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21

Montag, 24. November 2008, 21:26

Hallo,

im Bezug auf den "Russen"

http://www.warbirdforum.de/forum/thread.…adid=15050&sid=

Gruß
Hans-Jürgen

reset-leo

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22

Mittwoch, 26. November 2008, 22:21

mittlerweile hab ich ein paar tiefzieh-versuche mit pvc gemacht ... ohne erfolg. irgendwie wird das pvc nicht weich genug.

daher bin ich auf pet umgestiegen, und zwar ganz normale pet-getränkeflaschen, die ich über die form schrumpfe. das funktioniert ganz gut! ich werde demnächst noch ein paar bilder posten, wie ich das mache und wie das ergebnis aussieht.

auch eine form für eine motorhaube habe ich erstellt. da sich der relief-gießpulver-guss nur sehr schlecht schleifen lässt, habe ich den verrundeten vorderteil der form aus balsaholz geschliffen und dann hinten dran die gußform gefügt. an dieser stelle sei gesagt, dass sich das relief-zeugs ausgezeichnet mit dem balsaholz verbindet! und nass lässt es sich auch halbwegs schleifen. den rest dazu zeige ich euch auch demnächst mit bildern. versprochen.
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reset-leo

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23

Donnerstag, 27. November 2008, 22:45

wie versprochen gibts jetzt bilder.

hier erstmal die beiden formen:


zum ziehen der kabinenhaube wird die form auf einer leiste aufgelegt, dann wird die vorn und hinten abgeschnittene PET-flasche drübergeschoben und mit einer zweiten leiste vorgespannt. schaut dann so aus:


wichtig ist, dass die beiden leisten ausreichend vorgespannt werden. dann gehts los mit dem schrumpfen. die flasche wird so lange rundherum erwärmt, bis sie sich vollständig an die form gelegt hat. das ergebnis sieht dann etwa so aus:


bei der motorhaube läufts nach einem ähnlichen prinzip, nur das hier ein spannen nicht erforderlich ist, sondern lediglich drübergestülpt und geschrumpft wird. hier hatte ich nur das problem, dass das ausformen nicht geklappt hat, weil meine form senkrechte wände hat. so musste ich die haube aufschneiden, damit sie runter ging und muss sie jetzt wieder zusammenkleben, was bei PET gar nicht so einfach ist...

nach der schrumpferei hab ich die produkte beschnitten. die kabinenhaube hab ich probehalber gleich mal angemalt (von innen mit tamiya-farben).

das ganze sieht dann letztendlich so aus:



nicht schlecht, oder? 8)
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blonthomas

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24

Freitag, 28. November 2008, 16:12

Nicht schlecht, allerdings! Ich werde mir das als Anregung merken.
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Axel_K!

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25

Samstag, 29. November 2008, 10:21

Klasse ==[] ==[] ==[]

Und für den Aircombateinstieg: aircombat.de

reset-leo

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26

Samstag, 29. November 2008, 12:16

danke für die blumen!

den schnitt in der motorhaube hab ich gestern verklebt. wie gesagt, bei PET ein ziemlich schwieriges unterfangen. zuerst hab ich sekundenkleber probiert - fehlanzeige. hält absolut überhaupt gar nicht.
ich hab dann die klebefläche mit feinem schleifpapier angeschliffen, mit uhu plus endfest 300 (2k-epoxy) eingestrichen und noch ein stück glafa-matte aufgelegt. das hält jetzt scheinbar.

ach ja, weils mir gerade noch einfällt - falls einer das mit dem flaschen-schrumpfen mit der leisten-vorspannung ausprobieren will: die leisten sollten eine möglichst gute federwirkung haben. baumarkt-leisten gehen, das hab ich bei meinem onkel gesehen. ich hab dazu aber einen verbrauchten eishockeyschläger auseinandergeschnitten. das ist perfekt! sehr stabil und durchs mehrfachverleimte holz eben mit einer hervorragenden federwirkung. falls also einer einen spieler kennt, dann bittet doch freundlich um die ausgedienten schläger (allerspätestens nach 2 saisonen sind die dinger nämlich üblicherweise im eimer).
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reset-leo

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27

Dienstag, 9. Dezember 2008, 10:54

zwischenzeitlich hab ich:

- die querruder von den tragflächen abgetrennt (hatte ich das schon erwähnt?) und verkastet

