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Falko

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1

Mittwoch, 26. Mai 2004, 17:31

Baubericht der 1,85m ULTIMATE von Weiershäuser

Hallo Leute,

In Sinsheim auf der Messe ist es passiert, ich gehe am Weiershäuser Stand vorbei und sehe die neue 1,85m Ultimate die mir sofort sehr gut gefällt, auch zwei Vereinskameraden sind sehr interressiert und nach einem ausführlichem Gespräch mit der Firma Weiershäuser wurden 3 Kästen geordert.
Ich war schon lange auf der Suche nach einem Kunstflugmodell der 2m Klasse und da kam die Ultimate mit ihren 1,85m Spannweite und 2m Länge gerade recht.

Vor zwei Wochen haben wir zu dritt die 3 Kästen bei der Firma Weiershäuser abgeholt und nun soll es an den Bau gehen, den ich hier ein bißchen kommentieren möchte, da ich selber auch immer sehr an Bauberichten interessiert bin, denn man kann sich noch so einiges abgucken.

Hier schon mal ein paar technische Details:

Spannweite: 185 cm
Länge: 200 cm
Gewicht: ab 6,8 kg
Motor: 50 cm³ (in meinem Fall ein DA 50)

So oder so ähnlich soll die Ultimate nach dem Bau aussehen:



(Bild von der Homepage von Weiershäuser Modellbau)


Den Bau werde ich am Wochenende beginnen und sofort hier darüber berichten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Falko« (11. Januar 2005, 21:18)


wigensflieger

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2

Mittwoch, 26. Mai 2004, 19:32

hallo,
schön! :ok:
das modell hat mir auf der mese auch sehr gut gefallen! :ok:
binmal auf das entgültige abfluggewicht gespannt...
6,8kg is ja net recht viel für die größe.. :ok:
mfg
christian
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kd-modelltechnik
1-msc

wigensfan

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3

Donnerstag, 27. Mai 2004, 13:30

Hallo,
Falko: I bin schon sehr gespannt 8( auf deinen ==[] bericht
MFG
michael

wigensflieger

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4

Mittwoch, 2. Juni 2004, 20:56

hallo,
na und was ist denn nun mit dem bericht?
wir warten!
mfg
christian
Einfach mal reinschauen
kd-modelltechnik
1-msc

PikJoker

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5

Freitag, 4. Juni 2004, 21:54

Moin zusammen,

leider gibt die Homepage von Falco zu dem Thema auch nix her, mal sehen, ob sich da noch was tut.

Gruß Lothar
Meine Homepage
Kal ho naa ho (Lebe ... und denke nicht an Morgen)

Falko

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6

Samstag, 5. Juni 2004, 18:51

Hallo,

Ich konnte noch nicht mit dem Bau beginnen :( , da ich in der letzten Zeit sehr viel für die Schule lernen musste, ist ganz schön stressig in den letzten Wochen vor den Ferien.
Außerdem wollen mein Kumpel und ich die Ultimates zusammen bauen und er ist im Moment auf Klassenfahrt.
Ich hoffe wir können nächste Woche anfangen, ich werde dann gleich alles dokumentieren.

Falko

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7

Freitag, 11. Juni 2004, 09:54

Hallo Leute,

Hier sind schon mal ein paar Bilder vom Baukasten und dessen Inhalt, zu den einzelnen Teilen gibt es dann bei den einzelnen Baustufen noch genauere Beschreibungen.


Ein Einblick in den Baukasten


Alle Teile auf einen Blick, allerdings noch ohne GFK Motorhaube, die wird noch nachgeliefert


Die Kleinteile verstecken sich im Tank, leider fehlen hierbei sämtliche Anlenkungsteile wie Kugelköpfe oder Gestänge.


