Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

bigfoot

RCLine User

  • »bigfoot« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engen

Beruf: hell & dunkel; manchmal bunt

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 3. November 2015, 15:14

Erfahrungen mit Stepcraft

Hi,

gibt es hier Leute die schon mit einer Stepcraft CNC gearbeitet haben?

Bin auf der Suche nach einer einiger massen brauchbaren Einsteiger CNC auf die Stepcraft gestossen. Schön ist auch das ich hier meinen Dremel nutzten könnte.
Alu oder Stahl muss sie nicht können, da geh ich zum großen Bruder in die Werkstatt. Jedoch Basla, Sperrholz oder Depron sollte sie können.

Wie schaut es eigentlich mit den Zeichnungsdaten aus?

Ich arbeite mit Vectorworks als CAD Software und für die Grossen exportier ich die Zeichnung via DWG und lass es von dem CNC Programm in Fräspunkte umrechnen. Geht das bei der Stepcraft auch?

LG
Fühle mich oft missverstanden. Bin vermutlich ein Genie.

2

Donnerstag, 5. November 2015, 20:03

CNC und CAM Software sind immer das selbe, was dran hängt interessiert da nicht.

Linux CNC und Estlcam wäre die Gratissparte.
Oder Mache 3 und CamBam, das kostet ein paar hundert Euro.
Alles andere übersteigt schnell den Wert der Fräse.

Les dich aber mal etwas im Stepcraftforum ein. Das Teil ist lahm und instabil. Zudem sind bei vielen dort die Führungen eingelaufen, was sehr übel ist.
Bei der Stepcraft laufen Messingrollen auf einem eloxierten Aluprofil. Ist eigentlich klar, dass das nicht sonderlich langlebig ist.
Trotz allem ist die Stepcraft die beste in der Klasse. Nicht weil sie so gut wäre, sondern weil die Konkurrenz noch schlechter ist.

Wenn du was halbwegs gutes möchtest schau dir mal die beiden hier an.
http://www.sorotec.de/shop/CNC-Portalfra…ufspindeln.html

http://www.cnc4all.at/unsere-produkte/se…000s-mach3.html

Ist natürlich auch preislich ne andere Liga, aber nach oben ist noch reichlich Luft. Für 6K sieht die Portalfräsen Welt anders aus und für 15K dann nochmal anders.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
SAB Goblin 700 Black Thunder
Henseleit TDR II

Align T-Rex 800E Pro

Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

bigfoot

RCLine User

  • »bigfoot« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engen

Beruf: hell & dunkel; manchmal bunt

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 15. Dezember 2015, 20:56

Also...,

ich hab mich für die kleine Stepcraft 300 USB entschieden:

- Das Rollenproblem ist wohl gelöst, viele haben gar nicht bzw. "schlecht" gefettet.
- Ist das modularste System: 3D Druck, Schneide-, Graviermodule nachrüstbar
- mein Dremel passt rein
- klein
- Diverses passendes! Zubehör

Die Grösse reicht mir völlig, will ja nur Kleinzeug machen. Wenns richtig Gross wird geh ich an eine grosse CNC...

Klar kann man die Stepcraft nicht mit der Oberklasse vergleichen, ich brauch das aber auch nicht. Werd kein Alu oder Stahl fräsen. Dafür hät ich zuviel Angst die Maschine mit Kühlschmier zu fluten.
Fühle mich oft missverstanden. Bin vermutlich ein Genie.

jens-hemer

RCLine User

Wohnort: NRW / Hemer

  • Nachricht senden

4

Samstag, 30. Januar 2016, 21:37

Hi ,

Ich habe die Stepcraft 1 420 gehabt und war damit zufrieden , es gibt beim zusammenbau etwas zu beachten das die rollen gut laufen , ansonsten für modellbau fräsen ist die schön gewesen .
.....nutze die Zeit, und Fräse dir was :tongue:


Höllein Libelle Evo V2
RFM Minion

bigfoot

RCLine User

  • »bigfoot« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engen

Beruf: hell & dunkel; manchmal bunt

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 31. Januar 2016, 19:42

Stepcraft hat dafür aber gute Bauanleitungen...

Einzig die Führung der Gewindespindeln find ich nicht gut gelungen. Die soll man am Anfang ausrichten und dann festknallen. Bei mir war ich am Anfang nicht ganz in der Mitte und die Y-Achse hat sich auf halben Weg verklemmt.

Hab dann die Führungshülse an dem Portalarm etwas lösen müssen. Hier hätte man ein lager oder etwas mit spiel einbauen können, so das sich die Gewindehülse etwas nach richten kann.

Bin mir noch nicht ganz sicher wie zuverlässig sie sein wird. Ab und zu hab ich das Gefühl das sie hier und da noch etwas zu schwer läuft...

Werd es aber bald merken wenn es mit dem Projekt welches ca. 70 Teile hat losgeht.
Fühle mich oft missverstanden. Bin vermutlich ein Genie.

