direkt zu den Downloads:
Teil1: http://freenet-homepage.de/punikaoase/up…11851addf64.pdf
Teil2: http://freenet-homepage.de/punikaoase/up…11851ade0fd.pdf

Hoffentlich finden sich ja ein oder zwei Mitbauwillige...

Gruß,
Puni

Edit*
über die Position der Servos bin ich mir noch nicht ganz sicher. Evtl. kommen Höhen und Seitenruderservos noch hinter den Schwerpunkt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der Puni« (25. Februar 2008, 19:17)


der Puni

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12

Dienstag, 11. März 2008, 18:24

Weiter gehts:
Fahrwerk

Das Fahrwerk (Federstahldraht 0,8 mm) wird nach Plan gebogen und mit dem Spant S11 vernäht und verklebt.





Montage

Es empfiehlt die MiniSU vor dem Anbringen der Spanten S7 bis S10 teilweise zu bebügeln und anschließend zu montieren. Die Tragflächen können dann besser mit dem Rumpf verklebt werden und der Einbau der Elektronik fällt ebenfalls leichter.

Meine MiniSU soll ein zweifarbiges Design erhalten (Schwarz / Creme). Zum Bebügeln verwende ich wieder RA-Microlite, da diese Folie mit 10g/m² sehr leicht ist.




Die Ruder der Leitwerke werden mit Folienscharnieren angeschlagen. Ich verwende dazu immer nur kleine Stückchen von den "Fast'n EZ CA Scharnieren" von KAVAN (ca. 8*3 mm). Nun können die Dämpungsflächen des Höhenruders mit einem 1,5 mm Kohlefaserstäbchen verbunden werden. Die Querruderscharniere werden nur vorbereitet. Das heißt, die Ruderanlenkung werden "angenäht" und die Schlitze für die Folienscharniere geschnitten. Die Querruder werden erst montiert, wenn die Tragfläche verklebt worden ist.

Nach diesem Arbeitsschritt können die Tragflächen und die Ruder mit dem Rumpf verklebt werden und die RC-Anlage eingebaut werden. Dabei hat sich gezeigt, dass die Servos nicht wie geplant vor sondern hinter dem Schwerpunkt eingebaut werden müssen. Das ist nicht weiter tragisch, Platz ist ja vorhanden. Allerdings muss die Kabinenhaube deswegen nochmals überarbeitet werden.



Für das Höhen- und Seitenruder verwende ich jeweils ein BA 2,5g Servo. Die Querruder werden mit einem BA 3,7g Servo angelenkt. Wie man auf dem unteren Foto erkennen kann, habe ich mir die verschraubten Ruderanschlüsse auf dem Servo gespart. Stattdessen habe ich durch die Antriebswelle des Servos ein 1mm Loch gebohrt, durch das dann ein 1mm CFK Stäbchen gesteckt wird. Mit einem Tropfen Sekundenkleber wird das ganze vorm Herausrutschen gesichert. Die Kraftübertragung erfolgt dann wie üblich mit einem 0,8mm CFK-Stäbchen, das über Schrumpfschlauch mit dem Ruder verbunden ist.



Nun können die Rumpfspanten S7 bis S10 auf dem Rumpf aufgeklebt werden und die oberen und unteren Rumpfgurte (2*2 mm Balsaleiste) eingeklebt werden.





Folienfinish

Um dem Flieger den letzten Schliff zu verpassen, wurden an den Stoßkanten der Bügelfolie rote Zierstreifen aus Ecotrim aufgeklebt. Ebenfalls aus Ecotrim bestehen der Schriftzug "MINISU" und der Sponsoraufkleber "Duff Beer". Diese wurden von Hand ausgeschnitten. Die Kabinenhaube ist abnehmbar gestaltet (Neodym Magnete) und ermöglicht so den Zugang zur RC-Einheit und zum Akkuwechsel.






Erstflug

Dieser fand am 09.03.08 statt. Leider war es an diesem Tag recht windig, um den Flieger komplett auszutesten. Nur so viel vorweg: Die MiniSU fliegt. Der 10 Gramm Brushlessmotor treibt jetzt eine 5*3" GWS Luftschraube an, da der Flieger mit der 6*3" zu wenig Bodenfreiheit hat. Die Schubkraft ist trotzdem für längere Steigpassagen mehr als ausreichend. Bei dem Erstflug hat sich aber auch gezeigt, dass die MiniSU für meinen Geschmack noch zu kopflastig ausgewogen war - hier und bei den Ruderausschlägen muss noch ein wenig experimentiert werden. Deswegen möchte ich vorerst nichts Weiteres über die Flugeigenschaften schreiben. Ich bin mir aber sicher, dass der Flieger einiges an Potential bietet. (’ warten auf besseres Wetter)



Das war es erstmal wieder auf dieser Bausstelle. Mehr Bilder gibt es auf meiner Homepage.



Schönen Gruß,
Puni

13

Dienstag, 11. März 2008, 20:03

Glückwunsch zum Erstflug


was wiegt die Kleine denn jetzt?

Elektroniktommi

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14

Dienstag, 11. März 2008, 21:11

Herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenem Projekt !.......wenn ich Zeit habe bekommen meine großen Flieger noch kleine ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

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Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (11. März 2008, 21:14)


der Puni

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15

Donnerstag, 13. März 2008, 11:36

Zitat

Original von Ferrarifahrer
Glückwunsch zum Erstflug


was wiegt die Kleine denn jetzt?


Vielen Dank für die Glückwünsche. Mit dem Antriebsakku (Lipo 200 mAh 2s, ca. 10g) wiegt die MiniSU im Moment genau 70 Gramm. Demgegnüber stehen bei Vollgas ca. 130 Gramm Schub (Strom: 3 A) :nuts:

Jettaheizer

RCLine User

Wohnort: D-53773 Hennef

Beruf: Prozessleitelektroniker, Werkstattleiter Schaltschrankbau

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16

Sonntag, 16. März 2008, 19:01

Hallo,

kann das sein, daß Du gerade ein arges Problem mit deiner freenet-Seite hast? Ich sehe kein einziges Bild...

Gruß,
Franz
Sei einfach Du selbst!

Schon ein einziger Buchstabendreher kann den ganzen Satz urinieren...

der Puni

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17

Montag, 17. März 2008, 14:13

Zitat

Original von Jettaheizer
Hallo,

kann das sein, daß Du gerade ein arges Problem mit deiner freenet-Seite hast? Ich sehe kein einziges Bild...

Gruß,
Franz


Hallo Franz,

Vielen Dank für den Hinweis. Das Problem lag am Webserver von freenet. Sollte allerdings wieder behoben worden sein. Zumindest ne Zeit lang...