Alle Sperrholzteile

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Falko« (11. Januar 2005, 21:20)


Falko

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8

Montag, 14. Juni 2004, 08:37

Beginn mit dem Bau des Rumpfes:

Beim studieren der Bauanleitung wird sofort klar, dass der, der sich an den Bau der Ultimate wagt, schon etwas Erfahrung mit dem Bau von Holzmodellen haben sollte, denn es gibt keinen 1:1 Bauplan und die Bauanleitung hält sich in vielen Punkten eher zurück und lässt doch relativ viele Fragen beim Bau aufkommen, da auch ab und zu Dinge auf den schwarz weißen Baustufenfotos auftauchen, die in der Baubeschreibung gar nicht erwähnt werden. Deshalb sollte man jeden Bauschritt mehrmals überdenken und die Teile vorher probehalber zusammenstecken, bevor man sie schlussendlich miteinander verklebt.

Nach dem Heraustrennen und Bearbeiten der Frästeile kann nun endlich mit dem Bau begonnen werden. Es sollten vorher alle runden Fräsecken mit einer Feile eckig geschliffen werden, da sonst die Teile nicht hundert prozentig bündig ineinander passen.

Nach dem Abdecken des Baubretts mit Folie, wird der Grundträger mit Stecknadeln aufs Baubrett geheftet und an einer vorher aufgezeichneten geraden Linie ausgerichtet. Dann sollen die beiden Seitenwände mit Weißleim aufgesetzt und die Spannten im noch nassen Zustand eingefädelt werden, hierbei empfiehlt es sich aber, die Seitenteile erst mit den Spanten zu verkleben, bevor sie auf den Grundträger aufgesetzt werden, da ein einfädeln in die bereits eingesetzten Seitenteile sehr schwierig ist und zum Bruch einzelner Spante führen kann.



Nachdem die Einheit auf den Grundträger aufgesetzt wurde, wird zum
Ausrichten der Seitenteile der Frontspant aufgesteckt, jedoch noch nicht verklebt.



Ab dem 4. Spant beginnend wird noch ein gefräster Sperrholzgurt eingesetzt, der den hinteren Spanten den richtigen Abstand gibt.



Als nächstes werden das Fahrwerksbrett mit Verstärkung und der Frontspant verklebt und mit Schraubzwingen fixiert um eine Spaltfreie Verbindung zu realisieren.



Das Rumpfende soll nun mit einem Balsarest verschlossen werden, wobei es sich allerdings empfiehlt, dass erst zu tun, wenn die hinteren beiden Seitenwände samt Heckspornbrett verklebt wurden, da es jetzt eigentlich noch gar nichts zu verschließen gibt.
So werden erst diese Arbeiten ausgeführt, dabei fällt auf, dass im vorderen Bereich des Heckspornbretts auf beiden Seiten ein Spalt von ca. 3mm bleibt, dessen Sinn aus den Baustufenfotos leider nicht ersichtlich wird.





Bei dem Verkleben der beiden hinteren Seitenwände sollte auch darauf geachtet werden, dass hier noch ein zusätzlicher Spant eingebaut wird, den die Bauanleitung nicht erwähnt und der auch von mir leider nachträglich eingesetzt werden musste. (auf dem oberen Bild noch nicht zu sehen)
Nun kann auch der Rumpf hinten verschlossen werden und der gefräste Längsgurt wird mit einer durch Schäften verlängerten Balsaleiste abgedeckt.



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Falko« (11. Januar 2005, 21:21)


Falko

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9

Montag, 14. Juni 2004, 17:09

Der Bau ist wieder ein bißchen fortgeschritten, hier die Ergebnisse:

Die Flächenübergänge werden mit dem Rumpf verklebt, hier ist es hilfreich, schon mal die Wurzelrippe samt Steckungsrohr und Passdübeln anzustecken, um den genauen Sitz der Flächenübergänge hinzubekommen, dabei muss darauf geachtet werden, dass noch ca 2mm Abstand zwischen Rippe und Flächenübergang für die Beplankung bleibt.



Nun werden die Rumpfgurte angebracht. Auch die Laschen zur Tragflächenverspannung sollen angebracht werden, hier fehlen allerdings Angaben zum Winkel in dem diese gebogen werden müssen, deswegen dazu später mehr.





