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Donnerstag, 6. März 2008, 19:56

Restaurierung eines Voll-GFK Fliegers

Hallo,
einige im Forum kennen sicherlich einige der Bilder schon, alleine deswegen, weil ich sie lange genug damit genervt habe! (und vielleicht zu dem einen oder anderen Thema auch noch nerven werde!) Angefangen hat alles mit einem Modellfliegerkollegen von mir, der sich eine V-Ultra (Voll-GFK, F3B-Segler) für 500€ gekauft hat im Internet gebraucht. Als das Paket dann bei ihm war, befragte ich zu der Bauqualität und zum Zustand des Fliegers. Hier wurde dann von super Zustand usw. geredet. Man kennt das ja, wenn man ein Modell neu hat, werden die Fehler schön geredet. Nach diesem Urteil entschloss ich mich eine Anfrage zu einem Quasar für 450€ vom gleichen Verkäufer zu starten. Eigentlich war mir dieses Modell schon fast zu teuer, da ich nebenher noch meinen Führerschein machte. Nungut, nach Rücksprache mit dem Verkäufer hat er mir dann einen Sambal angeboten. Auf dem Bild sehr vielversprechend und über das Telefon dann auch sehr wenige Mängel beschrieben. Zustand sollte min. 2 sein, also waren für mich höchstens ein paar kleinere Dellen drin und das Finish vielleicht nicht mehr ganz so perfekt.



Für 350€ war der Flieger dann meiner. Der Kauf wurde natürlich schnell getätigt, lange Zeit zum Überlegen hatte ich ja nicht, da ich schon innerhalb der nächsten Woche in die Rhön fahren wollte und das natürlich das Ideale Gebiet für Flieger solcher Art ist. Als der Flieger dann kam, habe ich mich über den etwas merkwürdig aussehenden zusammengebastelten Karton gewundert. Naja kein Problem, schließlich kommt es auf den Inhalt an. Und siehe da da kommt er zum Vorschein. Doch was war das. Der Rumpf hatte leichte helle und dunkle spuren und fühlte sich beim Anfassen etwas klebrig an. Ich vermutete einen schlecht gemischten 2K Lack als Grund und störte mcih erstmal nicht weiter daran. Nun inspizierte ich den Flieger kurz, hatte dann aber leider nicht mehr Zeit, da dies in einer Freistunde stattfand. Abends dann zum ersten Mal genauer inspiziert, Was ich sah, gefiel mir nicht so sehr. So waren die Servoschächte nur mit so schillernden Aufklebern zugebappt und die Wölbklappen Servos anscheinend mit irgendeiner Folie, die überlackiert wurde. Hatte ich vielleicht doch etwa ein Kinderspielzeug gekauft? Nunja ich baute den Flieger erstmal zusammen, die Verbinder saßen sehr stramm, das störte aber nicht weiter. Bei der Programmierung angelangt merkte ich, dass entweder meine Senderpotis sehr schlecht sind, oder dass die Querruderservos scheinbar elektronisch in die Mitte getrimmt wurden. Kleiner Schönheitsfehler dachte ich und machte mich dran, zu versuchen die Schrauben der Queruderservos zu lösen. Natürlich waren sie so eingebaut, dass ich so nicht rankam, also was tun? Mein Vater hat dann einen Schraubendreher geopfert und diesen einfach 90° um die Ecke gebogen. Sehr effektiv! Nun hatte ich die Servos in der Mittenstellung, was im Rumpf auch erledigt war. Die Anstecknase ging allerdings nur mit sehr viel zirkeln und Servobelastung drauf, da die Anlenkung so weit rausstand, das die Klemmverkleinerung des Querschnitts, an diesen hängen blieb. Geschliffen hat nichts, also war ich beruhigt. Flugs das V-Leitwerk angeschraubt, Leider war die Mutter etwas halbherzig eingeklebt und so hat sich die Mutter nach unten gelöst. Da das ca. 2 Tage vor Abfahrt war, kam ich ganz schön in stress das Problem zu lösen, doch mit einer Zange konnte ich die befestung ganz einfach aus dem Harz rausbrechen. Der Unmut gegenüber dem Flieger wuchs natürlich, aber ich wollte mir erstmal ein fliegerisches Urteil bilden, könnte ich den Flieger doch zurückschicken hat mir der Verkäufer versichert. Nach mehreren Problemen und 2 Maliges an Hang schleppen mit Problemen beim Aufbau, konnte dann am 3. Tag der Erstflug erfolgen! Einen sehr kräftigen Werfer hatte ich mir da ausgesucht und so ging es mit ca. 20-30m Startüberhöhung los (Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an den Werfer, welcher mir dadurch einen echten Gefallen getan hat). So flog das Ding nun ruhig dahin wie man es erwartet hatte. Alles lief super und ich bin weit draußen ein wenig durch die Gegend geheizt. Leider kreuzte sich dann meine Bahn mit der eines anderen Fliegers. Ich muss ihn hinten am Seitenleitwerk getroffen haben und dabei seine Balsaschubstangen durch den Stoß zerstört haben, denn danach ist er voll in den Hang abgestürtzt :( Mein Flieger taumelte, ich fing ihn und wollte eine Notlandung versuchen, weil ich nicht wusste, was alles kaputt war (Holm?) Nach einem kurzen Funktionstest entschied ich mich aber in der Luft anders und kam normal rein, wie alle anderen auch! Na toll, Fläche eingedrückt bis zum Holm, der Stützstoff regelrecht zerbröselt, das wars wohl mit dem Zurückschicken. Naja nicht so schlimm, dann richte ich ihn mir eben wieder her mit einer vernünftigen Lackierung. Der "Bruch" wurde getapt und danach noch ein paar mal nach eingehender Untersuchung weitergeflogen. Dann bei einer etwas unsanften außer Sicht Landung (die letzen 50cm habe ich nicht mehr gesehen) brach das Rumpfboot an einem alten Bruch, den ich vorher noch nicht gesehen hatte. Erst wollte ich das kleben, doch dann merkte ich, dass auch eine Schubstange (Kohle) durch war und somit war es erstmal aus mit dem fliegen. Nun bin ich schon eine ganze Zeit dabei mir den Flieger herzurichten (war im Sommer auf der Wasserkuppe) und an eine Lackierung ist immernoch nicht zu denken. Nachdem ich die Farbe runtergebeizt hatte (welche bis zu 5 sehr dicke Schichten betrug, sah das Mittelteil dann so aus:





