- die querruderservos in den flächen eingebaut. da hab ich lange hin und her überlegt, wie ich das machen soll - mit oder ohne deckel drauf, verschraubt oder verklebt, deckel verschraubt oder verklebt, ....
letztendlich hab ich beschlossen, dass ich die servos wohl sowieso nie wieder wirklich aus dem flügel ausbauen werde und hab mich dafür entschieden, sie inklusive deckel in der fläche fix zu verkleben. ich hab also den deckel auf der beplankung angezeichnet und einfach mit dem cutter-messer ausgeschnitten. dann hab ich die deckel vorsichtig vom styro getrennt. durch die beim beplanken an der stelle eingelegte glasfaser ließ sich das sogar bewerkstelligen, ohne dabei die deckel zu zerbrechen! anschließend hab ich das styro mit dem schraubendreher rausgekratzt, bis die servos streng reinpassten. und siehe da: ich hab sogar den kabelkanal wiedergefunden, den ich in den styro-kern geschnitten hatte! die verlängerten servokabel hab ich also dort eingezogen und dann durch ein loch in der tragflügelmitte nach oben wieder herausgeführt.
die servos habe ich mit epoxy fix mit den deckeln verklebt, wobei ich vorher einen schlitz für die ruderhebel reingeschnitten hab. dann hab ich die servo-deckel-einheiten mit weißleim in die flügel geklebt. fertig.

- die holzteile bespannt. tragflügel, höhen und seitenleitwerk habe ich mit orastick in lichtgrau bespannt. das geht auch ganz gut, nur beim tragflügel ist das durch die große fläche nicht so einfach. da wäre die nicht-selbstklebende folie besser. beim bügeln hab ich auch gleich direkt die ruder mit der folie anscharniert.
100% zufrieden bin ich mit der bespannung zwar nicht (mehr falten als ein durchschnittlicher altenheim-bewohner), aber ich denke, ich werds vorerst so lassen.

bilder folgen.
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reset-leo

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28

Dienstag, 9. Dezember 2008, 23:05

der servoeinbau:





das folienscharnier und die bespannten bauteile tragflügel, seitenleitwerk und höhenleitwerk:


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reset-leo

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29

Dienstag, 16. Dezember 2008, 15:13

ich zerbrech mir grade den kopf über den antrieb, vielleicht hat ja von euch jemand einen hilfreichen hinweis für mich:

die A/C-regeln besagen ja, dass die propsum (durchmesser+steigung) max. 13 zoll sein darf. das ist sehr wenig! die kombination, die ich jetzt montiert habe, ist ein bl-außenläufer der 80g-klasse mit 1400 rpm/V, dazu ein cam-prop im format 7x6.
das problem ist nun, dass die motorhaube der 190er in 1:12 fast 10cm durchmesser hat, somit wird mehr als die hälfte des propellerdurchmessers abgedeckt!!! jetzt bin ich sehr sehr skeptisch, ob damit auch nur halbwegs anständige flugleistungen möglich sein werden... was sagt ihr dazu?

bis jetzt konnte ich nur den antriebsstrom messen, der liegt bei gut 20A. das wäre ja nicht so schlecht, die frage ist nur, wie viel davon bei dieser konstellation noch übrig bleibt. drehzahl und schub werd ich bei gelegenheit auch noch checken.
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pramus

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30

Dienstag, 16. Dezember 2008, 17:46

Zitat

Original von reset-leo
...dazu ein cam-prop im format 7x6.
das problem ist nun, dass die motorhaube der 190er in 1:12 fast 10cm durchmesser hat, somit wird mehr als die hälfte des propellerdurchmessers abgedeckt!!!
.....


Ich habe mal die Frontpartie der Dora aus 2 Zeichnungen (vgl. Bild) ausgedruckt und per Lineal nachemessen u. -gerechnet.

Die Haube ist vorne eigentlich mehr abgerundet als Du das mit der PET-Aktion gemacht hast. Mit mehr abgerundeter Schnauze hättest direkt vorne nur 8 cm / 3,14" Durchmesser der dann aerodynamisch auf die 10 cm / 3,9" geweitet wird.

