Paf Trainer

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1

Montag, 1. November 2004, 09:43

Welche CNC Fräse?

In nächster zeit muss mal ne CNC Fräse her weil cihs nicht mehr mit ansehn kann wie andere sooooo schöne modelle damit zaubern!

Welche Fräse könnt ihr mir empfehlen(ich möchte eigendlich nciht selber bauen aber war nen bauplan hat mla her damit!)?
sie sollte KEINEN seriel port haben sondern USB oder FireWire(gibst das?)!
Schlagt mal was vor
Lars

2

Mittwoch, 3. November 2004, 21:36

RE: Welche CNC Fräse?

Hallo Lars!

Einige Leute benutzen die CUT2000 von Haase. Ich glaube, die bekommt man ab ca 2000 Euro (ohne Rechner). Aus diesem Bereich habe ich bisher nur positives gehört. Darunter geht es nur mit Selbstbau.

Bezüglich der Schnittstellen USB oder Firewire habe ich noch nicht gehört, daß jemand so etwas anbietet. Letztlich ist das natürlich egal, über welche Schnittstelle die Steuerdaten laufen.

Ich baue z.Z. selbst eine CNC Fräse auf und komme preislich etwas drunter. Habe zuerst mit einer Billigversion anfangen wollen. Je länger ich mich damit aber befasse, müssen es dann doch Kugelumlaufspindeln etc sein. Dann wird's halt etwas teurer, aber es soll ja auch gut funktionieren. Zusätzlich wird noch eine Styroschneide entstehen. Dazu nehme ich die gleiche Steuerung, aber mit 4 Kanälen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Dir auch noch einen Link empfehlen:

http://de.groups.yahoo.com/group/cnc-de/

Da bekommst Du mit Sicherheit eine erschöpfende Auskunft.

Gruß
Thomas

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3

Samstag, 6. November 2004, 23:36

Hallo Lars,

Ich kann auf meiner CNC Fräse ( Eigenbau ) 375 x 950 mm verfahren. Sie hat in allen drei Achsen Kugelgewindespindeln und als Fräsmotor eine Schnellferquenzspindel von " Doris Zwanzig Apparatebau ".

Die Frässpindel von Doris Zwanzig hier: http://www.hfspindel.com

Die Software ist von http://www.step-four.at

Das CAD Programm von http://www.draftboard.de herunterladen

Die Schrittmotorkarte von http://www.nanotec.de

Schrittmotor IC einzeln für Eigenkonstruktionen von TOSHIBA Typ TA8435

Die Mechanikteile von Markus Sartor

Ich empfehle Dir dringend zuerst auch diese Links zu verfolgen. Wenn Du davon Träumst so schön ausgefräste Rippen und Spanten wie in den Baukästen zu finden sind selber herzustellen kommen nur hochwertige Komponenten in Frage.

Ich hatte zuerst auch geglaubt es geht mit billigen Komponenten. Die Fräsmotoren von Proxxon, Dremel etc. sind viel zu schwach und ungenau. Die Spindellager halten nur etwa 30 Stunden beim Fräsen da sie nicht für seitliche Belastung vorgesehen sind.
Versteh mich nicht falsch, aber Du bist noch Schüler und bevor Du Dein Geld falsch investierst lass es lieber bleiben und kaufe Dir Baukästen. Es ist nicht so, dass ich es Dir nicht gönnen würde eine eigene CNC Maschine zu haben. Zu der Grundausrüstung kommen dann noch erhebliche Mehrkosten für Spannzangen, Fräser usw. dazu. Eine CNC Maschine ohne Kugelgewindespindeln kann nie mit genügender Wiederholgenauigkeit arbeiten und lottert bald aus. Bronzehülsen als Führung auf einer geschliffenen Welle für die Schlitten sind auf Dauer vollends unbrauchbar. Auch die bekommen sehr bald ein unzulässig grosses Spiel.

Dein Wunsch betreffend Fire Wire oder USB wird wohl ein Wunsch bleiben. Die Step Four Software arbeitet bewusst unter DOS auf die Prallelschnittstelle. So können die Interfacekosten tief gehalten werden. In der Industrie wird mit CAN Bus gearbeitet und das ist schweinisch teuer. Lach mich nicht aus wenn ich mit DOS daherkomme. Ich habe Windows ME und das ist so konfiguriert, dass ein DOS Real Mode möglich ist.