Das ganze sah also sehr schlimm aus und nicht ansatzweise so schlimm, wie ich am Anfang den Zustand des Fliegers beurteilt habe. Nun folgte die eigentliche Arbeit an dem Flieger. Ich schnitt mir aus einem Styrodurähnlichen Schaum ein passendes Stück aus und klebte dieses dann mit ein wenig 5min Epoxi in den dafür bereits ausgeschnittenen Platz. um die Oberseite gut hinzubekommen hieß es nun schleifen, schleifen, schleifen. um mir die Schleifarbeit etwas zu erleichtern, habe ich grob mit einem Messer vorgeschnitzt. Nach der Aktion sah das ganze dann so aus:









Darauf legte ich 3 GFK Schichten 35g/m² (ersteinmal nur Oberseite, da die Unterseite noch Dellen ringsum hatte) Ich war erstaunt, wie fest das ganze wurde. Auf der Unterseite folgte dann das Auffüllen mit Spachtelmasse (Harz+Microballons), da die Versuche das auch mit Schaum zu lösen fehlschlugen, weil die Schaumscheibe zu dünn war um sie vernünftig bearbeiten zu können.

Weiter gehts im nächsten Beitrag....
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2

Donnerstag, 6. März 2008, 20:04

Das ganze sieht dann jetzt so von oben aus:



Die Kohle, die auf dem Bild zu erkennen ist, soll die Einlauflippe an dem nichtbeweglichen Teil werden! Erste Versuche waren sehr vielversprechend und ich hoffe, dass das richtig funktioniert.

Hier nochmal eine Aufnahme von unten:



Leider kann ich die Tragfläche nicht umdrehen, da die Kohle trocknet.



Zwischenzeitlich habe ich an dem Flächenübergang gearbeitet, aber das ist noch nicht so geworden, wie ich mir das vorstelle!