Nun sollen in die Rumpfseiten 3 Diagonalen eingepasst werden, auf dem Baustufenfoto sind allerdings nur 2 zu sehen und so werden auch nur 2 eingebaut.



Auch an der Rumpfunterseite werden Diagonalen eingesetzt.




Die Unterseite des Rumpfes ist nun bis auf ein paar Kleinigkeiten fertiggestellt, als nächstes folgt der Bau der Ruder und Dämpfungsflossen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Falko« (11. Januar 2005, 21:22)


wigensfan

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10

Dienstag, 15. Juni 2004, 14:28

Hallo,
Falko: Spizen arbeit! Weiter so!! Nur scheint mir die bausatzaustattung :ok: von Weiershäuser nicht ganz zu gefallen :no: : wenn bei einem Holzmodell 8( nicht mal fürn Rumpf zum zusammenbau eine Draufsicht ;( dabei ist!!
Aber naja..... :evil:
Wie gesagt: ==[] :ok: Arbeit!!
MFG
Michael

11

Dienstag, 15. Juni 2004, 16:13

Zitat

Original von wigens_fan
wenn bei einem Holzmodell 8( nicht mal fürn Rumpf zum zusammenbau eine Draufsicht ;( dabei ist!!



:evil: :evil: Wenn ich sehe wie hoch die Pläne von anderen Modellen (Weiershäuser) gehandelt werden, denke ich mal ist das blanker Schutz der Entwicklung. Und wenn die Steckerei gut ausgereift ist, braucht man einen richtigen Plan nicht wirklich.


@ Falko

Dranbleiben :ok: :ok:

Gruß
-Micha-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »-Micha-« (15. Juni 2004, 16:13)


ddraser

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Wohnort: D-10825 Berlin

Beruf: folge deiner Berufung! ;)

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12

Dienstag, 15. Juni 2004, 23:56

Thats right!

Moin Micha!

Zitat

Wenn ich sehe wie hoch die Pläne von anderen Modellen (Weiershäuser) gehandelt werden, denke ich mal ist das blanker Schutz der Entwicklung.


Da triffst du den Nagel mit dem Kopf! :evil:
Das ist mit sicherheit Copyright Protection!!! ==[]

mfg J*****
Alles wird gut,
Irgendwann!

Dino_J

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  • »Dino_J« wurde gesperrt

Wohnort: D-77694 Kehl

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13

Mittwoch, 16. Juni 2004, 16:50

Zitat

Original von -Micha-Und wenn die Steckerei gut ausgereift ist, braucht man einen richtigen Plan nicht wirklich.



Doch, für eine evtl. Reparatur. Es ist ganz einfach: Papier ist teuer und schmälert den Gewinn.

14

Mittwoch, 16. Juni 2004, 20:06

Zitat

Original von Dino_J


Doch, für eine evtl. Reparatur.


:evil: :evil: Als Geschäftsmann würde ich bei der Sachlage voraussetzen das der Modellbauer mit dem kaputten Modell (mal diplomatisch ausgedrückt) sich tunlichst die erforderlichen Teile bei mir nachbestellt. Und nicht in seiner knapp bemessenen Freizeit mit der Laubsäge hinsetzt und Kerzenständer sägt :evil: :evil:

Gruß
-Micha-

wigensfan

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15

Freitag, 18. Juni 2004, 13:31

HAllo,
genauso sehe ich des auch! Wenn was kaputt geht, will man bei weiershäuser, dass man die ganzen teile die beschädigt ;( sind, nachkauft!! irgendwie finde ich des nicht :no: I.O. aber is ja nicht meine sache.... :evil:
Falko: weiter so ==[] !!!

MFG :ok:
Michael

16

Freitag, 18. Juni 2004, 14:43

Zitat


Wenn ich sehe wie hoch die Pläne von anderen Modellen (Weiershäuser) gehandelt werden,


das wundert mich auch, zumal z.B. beim Funtana-Bauplan auch nicht alle zum Nachbau benötigten Ansicht enthalten sind.