Ich habe alle dies Erfahrungen selber gemacht und habe viel Lehrgeld bezahlt. Jetzt habe ich eine perfekte Maschine die ohne PC etwa 4000.- bis 4500.- EURO gekostet hat.

Falls Du dennosch etwas kaufen willst dann kommt eigentlich nur die Maschine von Step Four in Frage. Deren Software kann direkt .dxf importieren und hat eine grafische Oberfläche. Die Zeichnungen erstellst Du mit obigem CAD Programm von Draft Board. So muss man nichts programmieren und nur den Fräserdurchmesser, die Kontur und die Fräsgeschwindigkeiten vorgeben. Alles andere macht die Software.

Das Haase System habe ich auch studiert und mich dann ganz klar für Step Four entschieden. Die von Thomas angegeben 2000.- EURO reichen sicher nicht. Da kommt noch viel mehr dazu bis Du alles hast.

Rechne Dir alles genau aus bevor Du Dich in ein finanzielles Abenteuer begibst. Wenn Du Fragen hast darfst Du gerne wieder schreiben, auch per E-Mail direkt.
Ich kann Dir dann auch Bilder von meiner Maschine senden.

Viele Grüsse

Bruno

4

Sonntag, 7. November 2004, 12:20

Hallo Bruno,
wie kommst du mit der Step-four Software zurecht?
Ich habe eine Bohnert-Fräse schon 6 Jahre in Betrieb. Aber mit der Software gibt es immer wieder Probleme.
Ich arbeite ja auch mit dem DXF-Format da mein CAD unter anderem nur DXF für die Fräse ausgibt. Mein CAD-Programm ist das CAD-DRAW von Tommy Software. Das ist die Vorgängerversion von dem derzeitigen Malz und Kassner CAD das immer von der Zeitschrift MFI angeboten wird. Ist übrigens sehr einfach zu bedienen.
Die Fräs-Software hat aber Probleme bei Dateien mit hoher Auflösung. Beim Aufrufen einer Datei mit hoher auflösung stürzt das Programm einfach ab.
Jetzt habe ich mir auch überlegt, ob ich mir nicht die Stepfour Software zulegen soll. Habe aber Bedenken, ob es dann auch richtig funktioniert wenn man schon dementsprechend investiert. Weißt du eventuell was die kompl. Software kosten soll?
Gruss Bert

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5

Sonntag, 7. November 2004, 23:00

Hallo Bert,

Ich komme mit der Step Four Software sehr gut zu recht. Aus meiner Sicht ist sie einzigartig und man kann eigentlich nichts falsch machen. Das von Dir erwähnte Problem dass die Software abstürtzt kenne ich allerdings auch. Bei mehr als etwa 600 Objekten passiert es. Ich habe noch nicht genau herausgefunden woran das liegt. Ich vermute aber dass es ein Problem von DOS ist. Da ist ja ohne spezielle Speicherverwaltung nur 640 KB verfügbar. In der Config.sys kann man die Buffers und Files angeben. Das hat aber bisher keinen erkennbaren Unterschied bewirkt.
Jetzt kommt natürlich die Frage wo Du denn soviele Elemente hast. Bei normalen Modellflugzeugen kommt das ja kaum vor auch wenn man überall Löcher fräst.
Ich denke Du machst den Fehler bei der CAD Zeichnung. Auch die Profilprogramme generieren hunderte von Elementen bei den Flügelprofilen wenn man sie als .dxf exportiert. Die kann man sinnvollerweise nicht dirket in die Step Four laden. Ich importiere sie zuerst in ein CAD Programm ( Draftboard 4pro ) und zeichne die Kontur mit Splines nach. So habe ich dann nur zwei Elemente für das Profil. Ich exportiere nie höhere Werte als 12 Kommastellen. Interessant ist, dass ich auch schon von Kollegen .dxf Daten erhalten habe welche bis zu 1MB gross waren und nur einen Spant enthierlten. Nach umzeichnen mit meinem CAD waren es dann nur noch 10KB. Vielleicht leigt auch dort das Problem. Wie gross sind denn Deine Dateinen?

Ich kenne CAD Draw auch und habe schon damit gearbeitet. Ich bevorzuge aber klar das Draftboard. Sicher ist CAD Draw auch einfach in der Bedienung. Gegen Draftboard hat es aber keine Chance. Lade es mal runter und probier es aus.