Bis zum 26. April soll die Kiste wieder einigermaßen flugtauglich sein, aber bis dahin ist es noch ein sehr sehr langer Weg und ich glaube, dass das höchstens ohne Lack stattfinden würde. Ich melde mich wieder, wenn die Kohle trocken ist (übermorgen denke ich kann ich das gut "entformen") und hoffe, dass ich dann die eigentliche Dichtlippe bauen kann!

mfg
Lasse
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3

Sonntag, 9. März 2008, 22:08

Hallo,
ich melde mich mal wieder zu Wort: Ich habe nun die Einlauflippe an der einen Seite fertig, an der anderen Seite fehlt noch einiges an Schleifarbeit usw. Das Resultat kann mich auf jedenfall überzeugen! Nun ist die Kante auch schön plan und der Ruderspalt geht gegen 0 im eingefahrenen Zustand :ok: Morgen werde ich mich dann darum kümmern, dass die ganze Geschichte dann auf der rechten Seite auch richtig läuft. Was erst vor dem lackieren stattfindet ist das dünnschleifen, da ich Angst habe, dass mir der Teil bei der teilweisen doch noch recht rohen Behandlungsweise zu Bruch geht und ich wieder von vorne anfangen darf....

bisher gibt es doch recht wenig Resonanz, soll ich darüber weiter berichten, wie ich meinen Weg gehe bei der Wiederauferstehung eines schönen Fliegers oder habt ihr kein Interesse?

mfg
Lasse
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4

Montag, 10. März 2008, 10:18

Hallo Lasse,

...ich lese mit ;) - bin nur sprachlos angesichts desses was Du Dir da antust! Ich möchte mir gar nicht vorstellen wieviele Stunden da drinstecken.

Ich restauriere auch gerade eine alte F3B Maschine für den rauhen Alpineinsatz und obwohl da nicht annähernd so viel zu tun ist hab ich beim Schleifen nicht nur einmal geflucht :shy:

Also von meiner Seite aus Respekt und ich bin gespannt wie das Endergebnis aussehen wird :ok:

Grüße
Walter

5

Montag, 10. März 2008, 12:52

jop!
Respekt ich hatte ja dienen alten Thread schon verfolgt.
Sieht doch schon wieder vielversprechend aus!
Der Zustand scheint ja absolut katastrophal gewesen zu sein
Ich hoffe er wird wieder wie neu!

Gruß Tim
Der mit dem roten Heli ;)

6

Freitag, 14. März 2008, 00:23

wann gehts weiter? ;)

Gruß Tim
Der mit dem roten Heli ;)

7

Montag, 24. März 2008, 14:45

Hallo interessierte Mitleser,
da ich jetzt Ferien habe, konnte ich schon aktiv weiterarbeiten! Meine Dokumentation habe ich dabei ein bisschen schleifen lassen, weil ich mir über einige Detaillösungen noch nicht sicher war. Ich habe die beiden Einläufe schön verschliffen. Als ich rechts fertig war damit, sah das mit den Augen sehr Bogenförmig auf der einen Seite aus. Dann habe ich die Schiene erst ans Ruder angelegt (was man eigentlich vorher machen sollte :wall: ) und festgestellt, dass dieses sehr bogenförmig verlief. Also zum Teil wieder weggeschliffen und gefeilt und ersetzt! Das Ruder natürlich geradegeschliffen. Sehr ärgerlich alles, aber jetzt ist alles sehr gerade. Dann habe ich die Einlauflippen aus Depron angeklebt und in Form geschliffen! Eine echt doofe Arbeit, weil du garantiert sehr viel wegnimmst mit dem Schleifpapier.... Das Depron wurde dann mit einer dünnen Schicht Microballons überzogen zwecks Oberfläche und Lackierfreundlichkeit. Die Bilder werde ich dann nachher posten!