Übungshalber fürs aircombat wird die PET-Haube nicht so auffallend viel Leistung "fressen" denke ich. 1:12 sagtest Du und die 10 cm sind der exakte Außendurchmesser ;). Könntest mich ja per PN über die genauen Maße aufklären - ich bieg Dir was aus Schaum & Co ...

:w , Pramus
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  • Haube-4.jpg

reset-leo

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31

Mittwoch, 17. Dezember 2008, 09:58

Zitat

Original von pramus
Die Haube ist vorne eigentlich mehr abgerundet als Du das mit der PET-Aktion gemacht hast. Mit mehr abgerundeter Schnauze hättest direkt vorne nur 8 cm / 3,14" Durchmesser der dann aerodynamisch auf die 10 cm / 3,9" geweitet wird.


ja, hast recht. meine haube ist zu "stumpf". auf die 8cm durchmesser direkt hinter dem prop komme ich zwar auch, nur verläuft der übergang zum zylindrischen teil dann zu steil. da werd ich nochmal eine schleif-session einlegen und versuchen, meine motorhauben-form etwas originalgetreuer zu machen und dann nochmal eine aerodynamischere haube schrumpfen.

danke fürs angebot, mir aus schaum was zu machen :ok: wenn das mit der modifizierten form schief geht, komme ich nochmal drauf zurück.
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pramus

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32

Mittwoch, 17. Dezember 2008, 22:02

runde Motorhaube aus Schaum ...

... einfach mal auf die Schnelle gemacht ;),- pardon Leo, wenn ich damit in Deinen Baubericht reinplatze. Sicher geht der Bau der Motorhaube auch wie von Dir beschrieben mit dem Stück einer PET-Flasche, aber heute hatte ich nichts anderes zu tun und möchte mal das Ergebnis und die Aktion von abgestoppten 35 Minuten mit den Bildern zeigen:

oben links:
man nehme ein Glas das mit dem Durchmesser und 2 x Schaumstoffstärke den gewünschten Außendurchmesser ergibt. Dann schneidet man ein Rechteck der Abwicklung mit der gewünschten Motorhaubenlänge + ca 2-3 cm Überstand zu. Die spätere Aussenseite beklebt man mit einer Lage Tesa klarem Packband - hier ist die Artikel Nr. 4124 wichtig (keine Schleichwerbung, aber mit anderen funktioniert's zumindest bei mir nicht) !

oben Mitte:
Der Schaumstoff wird mit dem Tesa stramm um das Glas geklebt, so dass die Schnittkanten sauber aneinanderstoßen (ggfs. Schaumstoff vorsichtig auf korrektes Maß kürzen). Dabei bleibt der Überstand vorne "in der Luft".

oben rechts:
Über die freie Öffnung vorne werden über Kreuz 2 Lagen Tesa geklebt, so daß die Offnung gleichmäßig zu ist; abschließend wird noch einmal am vorderen Ende rundum eine Lage Tesa geklebt um diese Kreuzlagen zu sichern.

unten links:
Dann kommt die Heißluftpistole zum Einsatz. Am Besten man rollt das Ganze auf einem Tisch hin- und her u. heizt vorischtig auf. Dabei ziehen sich die gesamten Tesa-lagen wie ein Schrumpfschlauch zusammen :D.
Die vordere Abschrägung der Haube bekommt man, wenn man das Glas mit dem Formteil schräg auf der Unterlage beim Anheizen rollt. Nach vorne hin stellt man es immer steiler an und heizt schräg von vorn, das geht am Besten an der Tischkante.
Das ist etwas schwierig zu beschreiben, aber wichtig ist insgesamt, daß man mit dem Heißluftföhn NICHT an einer Stelle bleibt und immer schön den Schaumstof rollt.
Das Tesa schrumpft dann gut und gerne auf fast 60 %. Und aus diesem Grund habe ich oben ein spezielles Produkt genannt. Wenn je das Tesa schmilzt, dann sofort eine Pause einlegen und ein paar Lagen frisches Tesa drüber tapen.
Ok, ein wenig Gefühl gehört dazu und hier beschreibe ich auch die Herstellung meiner 2. Motorhaube auf diese Weise.

unten Mitte:
das Ergebnis lässt sich sehen denke ich. Hier ist die Innenansicht. Wenn die Schnittkante sauber gemacht wurde gibt's wohl nichts zu kritteln.

