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Schmidti

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  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 19. Juni 2004, 10:38

Wasserstrahschneiden

Hallo Leute:w
vor einiger Zeit las ich, ich weiß nicht mal mehr ob es in diesem Forum war, etwas über das selberbauen einer Wasserstahlschneideanlage. Leider finde ich den Fred nicht mehr und die Suchfunktion lehnt das Wort als zu lang ab.:angry:

Hat jemand einen guten Link oder kennt sich selbst damit aus?

1. Über Google erfuhr ich von enornen Drücken, die dafür nötig sind. Wer hat
solche Pumpen?

2. Da der Schnitt berührungsfrei ist, reicht ein Zahnriehmen an Stelle der Zugspindeln am Tisch?

3. Wie muss die Strahldüse aussehen und aus welchem Material?

viele Fragen hoffen auf Antwort.

Gruß Schmidti:w
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

2

Samstag, 19. Juni 2004, 11:47

Könnte es sein dass Du den hier meinst? :

Wasserstrahlschneideanlage im Eigenbau

;) :D

Und schnell wech - Uwe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe R.« (19. Juni 2004, 11:48)


Flyer

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3

Samstag, 19. Juni 2004, 15:15

HEHE uwe :D
Sag bloß es gibt immer noch welche die ihre Elektrozahnbürsten zerlegen um Balsaplatten damit zu befeuchten ;)

Gruss,
Christian

4

Samstag, 19. Juni 2004, 15:28

Keine Ahnung Christian

Der Beitrag ist doch aber nun echt zu schade um nur am 1.April zu Ehren zu kommen.
Und wenn schon mal sooo genau danach gefragt wird. :D


Bis dann - Uwe

Schmidti

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5

Samstag, 19. Juni 2004, 22:18

Hallo Leute:w

genau diesen Beitag habe ich gemeint; aber ich bezweifle doch sehr, das der dabei zur Verfügung stehende Druck für die angegebenen Materialien und deren Stärken wirklich ausreicht. deshalb meine Anfrage.

Ein Besuch im Baumarkt bescherte mir heute einen äußerst günstigen, und deshalb ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt, "Hochdruckreiniger", der vorerst als Pumpe dienen soll. Ich hoffe das er, nachdem ich dem Überdruckventil mein Vorhaben "erklährt" habe, genügend Druck liefert, um Sperrholz bis 3mm zu bearbeiten.:nuts:.....wenn nicht, könnte wenigstens mein Rasenmäher in Zukunft mit meinem Auto um die Wette glänzen !:tongue:

Leider ist dadurch erst eine meiner Fragen halbwegs geklärt ( vieleicht !! ) und ich hoffe weiterhin auf eure Hilfsbereitschaft und Erfahrung.:hä:

Gruß Schmidti:w
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

6

Sonntag, 20. Juni 2004, 11:54

Hi
Das Mundduschendingens is´ ja nu´ ´n Aprilscherz.
Aaaaaaber - mal im Ernst: hat jemand schonmal versucht eine Wasserschneidanlage
selber zu bauen (nun nicht unbedingt mit einer Munddusche :D ) ?

Wenn ja - wie ? Und wie waren die Ergebnisse ?

Gruß

Edit: ich denke, daß eigentliche Problem sind "nur" der Druck und die Düse !
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (20. Juni 2004, 11:55)


7

Sonntag, 20. Juni 2004, 11:55

Zitat

Original von Schmidti
Hallo Leute:w

genau diesen Beitag habe ich gemeint; aber ich bezweifle doch sehr, das der dabei zur Verfügung stehende Druck für die angegebenen Materialien und deren Stärken wirklich ausreicht. deshalb meine Anfrage.