Die Zeit rennt immer mehr davon :(

mfg
Lasse
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8

Montag, 26. Mai 2008, 22:03

Hallo,
bevor ihr denkt, dass es gar nicht weitergeht, aber es liegen schon wieder etliche Schleifstunden hinter mir, nur um dieses blöde Einlauflippe einigermaßen sauber hinzubekommen ohne Berge und Täler! Sie geht im Moment noch recht stramm, worüber ich mir gerade Gedanken mache, ob ich das durch dünnschleifen der Kohle kompensiere, weil ich ja dann einen sehr schönen Übergang erhalte, oder aber ob ich die Lippe leichtgängig ohne Reibung baue, dafür aber einen kleinen Spalt in Kauf nehmen muss. Was ich zwischenzeitlich festgestellt habe ist, dass die eine Seite (rechts) das Ruder von der Höhe gar nicht zur Fläche gepasst hat! Hier konnte ich noch ca. 2mm Depron auf die Lippe drauflegen und gleich mitverschleifen, was ich dann auch gemacht habe! Am Übergang mit Microballons arbeite ich heute noch weil das seeeeeehr viel Schleifarbeit ist. Zwischendurch habe ich schonmal ein wenig Testweise gefüllert um zu sehen wo noch unebenheiten sind und vor allem, um zu sehen wo ich meine Mircoballons durchgeschliffen habe und vor dem lackieren unebdingt ersetzen muss! Hier kommt nun das Resultat:

Die Lippe schließt übrigens fast 90° Klappenweg, wenn dann mache ich es richtig ==[]

(über den Sinn kann man sich streiten)









edit:
hier ein Bild wie der Schaden direkt am Hang nach dem Zusammenstoß aussah:

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lasse« (26. Mai 2008, 22:04)


Icefuchs

RCLine User

Wohnort: Da wo der Hanf blüht .....im Elbentahl

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9

Samstag, 31. Mai 2008, 23:14

Alda, meinst nicht auch: Tonne auf - Fläche rein aus CFK ne neue bauen! Das weiniger Arbeit und schon fast billiger.


Bullshit an:

Vorn in die Nasenleiste ein Titan "keil" auf voller länge. Beim nächsten Feind Kontakt Fliegst einfach durch den durch :evil: da zuckt dein Flieger net mal *G*
[SIZE=3]Mach dir keine Sorgen, irgendwann kommt auch dein Flieger runter :evil: [/SIZE]

10

Sonntag, 1. Juni 2008, 16:44

Hallo,
wenn du mir die Formen gibst, wäre das natürlich sehr genial und würde mir auch viel Spaß machen (wenn ich dann noch eine EInführung bekommen würde) Aber neukaufen ist mir zu teuer und selbstbauen macht mir Spaß, aber mir fehlen dafür leider die entscheidenen Dinge! Wegschmeißen kommt angesichts der Arbeit die ich schon reingesteckt habe nicht in Frage, aber das mit den Formen wäre eine Alternative, wenn du denn welche mir kostenlos (oder gegen ein kleines Taschengeld) zur Verfügung stellen würdest!

mfg
Lasse
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11

Mittwoch, 4. Juni 2008, 22:32

also ich finds cool :)
ziehs durch. sieht doch schon wieder ziemlich gut aus :)

Gruß Tim
Der mit dem roten Heli ;)

12

Donnerstag, 28. August 2008, 20:04

Hallo,
ich habe das Projekt jetzt soweit durchgezogen, dass ich das Flugzeug auf der Wasserkuppe wieder das erste Mal seinem Element übergeben konnte... Nach dem geglückten Erstflug war ich dann natürlich sehr glücklich und über die Leistung trotz des relativ hohen Gewichts von geschätzten 2,8kg.... Das kommt dadurch zu Stande, dass ich den Flieger mit ca. 3kg Gewicht gekauft habe und ihn ein bisschen abgespeckt habe... Dazu gehörte eine 10cm längere Nase, da man mit dem Blei alleine, was sich im alten Rumpfboot befand, jemanden hätte totschlagen können! Lackiert war allerdings noch nichts! Geflogen wurde auf wasserkuppenfreundlichen 2,4ghz (keine Störeinflüsse durch die Funktürme, keine manuelle Kanalbelegung usw.) Es funktionierte übrigens mit diversen anderen 2,4ghz Systemen zusammen einwandfrei (IFS, Fasst und anderen Spektrum Anlagen)