Mit welcher Frässoftware arbeitest Du denn jetzt? Zuerst dachte ich es sei Step Four aber wenn Du erwähnst, dass Du diese kaufen willst kann ich nicht ganz folgen. Ich habe die Version 3 rev.18 von Step Four. Herr Leithner bei Step Four hat steht sehr ferundlich und kompetent Auskunft gegeben wenn ich eine Frage hatte. Gut, das machen andere sicher auch.

Ich befasse mich seit 8 Jahren mit CNC für Modellbau und hatte vorgängig eine ganz billige Konstruktion die ich vor drei Jahren entsorgt habe. Ich probierte fast alles aus was auf dem Markt war und ist. Preg Datentechnik, Lewetz Software, Haase und noch andere und eben dann die Demo von Step Four. Diese hat mich rundum überzeugt. Step Four wurde damals auch in den Fachzeitschriften oft erwähnt und gelobt was mich dazu veranlasste dort mal nachzufragen. Ich habe eine Eigenbaumschine die ich mittels Adapter ( Dongel ) betreibe.

Ich wollte mit meiner Antwort auf die Frage von Lars nur verhindern, dass ein Schüler wie er nicht ein finanzielles Fiasko eingeht. Die Hersteller der Produkte loben alles über den grünen Klee und verschweigen oft wichtige Dinge. Neben der Maschine für angeblich 2000.- EURO kommen dann noch viele unvorhergesehene Kosten dazu. Zumal viele mit der oft kryptischen programmierung nicht zurecht kommen. Die mit den Maschinen mitgelieferte Software ist oft auch nur eine bessere Demoversion und wenn man dann mehr will kostet es auch mehr, viel mehr sogar. Bei Step Four kann man einzelne Module freischaltem aber in der Grundausrüstung ist alles vorhanden.
Ich kann nur immer wieder wiederholen, dass es ohne Lineareinheiten mit Linearkugellagern nicht geht. Alles andere ist nicht stabil und die entstehenden Kräfte sind so hoch dass die Maschine bald ausgelottert ist. Alle diese CNC Baukastenanbieter haben Lehrgeld bezahlt und was so einfach und schön aussieht ist hinter den Kulissen mit viel Aufwand verbunden. Darüber redet natürlich keiner. Für Balsaholz mag das noch knapp gehen. Für Flugzeugsperrholz und erst recht bei Messing, Aluminium und GFK nicht mehr.

Du kannst mir glauben, dass es sehr viel Feinarbeit und viele Versuche braucht bis alles nach Wunsch läuft. Man kann nur mit Fräsern aus Hartmetall gute Ergebnisse erziehlen. Alle anderen haben zuwenig Standfestigkeit. Die Hartmetallfräser mit 1/8" Schaft brechen sehr schnell ab und im Nu hat man für 100.- Euro abgebrochene Fräser.
Ich will hier ganz bestimmt nicht den Eindruck erwecken dass nur ich in hoher Qualität CNC fräsen kann. Das können andere auch aber bis man so weit ist muss man viel Zeit und Geld investieren.

Ich sende Dir per E-Mail die Bilder von meiner Maschine.

Ich bin auch gerne bereit weitere Auskünfte zu geben.

Viele Grüsse

Bruno

6

Montag, 8. November 2004, 21:15

Hallo Bruno,
sehr interessant was du da schreibst.
Ich bin ja auch nicht der Super-Profi in Sachen fräsen.
Als ich vor ca. 6 jahren meine Fräse bei der Firma Bohnert gekauft habe, war dies der einzige Anbieter der mir die Fräse vor Ort aufstellte und mir Einweisung gab. Das war für mich sehr wichtig da ich bis dahin null Ahnung von dieser Sache hatte. Die Fräs-Software ist übrigens auch von dieser Firma.
Ich kam bis jetzt eigentlich auch gut zurecht beim fräsen von Flugmodellen. In letzter zeit fräse ich aber solche 3-D Fensterbilder und da gibt es eben die sogenannten Probleme mit dem Abstürzen.
Da magst du schon recht haben, dass dies an der Zeichnung liegt. Ich erstelle diese Zeichnungen über die Funktion "zeichnen - Kurve". Und da nehme ich an, dass jede menge Daten zusammen kommen. Weiß aber keine andere Lösung um hier weiter zu kommen. Kann doch schließlich keine Tiere oder Figuren über gerade Striche zeichnen.
Wenn das natürlich bei der Stepfour Software genau so ist, dann hat es keinen Sinn mir die zu kaufen.
Na ja, vielleicht finde ich doch noch eine Lösung.
Auf die Hartmetallfräser bin ich auch durch Zufall gekommen und seitdem gibt es bei mir auch nichts mehr anderes.
Erst mal vielen Dank für deine gute Info.
Gruss Bert