Gruß Schmidti:w


das war auch nur ein genialer 1. Aprilscherz vom RC-Network Team!! :D

grüße, flo
[SIZE="1"]Hangflitzer Vol. 1[/SIZE]

Schmidti

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8

Sonntag, 20. Juni 2004, 14:16

Hallo Leute:w

Das das mit der Munddusche nicht funzt, war mir sowieso klar; aber ich kann mich nur den Threat von Torsten K anschließen.;)

Das Problem wird wohl sein, das sich der Druck, wenn man ihn durch eine z.B. 1,5mm kleine Düse presst, ganz enorm reduziert. Ob die dann aber höhere Strahlgeschwindigkeit alleine ausreicht werde ich trotzdem einmal ausprobieren !

Gruß Schmidti :w
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

9

Sonntag, 20. Juni 2004, 15:47

Und so funktioniert das Ganze:

Die zum Trennen erforderliche Energie wird beim Wasserstrahlschneiden durch einen Flüssigkeitsstrahl aufgebracht, der durch eine sehr feine Edelsteindüse strömt.

Zuvor muß jedoch der erforderliche Druck erzeugt werden. Kernstücke der 2D oder 3D Schneideanlage ist die Hockdruckpumpe, eine Druckübersetzerpume mit meist ölhydraulischem Antrieb.
Im Primärkreislauf wird mit einer Hydraulikpumpe ein Ölvordruck erzeugt. Dieser wird mit Hilfe eines Übersetzerkolbens in einen hohen Wasserdruck im Sekundärkreislauf umgewandelt.

Im Dauerbetrieb erzeugt die Hochdruckpumpe einen Wasserdruck bis 3800 bar, der mit ca. 800m/s (also mit 2,5 facher Schallgeschwindigkeit) die Wasserdüse im Schneidkopf durchströmt.

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Auszug aus dieser Seite :

http://www.waterjet-nw.de/seiten/wjs_d_r.htm

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Viel Spass beim nachbauen - Uwe :D

10

Montag, 21. Juni 2004, 09:09

Zitat

ca. 800m/s (also mit 2,5 facher Schallgeschwindigkeit)


...Schallgeschwindigkeit der Luft, nicht des Wassers in der Düse...

nur so am Rande...

11

Dienstag, 22. Juni 2004, 22:20

nur das Wasser schneidet nicht allein , es wird feinster Sand mit beigemischt , ob das für alle zu scheidenden Materialen gilt weiss ich jetzt nicht mehr.

Gruss Andi

12

Mittwoch, 23. Juni 2004, 06:36

Noch `n Auszug:

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Mit reinem Wasserstrahl werden Textilien, Elastomere, Faserstoffe, dünnere Kunststoffe, Lebensmittel, Papier, Thermoplaste usw. mit Vorschubgeschwindigkeiten bis zu 200 m/min. geschnitten.

Zum Trennen von kompakten und harten Werkstoffen, wie z.B. sämtlichen Metallen, Hartgestein, Panzerglas, Keramik usw. findet das Abrasiv-Schneidverfahren Anwendung.

Bevor der gebündelte Wasserstrahl auf das zu bearbeitende Material trifft, wird diesem in einer Mischkammer ein Schneidmittel feinster Körnung zugeführt, wodurch eine Mikrozerspanung erfolgt. Dabei wird in der Mischkammer ein Unterdruck erzeugt, der zur Ansaugung des Abrasiv-Mittels genutzt wird. Nach der Entnahme des Abrasiv-Mittels aus dem Vorratsbehälter wird dieses einer Dosiereinrichtung zugeführt. Hier wird die für die aktuelle Schneideaufgabe erforderliche Abrasiv-Menge eingestellt. In der Fokusierdüse wird dann der Abrasivstrahl erneut gebündelt und auf das Werkstück gelenkt.

Als Abrasiv finden hauptsächlich feinkörnige Olivin- oder Granitsande, sowie Korund mit einem Durchmesser von 0,2 bis 0,5 mm, Verwendung. Je härter die Festkörper sind, um so besser wird die Abtragsleistung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe R.« (23. Juni 2004, 06:37)