So sah das Flugzeug nach geglücktem Erstflug aus:



vorher wollten mich die anderen kein Bild machen lassen :D

Leider geschah dann etwas aus meiner Sicht Unvorhersehbares... Beim zweiten Flug an der Fuldaquelle (einigen wird das sicher ein Begriff sein), als die Bedingungen relativ schwach waren und ich den Hang für den Eso eines Freundes antesten wollte (eigentlich hätte das ja andersherum laufen müssen, war aus meiner Sicht aber kein Problem, als mir ein Einheimischer Mut zusprach!) Ich war überzeugter denn je von der Leistung des Fliegers! Jeder der die Fuldaquelle kennt, weiß, dass sie wesentlich weniger trägt, als zb. der Südhang! Kein Absaufen etc. einfach toll! Ich wollte mein Glück aber nicht überstrapazieren und noch ein paar Einstellungen ändern! Also rum zur Landung, gar kein Problem................... bis im Gegenanflug die komplette Nase meines Fliegers Concorde spielen wollte.... Mir ist es bis heute ein Rätsel, wie das passieren konnte, denn ich hatte ein schönes Rumpfschwert aus Sperrholz gebaut und mit Glasfaserband bis zum Flächenansatz belegt, so dass es eben halten muss... Es hängt ja auch "nur" ein wenig Blei und 2 Servos dran, und hat sonst keine tragende Funktion! Mit der Hand hätte ich das wohl kaum abreißen können!

Nach einem Looping und vergessenem Butterfly schlug das Flugzeug also auf dem Parkplatz auf! Zum Glück war dieser zu dem Zeitpunkt (abends) leer und ich beschädigte somit kein Auto mit meinem Flieger! Dies ist aus meiner Sicht insoweit ärgerlich, als dass 50m weiter die rettende Wiese gewesen wäre.... Naja was soll ich sagen: Totalschaden! Flächen aufgeplatzt, Holm angebrochen, Rumpf 2 mal durch Nase zerbröselt usw. Auf dem Foto sieht es auf jedenfall noch harmloser aus, als es ist! Ich denke nicht, dass sich der Flieger noch einmal herrichten lässt! Das würde zu sehr aufs Gewicht gehen!



Unsere Jungs haben sich dann im Kreis aufgestellt um die Trümmer und wir haben eine Schweigeminute gehalten :evil:

Hiermit beende ich die Geschichte um die sagenumwobene Restauration meines Flugzeuges! Der Sambal wird jetzt ein ewiges dasein fristen auf irgendeiner Deponie und ich muss mich umsehen und sparen auf ein vergleichbares Produkt, was diesesmal Qualitativ wesentlich hochwertiger sein soll!

Traurige Grüße um ein sehr schönes Flugzeug, auch wenn es äußerlich hässlich war, so flog es doch sehr sehr gut!

Lasse
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13

Freitag, 5. September 2008, 09:39

bin dabei

Oh Mann. Hab alles gelesen, bin ganz bei Dir. Siehe auch:
Spitzentag

und: Rep. Blade XL

Hut ab vor Deiner Haltung. Auf zu neuen Ufern.
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

www.modellflug-buch.com
Mini Titan
HDX-500
Blade XL F3F
Hype Fox
FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

Flyboy 123

RCLine User

Wohnort: 66280 Sulzbach/Saarland

Beruf: KFZ

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14

Freitag, 5. September 2008, 16:30

RE: bin dabei

Wow wie du das alleine repariert hast find ich gut!
Leider ein trauriges Ende :shake:

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Donnerstag, 18. September 2008, 22:23

sehr schade um den Flieger!
Aber du hast verdammt viel gelernt, oder?

Gruß Tim
Der mit dem roten Heli ;)

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Donnerstag, 18. September 2008, 22:26

Hallo,
ich habe so viel über die Materialien etc. gelernt, wie setze ich was um, wie geht was und wie gehts nicht, etc. Da lernst du mehr bei, als wenn du die ganzen ARF Flieger nur zusammenbaust ;) Mir hats sehr viel Spaß gemacht und ich denke ich werde sicher noch was Richtung Formenbau usw. machen... Eine Erfahrung, die ich niemandem wünsche, aber von dessen Basis man einiges lernt. Vielleicht kriege ich ja nochmal einen Flieger, wo ich auch ein bisschen dran machen muss günstig, dafür aber einen, wo die Arbeit im Rahmen bleibt!

mfg
Lasse
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