Gruß
Christoph

Falko

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17

Freitag, 18. Juni 2004, 20:27

Hallo Leute,

Weiter gehts mit dem Bau der Leitwerke und Dämpfungsflossen.

Der Aufbau gestaltet sich recht einfach und geht zügig voran, ein Sperrholz Frästeil, was die Kontur des entsprechenden Ruders oder der Dämpfungsflosse hat (hier Seitendämpfungsflosse) , wird aufs Baubrett geheftet,



dann werden die Balsaleisten abgelängt und auf das Frästeil geklebt.





Die Bauanleitung sieht für die untere größere Leiste eine 5x25 Leiste vor, es handelt sich aber um eine 5x20er Leiste, wie sie auch in der Stückliste erwähnt wird.
Auf die freien dreiecksförmigen Sperrholzstellen sollen eigentlich Dreiecksverstärkungen aus 5mm Pappelsperrholz eingesetzt werden, die sich aber nirgends im Baukasten auffinden lassen, hier muss wohl mal ein Gespräch mit der Firma Weiershäuser gehalten werden, denn es fehlt so einiges.

Nach dem Aufkleben der Leisten auf der einen Seite, wird das ganze dann auf der anderen Seite wiederholt, so dass folgendes Bild entsteht:



Der Aufbau des Seitenruders gestaltet sich im gleichen Muster, erst die eine dann die andere Seite.



Schön sind die ausgerundeten Ecken der Sperrholzteile, die gut zur Stabilität und Verwindungssteifheit beitragen.



Am unteren Teil des Seitenruders werden auch Leisten aufgeklebt, hier währe es schön, wenn ein ausreichend dimensioniertes Balsastück beiliegen würde, denn so muss leider gestückelt werden.





Hier ist das Seitenruder und die Dämpfungsfläche schon mal probehalber angesteckt, am hinteren Teil des Seitenruders müssen noch 2mm Balsastreifen rumgezogen werden, um die Rundung zu erhalten, aber dazu später mehr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Falko« (11. Januar 2005, 21:25)


wigensflieger

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18

Freitag, 18. Juni 2004, 21:36

hallo,
ich verfolge immernoch sehr aufmerksam den bericht... :ok: :ok: schön schön..
hast du unter umständen eine kleine digi waage??? ich vergleiche unheimlich gerne die gewichte und versuche dann danach zu bauen... :evil:
werden die ruder noch beplankt? falls nicht, denke ich dass die nicht die verdrehsteifesten sind?
ach ja die bauzeit ist so schwer abzuschätzen... wie lange ist man da drüber bei so nem bausatz über den einzelteilen... bisher baue ich entweder aus gfk styro/balsa-sätzen oder eigenbau... (dauert natürlich um welten länger, macht aber auch spass...)
mfg
christian
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1-msc

Leis_Patric

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19

Sonntag, 20. Juni 2004, 07:06

Ein SUPER Baubericht. Macht mich richtig neugierig auf den Flieger, nur weiter so :ok: :ok:

@Christian: Da ich annehme, dass die Ruder verspannt werden brauchen die auch net so verdrehsteif zu sein. Bei meiner Eagle sind die auch "recht" weich, da sie aber vorne und hinten von Stahlseilen gestützt werden, verdreht sich da nix :ok:
Endlich Neues Update 23.1.2011 !


wigensflieger

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20

Sonntag, 20. Juni 2004, 08:03

morgen.. :ok:
naja das ruder an sich braucht durch die verspannung keine kraft aufnehmen is klar...
aber wie siehts mit der flosse aus? innen vom servo angelenkt und ausschlag und außen durch den druck des windes in neutralstellung gedrückt? kann ja wohl kaum verspannt werden.. aber wenns funzen soll dann is es ja gut.. :ok:
mfg
christian
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