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7

Montag, 8. November 2004, 22:06

Hallo Bert,

Zum 3D Fräsen brauchst Du die Version 4 der Step Four Software. Vielleicht kann man auch etwas anders konfigurieren damit sie nicht abstürtzt. Kann ja sein, dass ich da etwas falsch gemacht habe. Es passiert aber erst bei etwa 600 Elementen und das habe ich selten bis nie. Frag doch mal bei Step four an. Es kann ja auch sein, dass die Version 4 das nicht mehr hat und stabil läuft.
Bohnert kenne ich gar nicht.
Bei http://www.bungard.de bekommt man die Fräser relativ günstig zu kaufen.

Viele Grüsse

Bruno

8

Dienstag, 9. November 2004, 18:30

Hallo Lars,
ich sage nur Haase, Peter ist Feinmechaniker und baut robuste gute Maschinen.
Die Step-Four Leute sind Informatiker und haben sicher eine gute Software, aber........
Peter Haase wohnt und Arbeitet im Kreis Neus. Das sind für mich die Wichtigen Gründe für Haase. Zudem ist Peter selber Modellflieger und weiß was wir brauchen. Haase ist die erste Wahl, da gibt es garnichts. Und wer schon mal Peter´s Modell gesehen hat weiß was ich meine.
Link hier
MfG
100pro-Fun

Hompage
Baubericht

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9

Dienstag, 9. November 2004, 19:38

Hallo 100pro-Fun,

Naja, ich habe damals auch bei Haase angefragt. Als nach dem zweiten Versuch keine Antwort kam wusste ich, dass ich wohl besser weitersehe. Wenn die Maschinen von Haase so gut sind kann man ja die Step Four Software nehmen und die Haase Maschinen damit betreiben.

Ich frage mich bloss, was denn an den Haase Maschinen so gut sein soll. Die CUT 2000 hat nur Gleithülsen, hat keine Kugelumlaufspindeln, die Schrittmotorn sind schwach und der Fräsmotor ist billige Qualität. Für Balsaholz mag das gerade noch gehen. Bei harten Materialien lottert das bald aus. Du kannst mir glauben, ich weiss wovon ich rede. Ich hatte in der Z-Achse zuerst auch normale Gewindespindeln und Gleithülsen. Nach etwa 200 Stunden hatte sie zuviel Spiel. Deshalb wechselte ich sie aus.
Unter dem Strich sind die Step Four Maschinen nicht schlechter als die von Haase. Ich erkenne jedenfalls auf dem Bild keinen grossen Unterschied.
Im Gegenteil, Step Four hat die Torsionskraft der Y-Achse mit einem Portal abgefangen.

Bei den Haase Maschinen kann man angeblich die Positionierungsungenauigkeit softwaremässig kompensieren. Eine präzise Maschine braucht das nicht!!! Meine auch nicht.

Wenn ich die DOS Software von Haase sehe, naja, lassen wir das. Die Windows Software braucht technisch bedingt die Interfacebox und ist sehr viel teurer als die Step Four Software welche denselben Komfort unter DOS ohne Interfacebox bietet. Step Four Version 4 kann auch 3D fräsen.

Was hast Du denn gegen Maschinen von Step Four? Die haben verschiedene Preisklassen und je nach Modell sind sie stabiler und grösser. Ich behaupte ja nicht, dass Hasse schlechte Maschinen baut. Step Four ist bestimmt nicht schlechter. Nur weil Haase auch Modellflieger ist, ist das noch lange keine Referenz.

Die grossen waren mir zu teuer und deshalb baute ich sie selber. Die Mechanikelemente sind von ISEL und M. Sartor in Schauenburg hat die Maschine nach meinen Angaben konfektioniert.

Viele Grüsse

Bruno

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10

Donnerstag, 11. November 2004, 21:27

Hallo zusammen,

Hier nun ein paar Bilder meiner CNC Fräsmschine. Sobald ich meinen Bastelraum fertig umgebaut habe bekommt sie einen besseren Tisch und die ganze Elektronik wird in ein Gehäuse eingebaut.














