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Fly-Joe

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Mittwoch, 30. Juli 2008, 14:52

Baubericht - Snoopey II (Spw. 2,60 m) von Hegi

Hallo zusammen,

ich möchte an dieser Stelle einen Baubericht zum Snoopey II von Hegi Modellbau schreiben.

Alles fing mit einem ungenutzten Motor (SY 108 - 18 ccm 2T) an der bei meinem Vereinskollege (und Nachbar) vor sich hin döste. Eines Abends in der Werkstatt überlegten wir, was wir mit dem Motor machen sollten und wir suchten uns ein dazu passendes Modell.

Durch Recherche im Internet fanden wir den Snoopey II von Hegi Modellbau, der lt. Anfrage beim Hegi - Nachfolger mit einem 10 - 15 ccm Motor vorgesehen war. Da wir ein Trainer-, Spass- bzw. auch Schleppmodell suchten war die Entscheidung getroffen und wir beschafften uns die Baupläne bei den Antik-Modellfreunden Paul Hucke.

Da wir noch einiges an Holz, Leisten, Balsa usw. in der Werkstatt liegen hatten ging es also am 17.07.2008 los, sägen der Spanten für die Rümpfe. Ja, es sollen zwei Snoopey II entstehen.

Viele Grüße Micha
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Ein Hobby ist erst dann ein Hobby, wenn man es übertreibt.

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Mittwoch, 30. Juli 2008, 14:57

Baubericht - Snoopey II (Spw. 2,60 m) von Hegi

Am 23.07.2008 sah es dann schon so aus:
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Mittwoch, 30. Juli 2008, 14:58

Baubericht - Snoopey II (Spw. 2,60 m) von Hegi

Die beiden Rumpfkästen sollten bald zusammengeleimt sein.
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Mittwoch, 20. August 2008, 14:54

hintere Rumpfseitenteile

So, nachdem nun die Rumpfkästen zusammengeleimt sind folgten die hinteren Rumpfseitenteile.

Die notwendigen Leisten sind aus Balsabretter der entsprechenden Stärke auf der Tischkreissäge geschnitten worden. Anschließend noch auf der Bandschleifmaschine geglättet und dann rauf aufs Baubrett und die Rumpfseitenteile verleimt.
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Mittwoch, 20. August 2008, 14:57

hintere Rumpfseitenteile

Anschließend sind die hinteren Rumpfseitenteile an den Rumpfkasten angeleimt worden. Dabei binden die unteren Rumpfgurte in den gesamten Rumpfkasten ein.
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Mittwoch, 20. August 2008, 14:59

hintere Rumpfseitenteile

noch ein Foto von der Zusammenfügung des Rumpfkastens mit den Seitenteilen. Die Zwingen verbinden beide Teile.
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Mittwoch, 20. August 2008, 15:29

Kabinenklötze

Nachdem nun das Rumpfgerüst steht, geht es an die Herstellung der Kabinenhaube, die aus Balsaklötzen herzustellen ist. Die Kabinenhaube wird fest zwischen die Rumpfspanten geleimt und dient somit der Stabilität des gesamten Rumpfes (denke ich mal). Das Anpassen der Balsaklötze an die Endform der Haube gestaltete sich sehr aufwendig, ist aber dank eines Deltaschleifers doch recht formschön geworden :ok: . Leider hat der Deltaschleifer diese Tortur nicht überstanden ;(
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Mittwoch, 20. August 2008, 15:31

Kabinenklötze

Hier mal die Anpassung an den Rumpf. Der Frontklotz in der Kabinenhaube fehlt hier noch.
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Mittwoch, 20. August 2008, 15:33

Rümpfe

Hier sind mal beide Rümpfe mit den Kabinenhauben zu sehen.
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Mittwoch, 20. August 2008, 15:34

Rümpfe

Hier noch ein Foto von den beiden Rümfen in seitlicher Ansicht.
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Mittwoch, 20. August 2008, 15:37

" Provisorische Tankeinpassung "

Als nächstes musste erstmal provisorisch der "Tank" eingepasst werden :evil: :evil: :evil: , zum Größenvergleich.
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Mittwoch, 20. August 2008, 16:57

Kabinenhaube

Auf dem nächsten Bild ist die fast fertige Kabinenhaube mit dem eingepassten Frontklotz zu sehen.
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Mittwoch, 20. August 2008, 17:03