6

Sonntag, 31. Januar 2016, 20:05

Wichtig ist welches fett man verwendet. Ich hab ja eine eigenbau CNC und hatte früher Trapezgewindespindel und hab die mit Normalen Alzwegfett das wir in der Landwirtschaft verwenden geschmiert, war n großer Fehler da das Fett mit der Zeit eintrocknet und das sehr schwergängig geworden ist bis halt garnichts mehr ging, Hab dann auf Kugelumlaufspindel umgestellt und verwende anderes Fett. Das Fett das ich jetz verwende hab ich von meinem Arbeitplatz und wird für Zentralschmieranlagen bei CNC Maschinen verwendet. Das Fett ist der Hammer, trocknet nicht, mechanik ist immer leichtgängig. Staub/Spänne macht auch nichts. Seitdem läufts wie geschmiert :D

Gruß
Robert

7

Montag, 16. Oktober 2017, 17:52

...
Welches Fett ist das? Name? Bezeichnung?

IngoH

RCLine Team

Wohnort: Mittelfranken

Beruf: Industriemechaniker

  • Nachricht senden

8

Montag, 16. Oktober 2017, 19:50

Google mal nach "CGLP 220" oder "CGLP 68". Da sollte was dabei sein.

9

Montag, 16. Oktober 2017, 20:06

CNC Maschinen werden in der Regel mit 68er Gleitbahnöl geschmiert.
Also nix mit Fett, das Öl läuft dir aber viel zu schnell wieder runter.

An jedem Fett kleben die Späne! Geht garnicht anders.
Nur wer gute Kugelumlaufspindel hat, hat auch Abstreifer.
Das fehlt in der Billigklasse natürlich alles.

Ich würde bei der Stepcraft eher DryFluid Gear nehmen.

Ich persönlich nutze Fett von SKF, habe aber auch Kugelumlaufspindel und Linearführungen mit Schmiernippel und Abstreiflippen.
Lässt sich also nicht mit so einer Stepcraft vergleichen.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
SAB Goblin 700 Black Thunder
Henseleit TDR II

Align T-Rex 800E Pro

Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

  • Nachricht senden

10

Montag, 16. Oktober 2017, 20:50

CNC Maschinen werden in der Regel mit 68er Gleitbahnöl geschmiert.

Das kommt aber auch langsam aus der Mode. Ich habe gerade erst in meiner Firma eine neue CNC-Fräse bekommen. Allerdings handelt es sich dabei um eine richtige Werkzeugmaschine für einen Preis von locker über 100.000 Euro. Da wird nichts mehr mit Öl rumgesaut, was auch noch das ganze Kühlwasser verölt. Die Maschine hat eine 0,7Kg Fettkartusche, die die gesamten Führungschienen und auch noch die Kugelrollspindeln für 3000 Stunden mit Schmierung versorgt. Da wird alle zehn Stunden ein Schmierimpuls ausgelöst, wo dann etwa 2-3Gramm Fett mit hohem Druck in die Anlage gepresst werden. Und das reicht aus, um die gesamte Machine zu schmieren. Finde ich faszienierend.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Phoenix 1600, Twinstar 2
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

11

Montag, 16. Oktober 2017, 21:14

Das kommt früher oder später auch irgendwo raus.
Kann man auch nur bei Maschinen mit Linearführungen machen.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
SAB Goblin 700 Black Thunder
Henseleit TDR II

Align T-Rex 800E Pro

Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

  • Nachricht senden

12

Montag, 16. Oktober 2017, 21:18

Das kommt früher oder später auch irgendwo raus.

Ist schon klar. Aber die Menge ist so verschwindend gering, das das bei 300 Litern Kühlwasser nicht ins Gewicht fällt. Zumal selbst dieses wenige Fett noch aus der Kühlflüssigkeit rausgefiltert wird. Bei meiner vorherigen Maschine mußte ich pro Woche etwa einen Liter Öl reinkippen, was ungefiltert im Wasser gelandet ist. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Phoenix 1600, Twinstar 2
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

  • Nachricht senden

13

Montag, 16. Oktober 2017, 21:27

Mit solchen Fettkartuschen wurden bei uns vor ca. 20 Jahren auch schon Spindeln geschmiert. Die musste man aktivieren und dann baute sich innen durch eine Flüssigkeit Druck auf der dann das Fett sehr langsam rausgedrückt hat wenn die Spindel sich gedreht hat.
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

  • Nachricht senden

14

Montag, 16. Oktober 2017, 21:33

Naja, und bei meiner neuen Maschine ist an der Kartusche eine Pumpe, die sehr hohen Druck erzeugt, um das ziemlich zähe Fett auch überall hinzukriegen. Was mich halt begeistert, ist die sehr geringe Menge, die nur gebraucht wird. Bei uns läuft die Maschine jeden Tag 16 Stunden. Und diese Kartusche reicht trotzdem fast ein ganzes Jahr. Und da sind insgesamt ca. 8 Meter Linearführungen und ca. 4 Meter Kugelrollspindeln zu schmieren. Für mich ist das jedenfalls neu und ich finde es sehr interesant im Gegensatz zu der Ölschmiere von vorher.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Phoenix 1600, Twinstar 2
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X