unten rechts:
links die Haube aus dieser Aktion - rechts die erste so gemachte. Die Rechte stell ich nur dazu, damit man sieht wie weit man die Kante vorne rundbiegen kann. Da hatte ich zum Schluß beim Fönen das Teil senkrecht auf die Unterlage gedrückt.
......
So, bin finito mit meinem Reinplatscher Leo. Aber heute Abend hatte ich erfahren, daß am Sa. wieder ein Transport nach -A- geht und die linke Motorhaube wird dann in nächster Zeit am Ackerweg 9A einschlagen. Nehms in die Vorratskiste, es gibt bestimmt wieder einen Vereins-Speedbewerb und ich vermute, daß dann von Dir nicht wieder zwei Musti's verheizt werden, sondern die Dora ran darf :D. Auf Verdacht: Das Teil hat jetzt einen Außendurchmesser von 98 mm, vorne der lichte Durchmesser ist so knapp unter 70 mm. Wenn da vorne die Kante noch sauber verschliffen wird bist Du bei rd. 80 mm. Das Tesa habe ich noch nicht aufgeschnippelt, da kannste bei Bedarf nachfönen, wenn's ein paar Millimeter zu klein ist, dann schneid an der Schnittkante (roter Strich) auf und setzt ein Streifchen Schaumstoff ein.

Jop, das war vllt. ein wenig OT, aber 1. mußt Du alter Harzpanscher auch mal etwas Richtung Schaum schielen und 2. das Forum dürfte das verschmerzen, hab ja auch was für alle Andere getippt hoffe ich :angel: .

:w , Pramus
»pramus« hat folgendes Bild angehängt:
  • Haube 1-2.jpg

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reset-leo

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33

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 09:44

echt starke sache, herr pramus :ok: ich freu mich schon auf das teil. sieht übrigens wirklich nicht allzu kompliziert aus, die methode - und auch sehr vielversprechend. ich werds mir auf jeden fall zur nachahmung merken.

und BTW: kann leicht sein, dass ich nach unserem pylon-bewerb der nächsten saison eine neue motorhaube brauche :D :dumm:
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34

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 22:14

und plötzlich ging alles ganz schnell:

die fertig bespannten leitwerke habe ich mit weißleim in den rumpf geklebt (weißleim eignet sich übrigens ganz hervorragend zum kleben auf styro). durch die bereits zu beginn in das hinterste rumpfsegment eingebrachten schnitte und die verzapfung der leitwerke war ein ausrichten eigentlich überflüssig - alles flutschte quasi von selbst in die korrekte ausrichtung.

dann hab ich mich um die flächenbefestigung gekümmert. ich musste feststellen, dass ich da wohl beim styro-schneiden etwas ungenau war und deshalb die fläche nicht korrekt am rumpf auflag. also hab ich folgendes gemacht:
- endfest 300 mit einer menge microballons zu einer zähen masse angerührt
- die unpassende flächenauflage am rumpf mit der masse eingestrichen
- die entsprechende gegenauflage am tragflügel mit frischhaltefolie geschützt
- flügel in der korrekten position aufgelegt und dann die masse aushärten lassen
- nach dem trennen hab ich noch die fehlstellen in der masse zugespachtelt
fertig

dann die eigentliche befestigung. vorne hab ich sowohl in flügel, als auch in den teilspant im rumpf ein loch gebohrt. das im spant mit 4mm durchmesser, im flügel mit 5mm. dann hab ich ein ca. 4cm langes stück 4mm-kohlefaser-rundstab abgeschnitten und in den teilspant gesteckt. in das loch im flügel hab ich eine großzügige menge 2min-epoxy geschmiert und dann den flügel aufgelegt und mit ins loch eingeschobenem cfk-stäbchen korrekt ausgerichtet. zwecks ausrichten übrigens habe ich das flügel-loch größer gemacht. aushärten lassen, vordere verankerung fertig.
dann hab ich hinten ein loch durch fläche und rumpf gebohrt und im rumpf im bereits früher eingebauten verstärkungsbrettchen eine einschlagmutter versenkt. so kann ich jetzt den flügel mit einer nylonschraube - übrigens M5 - fixieren. die auflage für den schraubenkopf am flügel hab ich dann auch noch mit einem 0,5mm sperrholzrest verstärkt, damit die beplankung dort nicht ausreißt.