Höhenleitwerk Dämpfungsflosse

Parallel zu den Rumpfarbeiten entstanden die Dämpfungsflossen für die Höhenleitwerke. Die Leisten sind ebenfalls aus Balsabrettern geschnitten und entsprechend angepasst worden.
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Mittwoch, 20. August 2008, 17:06

Höhenleitwerk Dämpfungsflosse

Hier noch ein Bild mit beiden Dämpfungsflossen, wobei die hintere bereits in Form geschliffen ist und auf die Beplankung wartet.
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Donnerstag, 21. August 2008, 13:46

Seitenruder mit Dämpfungsflosse

So, mittlerweile sind die beiden Höhenruderdämpfungsflossen mit 1,5 mm Balsa beplankt und in Form geschliffen (Nasen und die Seiten wurden abgerundet). Sie warten nun auf die Seitenruder, welche im Anschluss an die Höhenruder in der bereits erwähnten Leistenbauweise hergestellt worden sind.
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16

Donnerstag, 21. August 2008, 13:49

Seitenruder mit Dämpfungsflosse

Danach geht es an die Beplankung der Seitenruder sowie der Dämpfungsflossen. Bevor die Seitenruder beplankt werden konnten, sind sie zum Ende hin konisch zugeschliffen worden.
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Donnerstag, 21. August 2008, 14:17

Rippen für die Tragflächen

Als nächstes geht es an die Herstellung der Tragflächen.

Dazu sind die entsprechenden Rippenzeichnungen vom Bauplan kopiert und ausgeschnitten worden. Diese wurden dann auf 1,5 mm Sperrholz geklebt und das Sperrholz passend zu den Rippenzeichnungen verschliffen. Fertig sind die Musterrippen.

Die Wurzelrippen und die nächsten vier Rippen werden aus 3 mm Sperrholz hergestellt, da hier die Flächensteckungen einbinden.

Anschließend wurden jeweils vier Lagen Sperrholz (Wurzelrippe + die nächsten vier) bzw. Balsaholz (3 mm), welche vorher grob an die Musterrippenform angepasst worden sind, mit der Musterrippe vernagelt. Nun sind die überstehenden Sperrholz- und Balsarippen auf der Band- und Tellerschleifmaschine passend zur Musterrippe geschliffen worden.

Analog wird mit den Querruder- und Landeklappenrippen verfahren.

Laut Bauplan besitzt der Snoopey II zwar nur Querruder, aber wir wollen auch Landeklappen einbauen.

Hier nun die Fotos von den Rippenblöcken.
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Donnerstag, 21. August 2008, 14:20

Rippen für die Tragflächen

Noch ein Foto:
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Donnerstag, 21. August 2008, 14:30

Steckung für die Tragflächen

Entgegen dem Bauplan, wo die Tragflächen zusammengesteckt und anschließend mittels Dübel und Schrauben auf dem Rumpf befestigt werden, wollen wir die Tragflächen mittels Steckung seitlich am Rumpf befestigen. Die Steckungen gehen durch den Rumpf durch und werden an noch einzuklebenen Hilfsspanten geschraubt. Für die mittlere Rumpfabdeckung wird ein Wartungsdeckel gebaut, so dass der Rumpf ohne die Tragflächen abnehmen zu müssen schnell zugänglich ist.

Hier der Entwurf für die Flächensteckung. Es soll ein Flachstahl, 2 x 12 mm, in einer Messinghülse 3 x 13 mm geführt zu Einsatz kommen. Die vordere Steckung bindet ca. 42 cm in die Tragfläche ein (5 Rippen), die hintere ca. 18 cm (3 Rippen).
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Donnerstag, 21. August 2008, 14:37

Nasenleisten für die Tragflächen

Als Nasenleiste ist eine Balsanasenleiste 12 x 23 mm vorgesehen. Ein heutzutage sehr seltenes Maß, wie ich nach einiger Internetrecherche feststellen musste. Maximal 10 x 23 mm (von Robbe). Länge aber nur 1 m.

Da die Flächen jedoch eine Länge von jeweils ca. 1,20 m haben müsste gescheftet werden. Also haben wir uns entschlossen, die Nasenleisten und übrigens auch die Endleisten selber herzustellen.

Dazu mussten allerdings Balsabretter zur Erreichung der notwendigen Stärke zusammengeleimt werden.

Den derzeitigen Stand seht Ihr auf dem folgenden Foto. So ist nun erstmal der derzeitige Stand.

Ich hoffe es interessiert sich auch jemand für den Baubericht?
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