Viele Grüsse

Bruno

11

Freitag, 12. November 2004, 20:43

Hallo Bruno,
also die Mechanik schaut schon super aus. Die verträgt bestimmt einiges. Würde mir auch gefallen.
Bert

12

Samstag, 13. November 2004, 12:07

Hi Bruno,

super Fräse.

Du verwendest einstellbare IGUS-Führungen als Schlitten,, richtig?

Was verwendest Du als Grundplatte?

Fräst Du nur 2D oder auch 3D? Bei 3D ist der Fräsbereich ja in den Grundabmaßen begrenzt, oder? Sonst gibts eine Kollision mit der kurzen horizontalen Verfahrrichtung.

Wie hast Du die Z-Richtung oben an dem Querträger gelagert?

Grüße

Micha

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13

Samstag, 13. November 2004, 13:21

Hallo misi,

Vielen Dank für Dein Kompliment!

Zitat

Du verwendest einstellbare IGUS-Führungen als Schlitten,, richtig?


Eher falsch, es sind Lineareinheiten mit Kugelschlitten auf Stahlwellen von ISEL. Es kann aber sein, dass IGUS dasselbe hat. So genau weiss ich es nicht da ich die Mechanik von Herrn Markus Sartor in Schauenburg bezogen habe. Er hat die Elemente nach meinen Wünschen konfektioniert.

Zitat

Was verwendest Du als Grundplatte?


Lach bitte nicht. Es ist eine Wasserfeste Spanplatte auf einer Schaumgummimatte. Auf der Spanplatte liegt eine Plexiglasplatte welche die Maschine selber plangefräst hat. Darauf eine Platte aus geschäumten PVC in die man hineinfräsen kann. Diese wechsle ich von Zeit zu Zeit aus.

Zitat

Fräst Du nur 2D oder auch 3D? Bei 3D ist der Fräsbereich ja in den Grundabmaßen begrenzt, oder? Sonst gibts eine Kollision mit der kurzen horizontalen Verfahrrichtung.


Im Prinzip könnte die Maschine 3D fräsen. Meine Step Four Software Version 3 kann aber nur 2 1/2 D, das heisst, ich kann 255 Layer mit eigener Z-Höhe definieren. Die Z-Achse ist aber nur zu etwa 60mm nutzbar.

Zitat

Wie hast Du die Z-Richtung oben an dem Querträger gelagert?


Die Lagerung oben erfolgt mit zwei Kugellagern entlang einer Schiene. Dies verhindert eine Biegung der Y-Achse wenn in X-Richtung verfahren wird und grosse Kräfte auftreten. Step Four hat das ähnlich gelöst. Fehlt eine solche Lagerung gibt es Verzerrungstoleranzen der X-Achse bei Richtungsänderungen.








Im Moment kann ich nicht mit der Fräse arbeiten. Die Kugellager der SF-Spindel müssen ersetzt werden. Nach über 1000 Stunden sind die hinüber. Ersatz kommt nächste Woche.

Viele Grüsse

Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »^____« (13. November 2004, 13:27)


14

Samstag, 13. November 2004, 20:14

Vielen Dank für die zusätzlichen Bilder.

Als Grundplatte würde ich auch eine Spanplatte nehmen evtl mit einem stabilen Stahluntertisch.

Mir gefällt vorallem die modulare Aufbauweise mit "einfachen" Bauelementen.
Lediglich die Y-und Z-Achse müsste so verändert werden, dass auch 3D Fräsen problemlos möglich ist.

Na mal schauen, loskonstruieren könnte ich ja schon mal.


Grüße

Michael

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15

Samstag, 13. November 2004, 21:52

Hallo misi,

Wenn Du die Y-Achse höher montieren willst musst Du unbedingt auch dafür die breiten Linearschlitten nehmen. Die Torsionsverzerrung wäre sonst zu gross. Auch das Portal muss dann stabiler werden.

Schau auch mal bei http://www.nanotec.de , da bekommst Du Schrittmotr IC's für Mikroschritt.

Viele Grüsse

Bruno

Ps: Wo bleibt eigentlich Lars Hillebrecht der dieses Thema gestartet hat? Konnte ihm geholfen werden?

16

Sonntag, 14. November 2004, 21:02

Ja.

Würde für y wahrscheinlich eh Richtung Doppelschlitten gehen.

Würde auch versuchen, die Teile so an den Schlitten zu befestigen, dass der entstehende Hebelarm minimiert wird. Z.B. in Z-Richtung den Motor auf der anderen Seite der Führung befestigen.