somit konnte der flieger schon mal in seiner endgültigen flügelkonstellation zusammengesetzt werden. juhu!
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35

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 22:26

danach hab ich dann das cockpit "ausgebaut" bemalt und die kabinenhaube mit UHU Por aufgeklebt:



danach habe ich eine anlenkung fürs höhenleitwerk per bowdenzug verlegt und am höhenruder selbst ein ganz standardmäßiges ruderhorn dafür angebracht, in das ich den 0,8er bowdenzug-draht direkt eingehängt habe. im rumpf habe ich in ein vorher ins rumpf-rückgrat bereits geschnittenes loch ein servo verbaut (baugleich HS-55). den bowdenzug-draht am servohebel habe ich mittels schraubanschluss fixiert (diese dinger, wo man den draht durchsteckt und dann von oben per mutter niederquetscht).

die anlenkungen für die querruder bestehen aus 1mm-stahldraht und ebenfalls irgendwelchen standard-ruderhörnern. den stahldraht habe ich korrekt abgelängt und sowohl am servohebel, als auch am ruderhorn mit einer Z-biegung eingehängt. auf eine verstellbarkeit habe ich an der stelle verzichtet.

als nächstes war der antrieb dran. ich werde standardmäßig mal mit jeweils 3° sturz und zug beginnen. also habe ich konstruktiv ermittelt, wie weit von der mitte des kopfspants bei gegebener motorlänge, von der rückwand bis zur propeller-mitte, die mitte der motorbefestigung liegen muss. an dieser stelle habe ich dann zuerst ein großes loch gebohrt und dann entsprechend aufgefüttert - mit kiefernleisten - um auf die motorhauben-tiefe zu kommen. dann noch neben diesem motor-sockel ein paar kabeldurchführungs- und lüftungslöcher gemacht - e voila:



danach habe ich die motorhaube angebracht und verschraubt, sowie einen empfänger und den regler eingebaut. an der akkubefestigung muss ich noch etwas tüfteln.

jedenfalls ist das jetzt der status und ich bin so gut wie bereit zum erstflug!!!





der sender ist auch schon programmiert. übrigens werd ich - kann sein, dass ichs schon erwähnt habe - den erstflug noch unlackiert machen, damit im fall der fälle die lackierarbeit nicht umsonst war. immerhin hab ich ja null ahnung, ob das teil überhaupt fliegen wird...
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Donnerstag, 18. Dezember 2008, 22:31

ach ja, übrigens: da der motor vollständig vom spinner verdeckt ist, hab ich einen turbospinner gebastelt. ausgangsbasis war ein kunststoffspinner mit alu-rückplatte, der noch in meiner werkstatt herumlag. gut bei dem teil ist, dass die rückplatte bereits fix und fertig löcher eingefräst hat.
durch die rückplatte hab ich eine M6-schraube gesteckt und mit einer mutter gesichert. daran hab ich das teil dann in die bohrmaschine eingespannt und die spinnerkappe aufgeschraubt.
dann hab ich den spinner in der bohrmaschine rotieren lassen und gleichzeitig suckzessive mit dremel+trennscheibe die spitze gekappt. so ergibt sich ein loch an der spitze, das exakt parallel zur rückplatte liegt. die kanten hab ich dann noch leicht verschliffen, ebenfalls bei in der bohrmaschine rotierendem spinner. fertig.
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Freitag, 19. Dezember 2008, 10:45

Schaut gut aus :ok: und wird auch bestimmt so fliegen. Nur kein Bammel Leo.

Es ist immer toll, daß die Endmontage auf einmal so schnell geht; die Teile- u Detailarbeit vorher wird einem manchmal lang.

Und vor dem Finish schleifst noch a bisserl den Knick am Rumpf-Flächenübergang raus ;) . Lässt Du den 7x6 Prop zum Erstflug drauf? Ich würde da sicherheitshalber einen 8" mit weniger Steigung dranhängen zwecks mehr Schub, dann wird der Start anfangs nicht so mau bis der 7x6 "zieht". Und beim Erstflug brauchst ja noch nicht max. Speed ... Oder?

Hmm, die HR-Anlenkung mit einem 0,8'er Draht? Geht der Ausschlag nach oben auf Zug? Glaube nicht, wie ich das so sehe. Ist der Zug innen im Rumpf gut fixiert, so dass die Anlenkung sich nicht wegbiegen kann? Willst ja immerhin aircombaten mit der Focke und keine Sonntagsausfliege machen ;).

Gruß, Pramus

Viel Spass beim Muschi jagen mit der Dora :D
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Freitag, 19. Dezember 2008, 11:26

vielen dank für die blumen.

das mit dem größeren prop fürn erstflug hab ich mir auch schon überlegt, ich werd mal sehen, ob ich da heut noch was auftreiben kann. vielleicht einen 8x5 oder sowas in der richtung. vielleicht auch einen 9x4,7, dreht ja sowieso wie hölle, das teil.

welchen knick am rumpf-flächen-übergang meinst du?

wegen der höhenruder-anlenkung mache ich mir keine allzu großen sorgen. der 0,8er draht läuft nur auf 2-3cm ungeführt. über den rest ist zuerst ein 0,8/2mm plastikröhrchen frei geführt und das ganze läuft dann in einem 2/3mm bowdenzug-außenrohr, dass am rumpfaustritt und kurz vorm servohebel fixiert ist. so sollte das eigentlich steif genug sein. falls es in der luft damit tatsächlich probleme gibt, muss ich halt noch nacharbeiten...
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Samstag, 20. Dezember 2008, 21:32

heutige antriebsmessung mit 8x4 propeller:
Strom: 20,4A
Schub: ca. 760g

und übrigens: beim modellgewicht hab ich fast eine punktlandung geschafft - 820g (unlackiert) 8)

somit sollte mit dem antrieb mal ein erstflug möglich sein. wenn das ding fliegt, gehe ich in die speed optimierung mit der 7x6, oder ev. einer 8x5, wenn sich eine auftreiben lässt.
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Samstag, 27. Dezember 2008, 17:19

Erstflug!!!

es ist vollbracht! meine Dora war gestern airborne!

ich bin grad dabei, das video irgendwie so hinzukriegen, dass ich es euch zur verfügung stellen kann (mein camcorder is noch ganz neu...) daher erstmal ein paar worte:

zu allererst: sie fliegt!
mein papa hat das ding freundlicherweise für mich geworfen, mein bruder hat gefilmt. die wetterverhältnisse waren mit ca. -3°C und leichtem schneefall recht unwirtlich...
der start war ziemlich spannend, um es mal so auszudrücken. ziemlich bockig und grade noch beherrschbar nahm der flieger fahrt auf und gewann dann extrem schnell an höhe und geschwindigkeit. da zeigte sich gleich mal, dass der flieger auch mit der 8x4er latte extrem schnell ist (für meine verhältnisse). jedenfalls war das ding dann tatsächlich fliegbar!
hier die zusammenfassung:
- die maschine ist sehr schnell
- sie ist um die längsachse (querruder) sehr agil, um nicht zu sagen instabil
- sturz, zug, schwerpunkt und ruderausschläge dürfte ich ganz gut erraten haben, sie steigt bei vollgas nicht weg, unterschneidet nicht und rollt ziemlich gerade. getrimmt habe ich etwas auf tief und 2-3 klicks querruder nach links.
- wenn man den flieger aushungert, geht die maschine in einen sackflug über, kippt aber nicht irgendwie ab. über die querruder kontrollierbar ist sie dann allerdings nicht mehr wirklich.
- eine negativ-eigenschaft ist, dass der flieger dazu neigt, sich beim kurvenflug von selber noch weiter in die schräglage zu drehen, man muss also hier mit querruder entsprechend dagegenhalten

der flug endete dann nach ca. 5 minuten in einer nicht ganz sauberen landung, bei der die flächenbefestigungsschraube abgerissen ist - also eine funktionierende sollbruchstelle ;) außerdem hats den prop erwischt.
im anflug, also bei niedriger geschwindigkeit wurde der flieger am querruder etwas bockig, wobei hier auch das am sender eingestellte expo nicht wirklich hilfreich war. nächstes mal werd ich ohne expo fliegen, dann wird er im anflug hoffentlich etwas exakter zu steuern.

eine frage an euch spezialisten: was könnte helfen, um die abkipp-tendenz in der kurve etwas zu mildern? ich nehme an, dass etwas mehr V-form nicht schaden könnte, aber da kann ich halt jetzt nicht mehr viel machen... (außer einen neuen flügel bauen)
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV